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Konjunkturpaket: Milliardenhilfen beschlossen

Mehr Geld für Familien und Kommunen, Entlastungen beim Strompreis und eine Senkung der Mehrwertsteuer – die Regierungskoalition hat sich auf ein umfangreiches Konjunkturpaket geeinigt. 

Die Spitzen der Regierungskoalition informieren über die Ergebnisse der zweitägigen Beratungen. (Foto: Bundesregierung/Kugler)

Der Koalitionsausschuss hat sich auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen.

Das Maßnahmenpaket sieht unter anderem vor: 

  • Absenkung der Mehrwertsteuer: Vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 soll der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent gesenkt werden.
  • Kinderbonus für Familien: Einmalig erhalten Eltern 300 Euro pro Kind. Für Alleinerziehende werden die Freibeträge verdoppelt.
  • Stärkung der Kommunen: Der Bund erhöht seinen Anteil an den Kosten für die Unterkunft von Bedürftigen, gleicht die Gewerbesteuerausfälle der Kommunen zur Hälfte aus und stärkt den Öffentlichen Nahverkehr sowie den Gesundheitssektor.
  • Entlastung bei den Stromkosten: Die EEG-Umlage soll ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
  • Zukunftspaket: Rund 50 Milliarden Euro fließen in Zukunftsbereiche wie die Wasserstoffwirtschaft, Quantentechnologien und Künstliche Intelligenz.

Angesichts der Folgen der Corona-Pandemie brauche es eine mutige Antwort, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Vorstellung des Konjunktur- und Zukunftspakets. Es gehe darum, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen. Die vereinbarten Maßnahmen haben ein Volumen von 130 Milliarden Euro. Das Ziel sei, aus der „extrem schwierigen Situation“ gemeinsam stark herauszukommen, so die Kanzlerin. Dafür habe man jetzt einen guten Grundstein gelegt.

Das Paket ist an Klimaschutz und der Förderung von Zukunftstechnologien ausgerichtet und hat eine sozialpolitische Komponente. „Es ist ein ambitioniertes Programm“, sagte Merkel. Kernpunkte sind die Senkung der Mehrwertsteuer sowie Entlastungen für Familien, Wirtschaft und Kommunen.

„Wir wollen mit Wumms aus der Krise kommen“,  sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz über das Maßnahmenpaket, das die Regierung nun umsetzen wird. Es gelte, den Konsum zu beleben und zugleich strukturelle Veränderungen zu treffen, die weit ins Jahrzehnt herein reichen.

Ausführliche Beschreibungen zu den Entlastungen finden Sie hier

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Zierpflanzen: Vorlieben der Deutschen wenig verändert

Pro-Kopf-Ausgaben 2019 für Blumen und Pflanzen bei 108 Euro im Jahr

Die Vorlieben der Deutschen für Schnittblumen, Beet- & Balkon- und Zimmerpflanzen bleiben stabil. Seit Jahren halten sich Rosen, Sommerheide und Orchideen auf den vordersten Plätzen der jeweiligen Marktsegmente. Das geht aus Marktdaten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) hervor, die der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) mit seinen Bundesfachverbänden Bundesverband Zierpflanzen (BVZ) und Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) in Auftrag gegeben hatte.

Insgesamt lag das Marktvolumen für Zierpflanzen 2019 laut AMI-Erhebung bei gut 8,97 Milliarden Euro (zu Einzelhandelspreisen). Der Markt wuchs damit gegenüber dem Vorjahr um rund 3,1 Prozent, was primär auf das Kaufverhalten der Verbraucher zurückzuführen ist. Durchschnittlich gab jeder Verbraucher in Deutschland 2019 rund 108 Euro für Blumen und Zierpflanzen aus. Im Vorjahr waren es noch 105 Euro.

An der Rangfolge der wichtigsten Schnittblumen änderte sich nur wenig. Die Veränderung der Marktanteile der Top-3-Kulturen Rosen, Tulpen und Chrysanthemen blieb bei unter einem Prozentpunkt. Da der Gesamtmarkt deutlich wuchs, liegt der Marktanteil dennoch über den Vorjahren. Eine Änderung der Reihenfolge innerhalb der Top 10 fand ausschließlich bei den Pfingstrosen statt. Das Produkt wurde gut angenommen, die Schnittorchideen mussten dafür weichen.

