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Digitale Vertreterversammlung der Landgard eG

Am 15.06.2021 hat die ordentliche Vertreterversammlung der Landgard eG stattgefunden – wie im Vorjahr als virtuelle Veranstaltung. Die Vertreter und Vertreterinnen konnten sich dabei per Video, Telefon oder Chat mit Redebeiträgen einbringen. Die erforderlichen Abstimmungen wurden über ein in die Videokonferenz integriertes Abstimmungstool in Echtzeit durchgeführt.

Landgard Vertreterversammlung 2021 Podium v. l. Carsten Bönig, Dirk Bader, Bert Schmitz, Robert Sauer, Willi Andree (Foto: Landgard)

Carsten Bönig, Vorstand der Landgard eG, stellte der Vertreterversammlung in einem Rückblick zunächst die Geschäftszahlen für das Jahr 2020 vor.

Landgard hat im Jahr 2020 eine Umsatzsteigerung um 2,8 % auf 2,069 Mrd. EUR (Vorjahr 2,012 Mrd. EUR) erzielt. Davon entfielen 1,290 Mrd. EUR auf die Sparte Blumen & Pflanzen und 752 Mio. EUR auf die Sparte Obst & Gemüse. Die sonstigen Unternehmensbereiche trugen mit 27 Mio. EUR zum Gesamtumsatz der Landgard-Gruppe bei.

Trotz höherer Kosten für die Umsetzung von umfassenden Hygienekonzepten und die Durchführung erforderlicher Restrukturierungsmaßnahmen lag das Ergebnis vor Steuern (EBT) bei 6,6 Mio. EUR. Gleichzeitig konnten die Bankverbindlichkeiten weiter stark reduziert werden. Sie verringerten sich um 30 Mio. EUR auf 113 Mio. EUR und die Nettoverschuldung sogar um 45 Mio. EUR. Parallel dazu stieg die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals auf 19 Prozent. Hier wirkt sich unter anderem positiv aus, dass die Anzahl der von den Mitgliedsbetrieben gehaltenen Geschäftsanteile bei einer insgesamt stabilen Mitgliederentwicklung wie schon in den Jahren zuvor weiter gestiegen ist.
Die erfreuliche Geschäftsentwicklung setzt sich auch im laufenden Jahr fort. Das zeigen die wichtigsten Kennzahlen für 2021, die Carsten Bönig im Anschluss präsentierte.

Der Umsatz der Erzeugergenossenschaft Landgard ist im ersten Quartal 2021 um 21 Prozent auf 508,5 Mio. EUR (Vorjahr 420,3 Mio. EUR) gestiegen und liegt damit auch deutlich über den Planzahlen für das erste Quartal und der Marktentwicklung. Das Geschäftsfeld Blumen & Pflanzen konnte den unkonsolidierten Umsatz im ersten Quartal 2021 um 28,6 Prozent auf 386,9 Mio. EUR (Vorjahr 300,9 Mio. EUR) steigern. Im Geschäftsfeld Obst & Gemüse stieg der unkonsolidierte Umsatz im ersten Quartal 2021 um 9,3 Prozent auf 223,6 Mio. EUR (Vorjahr 204,6 Mio. EUR) und liegt damit ebenfalls über Plan.
Der bisherige Verlauf der Corona-Krise hat gezeigt, dass Landgard als starke Genossenschaft selbst eine so außergewöhnliche Herausforderung wie die Corona-Pandemie erfolgreich meistern kann. „Wir sind 2020 und bisher auch im laufenden Jahr gut durch die Corona-Krise gekommen – das ist keine Selbstverständlichkeit. Eins ist dabei ganz sicher: Ohne den engen Schulterschluss mit den Mitarbeiter*innen, Erzeuger*innen, Kund*innen und den großen Branchenverbänden wäre das nicht möglich gewesen. Gerade in Krisenzeiten erleben wir an vielen Stellen und eben auch innerhalb unserer Erzeugergenossenschaft und der Grünen Branche, wie wichtig Gemeinschaft und Solidarität sind“, so Carsten Bönig, Finanzvorstand der Landgard eG.

