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Auch die schönsten Sterne stehen mal im Stau

Weihnachtsengel der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ sorgen mit blühenden Überraschungen für weihnachtliche Stimmung im Straßenverkehr

Sterne muss man nicht extra vom Himmel holen – besonders in der Weihnachtszeit stehen die schönsten Exemplare beim Blumenhändler nebenan. Mit dieser Botschaft, einer wunderschönen Engelsschar und 500 Weihnachtssternen sorgte die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ gestern im morgendlichen Berufsverkehr in Köln für jede Menge überraschte Gesichter. Denn mitten im Stop-and-go erschienen die Engel aus drei gebrandeten Sternen-Shuttles und beschenkten die wartenden Kölner an den Ampeln der Stauhauptstadt mit kleinen Weihnachtssternen.

Video zur Weihnachtsstern-Aktion 2017 der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ (Video: YouTube) 

Gemeinsam Blumen & Pflanzen überraschend in Szene setzen

„Uns geht es darum, Blumen und Pflanzen immer wieder erlebbar zu machen und den Menschen zu zeigen, wie viel Freude sie auch gerade zur Weihnachtszeit machen“, so Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard. Mit der Guerilla-Aktion wollten wir in erster Linie für Überraschung sorgen und unsere aktuelle Botschaft ‚Weil man Sterne nicht immer vom Himmel holen muss.‘ noch einmal vor Ort und anschließend im Web untermauern, so Hermes. Unterstützt wurde die Aktion von der Marketinginitiative Stars for Europe. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese kreative Aktion unterstützen konnten, bei der der Weihnachtsstern so prägnant im Mittelpunkt stehen konnte“, so Dr. Susanne Lux, Projektmanagerin Stars for Europe in Deutschland. „Man bekommt die schönsten Sterne des Jahres schließlich nicht alle Tage von einem Engel überreicht.“ Die spontane Aktion der Initiative wurde natürlich für die sozialen Netzwerke festgehalten und sorgt online für jede Menge Klicks und Likes bei Facebook, YouTube und Instagram.

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Zierpflanzenanbau 2017: Viel weniger Betriebe im Vergleich zu 2012

Weihnachtssterne waren die bedeutendsten Zimmerpflanzen im Jahr 2017

Im Jahr 2017 bauten in Deutschland knapp 3 700 Zierpflanzenbetriebe auf einer Grundfläche von insgesamt rund 6 600 Hektar Blumen und Zierpflanzen an. Die Zahl der Zierpflanzenproduzenten ist im Vergleich zur letzten Zierpflanzenerhebung im Jahr 2012 deutlich um 18 % zurückgegangen, während die Grundfläche für den Anbau leicht um 2 % abnahm. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, befand sich mit 1 700 Hektar mehr als ein Viertel dieser Grundfläche unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wie etwa Gewächshäusern. 

2017 produzierten knapp 1 500 Gartenbaubetriebe deutschlandweit rund 94 Millionen Zimmerpflanzen als Fertigware. Den größten Anteil hatten dabei Weihnachtssterne (17 Millionen Stück), gefolgt von Alpenveilchen (13 Millionen Stück). Bei Fertigware handelt es sich um Pflanzen, die alle Stufen der Produktion durchlaufen haben und an den Endverbraucher verkauft werden. 

Fast 2 600 Gartenbaubetriebe erzeugten 2017 insgesamt rund 985 Millionen Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden als Fertigware. Besonders häufig wurden Viola mit 183 Millionen Pflanzen angebaut, dazu gehören beispielsweise Veilchen und Stiefmütterchen. Es folgten Calluna (Besenheide) mit 116 Millionen Stück sowie Stauden mit 113 Millionen Stück.

Die Anbaufläche für Schnittblumen ist seit 2012 um 12 % auf fast 3 500 Hektar im Jahr 2017 gestiegen. 81 % dieser Anbauflächen befanden sich im Freiland. Dort dominierte der Anbau von Gehölzen zum Grün-, Blüten- und Fruchtschnitt mit 780 Hektar, gefolgt von Sommerblumen und Schnittstauden mit 590 Hektar. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wie etwa Gewächshäusern nahmen Tulpen mit 400 Hektar die bei weitem größte Fläche vor Rosen mit knapp 100 Hektar ein. Die Anbaufläche bezieht im Gegensatz zur Grundfläche die Mehrfachnutzung auf der gleichen Fläche mit ein.

Nordrhein-Westfalen war 2017 mit nahezu der Hälfte der Grundflächen (47 % oder 3 100 Hektar) das mit Abstand bedeutendste Bundesland für den Zierpflanzenanbau. Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen verfügten zusammen mit mehr als 2 000 Hektar über weitere 31 % der Grundflächen.