Auf Schnittblumen entfielen von den gesamten Pro-Kopf-Ausgaben rund 37 Euro. Das Marktvolumen stieg 2019 unter dem Einfluss gestiegener Verbraucherausgaben auf rund 3,09 Milliarden Euro (zu Einzelhandelspreisen). Somit konnte das Vorjahresergebnis um 5,2 Prozent gesteigert werden, womit eine zweijährige Flaute endete. Vor allem das vierte Quartal zeigte sich stark.

Bei Beet- & Balkonpflanzen konnte sich die Sommerheide auch 2019 mit kleinen Verbesserungen und einem Anteil von 12 Prozent an den Ausgaben auf dem Gesamtmarkt auf Platz 1 halten. Der Markt gestaltete sich aber je nach Handelsebene als recht schwierig. Geranien fielen erneut um einen Prozentpunkt zurück. Der Negativtrend der vergangenen Jahre hält weiterhin an. Auch Chrysanthemen verloren deutlich zum Vorjahr. Bei den übrigen Kulturen gab es minimale Verschiebungen. Insgesamt waren die Änderungen jedoch im Nachkommabereich zu suchen. Hier zeigte der Markt für Beet- & Balkonpflanzen durch den schnellen Sortimentswechsel erneut auf, wie stabil sich der deutsche Markt verhält.

Der Beet- & Balkonpflanzen-Markt konnte das gute Ergebnis des Vorjahres mit einem Plus von 0,3 Prozent halten. Die Ausgaben im Jahr 2019 blieben demnach beständig bei rund 1,85 Milliarden Euro. Auch hier trugen hohe Verbraucherausgaben ihren Teil zum Erfolg bei, sowohl für Handel als auch Produktion war das Jahr durchaus anstrengend. Durchschnittlich gab jeder Verbraucher in Deutschland knapp 22 Euro für Beet- & Balkonpflanzen aus.

Beim Verkauf von Zimmerpflanzen zeigte sich das Bild der vergangenen Jahre: Orchideen waren im Jahr 2019 nach wie vor die wichtigste Kultur mit 34 Prozent Marktanteil. Die Kultur verlor zwar in der Top 10 einen Prozentpunkt zum Vorjahr, insgesamt stiegen die Verbraucherausgaben aber doch an. Auch das Weihnachtssterngeschäft lief erfreulich. Mit einem Gesamtmarktanteil von 11 Prozent konnte die Kultur im Jahresendgeschäft im Jahr 2019 zumindest auf Verbraucherebene punkten. Insgesamt stieg der Markteinfluss kleinerer Kulturen unterhalb der Top-10-Verteilung etwas an. Das klassische Ensemble der Top-10-Kulturen blieb jedoch stabil. Alpenveilchen tauschten ihren Platz mit Kalanchoe und verblieben auf nahezu identischem Niveau. Zimmerhortensien verloren zwar am Markt auf den unterschiedlichen Handelsebenen, konnten sich in den diesjährigen Top 10 aber leicht verbessern. Azaleen wurden durch die Frühjahrsblüher verdrängt, was sicherlich dem starken Frühjahr und dem schrumpfenden Azaleenmarkt geschuldet ist.

Der Zimmerpflanzenmarkt stagnierte 2019. Der Marktanteil lag bei rund 1,52 Milliarden Euro (zu Endverbraucherpreisen). Erneut sank der Marktanteil um 2,5 Prozent bei den blühenden Zimmerpflanzen auf 1,04 Milliarden Euro. Dagegen wächst der Markt an grünen Zimmerpflanzen. Der Trend ließ den Markt erneut um rund 6 Prozent auf rund 0,48 Milliarden Euro wachsen. Insgesamt verblieben die Pro- Kopf-Ausgaben auf etwas über 18 Euro. Die Ausgaben für blühende Zimmerpflanzen betrugen rund 12,50 Euro, für grüne Zimmerpflanzen wurden fast 6 Euro ausgegeben.

