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Für Klima- und Hochwasserschutz ist Stadtgrün lebenswichtig

Tote und Verletzte, zerstörte Orte und vernichtete Existenzen: Die jüngsten Unwetter verursachten viel menschliches Leid und Sachschäden in Milliardenhöhe. Während die Aufräumarbeiten noch laufen, ist die Diskussion um mehr Investitionen in effizientere Schutzmaßnahmen bereits in vollem Gange.

„Doch wirksamen Klima- und Hochwasserschutz gibt es nur mit mehr Grün in den Städten!“ mahnt Jan Paul für die Initiative „Grün in die Stadt“ des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). „Stadtgrün ist lebenswichtig: Wir brauchen dringend mehr davon, als Versickerungsflächen bei Starkregen und zum kühlenden Ausgleich bei Hitze.“

Hitze, Regen und Sturm: Der Sommer 2021 lässt sich kaum als solcher bezeichnen. Klimaforscher sagen voraus, dass es künftig immer mehr extreme Wetterereignisse geben wird. Die gleichzeitige Zunahme versiegelter Flächen in den Städten erhöht das Risiko für Hochwasser und Überschwemmungen zusätzlich – und gefährdet Leben.

Dach- und Fassadengrün nimmt neben CO2 auch Regenwasser auf, bindet es erstmal und führt es der Vegetation zu. Damit ist es eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen Starkregenereignisse und zur Entlastung der Abwassersysteme. (Foto: Optigrün)

Unwetter: Große Belastungen für die deutsche Wirtschaft
Für die Sachversicherer kam es in den letzten Monaten laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zum zweitgrößten Hagel- und Starkregenschadensfall seit fast 20 Jahren. Sie rechnen mit Versicherungsschäden von rund 1,7 Milliarden Euro – 400 Millionen davon allein durch Wasserschäden infolge von Starkregen.

Investitionen in Flächen-Entsiegelung und Versickerung retten Leben – und sparen Kosten!
„Wasserumleitungen und -speicherungen können nicht nur vor Überflutungen schützen, sie sparen auch Kosten. Denn sie minimieren Sachschäden und das Wasser kann an anderen Stellen sogar Trinkwasser ersetzen“, erläutert BGL-Vizepräsident Jan Paul. „Eine zusätzliche Herausforderung ist, dass auf Regenfälle und Sturm häufig Hitzewellen und anhaltende Trockenheit folgen. Wir müssen mehr asphaltierte und betonierte Flächen entsiegeln und begrünen, um Regen- und Dürreperioden besser abzumildern!“

Die wesentlichen Ansätze, um Überschwemmungen und Hochwasser entgegenzuwirken, sind Versickerung, Rückhaltung und Verdunstung von Regenwasser. Grünflächen, Parks und Dachbegrünungen nehmen einen Großteil der Regenmengen auf und speichern sie direkt am Niederschlagsort, um sie später dem Grundwasser und dem Vegetationskreislauf zuzuführen. Dadurch wird das Abwassersystem entlastet.

Städte und Gemeinden können neben Grünflächen weitere Versickerungsanlagen schaffen, zum Beispiel in Form von Rigolen, das sind unterirdische Speicher für eingeleitetes Regenwasser. Auch Schachtversickerungen sowie sickerfähige Beläge sind sinnvoll. Begrünte Versickerungsoptionen gibt es viele und sie lassen sich an jedes Gebiet individuell anpassen: von Versickerungsmulden an versiegelten Fuß- und Radwegen, bis zu platzsparenden Rigolen oder Versickerungsschächten bei schwer durchlässigen Deckschichten.