Anschlussfinanzierung gibt Planungssicherheit
Landgard hat Mitte Januar und damit ein Jahr vor dem möglichen Ablauf der bisherigen Finanzierung eine langfristige Anschlussfinanzierung abgeschlossen. Die Finanzierungsverlängerung hat eine maximale Laufzeit von fünf Jahren. Damit ist Landgard auch in dieser schwierigen Zeit der Pandemie langfristig durchfinanziert. Wichtige Voraussetzungen für die Anschlussfinanzierung waren das große Vertrauen der Banken durch das organische Wachstum der vergangenen Jahre, die strategische Ausrichtung und der enge Schulterschluss mit Mitgliedsbetrieben, strategischen Kunden und externen Partnern. „Im Ergebnis haben wir mit der vorzeitig abgeschlossenen Anschlussfinanzierung frühzeitig Planungssicherheit für die kommenden Jahre erzielt und damit einen wichtigen Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns gesetzt. Aspekte wie eine ausreichende und flexible Liquiditätssicherstellung, große Konstanz im Bankenkreis und eine Reduzierung der zukünftigen Finanzierungskosten bestätigen uns in der langfristigen Strategie, die Landgard seit dem Ende der erfolgreichen Restrukturierung 2017 verfolgt. Jetzt können wir uns weiter voll und ganz auf wichtige Zukunftsthemen wie die Weiterentwicklung der Sparten Blumen & Pflanzen und Obst & Gemüse, die Digitalisierung auf allen Ebenen sowie den Ausbau und die Stärkung unserer Erzeugerbasis konzentrieren“, so Carsten Bönig.

Abstimmungen und Wahlen
Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung in 2020 wurde der im Jahr 2020 amtierende Vorstand mit einer Ausnahme im Rahmen der virtuellen Vertreterversammlung entlastet. Die Entlastung von Labinot Elshani wurde vertagt. Im Geschäftsjahr 2020 bestand der Vorstand der Landgard eG zunächst aus Armin Rehberg (Vorsitzender, bis zum 25.03.2020) und Carsten Bönig. Mit Wirkung zum 23.03.2020 wurden Dirk Bader für die Sparte Blumen & Pflanzen und Labinot Elshani (bis zum 14.07.2020) für die Sparte Obst & Gemüse in den Vorstand der Landgard eG berufen. Zum 14.07.2020 wurde Karl Voges interimistisch als Vorstand für die Sparte Obst & Gemüse in den Vorstand der Landgard eG berufen (bis 31.03.2021). Mit Wirkung zum 01.04.2021 wurde
Robert Sauer als Vorstand für die Sparte Obst & Gemüse in den Vorstand der Landgard eG berufen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Erzeugergenossenschaft entlasteten auch den Aufsichtsrat und stellten den Jahresabschluss der Landgard eG für das Geschäftsjahr 2020 fest. Der Vorschlag zur Gewinnverwendung wurde von der Vertreterversammlung ebenfalls wie vorgestellt beschlossen.
Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat der Landgard eG standen zwei turnusgemäße Neuwahlen auf der Tagesordnung. Willi Andree und Dirk Schwichtenberg sind turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat der Landgard eG ausgeschieden. Beide wurden von den Vertreterinnen und Vertretern wiedergewählt. Konrad Schwarz hat sein Aufsichtsratsmandat vorzeitig niedergelegt. Da er seinen Amtsverzicht im Rahmen der Vertreterversammlung als dem höchsten Entscheidungsgremium der Genossenschaft und damit nach der Veröffentlichung der Tagesordnung für die Vertreterversammlung erklärt hat, konnte keine Neu- oder Ersatzwahl erfolgen. Das bisher von Konrad Schwarz bekleidete Aufsichtsratsmandat ist daher vorerst vakant. Damit besteht der Aufsichtsrat der Landgard eG aus den Arbeitnehmervertreter*innen Sonja Brink, Hilko Dahlke, Martin Flintrop, Wolfgang Schubert (Vertreter der leitenden Angestellten), Sylvia Wegelin und Peter Zander sowie den Erzeuger*innen Willi Andree, Manfred Rieke, Bert Schmitz, Dirk Schwichtenberg und Andrea Velmans.
Bert Schmitz wurde in der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates einstimmig erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Landgard eG gewählt. Auch die bisherigen stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Hilko Dahlke und Willi Andree wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