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IPM- Marktbeschreibung des Blumen- und Pflanzenmarkts (Teil 2)

Fortsetzung zum Teil 1 der Marktbeschreibung bei GAWINA vom 07.12.2017:

Individualisierung und Digitalisierung im Fokus der IPM ESSEN 2018

Herausforderungen und Chancen für den grünen Einzelhandel

Die IPM ESSEN versammelt vom 23. bis zum 26. Januar 2018 die gesamte internationale grüne Branche in der Messe Essen. Die Digitalisierung stellt den grünen Wirtschaftszweig vor neue Herausforderungen. Der Einzelhandel muss sich in Zeiten von Individualisierung und E-Commerce auf das veränderte Kaufverhalten der Kunden einstellen. Wie sich die Branche für die Zukunft wappnen kann und welche Produkte besonders angesagt sind, erfahren Fachbesucher auf der IPM ESSEN. Insbesondere zeigt die Trendschau hortivation neue POS-Konzepte für ein erfolgreiches Geschäft. Wo geht die Reise also hin? Was sind die Trends?

Fortschreitende Digitalisierung verändert und beeinflusst den Markt entscheidend (Foto: Alex Muchnik)

Unter diesen Megatrends lassen sich Produkte und Konzepte für die bewusst gesunde Ernährung, den „Outdoor-Grillgenuss“, den „Do-it-Yourself-Gedanken“, das „Eigene Ernte-Feeling“, „Family Garden“, „Garden Living“, „Urban Gardening“ oder schlicht und einfach für die „Bienenfütterung“ erfolgreich konzipieren und ausloben. So entstehen mit Kräutern oder Naschgartenprodukten gerade Segmente, die es in der Größenordnung vor ein paar Jahren noch gar nicht gab. Gerade Kräuter erfahren seit einiger Zeit einen regelrechten Boom. Gemeinsam mit Stauden werden sie vom Handel als das Wachstumssegment beschrieben, von dem noch lange und positive Effekte ausgehen werden.

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ALDI handelt nachhaltige Blumen und Pflanzen

Als erste deutsche Lebensmittelhändler haben die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD eine Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik veröffentlicht. Damit erweitern die Discounter ihr Nachhaltigkeitsengagement und setzen sich dafür ein, dass alle Schnittblumen und Topfpflanzen aus nachhaltiger Erzeugung stammen. Dies gilt für sämtliche Pflanzen in den ALDI Filialen und für das Online-Angebot von ALDI Blumen.

Blumen und Pflanzen bei ALDI nur noch aus zertifiziertem und nachhaltigem Anbau (Foto:©ALDI SÜD).

„Nachhaltige Produkte sollen zu einer Selbstverständlichkeit für Handel und Verbraucher werden. Die Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik ist ein weiteres Bekenntnis zu unserer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Dr. Julia Adou, Leiterin Corporate Responsibility bei ALDI SÜD. Die Discounter setzen sich u.a. dafür ein, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren und den Schutz der Arbeiter zu fördern.

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Verbraucherpreise im November 2017 um 1,8 Prozent gestiegen

Leicht steigende Inflationsrate aufgrund höherer Energiepreise

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im November 2017 um 1,8 % höher als im November 2016. Damit zog die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – wieder leicht an, nachdem sie im Oktober 2017 bei + 1,6 % gelegen hatte (September und August 2017: jeweils + 1,8 %). Im Vergleich zum Oktober 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im November 2017 um 0,3 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bestätigt somit seine vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende November 2017. 

Im November 2017 lagen die Energiepreise insgesamt mit + 3,7 % deutlich über dem Vorjahresniveau und wirkten damit preistreibend auf die Gesamtteuerung. Im Oktober 2017 hatte die Teuerungsrate für Energie noch bei + 1,2 % gelegen. Von November 2016 bis November 2017 verteuerten sich vor allem die Mineralölprodukte (+ 7,7 %, davon leichtes Heizöl: + 15,1 %; Kraftstoffe: + 5,9 %). Preiserhöhungen im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es auch bei Strom (+ 2,0 %), Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme (+ 1,0 %) sowie festen Brennstoffen (+ 0,9 %). Lediglich Gas verbilligte sich um 1,4 %. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im November 2017 etwas niedriger bei + 1,7 % gelegen.

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Kaufkraft der Deutschen steigt 2018 um 2,8 Prozent

Die Kaufkraft der Deutschen wird im Jahr 2018 laut der heute veröffentlichten GfK Kaufkraftstudie auf 22.992 Euro pro Kopf ansteigen. Das entspricht einem rechnerischen Plus von nominal 2,8 Prozent und 633 Euro mehr pro Kopf.