Versickerungsmulden helfen, asphaltierte Straßen zu entwässern. Oberflächlich abfließendes Regenwasser kann sich darin sammeln und langsam versickern. (Foto: BGL/Michael Henze)

Zukunftsmodell Schwammstadt
„Letztendlich sollten alle Städte und Kommunen langfristig auf ein Schwammstadt-Konzept als Zukunftsmodell hinarbeiten“, rät BGL-Vizepräsident Jan Paul. Da eine Schwammstadt grob so funktioniert, dass sie Wasser aufnimmt und zwischenspeichert, anstatt es zu kanalisieren und abzuleiten, kann sie besser auf Regen- und Trockenzeiten reagieren. Auch Dach- und Fassadenbegrünung nutzt Niederschläge effektiv. Gründächer halten über 60 Prozent des auf sie treffenden Regenwassers zurück. Dies versickert anschließend oder fließt verzögert in die Kanalisation ab. Außerdem unterstützen die begrünten Flächen die CO2-Reduzierung und eine ausgewogene Stadtklimatisierung.

„Es gibt nicht die eine Lösung. Vielmehr ist es die Summe der Maßnahmen von öffentlichem, gewerblichem und privatem Grün, die messbare Erfolge bringt“, stellt Jan Paul fest. Letztendlich sollten EntscheiderInnen sowohl den Fokus auf die Bodengestaltung legen, als auch Dachbegrünung fördern, das Wassermanagement stärker gewichten und Ausgleichsflächen schaffen. Asphaltierte Straßen können durch Baumgruben und Versickerungsmulden entwässert werden; wasserdurchlässige Materialien ersetzen andere Oberflächen. Zusätzlich können geeignete Pflanzen einen wichtigen Beitrag zur Klimaverbesserung und damit auch zum Hochwasserschutz leisten.

Je grüner eine Stadt, umso besser kann sie Starkregen nutzen.
Dabei tragen auch kleine Grünflächen dazu bei, die Stadt zu schützen und Schäden zu verhindern. Angepasste Finanzierungsoptionen für Grünflächen und Versickerungsmaßnahmen finden Stadtplaner beim Förder-Check von „Grün in die Stadt“.

Grün in die Stadt ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Die Initiative bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und den passenden Fördermöglichkeiten für Städte und Kommunen: https://www.gruen-in-die-stadt.de/

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Blumiger Abiturabschluss tröstet über ausgefallene Events hinweg

Abschlussfahrten, Mottowochen und Abibälle – in der Corona-Pandemie mussten Schüler und Schülerinnen, die dieses Jahr ihr Abitur gemacht haben, auf viele unvergessliche Momente verzichten, die normalerweise mit dem Schulabschluss verbunden sind.

Umso mehr haben sich die Abiturienten der Gesamtschule Mönchengladbach Hardt gefreut: Vor einer Wand aus exotischen Pflanzen und farbenfrohen Blumen konnten sie nach ihrer Zeugnisvergabe am 25. Juni auf einer kleinen internen Abschlussfeier unvergessliche Erinnerungsfotos schießen. Möglich machte das die Initiative „1000 gute Gründe“: Über die sozialen Netzwerke hatte sie die Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen aufgerufen zu begründen, warum gerade ihre Stufe eine tolle Blumenwand als Highlight der Abschlussfeier verdient hat. Unter allen Teilnehmenden, die diese Begründung in ihren Storys geteilt und „1000 gute Gründe“ verlinkt hatten, verloste das Team dann die einmalige Fotokulisse.

„1000 gute Gründe“ lässt die Abschlussfeier der Gesamtschule Mönchengladbach Hardt aufblühen (Foto: Landgard)

„Gerade Jugendliche haben es in der Pandemie schwer. Denn viele zentrale Erfahrungen, die sie durch den Lockdown nicht machen konnten, lassen sich wahrscheinlich nie mehr 1:1 nachholen“, erklärt Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard, die Idee hinter der Aktion. „Umso wichtiger war es uns darum, zumindest einigen von ihnen mit unserem Gewinnspiel einen Beitrag für eine unvergessliche Abschlussfeier zu bereiten.“