„Gemeinsam stark: Verantwortung, Zusammenhalt, Sicherheit“
Der Geschäftsbericht steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam stark: Verantwortung, Zusammenhalt, Sicherheit“ „Mit diesem Motto haben wir die vielen verschiedenen Aspekte, die das Jahr 2020 für die Erzeugergenossenschaft Landgard zu einem in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Jahr gemacht haben, zusammengefasst. Das Motto dokumentiert den Kern der Genossenschaft, der gerade in schwierigen Zeiten einen großen Wert darstellt.“, so Dirk Bader, Vorstand der Landgard eG.

Überblick über aktuelle Themen
Im Verlauf der Vertreterversammlung informierten der Aufsichtsrat und der Vorstand auch über wichtige Einzelprojekte im vergangenen und aktuelle Entwicklungen im laufenden Geschäftsjahr.

Retail und Vertrieb International
Landgard hat den Vertrieb in der Sparte Blumen & Pflanzen im Hinblick auf Internationalisierung, Schlagkraft und Effizienz gezielt ausgebaut. Dazu wurden im Jahr 2020 die zuvor getrennten Bereiche LEH, Discount und neue Geschäftsfelder zum neuen Bereich Retail zusammengeführt. „Damit haben wir in diesem Bereich die strukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum, optimale logistische Abläufe und den weiteren Ausbau von strategischen Kundenbeziehungen geschaffen“, so Dirk Bader, Vorstand der Landgard eG. Ein strategisches Schwerpunktthema des neuen Retail-Bereiches ist der gezielte Ausbau des internationalen Vertriebes. „Wir werden die internationalen Vertriebsaktivitäten unseres neuen Retail-Bereiches für Blumen & Pflanzen deutlich verstärken. Damit werden wir in der Lage sein, unser Potenzial auf europäischen Auslandsmärkten noch besser auszuschöpfen. Skandinavien und Osteuropa markieren dabei den Auftakt“, so Dirk Bader.

Digitale Herbst-Ordertage 2021
Die Landgard Herbst-Ordertage werden vom 20. bis 27.08.2021 wieder als digitale Veranstaltung im Webshop mylandgard.com durchgeführt. Im Mittelpunkt der digitalen Herbst-Ordertage steht der Webshop mylandgard.com. Hier wird das umfangreiche Produktsortiment aus den Bereichen Baumschule, Topfpflanzen, Toskana, Saisonware, Convenience und Floristenbedarf zusammen mit Bildern und Produktinformationen zur Online-Order angeboten. Landgard geht davon aus, dass die Kundinnen und Kunden die digitalen Herbst-Ordertage wieder gut annehmen und umfangreich ordern werden. Im letzten Jahr wurden die Erwartungen in punkto Kundenzahl im Webshop und Umsatz klar übertroffen.

Neueröffnung des Cash & Carry-Marktes in Linz
Landgard treibt die Expansion und Modernisierung der vom Landgard-Fachhandel betriebenen Cash & Carry-Märkte weiter voran. Zum Ausbau der Aktivitäten in Österreich wird dazu im Herbst in Linz im Bundesland Oberösterreich ein Cash & Carry-Markt mit einer Gesamtfläche von über 6.300 Quadratmetern eröffnet. Eine der wichtigsten konzeptionellen Weiterentwicklungen, die in Linz erstmals umgesetzt wird, ist der Betrieb des Marktes als Kombistandort. Damit verbunden ist die Zusammenführung der Bereiche Pflanzenmarkt, Bloomways, Deko- und Floristenbedarf sowie Gartenbaubedarf ohne räumliche Trennung unter einem Dach. Dadurch werden die Kundinnen und Kunden in Linz automatisch alle Bereiche und Sortimente frequentieren. Den Schwerpunkt bildet das riesige Sortiment an Zimmer- und Freilandpflanzen sowie Baumschulware. Bloomways ist genauso integraler Bestandteil des Kombimarkt-Ansatzes wie die Landgard-Floristik, die sich in Linz mit dekorativen Shop-in-Shop-Modulen präsentiert.

