Auf Basis der über den Erwartungen liegenden vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal 2021/22 hat der Vorstand der Hornbach Baumarkt AG (ISIN DE0006084403) gestern die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021/22 angehoben. Allerdings bestehen angesichts der Unvorhersehbarkeit des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie und der Risiken im Hinblick auf Verkaufsbeschränkungen weiterhin erhebliche Unsicherheiten in der Einschätzung der Geschäftsentwicklung des Konzerns für den Rest des Geschäftsjahres.
Der Vorstand erwartet den Nettoumsatz und das um nichtoperative Ergebniseffekte bereinigte Konzernbetriebsergebnis (bereinigtes EBIT) in folgenden Bandbreiten:
| Angepasste Prognose für Geschäftsjahr 2021/22 |
Bisherige Prognose für Geschäftsjahr 2021/22 |
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| Wachstum Nettoumsatz | 2% – 7% | 1% – 5% (oberes Drittel der Bandbreite) |
| Bereinigtes EBIT | 280 Mio. € – 330 Mio. € | 240 Mio. € – 278 Mio. € (oberes Drittel der Bandbreite) |
Die vorläufigen, ungeprüften Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2021/22 sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Mio. € | Q3 2021/22 | Q3 2020/21 | +/- in % | 9M 2021/22 | 9M 2020/21 | +/- in % |
| Nettoumsatz | 1.299,7 | 1.275,2 | +1,9 | 4.385,0 | 4.224,2 | +3,8 |
| Bereinigtes EBIT | 43,1 | 52,8 | -18,5 | 347,4 | 359,8 | -3,5 |
Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2021/22 werden kurz vor Weihnachten veröffentlicht.
Der „Dehner Hilfsfonds für Menschen in Not“ hat im Rahmen einer Weihnachtsaktion 100.000 Euro an deutsche und österreichische Tafeln gespendet. Damit verdoppelt Europas größte Garten-Center-Gruppe ihr Spendenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr und unterstützt 40 Tafeln mit je 2.500 Euro. Außerdem haben sich wieder zahlreiche Dehner-Kunden aktiv an der Spendenaktion beteiligt, die ihren Beitrag über Spendendosen in allen Dehner-Märkten zur Verfügung gestellt haben. 
Lockdown, schlechtes bis katastrophales Wetter, Materialengpässe und Preisanstiege: Bis dato hat es für die DIY-Branche von außen betrachtet nur sehr wenige Positiv-Einflüsse in diesem Jahr 2021 gegeben. Und so bleibt auch die Gesamt- Umsatzmeldung folgerichtig nach dem Dreivierteljahr im Minus: Bei minus -11,1 Prozent (auf bereinigter Fläche: minus -11,8 Prozent) liegt der Gesamtumsatz der deutschen Bau- und Gartenfachmärkte unter dem Vorjahreszeitraum. Positiver fällt die Betrachtung für Österreich aus, wo die Branche im Neun-Monats-Vergleich um plus +3,8 Prozent zugelegt hat. Für die Schweiz steht gar ein Umsatzzuwachs von plus +9,0 Prozent (bereinigt +7,8% Prozent) zu Buche. Allerdings ist die Aussagekraft aller Zahlen in unterschiedlichen Relationen zu sehen.


Es sollte frei nach dem Motto der Wintertagung 2022 „Zurück in die Zukunft“ gehen.