Über „Blumen – 1000 gute Gründe“

Es gibt 1000 gute Gründe, einem lieben Menschen oder sich selbst mit Blumen und Pflanzen eine Freude zu bereiten, denn Blumen und Pflanzen gehören einfach zum Leben dazu. Die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ setzt sich dafür ein, das Image der Produkte aufzufrischen, Menschen wieder stärker für Blumen und Pflanzen zu begeistern und ihnen neue, spannende Kaufanlässe aufzuzeigen. Gründer der Initiative ist die Erzeugergenossenschaft Landgard. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.1000gutegruende.de, auf Facebook www.facebook.com/1000gutegruende und Instagram www.instagram.com/1000gutegruende

Über „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“

Landgard hat Anfang 2019 für die gesamte Obst- und Gemüsebranche die generische Werbeinitiative „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“ gestartet, um gerade jungen Menschen neue Anreize zu liefern, sich wieder mit frischem Obst und Gemüse zu beschäftigen und das Image der Produkte selbst aufzufrischen. Dazu werden bekannte und neue Obst- und Gemüsesorten spannend, kreativ und mitunter provokativ in Szene gesetzt. Gründer der Initiative ist die Erzeugergenossenschaft Landgard.

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Veiling Rhein-Maas schließt das 2.Quartal 2021 mit gutem Ergebnis ab

Veiling Rhein-Maas blickt auf ein zufriedenstellendes zweites Quartal 2021 zurück. Insgesamt wurde im ersten Halbjahr 2021 ein Produktumsatz von 266 Mio. Euro erzielt und somit eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Sowohl die Versteigerungsuhr, inklusive Uhrvorverkauf und Fernkauf, als auch Webshop und Klokservice erzielten positive Ergebnisse.

Veiling Rhein-Maas konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis im 2. Quartal 2021 erzielen. (Foto: Veiling Rhein-Maas)

Digitale Vermarktungskanäle wachsen weiter
Der Versteigerungssaal bleibt das Herz der Versteigerung. Ein abgerundetes Angebot an Schnittblumen und Topfpflanzen bei gleichzeitiger höherer Kundenfrequentierung gegenüber dem Vorjahreszeitraum und durch die durchweg hohe Nachfrage führten an der Uhr zu einem insgesamt guten Preisniveau. Gleichzeitig entwickeln sich auch die digitalen Vermarktungskanäle des Marktplatzes positiv, so nimmt der Anteil des Fernkaufumsatzes am Gesamtumsatz der Versteigerung weiter deutlich zu und der Uhrvorverkauf erzielte im zweiten Quartal 2021 einen Produktumsatz von fast 15 Mio. Euro. Auch der Webshop von Veiling Rhein-Maas wird weiterhin verstärkt von den Kunden und Anlieferern genutzt und stetig weiter optimiert. Neben den digitalen Vermarktungskanälen erreichte auch der Klokservice eine klare Steigerung des Produktumsatzes.

Beliebte Produkte
Der Verkauf von Indoor-Produkten und hier vor allem Blühende Zimmerpflanzen, Phalaenopsis und Arrangements, lief gut. Außergewöhnlich gut verlief in Folge der optimalen Witterung auch der Verkauf aller Outdoor-Produkte – ob Stauden, Baumschulartikel, Beetpflanzen, Terrassenpflanzen, alle Produkte waren durchgehend stark nachgefragt.
Auch im Schnittblumenbereich verzeichnete Veiling Rhein-Maas bedingt durch eine konstant hohe Nachfrage bei gleichzeitig gutem Preisniveau, deutliche Umsatzzuwächse.

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Bauhaus gewährt 20 Prozent Preisnachlass an Betroffene der Flutkatastrophe

Das verheerende Unwettertief der vergangenen Tage mit Starkregen und Überschwemmungen hat in den letzten Stunden in großen Teilen des Saarlandes, von Rheinland-Pfalz und von Nordrhein-Westfalen schwerste Schäden angerichtet. Bei Bauhaus ist man erschüttert vom Ausmaß und dem menschlichen Leid. Deshalb möchte der Baumarktkonzern schnell und unbürokratisch helfen.