Ausbau des strategischen Erzeugermanagements in der Sparte Obst & Gemüse
„Der weitere Ausbau des strategischen Erzeugermanagements bietet enorme Gestaltungsmöglichkeiten und für die Erzeugergenossenschaft Landgard große Potenziale für die Zukunft. Schwerpunkte werden dabei die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und die noch genauere Ausrichtung etwa der Erzeugerorganisation Obst & Gemüse auf die Anforderungen des Marktes sein. Im Ergebnis möchte Landgard die Erzeugerbindung und die Anziehungskraft für neue Betriebe weiter stärken. Die Mitgliedschaft in der Landgard eG ist mit vielen Vorteilen verbunden. Neben der Vermarktung über alle relevanten Absatzkanäle wie Frischmarkt und Industriegeschäft, der bundesweiten Frachtlogistik und planbaren Zahlungseingängen unabhängig von den deutlich längeren Zahlungszielen der Kundinnen und Kunden sind dabei auch Themen wie die Abstimmung wichtiger rechtlicher Vorgaben durch Landgard, die Bereitstellung von IT-Lösungen sowie die Unterstützung bei Zertifizierungen, Verpackungsanforderungen der Kund*innen und GMO-Förderungen zu nennen“, so Robert Sauer, Vorstand der Landgard eG.

Neue Frischeplattform
Landgard hat im Mai 2021 am Unternehmenssitz in Straelen-Herongen eine neue Frischeplattform für den Kunden ALDI SÜD in Betrieb genommen. In diesem Piloten wickelt Landgard exklusiv den operativen Einkauf sowie die gebündelte Anlieferung von Obst & Gemüse für bis zu drei Regionalgesellschaften ab. Damit baut Landgard die Logistik als drittes wichtiges Standbein neben der Vermarktung von Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse gezielt weiter aus.

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Preise steigen im Mai 2021 um 2,5 Prozent

Energiepreise sorgen für höchste Inflationsrate seit fast 10 Jahren

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Mai 2021 bei +2,5 %. Damit erhöhte sich die Inflationsrate den fünften Monat in Folge. Zuletzt hatte sie vor fast 10 Jahren im September 2011 diesen Stand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat April 2021 um 0,5 %.

 

Energie verteuerte sich binnen Jahresfrist kräftig um 10,0 %

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von Mai 2020 bis Mai 2021 überdurchschnittlich um 3,1 %. Die Preise für Energieprodukte lagen dabei 10,0 % höher als ein Jahr zuvor, nach +7,9 % im April 2021. Hier wirkten sich neben dem aktuellen Anstieg der Energiepreise auch temporäre Sondereffekte erhöhend auf die Teuerungsrate aus, insbesondere die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe sowie die niedrigen Preise für Energieprodukte vor einem Jahr (Basiseffekt). Besonders günstig waren damals Mineralölprodukte. Teurer binnen Jahresfrist wurden daher vor allem Heizöl (+35,4 %) und Kraftstoffe (+27,5 %). Die Strompreise blieben hingegen nahezu konstant (-0,1 %).

Nahrungsmittel verteuerten sich unterdurchschnittlich

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 %. Der Preisauftrieb hat sich damit leicht abgeschwächt (April 2021: +1,9 %). Teurer als ein Jahr zuvor waren unter anderem Speisefette und Speiseöle (+3,8 %) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (+2,2 %). Unterdurchschnittlich war der Preisanstieg beim Gemüse (+1,1 %). Merklich teurer wurden Pflanzen und Blumen (+7,6 %), Fahrräder und E-Bikes (+4,2 %) sowie Tabakwaren (+3,9 %). Deutlich günstiger waren dagegen Mobiltelefone (-6,9 %).