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Die Landgard Mitgliedsbetriebe in Italien sehr zufrieden mit Saisonverlauf

Trotz Corona-Krise konnten die Betriebe  den Nachfrageeinbruch in Italien dank Absatzplanung und Abwicklung durch den Ital-Service, den Landgard Dienstleister vor Ort, mit zusätzlichen Verkäufen nach Deutschland mehr als kompensieren.

Mit dem Ausbruch und der schnellen Verbreitung des Coronavirus in Italien und dem kurz danach folgenden Lockdown ist das öffentliche und geschäftliche Leben im Februar nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Damit verbunden waren auch in Italien erhebliche Auswirkungen auf den Absatz von Blumen und Pflanzen. Im Ergebnis konnten die italienischen Betriebe zu Beginn der Saison Anfang März kaum noch Pflanzen verkaufen. Die Pflanzen wurden überständig, mussten ausgeputzt und letztendlich doch entsorgt werden.

Als Mitte März in Deutschland die Entscheidung fiel, neben dem LEH auch die Baumärkte und damit einen wichtigen Absatzkanal für Pflanzen trotz Lockdown für die Kunden offen zu halten, ergaben sich dadurch für die Landgard Mitgliedsbetriebe im italienischen Albenga dank der Koordination durch den örtlichen Dienstleister Ital-Service gute Absatzmöglichkeiten in Deutschland. Das gute Wetter, unzählige ausgefallene Auslandsreisen und die Osterferien trugen hier in Deutschland dazu bei, dass die Endverbraucher in größerem Maße ihre Gärten und Balkone frühlingsfit gemacht haben. Im Ergebnis sorgte dieser sprunghafte Anstieg der Nachfrage in Deutschland dafür, dass der Wert der von den italienischen Mitgliedsbetrieben zwischen Januar und Mitte Mai nach Deutschland gelieferten Waren in diesem Jahr um ca. zehn Prozent höher lag als im Vorjahr. Gerade der für die italienischen Betriebe wichtige April wurde so trotz Corona zu einem sehr starken Monat. Am meisten konnten Dipladenia zulegen, deren Absatzmenge sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt hat.

Dipladenia: ©landgard-pictures.de

„Bei vielen Kulturen war in 2019 ein leichter Mengenrückgang gegenüber 2018 zu verzeichnen. In diesem Jahr haben die Stückzahlen durchweg deutlich zugelegt. Dabei stiegen die Mengen bei Lavendel um ein Drittel und im Kräuterbereich um fast zehn Prozent“, so Dieter Kicherer vom Ital-Service.

„Die gute Absatzplanung und die reibungslose Abwicklung durch Dieter Kicherer und sein Team beim Ital-Service waren für die italienischen Mitgliedsbetriebe in diesem Jahr wichtiger denn je. Hilfreich war auch, dass sich die italienischen Gärtner mit ihrer Produktion noch besser auf den deutschen Markt eingestellt haben“, so Jochen Mewes, Vorsitzender des Regionalbeirates Italien von Landgard Blumen & Pflanzen. „Wir freuen uns, dass unsere italienischen Mitgliedsbetriebe mit dem Saisonverkauf – vor allem im April – sehr zufrieden sind. Die deutlichen Steigerungen bei Warenwert und –menge gegenüber dem Vorjahr sind auch ein Beleg für das zielorientierte und partnerschaftliche Vorgehen innerhalb der Erzeugergenossenschaft Landgard. Wir freuen uns auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedsbetrieben in Italien“, so Dirk Bader, Vorstand der Landgard eG.

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Moderne Möbel für eine schöne Einrichtung

Wer seine eigenen vier Wände einrichten möchte sollte auf eine Menge an hochwertigen Möbeln schauen. Gerade in der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, dass man eine sehr gute Auswahl trifft, um eben die passenden Möbelstücke für die eigene Wohnung oder das Haus zu finden. Vielseitige Angebote und absolute Möbeltrends gibt es daher allemal. Man braucht nur schauen, was man für einen eigenen Geschmack hat und welchen Stil man umsetzen möchte. Selbst die Farbgebung spielt bei der Gestaltung häufig eine wichtige Rolle. Es gibt mittlerweile sehr viele zahlreiche Möglichkeiten, um die eigene Wohnung in eine wahre Wohlfühloase zu gestalten.