BAUHAUS bietet den Geschädigten der betroffenen Gebiete einen Preisnachlass von 20 Prozent auf alle stationär verfügbaren Produkte des Sortiments.

Der Preisnachlass in den entsprechenden Regionen soll nur Betroffenen zugutekommen, die nachweislich durch die Flutkatastrophe geschädigt wurden. Geschädigte werden gebeten, sich beim Einkauf im Fachcentrum per Personalausweis auszuweisen und den konkreten Bedarf durch ein Schadensbild zu belegen. Produkte aus dem BAUHAUS Onlineshop bleiben vom Preisnachlass unberührt. Die Abgabe erfolgt in haushaltsüblichen Mengen.

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COMPO-Kampagnenverlängerung sorgt für Kaufimpulse am POS

Der führende Anbieter von Markenartikeln für Pflanzen in Haus und Garten begleitet mit seiner aktuellen Markenkampagne „Mein Fleckchen Erde“ erfolgreich die Gartensaison. Im Fokus der Kampagne, die ihre Zielgruppen mittels Print- und Online-Werbung, POS sowie Social Media erreicht, steht die nochmals gewachsene Bedeutung des eigenen Zuhauses.

„Nach einem äußerst erfreulichen Verlauf der Markenkampagne, wollen wir jetzt mittels Kampagnenverlängerung Online für weitere Kaufimpulse sorgen“, sagt CEO Stephan Engster. „Nach Monaten des Lockdowns und geschlossenen Märkten sind wir sehr erfreut, dass der Handel endlich wieder durchgehend und unter Berücksichtigung von Auflagen geöffnet hat. Mit unserer Aktivierungsmaßnahme möchten wir, in unserer Verantwortung als Partner des Handels, diesen bestmöglichen unterstützen.“

Unter der Überschrift „nur mal gucken“ wird die überwiegend Online-Affine Zielgruppe authentisch aktiviert, ihren Lieblingshändler vor Ort aufzusuchen, zu stöbern, sich inspirieren zu lassen und Produkte vor Ort zu kaufen.

Die Kampagne, die ausschließlich mittels Online-Werbung und über Social Media ausgesteuert wird, zeigt pure Einkaufsfreude und wie ein Ausflug zum Händler um die Ecke ganz einfach enden kann: ein mit Pflanzen und COMPO-Produkten vollbepackter Kofferraum, so dass sogar der Hund auf dem Schoß sitzen muss.(Foto: © COMPO GmbH)

Unter dem #nurmalgucken werden die Gärtner:innen aufgerufen, ihre persönliche Ausbeute vom Ausflug zum Lieblingshändler zu zeigen, und nehmen so automatischen am integrierten Gewinnspiel teil.
Link zur Kampagne: https://www.compo.de/nur-mal-gucken

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Inflationsrate im Juni 2021 lag bei +2,3 %

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juni 2021 bei +2,3 %. Nach dem kontinuierlichen Anstieg seit Jahresbeginn hat sich die Inflationsrate damit etwas abgeschwächt (Mai 2021: +2,5 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Mai 2021 um 0,4 %.Energiepreisentwicklung

Verbraucherpreisindex, Juni 2021
+2,3 % zum Vorjahresmonat
+0,4 % zum Vormonat

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juni 2021
+2,1 % zum Vorjahresmonat
+0,4 % zum Vormonat

Energie verteuerte sich binnen Jahresfrist weiterhin kräftig um 9,4 %

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von Juni 2020 bis Juni 2021 überdurchschnittlich um 3,1 %. Die Preise für Energieprodukte lagen dabei mit +9,4 % weiterhin deutlich über der Gesamtteuerung, nach +10,0 % im Mai 2021. Hier wirkten sich neben dem aktuellen Anstieg der Energiepreise auch temporäre Sondereffekte erhöhend auf die Teuerungsrate aus, insbesondere die zu Jahresbeginn eingeführte CO2Abgabe sowie die niedrigen Preise für Energieprodukte vor einem Jahr (Basiseffekt). Besonders günstig waren damals Mineralölprodukte. Teurer binnen Jahresfrist wurden daher vor allem Heizöl (+42,5 %) und Kraftstoffe (+23,5 %). Die Strompreise blieben unverändert.