GfK prognostiziert für das Jahr 2018 eine Kaufkraftsumme von 1.893,8 Milliarden Euro für Gesamtdeutschland. Das sind pro Kopf nominal 2,8 Prozent und 633 Euro mehr als im Vorjahr, basierend auf der revidierten Vorjahresprognose. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche pro-Kopf-Kaufkraft von 22.992 Euro, die den Deutschen im Jahr 2018 für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder Sparen zur Verfügung stehen.

Unter Kaufkraft versteht man das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Transferzahlungen wie Renten, Arbeitslosen- und Kindergeld. Die für 2018 prognostizierte positive Kaufkraftentwicklung stützt sich auf wachsende Löhne in vielen Branchen und den stabilen Arbeitsmarkt. Auch bei den Renten wird 2018 ein Anstieg erwartet. Wie viel vom nominalen Kaufkraftzuwachs real übrig bleibt, hängt allerdings davon ab, wie sich 2018 die Verbraucherpreise entwickeln werden.

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BHB-Kongress 2017: Branche diskutiert Konzepte in Zeiten des Wandels

DIY-Branche diskutiert zukunftsfähige Unternehmensstrategien in Zeiten der Veränderung traditioneller Handelsstrukturen

Mit welchen Unternehmensstrategien erreicht die Bau- und Heimwerkermarktbranche in Zeiten der Veränderung traditioneller Handelsstrukturen auch weiterhin ihre Kunden?

Welche Vertriebsformate, Sortimente und Services sind in Zukunft gefragt, um sich in einem zunehmend kompetitiveren Wettbewerbsumfeld mit Pure-Playern und Plattformanbietern zu behaupten?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 18. Internationalen BHB-Kongresses 2017 am 6. und 7. Dezember. Rund 500 Teilnehmer aus dem Handel, der Industrie und dem Dienstleistungs- und Beratungssektor diskutierten beim Gipfeltreffen der DIY-Branche, wie es auch in Zukunft gelingen kann, die Baumarktkunden in den kommenden Jahren erfolgreich anzusprechen.

„Wir können wieder auf einen ereignisreichen, dynamischen und spannenden BHB-Kongress zurückblicken“, zeigte sich BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst am Schlusstag der Branchenveranstaltung erfreut. „Die innovative konzeptionelle Ausrichtung des Kongresses mit der Zielsetzung, neue Wege zu gehen und mit dem Konzept DIYversum den Teilnehmern ein noch individuelleres Tagungsprogramm zu bieten, hat sich mit Blick auf die positive Resonanz zahlreicher Kongressteilnehmer ausgezahlt.

Die so angebotene vielfältige Themenagenda, präsentiert von namhaften Referenten und Experten der Branche und auch das kurzweilige Rahmenprogramm haben den Kongressteilnehmern wieder exzellente Möglichkeiten für den Informations- und Erfahrungsaustausch auf höchstem Niveau geboten.“

Rund 500 Teilnehmer aus der Branche verfolgten interessiert den Ausführungen der Referenten (Foto: BHB)

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Landgard Konzept „IssSo“ mit Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

Landgard leistet mit seiner Kampagne „IssSo“ einen wichtigen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung

Verbraucher, Lebensmitteleinzelhandel und das Collaborating Centre of Sustainable Consumption and Production in Wuppertal waren sich einig: Das Landgard Konzept „IssSo“ ist eines der drei nachhaltigsten Produkte Deutschlands 2017. Das gab die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. bei der feierlichen Preisverleihung am 8. Dezember 2017 im Beisein von 1.200 Gästen aus Unternehmen, Kommunen, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft bei „Deutschlands grünster Gala“ bekannt.

Unter dem Namen „IssSo“ verkauft Landgard beispielsweise durch Unwetter beschädigte Äpfel und Birnen. (Foto:Landgard-photokonzept.de)

Im Rahmen der unternehmensweiten Landgard Nachhaltigkeitsstrategie, die auf den vier Säulen Grüne Produkte, Klima, Energie und Umwelt sowie Mitarbeiter und Gesellschaft basiert, hatte die Erzeugergenossenschaft erstmals für diesen Wettbewerb mit „IssSo“ und „Biene Maja“zwei ihrer nachhaltigen Konzepte eingereicht – am Ende hatte das Obst-Konzept „IssSo“ von Landgard die Nase vorne und gehörte zu den drei Nominierten und Siegern des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2017.