Einrichtung und Möbel als Beruf – Kurse online buchen

Mittlerweile gibt es viele Menschen, die Interesse an Online Kursen haben, um eben mehr über Möbel und Einrichtung zu erlernen. Architekten und Designer wollen sich schließlich auch weiterbilden und konkret schauen, was es für Kurse online gibt. Beispielsweise kann auch ein Design Thinking Online Kurs kann ebenfalls von Vorteil sein und viele interessante und spannende Eindrücke bieten. Es gibt daher eine Reihe an verschiedenen Kursen, die man dort einfach annehmen kann. Ob nun für Designer, für andere Bereiche oder auch um das Hobby zum Beruf zu machen. Gerade bei Einrichtungsstilen und der Inneneinrichtung ist es mehr als sinnvoll sich zu informieren, welche Möglichkeiten es in dem Bereich gibt. Die Vielzahl der Kurse, die man online buchen kann, sind daher sehr interessant und beliebt. Schritt für Schritt kann dadurch jeder auf seine Kosten kommen und sich genau informieren, was man alles geboten bekommt.

Kann jeder Online Kurse einfach buchen?

Jeder, der Interesse daran hat sich weiterzubilden oder auch beruflich neu Fuß zu fassen kann mittlerweile Online Kurse buchen. Diese werden in einer Vielzahl angeboten, sodass man sich keinerlei Gedanken machen muss. Alle Angaben werden einfach und direkt online angezeigt. Die Preise für die Kurse, die Dauer und auch, wie der Kurs abläuft kann man einfach und sicher online buchen. Jederzeit gibt es auch dahingehend die Möglichkeit, die besten Angebote zu erhalten und genau zu schauen, welche Kurse einen selbst weiterbringen und welche eben nicht.

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Die Verbraucherpreise im Mai 2020 steigen um 0,6 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im Mai 2020 voraussichtlich +0,6 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, sinken die Verbraucherpreise gegenüber April 2020 voraussichtlich um 0,1 %.

Verbraucherpreisindex, Mai 2020:
+0,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
-0,1 % zum Vormonat (vorläufig)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Mai 2020:
+0,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
0,0 % zum Vormonat (vorläufig)

Während die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe zum Vorjahresmonat um 8,5 Prozent nachgaben, stiegen die Preise für Nahrungsmittel um 4,5 Prozent.

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Hornbach mit Ertrags- und Umsatzsprung

Der Hornbach Konzern hat die Zahlen des Geschäftsjahres 2019/20 vorgelegt:

  • Konzernumsatz wächst dank erfreulicher Kundennachfrage um 8,4 % auf 4,7 Mrd. Euro
  • Bereinigtes Betriebsergebnis (EBIT) steigt um 68 % auf 227 Mio. Euro
  • Coronakrise beeinträchtigte DIY-Handelsgeschäft bislang nur vorübergehend
  • Konstante Dividende vorgesehen

Die Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) konnte im Geschäftsjahr 2019/20 (1. März 2019 bis 29. Februar 2020) Umsatz und Gewinn erheblich steigern. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 zeigte sich die Umsatz- und Ertragsentwicklung trotz der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erfreulich krisenfest. Der Vorstand ist jedoch bei der Prognose für das laufende Jahr aufgrund der schwer abschätzbaren Coronavirus-Risiken für die Konjunktur vorsichtig.

„Das vergangene Geschäftsjahr 2019/20 verlief für uns äußerst erfolgreich. Das Wetter spielte mit, wir fanden großen Zuspruch bei den Kunden und hatten die Kosten im Griff. Unterm Strich sind wir sehr profitabel gewachsen.“, sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Management AG, der persönlich haftenden Gesellschafterin der Hornbach Holding AG & Co. KGaA bei der Bilanzpressekonferenz.