Nahrungsmittel verteuerten sich gegenüber Juni 2020 unterdurchschnittlich um 1,2%

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im Juni 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat unterdurchschnittlich um 1,2 %, nach +1,5 % im Mai 2021. Günstiger als ein Jahr zuvor war frisches Gemüse mit -2,3 %. Die meisten Nahrungsmittelgruppen weisen einen moderaten Preisanstieg auf, zum Beispiel Fleisch und Fleischwaren (+0,6 %). Merklich teurer wurden Speisefette und Speiseöle (+5,6 %). Darüber hinaus verteuerten sich unter den Waren auch Bekleidungsartikel (+3,6 %) und Fahrzeuge (+3,1 %). Billiger wurden dagegen unter anderem Mobiltelefone (-5,8 %).

Inflationsrate ohne Energie bei +1,6 %

Die Preiserhöhungen bei den Energieprodukten gegenüber dem Vorjahresmonat haben sich deutlich auf die Inflationsrate ausgewirkt: Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Juni 2021 bei +1,6 % gelegen, ohne Heizöl und Kraftstoffe nur bei +1,5 %.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,6 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Juni 2021 um 1,6 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,4 %. Des Weiteren stiegen unter anderem die Entgelte für Glücksspiele (+15,1 %), die Preise für Leistungen sozialer Einrichtungen (+5,5 %) sowie Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,7 %). Günstiger waren hingegen zum Beispiel Bahntickets (-3,4 %) und Telekommunikationsdienstleistungen (-1,1 %).

Preise gegenüber dem Vormonat um 0,4 % gestiegen

Im Vergleich zum Mai 2021 stieg der Verbraucherpreisindex im Juni 2021 um 0,4 %. Die Preise für Energieprodukte zogen um 0,8 % an, insbesondere wurden Heizöl (+3,3 %) und Kraftstoffe (+1,7 %) teurer. Die Preise für Nahrungsmittel gingen hingegen leicht zurück (-0,4 %). Vor allem für frisches Gemüse mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher weniger bezahlen als im Vormonat (-5,4 %).

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Toom startet in 34 Märkten mit Mehrwegsystem für den Pflanzentransport

Der zur Rewe Group gehörende Baumarktkonzern toom startet ein Pilotprojekt mit umweltfreundlichem Mehrwegsystem in 34 Märkten Stetig wachsender Plastikmüll und dessen Vermeidung ist beinahe in allen Lebensbereichen eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Und auch in der Garten- und Balkongestaltung, in der zunehmend umwelt- und insektenfreundliche Pflanzen Verwendung finden, fallen trotzdem noch Berge an Kunststoffabfall an. So werden für den Pflanzentransport von Gärtnereien über Läger und Märkte bis hin zum Kunden bei toom Baumarkt jährlich mehrere Millionen Ein[1]weg-Pflanzenpaletten genutzt. Aus diesem Grund testet toom ab Juli in 34 Märkten eine Mehrweg-Variante für zunächst ausgewählte Artikel und sorgt damit für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf.

Mehrweg anstatt Einweg bei toom: Die neuen stabilen Pflanzenpaletten werden ab Juli in 34 Märkten getestet. (Copyright: toom)

„Weniger Verpackungsmüll, auch im Gartenbereich – das ist unser erklärtes Ziel“, so Theo Keysers, Purchasing Director Plant. Mit Hilfe der umweltfreundlichen und wieder verwendbaren Mehrweg-Paletten kommt toom diesem Ziel einen großen Schritt näher.