„Die Nominierung von „IssSo“ als eines von Deutschlands nachhaltigsten Produkten und auch die Aufnahme von „Biene Maja“ zum Verbraucher-Voting zeigt, dass wir mit unseren umfassenden Landgard Nachhaltigkeitsaktivitäten renommierte externe Fachinstitute und Verbraucher gleichermaßen überzeugen. Am wichtigsten ist, im Sinne der Nachhaltigkeit gemeinsam zu handeln. Dass die REWE unser Konzept „IssSo“ als starker Partner mitgetragen und umgesetzt hat – dafür sagen wir einfach Danke“, freut sich Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG, über die Anerkennung.

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Dekorativer Zimmerschmuck wirkt als Stimmungsaufheller

Natürlich schöne Augenblicke mit farbenfrohen Winterblühern sorgen in der dunklen Jahreszeit für Behaglichkeit und gute Laune.

Wenn es draußen dunkel, kalt und nass ist, halten sich viele Menschen am liebsten drinnen auf. Besonders in den Wintermonaten ist es deshalb wichtig, das eigene Zuhause in einen gemütlichen Rückzugs- und Wohlfühlort zu verwandeln. Blumen und Pflanzen, die in der dunklen Jahreszeit blühen, helfen dabei, denn sie verschönern das Interieur und sorgen mit frischem Grün und bunten Blüten für natürlich schöne Augenblicke, Behaglichkeit und gute Laune.

Ein bunter Winterstrauß bringt Farbe in die Wohnung und sorgt für Behaglichkeit und gute Laune. Neben ganzjährig erhältlichen Schnittblumen wie Rosen oder Chrysanthemen gibt es in den kalten Monaten auch eine Reihe von saisonalen Blumen. Hierzu gehören zum Beispiel die Amaryllis und der Weihnachtsstern. (Foto: GMH)

Dies macht die grünen Glücksboten auch zu einem idealen Geschenk, das garantiert immer Freude bereitet. Die Farb- und Formenvielfalt der Winterblüher ist dabei so groß, dass es für jeden Geschmack und Einrichtungsstil passende Pflanzen gibt. Mit abwechslungsreichen Farbtönen und Blattformen gehören Azaleen, Alpenveilchen und Weihnachtssterne in den Wintermonaten zu den besonders beliebten Zimmerpflanzen, doch auch bunte Wintersträuße setzen dekorative Farbakzente in winterlichen Räumen und präsentieren sich an trüben Tagen als exzellente Stimmungsaufheller.

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IPM-Marktbeschreibung des Blumen- und Pflanzenmarkts (Teil 1)

Beste wirtschaftliche Voraussetzungen für IPM ESSEN 2018, denn die Nachfrage nach lebendem Grün wächst weiter.

Die IPM ESSEN versammelt vom 23. bis zum 26. Januar 2018 die gesamte internationale grüne Branche in der Messe Essen. Auf der Weltleitmesse des Gartenbaus werden nicht nur die aktuellen Pflanzentrends vorgestellt, sie ist auch internationale Orderplattform Nummer eins. Die Prognosen für das kommende Geschäftsjahr könnten besser nicht sein. Die allgemeinen wirtschaftlichen Zeichen stehen auf Wachstum. Davon profitiert auch der Gartenbau.

Politische Unsicherheiten im globalen Umfeld haben kaum Auswirkungen auf den Absatz. So startete auch die Branche 2017 gut gelaunt in das Gartenjahr. Gerade Deutschland, welches 2016 mit einem Markvolumen von 8,7 Mrd. € zu Einzelhandelspreisen ein Rekordjahr verbuchte (plus 2,5 % zum Vorjahr), knüpfte nahtlos an die allgemein wachsenden Nachfrage nach Grün an.

Gut besuchte IPM-Essen 2017 (Foto:Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH)Laut führender Wirtschaftsinstitute (IFO-Institut / Berliner DIW, Essener RWI, Kieler IfW IWH Halle) geht es Deutschland, aber auch Europa, gut. Die deutsche Wirtschaft werde 2017, bedingt durch einen guten Konsum, steigenden Außenhandel und verstärkter Investitionen, um 1,9 % wachsen. Das sind 0,4 % mehr als Anfang 2017 noch erwartet. Der „Aufschwung habe an Stärke und Breite“ zugenommen und werde auch 2018 in ganz Europa anhalten (Prognose: 2,1 % für Deutschland).

Die Auftragslage und die Zukunftsaussichten sind laut Unternehmen so gut wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Kein Wunder, dass sich auch der ifo Geschäftsklimaindex (ifo Index) als weicher Frühindikator für die Konjunktur in Deutschland mit ca. 115 Punkten im Herbst 2017 weiterhin deutlich über seinem langfristigen Mittelwert von 102,1 Punkten zeigt.

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