Umsatzprognose erfüllt – starkes Wachstum in allen Regionen

Die Hornbach-Gruppe hat die Umsatzprognose 2019/20 mit einem Plus der Nettoumsätze von 8,4 % auf 4.729 Mio. Euro erfüllt. Der größte operative Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG, der zum Bilanzstichtag 29. Februar 2020 europaweit 160 (Vorjahr: 158) Bau- und Gartenmärkte sowie Onlineshops in neun Ländern betreibt, erhöhte die Umsätze um 8,1 % auf 4.428 Mio. Euro. Flächen- und währungskursbereinigt legten die Umsätze der Bau- und Gartenmärkte (DIY) konzernweit um 7,7 % zu. Die Flächenproduktivität im DIY-Einzelhandel erreichte 2019/20 mit 2.386 Euro pro Quadratmeter einen neuen Rekordwert. Der Onlinehandel, den Hornbach mit seinem stationären DIY-Geschäft zum Interconnected Retail (ICR) verknüpft, trug mit einer zweistelligen Wachstumsrate zur dynamischen Umsatzentwicklung im Konzern bei. Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH verzeichnete ein Umsatzplus von 13,2 % auf 299 Mio. Euro.

Operativer Ertrag steigt deutlich

Dank des starken Umsatzwachstums und verbesserter Kostenrelationen hat Hornbach die operative Ertragskraft im Vergleich zum Vorjahr signifikant gesteigert. Das um nicht-operative Sondereffekte bereinigte EBIT stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 68,3 % bzw. 92,1 Mio. € auf 227,0 Mio. Euro. Die Ergebnisverbesserung resultierte zu rund 86 % aus dem operativen Geschäft und nur zu 14 % aus der Erstanwendung der neuen Leasingbilanzierung gemäß IFRS 16. Im Teilkonzern Hornbach Baumarkt AG hat sich das bereinigte Ebit auf 181,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

„Die höhere Kosteneffizienz und -transparenz bei Instandhaltungs- und vor allem Umbaumaßnahmen in den Märkten, aber auch die Konzentration auf das Wesentliche bei Einzelprojekten in der Verwaltung haben sich ausgezahlt“, so Albrecht Hornbach. In Summe stiegen die Kosten wesentlich langsamer als der Konzernumsatz und der Rohertrag. Besonderes Augenmerk legte der Baumarktkonzern im Geschäftsjahr 2019/20 auf die Entwicklung der Profitabilität in Deutschland. Albrecht Hornbach: „Hier haben wir einen umfassenden Ergebnis-Turnaround geschafft.“

Die wiedererstarkte Ertrags- und Finanzlage der Hornbach-Gruppe ist auch an der Kapitalflussrechnung ablesbar. So erhöhte sich im Geschäftsjahr 2019/20 der operative Cashflow von 54 Mio. Euro auf 324 Mio. Euro. Mit 130 Mio. Euro investierte die Hornbach-Gruppe im Geschäftsjahr 2019/20 rund ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor. Nach Abzug der Investitionen und bereinigt um IFRS 16-Effekte drehte der frei verfügbare Cashflow des Konzerns von minus 137 Mio. Euro im Vorjahr auf zuletzt plus 131 Mio. Euro.

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Diese Blüten und Pflanzen locken Insekten an

Die Nase hinein halten, tief einatmen und genießen: Jetzt ist die Zeit der duftenden Blütenträume. Gerade in der jetzigen Zeit tut es der Seele gut, sich auf dem Balkon und im Garten mit tollen Pflanzen zu umgeben. Ihr Wohlgeruch und die leuchtenden Farben heben die Stimmung. Und nicht nur wir lieben ihre Blüten, sondern auch die Insektenwelt. Für Bestäuber ist der Duft eine klare Botschaft, dass hier etwas Leckeres zu holen ist.

Ein Genuss, der gerade jetzt so wichtig ist: Beet- und Balkonpflanzen bringen mit ihren leuchtenden Farben Freude in die Welt – und versorgen Insekten mit lebenswichtigem Nektar und Pollen. (Foto: GMH/FGJ)

Attraktiv für Menschen und Insekten

Es bringt Farbe und Heiterkeit ins Leben, die Bepflanzung für den Sommer zu planen, und sich um wertvolle Pflanzen zu kümmern – sie einzupflanzen, zu gießen und zu pflegen. Der Duft frischer Blumen ist ein Stimmungsaufheller, die Beschäftigung mit Pflanzen Trost in schwierigen Zeiten. Mit den vielen tollen Beet- und Balkonpflanzen lässt sich aber nicht nur die Laune heben, sondern auch ein Beitrag zur Insektenvielfalt leisten. Im gärtnerischen Fachhandel gibt es eine ganze Reihe von Blühpflanzen, die Menschen wie Insekten Freude bereiten. Hier kommt es oft auf die richtige Sorte an, denn nicht alle locken gleichermaßen mit Pollen und Nektar.