Produzenten holen die Paletten im toom Pflanzenlager Bottrop ab und nutzen sie für die Anlieferung der Artikel. Die Waren werden in diesen Mehrweg-Paletten anschließend in die einzelnen Märkte geliefert. Aus den Märkten werden die Paletten zurück transportiert, bevor sie von dort aus wieder den Gärtnereien zurückgeben werden. Im Gegensatz zu Einweg-Paletten sind sie durch ihre Stabilität über Jahre hinweg nutzbar.

„Wir können dadurch aber nicht nur Plastik einsparen, sondern zusätzlich unsere Kohlenstoffdioxid-Bilanz verbessern. Denn eine unabhängig durchgeführte Studie besagt, dass die Mehrwegsysteme im Gegensatz zu Einwegsystemen bereits nach zehnmaliger Nutzung 30 Prozent CO₂ einsparen können. Das zahlt auf unsere nachhaltige Leitlinie ‚Vermeiden, verringern, verbessern‘ ein“, so Theo Keysers weiter.

REWE Group-Leitlinie für nachhaltigere Verpackungen

Mit der ersten Leitlinie für umweltfreundlichere Verpackungen verpflichtet sich die REWE Group, bis Ende 2030 sämtliche Eigenmarken-Verkaufsverpackungen so wie Serviceverpackungen bei REWE, PENNY und toom Baumarkt hinsichtlich ihrer Umweltfreundlichkeit zu optimieren. Bis heute wurden schon mehr als 1.000 Artikel überarbeitet. Mit den bereits umgesetzten Veränderungen sparen allein REWE und PENNY aktuell pro Jahr rund 7.000 Tonnen an Kunststoff ein. Als Wegbereiter der Branche erzielte die REWE Group den größten Effekt durch die Auslistung der Plastiktüten in allen Märkten seit 2016.

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Partner-Vereinbarung zwischen FDF und Landgard

Mit hoher Produkt-Qualität, Service und Trend-Kompetenz empfiehlt sich Landgard mit der Vertriebsschiene Bloomways als Partner für die Floristen. In der Sortimentsstrategie stehen Produkte, die Emotionen ansprechen und Atmosphäre schaffen.

Saisonale Themenwelten und immer wieder neu aufgelegte trendorientierte Deko-Konzepte runden das vielfältige Angebot für die Floristik-Welt ab. Mit diesem exklusiv auf den Floristik-Fachhandel zugeschnittenen Angebot ist Landgard mit Bloomways und der generischen Werbeinitiative 1.000 gute Gründe ein hervorragender Partner für den Fachverband Deutscher Floristen und die ihm angeschlossenen Mitglieder.

Trafen sich zur Vertragsunterzeichnung v.l.n.r.: FDF-Kreativ-Direktor Manfred Hoffmann, Nicola Fink und FDF-Präsident Helmuth Prinz, Landgard-Vorstand Dirk Bader, Michael Hermes, Landgard-Marketing, und FDF-Schatzmeister Michael Rhein (Foto: Landgard)

Vor diesem Hintergrund haben Dirk Bader, Vorstandsmitglied der Landgard eG, und Helmuth Prinz, Geschäftsführer der FDF GmbH und Präsident des Fachverband Deutscher Floristen e.V.-Bundesverband, kürzlich eine Partnervereinbarung unterzeichnet, die Landgard mit Bloomways und 1.000 gute Gründe zu Fördermitgliedern der FDF GmbH und zum Partner des Fachverband Deutscher Floristen macht. Die Partnerschaft beinhaltet blumige Unterstützungen für die Landesmeisterschaften der deutschen Floristen sowie Einkaufsvorteile für FDF-Mitglieder in ihren regionalen Bloomways-Filialen.