Inflationsrate ohne Energie bei +1,8 %

Die Preiserhöhungen bei den Energieprodukten gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich deutlich erhöhend auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Mai 2021 bei +1,8 % gelegen, ohne Heizöl und Kraftstoffe nur bei +1,6 %.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,2 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im Mai 2021 um 2,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich um 1,4 %. Deutlicher erhöhten sich die Preise unter anderem für Leistungen sozialer Einrichtungen (+5,7 %) sowie für Finanzdienstleistungen (+5,6 %). Deutlich günstiger waren hingegen zum Beispiel Bahntickets (-4,7 %).

Preise gegenüber dem Vormonat stiegen um 0,5 %

Im Vergleich zum April 2021 stieg der Verbraucherpreisindex um 0,5 %. Die Preise für Energieprodukte stiegen um 0,6 %, insbesondere wurde leichtes Heizöl teurer (+4,0 %). Die Preise für Nahrungsmittel gingen hingegen leicht zurück (-0,3 %). Vor allem für frisches Gemüse mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher weniger bezahlen als im Vormonat (-4,6 %).

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Globus Baumärkte wieder zurück im BHB

Nach ein paar Jahren der Abwesenheit ist mit Wirkung zum 1. Juni 2021 auch das saarländische Unternehmen Globus Fachmärkte mit Hauptsitz in Völklingen wieder Mitglied im BHB.

Die Globus Fachmärkte gehören mit derzeit rund 90 Globus Baumärkten und sechs Alpha-Tecc. Elektrofachmärkten in Deutschland und Luxemburg zu den großen Playern in der Baumarktszene. Den Schwerpunkt rund um das heimische Saarland, aber durchaus bundesweit vertreten, generieren die Globus Fachmärkte mit über 9.400 Mitarbeitern rd. 1,9 Mrd. Euro Jahresumsatz.

BHB-Vorstandssprecher Franz-Peter Tepaß begrüßt die Entscheidung des Unternehmens Globus Fachmärkte zur erneuten Mitgliedschaft im BHB: „Wir freuen uns, dass sich mit Globus Baumarkt ein weiterer großer Marktteilnehmer wieder für die enge Zusammenarbeit mit dem Handelsverband entschieden hat. Gerade das Corona-Jahr hat gezeigt, dass man im Dialog mit Politik und Behörden umso erfolgreicher ist, je geschlossener man als Branche auftritt. Diese nun nahezu vollständige Geschlossenheit stellt die Branche unter dem Dach des BHB nun noch einmal eindrucksvoller dar. Und auch in den BHB-Arbeitskreisen und Fachgremien wird die Kompetenz der Globus Baumärkte noch einmal für willkommene Verstärkung sorgen“.

Auch Timo Huwer, Sprecher der Geschäftsführung der Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG, freut sich auf die erneute Zusammenarbeit: „Der BHB hat uns in Corona-Zeiten immer gut informiert, beraten und in die Themen eingebunden und dafür sind wir dankbar. Umso mehr freuen wir uns, wieder partnerschaftlich mit dem Handelsverband zusammenzuarbeiten. Einen gemeinsamen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit dem kompetenten und verlässlichen Partner sowie mit den Verbandsmitgliedern ist für die gesamte Branche ein klarer Vorteil und unterstützt alle dabei, in Zukunft noch gezielter und lösungsorientierter handeln zu können“.

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Bienen- und insektenfreundliche Pflanzen erfreuen sich starker Nachfrage

Ob Frühlingsstauden, beliebte Beet- und Balkonpflanzen oder blühstarke Stauden für den Sommergarten – im Zuge der Corona-Pandemie sind insektenfreundliche Pflanzen beliebt wie nie.