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Konsumklima erholt sich leicht

Die Verbraucher in Deutschland erholen sich im Mai ein wenig vom Schock, der durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurde. Sowohl Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch Anschaffungsneigung legen leicht zu. Folglich prognostiziert GfK für Juni 2020 einen Wert von -18,9 Punkten und damit 4,2 Punkte mehr als im Mai dieses Jahres (revidiert -23,1 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Mai 2020.

In der Aprilerhebung der GfK-Konsumklimastudie standen sehr viele Verbraucher durch die schrecklichen Bilder aus Norditalien, New York und Spanien unter Schock. Das hatte zu einem beispiellosen Absturz der Konsumstimmung beigetragen. Ein weiterer Fall des Konsumklimas ist im Monat Mai nicht zu beobachten. Dennoch ist ein Wert von -18,9 Punkten der zweitniedrigste Wert, der jemals für das GfK Konsumklima gemessen wurde.

„Die schrittweise Öffnung vieler Geschäfte hat sicherlich dazu beigetragen, dass die Konsumneigung keine weiteren Einbußen hinnehmen muss und aktuell sogar etwas zulegen kann“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Dennoch ist die Verunsicherung unter den Konsumenten groß. Sie sehen die deutsche Wirtschaft bei Weitem noch nicht über den Berg und eine schwere Rezession auf sich zukommen. Die Angst vor Jobverlust bleibt hoch und dies erweist sich neben den Einkommenseinbußen derzeit als ein wichtiges Konsumhemmnis. Darauf müssen sich Händler und Hersteller weiterhin einstellen.“

Gestützt wird die Besserung des Konsumklimas durch eine gesunkene Sparneigung (-9,8 Punkte). Im April war durch die große Verunsicherung ein sprunghafter Anstieg zu verzeichnen.

Konjunkturaussichten auf niedrigem Niveau leicht verbessert

Nach zwei Rückgängen in Folge legt die Konjunkturerwartung im Mai wieder etwas zu. Der Indikator gewinnt elf Zähler hinzu und weist nun -10,4 Punkte auf. Dennoch bleibt er deutlich unter seinem langjährigen Durchschnittswert von etwa null Punkten sowie unter seinem Vorjahreswert (-12,1 Zähler).

Die Wirtschaft wird nun schneller wieder hochgefahren, als noch vor einigen Wochen vermutet. Die Politik unternimmt hier große Anstrengungen in verschiedenen Bereichen. Damit steigt auch die Hoffnung der Verbraucher, dass ein Debakel auf dem Arbeitsmarkt verindert wird. Sowohl der Bund als auch die Länder setzen enorme Mengen an finanziellen Mitteln in Form von Hilfen, Krediten und künftig auch Konjunkturprogrammen ein, um die Nachfrage im Inland zu stimulieren. Dies dürfte umso wichtiger sein, da ein bislang überaus wichtiges Standbein der deutschen Konjunktur, die Exporte, eher schleppend in Gang kommen. Eine Reihe wichtiger Abnehmerländer sind aktuell noch stärker von der Pandemie betroffen.

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ifo Geschäftsklima im Mai 2020 erholt sich etwas

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen hat sich nach den katastrophalen Vormonaten etwas erholt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Mai auf 79,5Punkte gestiegen, nach 74,2 Punkten1im April. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen zwar nochmals etwas schlechter. Jedoch verbesserten sich ihre Erwartungen für die kommenden Monate deutlich. Trotzdem erwartet ein Großteil der Unternehmen noch immer eine Verschlechterung der Geschäftslage. Die ersten Lockerungen sorgen für einen Hoffnungsschimmer.