FDF-Präsident Helmuth Prinz dazu: „Ich freue mich über diese neue Partnerschaft mit Landgard Blumen & Pflanzen sowie Bloomways und 1.000 gute Gründe. Landgard ist ein wichtiger Player, der sich für unsere Branche auf unterschiedlichen Ebenen engagiert. Über die Kampagne 1.000 gute Gründe für
Blumen wird die Wertschätzung für unsere Produkte und unser Handwerk gestärkt. Die Bloomways GmbH ist international aufgestellt und beliefert den Floristik-Fachhandel exklusiv mit qualitativ hochwertigen Schnittblumen und Schnittgrün. Das sind beste Voraussetzungen für die Partnerschaft, von der beide Seiten und vor allen Dingen unsere Mitglieder profitieren!“

Landgard-Vorstand Dirk Bader ergänzt: „Wir freuen uns über den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem FDF und werden uns gemeinsam für die Branche engagieren. Dabei werden wir die Reichweite von 1000 gute Gründe gezielt dafür nutzen, die Wertschätzung für unsere Produkte und das Florist*innen-Handwerk insgesamt weiter zu steigern. Dazu werden wir immer wieder neue faszinierende Facetten zeigen und auch den Nachwuchs über die Berufsmöglichkeiten im Floristen-Handwerk informieren. Dazu begleiten wir unter anderem aktiv die Kampagne ‚Pflück Dein Glück‘.“

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GaLaBau muss die Rücknahmepflicht von Verpackungen beachten

BGL zum neuen „Verpackungsgesetz“:

Seit dem 3. Juli 2021 gilt das neue Verpackungsgesetz. GaLaBau-Betriebe betrifft das neue Gesetz indirekt. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) sieht aber Chancen für eine Entlastung der Branche und für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen.

BGL-Vizepräsident Gerald Jungjohann (Foto: BGL)

„Lieferanten, die Waren in Transportverpackungen an GaLaBau-Betriebe liefern, sind jetzt gesetzlich verpflichtet, über die Rücknahme der Verpackungen zu informieren – zum Beispiel durch klare Angaben auf dem Lieferschein“, erklärt BGL-Vizepräsident Gerald Jungjohann. Die Lieferanten müssen verbindlich nachweisen können, dass die Rücknahme tatsächlich erfolgt ist („Rücknahmenachweis“). Diese Angaben sollten Unternehmen im GaLaBau unbedingt prüfen. Dies gilt für:

•Verkaufs- und Transportverpackungen,
• Verkaufs- und Umverpackungen, die nicht bei privaten Endverbrauchern als Abfall anfallen,
• Verkaufsverpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter, also mit
  1. Stoffen & Gemischen, die im Handel dem Selbstbedienungsverbot unterliegen.
  2. Pflanzenschutzmitteln, deren Anwendung auf Profis beschränkt ist.
  3. MDI-Gemischen (zum Beispiel sogenannter Bauschaum).
  4. Ölen, flüssigen Brennstoffen und weiteren, ähnlichen Stoffen.
• Mehrwegverpackungen.

Entsorgungsaufwand im Garten- und Landschaftsbau wird kleiner
Gleichzeitig kann das neue Gesetz für GaLaBau-Betriebe ein langjähriges Problem lösen: Bisher nahmen Entsorgungsdienstleister Verpackungen meist nicht mit, obwohl sie dazu verpflichtet waren. Durch die Rücknahmepflicht wird sich diese Situation zugunsten der GaLaBau-Betriebe verbessern.