Landgard Konzept – Biene Maja – hier mit Nelken (Dianthus) Foto: Landgard

„Besonders die Nachfrage nach Stauden, die bei uns heimisch sind und sich daher als Bienen- und Insektenweide bestens eignen, nimmt massiv zu. Allein im ersten Quartal 2021 ist unser Umsatz mit bienenfreundlichen Blumen und Pflanzen unter der Lizenz ‚Die Biene Maja®‘ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 150 Prozent gestiegen. Je nach Kundin und Kunde hat sich die Ordermenge an bienenfreundlichen Stauden im Vergleich zum Vorjahr sogar vervierfacht“, schildert Stefan Runke, Key Account Manager bei der Landgard Fachhandel GmbH.

Bereits ab Ende März hat die Erzeugergenossenschaft in den Cash & Carry-Märkten und bei Kundinnen und Kunden aus dem DIY mit „Die Biene Maja®“-Frühlingsstauden wie Aubrieta, Phlox, Primula veris oder Saxifraga und einem Insektenhotel den Startschuss ins Bienenjahr 2021 gegeben. Seit Ende April nimmt die Saison für insektenfreundliche Pflanzen im Garten und Balkon z.B. mit Großstauden wie Campanula, Delphinium, Dianthus, Digitalis, Gaura, Lavendula, Salvia oder Scambiosa zunehmend Fahrt auf.

Später Start und hohe Nachfrage bei Erzeugern

„Durch den kalten April und Mai sind wir insgesamt drei Wochen später dran als sonst. Aktuell ist die Nachfrage aber so hoch, dass unsere bienenfreundlichen Pflanzen schon weg sind, bevor sie überhaupt in die Blüte kommen“, bestätigt Tristan Heinen-Bizjak, Betriebsleiter im Gartenbaubetrieb Schmitz. „Je nach Sorte erweitert sich dadurch unser Zeitfenster für die Vermarktung. Und die Verbraucherinnen und Verbraucher zuhause können sich umso länger über tolle Blüten freuen, die Bienen und andere Insekten anlocken.“ Auf einer Fläche von rund 4,5 Hektar produziert der Gartenbaubetrieb an zwei Standorten in Kerken am Niederrhein u.a. ein breites Sortiment an Stauden und Pflanzen, die Insekten ein reichhaltiges Nahrungsangebot bieten.

Bienenschutz – sympathisch und auf den ersten Blick zu erkennen

Um Verbraucherrinnen und Verbraucher beim Thema Bienenschutz eine noch leichter Orientierung zu ermöglichen, fasst Landgard bienen- und insektenfreundliche Blühpflanzen seit mehreren Jahren sehr erfolgreich unter der Lizenz der bekannten TV-Figur „Die Biene Maja®“ zusammen. Die hierunter vermarkteten Blumen und Pflanzen sind für Verbraucher schon auf den ersten Blick als Bienenfutter zu erkennen. Dabei liefern die reich blühenden „Die Biene Maja®“-Pflanzen und -Stauden nicht nur zusätzliche Nahrungsquellen für eine Vielzahl heimischer Insekten. Durch die kompromisslose Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften in puncto Bienenschutz und den Verzicht auf bienengefährdende Wirkstoffe garantiert die Lizenzkooperation auch Sicherheit für Honigbiene Maja und ihre Artverwandten. Und mit ihrer Gestaltung im Look der beliebten TV-Biene bringen „Die Biene Maja®“-Produkte außerdem eine ordentliche Portion gute Laune mit und eignen sich bestens als Highlights am POS. Dank der großen Bandbreite bienenfreundlicher Blühpflanzen, die in unterschiedlichen Topfgrößen erhältlich sind, finden garantiert alle Pflanzenfreunde im Fachhandel den optimalen Biene Maja-Mix für seinen Garten.