 

 

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Das war allerdings nur auf die stark verbesserten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Von Optimismus sind die Industriefirmen aber noch weit entfernt. Die aktuelle Lage stuften sie nochmals erheblich schlechter ein.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach dem historischen Tief im April wieder merklich verbessert. Das liegt vor allem an deutlich gestiegenen Erwartungen. Die Dienstleister schätzten auch ihre aktuelle Lage etwas besser ein. Dennoch überwiegt bei den Unternehmen noch immer der Pessimismus.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex ebenfalls deutlich gestiegen. Hier haben sich sowohl die Lageeinschätzungen als auch die Erwartungen spürbar erholt. Insbesondere im Einzelhandel verbessern die Lockerungen die Stimmung.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index wieder gestiegen, nachdem er zuletzt mehr als ein halbes Jahr gefallen war. Grund hierfür war ein historischer Anstieg der Erwartungen. Die aktuelle Lage schätzten die Baufirmen etwas schlechter ein.

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Der faire Handel wächst

In Deutschland nehmen Nachfrage und Angebot an fair gehandelten Erzeugnissen weiter zu. Verbraucher finden in Supermärkten, Discountern und Weltläden rund 7.000 zertifizierte Produkte – von Kaffee, Bananen, Kakao und Schokolade bis zu Chutneys, Brotaufstrichen und Blumen und Pflanzen.

Knapp 60 Prozent tragen auch das Bio-Siegel, meldet der Verein zur Förderung des Fairen Handels (TransFair) in seinem aktuellen Jahresbericht. Der Umsatz ist im Jahr 2019 um 26 Prozent auf eine Rekordsumme von zwei Milliarden Euro angestiegen. Damit hat jeder Deutsche durchschnittlich 25 Euro für faire Produkte ausgegeben.

Allein 2019 gingen 130.000 Tonnen fair gehandelte Bananen über die Theke. (Foto: Klaus-Uwe-Gerhardt_pixelio.de)

In diesen Zeiten ist es besonders wichtig, durch den Einkauf fair gehandelter Produkte Solidarität mit den Produzenten im Globalen Süden zu zeigen, betont TransFair. Die Corona-Pandemie ist neben niedrigen Weltmarktpreisen, steigenden Produktionskosten und dem Klimawandel eine Gefahr für die Einkommensgrundlage der Menschen. Die Produzentenorganisationen erhalten für Fairtrade-Verkäufe stabile Mindestpreise, was eine gewisse Sicherheit bietet. Zudem gibt es die Fairtrade-Prämie. Dieser zusätzliche Aufschlag ist häufig die einzige Rücklage der Produzenten und wird in der Corona-Krise etwa für die Anschaffung von Hygienemitteln oder als Ausgleich für Einkommenseinbußen eingesetzt. Auch Schulungen und Projekte im Süden helfen dabei, ein gesundes Leben zu sichern und Armut und Hunger zu bekämpfen.

Im Jahr 2019 gingen rund 130.000 Tonnen fair gehandelte Bananen über die Ladentheke (plus 41 %). Der Marktanteil liegt bei 20 Prozent. Weitere Fairtrade-Südfrüchte sind unter anderem Limetten, Passionsfrüchte und Mangos. Beim Kaffee sind die Verkaufsmengen um 12 Prozent auf 23.000 Tonnen gestiegen. Das Sortiment an Eigenmarken nimmt zu, und selbst Discounter bieten ihren Kunden im Ausgangsbereich Fairtrade-Kaffee „to go“ an. Auch bei Zucker (5.900 t, plus 19 %), Honig (1.500 t, plus 12 %) und Reis (1.200 t, plus 40 %) ist ein Wachstum zu verzeichnen. Der Konsum von Fruchtsaft hat um sieben Prozent auf knapp 15,9 Millionen Liter zugenommen. In immer mehr Schokoladenwaren steckt fairer Kakao. Im Jahr 2019 ist der Absatz um 45 Prozent auf rund 79.000 Tonnen gestiegen. Bei Bio-Lebensmitteln hat Fairtrade um zehn Prozent zugelegt. Fair gehandelte Produkte mit einem hohen Bio-Anteil sind Bananen (63 %), Kaffee (75 %), Tee (86 %) und Kaltgetränke (93 %). (Quelle: Heike Kreutz, bzfe)