„Das Verpackungsgesetz birgt nicht nur die Chance, den Entsorgungsaufwand im Garten- und Landschaftsbau zu verringern“, so Jungjohann. „Es wird auch dazu beitragen, dauerhaft das Müllvolumen bei Pflanz- und Baumaterial schon direkt an der Quelle zu reduzieren, wie durch den Wegfall von Verpackung oder durch Ressourcen schonende Alternativen.“
Mit dem Verpackungsgesetz werden Vorgaben der EU-Einwegkunststoffrichtlinie und der EU-Abfallrahmenrichtlinie in nationales Recht umgesetzt, insbesondere
• die Einführung eines Mindestanteils an wieder eingebauten, recycelten Rohstoffen aus Kunststoffen.
• eine erweiterte Herstellerverantwortung (Nachweispflichten).
• eine bessere Getrenntsammlung und mehr Recycling.
• Mehrwegalternativen zu Einwegverpackungen.
• klare Anforderungen an eine Umweltstatistik.
Das Gesetz trat am 3. Juli 2021 in Kraft, einzelne Regelungen treten später in Kraft. Weitere Informationen bietet die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister mit dem Register LUCID: https://www.verpackungsregister.org/

Verpackungsgesetz: Wichtiges Wissen für GaLaBau-Betriebe
Betriebe, die Pflanzen oder Baumaterial liefern, müssen jetzt die Verpackungen zurücknehmen und einer Verwertung zuführen. Diese muss den Vorgaben des Verpackungsgesetzes entsprechen. Das ist vom Lieferanten auch in nachprüfbarer Form zu dokumentieren. Sollte das im Einzelfall nicht möglich sein, können abweichende Vereinbarungen zwischen Herstellern/Vertreibern/Endverbrauchern über den Ort der Rückgabe oder die Kostenregelung getroffen werden. Diese Pflichten können Betriebe selbst erfüllen oder Dritte damit beauftragen.

Achtung: GaLaBau-Betriebe müssen diese Registrierungs- und Dokumentationspflichten nur dann erfüllen, wenn sie selbst mit Waren handeln, also mit Ware befüllte Verpackungen selbst in Verkehr bringen. /BGL

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BAUHAUS Mönchengladbach eröffnet am 06. August 2021

Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten kehrt nach über 25 Jahren nach Mönchengladbach zurück: In wenigen Wochen eröffnet in der Odenkirchener Straße 298 ein BAUHAUS in neuer Dimension.

Aktuell läuft die heiße Einrichtungsphase. Das neue Fachcentrum beeindruckt mit mehr als 160.000 Produkten auf über 13.000 Quadratmetern Verkaufsfläche und Besonderheiten wie dem Stadtgarten und dem Montageservice. Zahlreiche weitere Serviceleistungen ergänzen das umfangreiche Sortiment. Ab Anfang August stehen den Kundinnen und Kunden 70 Fachberater kompetent zur Seite.

Zukunftsweisend und topmodern – so präsentiert sich demnächst das neue Fachcentrum in Mönchengladbach. Damit bis zur Eröffnung am 6. August 2021 alles pünktlich fertig wird, herrscht seit Monaten Hochbetrieb. Einer der größten einzelnen Bauschritte war das Gießen der Bodenplatte im Mai. Für die insgesamt 11.000 Quadratmeter große Platte aus Beton wurde die beeindruckende Menge von 2.200 Kubikmeter Beton verwendet – das entspricht einem massiven Würfel mit einer Kantenlänge von 13 Metern! Dazu waren nicht weniger als 245 LKW-Ladungen mit rund 5.500 Tonnen Beton nötig.

Jetzt befindet sich BAUHAUS auf der Zielgeraden: Zahlreiche Produkte werden derzeit angeliefert – rund 50 LKW mit ca. 1.000 Paletten wollen jeden Tag abgefertigt werden. Geschäftsleiter André Koenen und seine Mitarbeiter sind vollauf mit Aufbauen, Auspacken, Sortieren und Einrichten beschäftigt. Dazu kommen zahlreiche Handwerker aus der Region, die letzte Arbeiten ausführen – rund 200 Menschen geben aktuell von morgens bis abends im neuen BAUHAUS ihr Bestes.

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