Abwechslung, die Insekten schmeckt

Das Spektrum an Blumen und Pflanze, mit denen Gartenfreunde einen wichtigen Beitrag zum Schutz bedrohter Insekten leisten können, ist groß. Denn auch hier bedeutet Biodiversität vor allem Vielfalt bei Flora und Fauna. Zahlreiche verschiedene Blüten und damit Pollen- und Nektarangebote im Garten, auf der Terrasse und dem Balkon fördern die Vielzahl der Insekten gezielt. Gerade beliebte Pflanzenklassiker wie Lavendel oder Dianthus bieten Bienen, Hummeln und Co. reichlich Pollen und Nektar. Bodendecker wie Phlox, kriechender Thymian, Sedum, Waldsteinia oder Veronica füllen auch die unterste Ebene in der Beetbepflanzung attraktiv auf und bieten Insekten wertvolle Nahrungsquellen. Kombiniert mit weiteren insektenfreundlichen Blumen und Pflanzen wie Helleborus, Kräutern oder Wildstauden verwandeln sie den Garten bis in den späten Herbst in ein wahres Insektenparadies. Denn auch diese kleinen Tiere haben mitunter ganz unterschiedliche Geschmäcker.

Während einzelne Arten bei der Nahrungsaufnahme eher „monogam“ sind und sich auf eine Blütensorte beschränken, sind andere wiederum nicht wählerisch und damit wahre Blüten-Allesfresser. Ob der Speiseplan nun eher einseitig ist oder Abwechslung gefragt ist, in einigen Punkten sind sich Insekten jedoch einig: Die Blüten sollten über einen reichen Vorrat an Pollen und Nektar verfügen und nicht oder nur teilweise gefüllt sein, damit die Nahrung gut erreichbar ist.

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Branchenverbände rechnen mit höheren Preisen für Endverbraucher

 

 

 

Der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V., der Herstellerverband Haus & Garten (HHG) und der Industrieverband Garten (IVG) e.V. erwarten aufgrund der weiterhin steigenden Rohstoffpreise und der außergewöhnlichen Kostensituation in allen Bereichen der Produktion in den nächsten Monaten eine deutliche Erhöhung auch vieler Endverbraucherpreise.

Die Rohstoffpreise kennen derzeit kein Halten. Ob Industriemetalle wie Kupfer, Platin, Eisenerz, Zinn oder Rohstoffe zur Herstellung von Kunststoffen wie Polyethylen sowie Holz und Holzprodukte – die Preise steigen rasant an. Die Entwicklung stimmt Unternehmen und Konsumenten nachdenklich und sorgt für steigende Produktionskosten und Verbraucherpreise in allen Sortimentsbereichen der Baumarkt- und der Gartenbranche. Zudem ist ein Ende der Materialengpässe und der damit verbundenen Preisspirale nicht absehbar.

„Viele unserer Mitgliedsunternehmen sind auf die Rohstoffe beziehungsweise Folgeprodukte aus den Rohstoffen angewiesen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die extreme Steigerung der Rohstoffpreise zu akzeptieren“, sagt Anna Hackstein, Geschäftsführerin beim IVG. Für alle Unternehmen der Branche, Handel und Industrie, sei es aber oberste Priorität, die Lieferfähigkeit ihrer Produkte sicherzustellen und den gewohnten Service zu gewährleisten. Um eine wirtschaftliche Produktion bei den aktuellen Rohstoffpreisen zu ermöglichen, sehen sich viele daher gezwungen, die Preise in den von der Rohstoffverknappung betroffenen Produktkategorien zu erhöhen.

„Auch die Mitglieder im Herstellerverband Haus & Garten bleiben von diesen massiven Rohstoffpreiserhöhungen nicht verschont und sehen keine Möglichkeit, diese außergewöhnlich hohen Kostensteigerungen zu kompensieren“ sagt Ralf Rahmede, Geschäftsführer beim HHG. „Wir erwarten in den nächsten Monaten eine deutliche Erhöhung der Endverbraucherpreise, da die Corona bedingte Kostenentwicklung mittlerweile alle Hersteller im Wettbewerb auf breiter Front gleichermaßen erfasst hat.“

„Natürlich können sich auch die Bau- und Gartenfachmärkte nicht gänzlich von dieser Entwicklung abkoppeln“, betont Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des BHB. „Diese kommt für unsere Handelsmitglieder nach der erzwungenen monatelangen Schließung bei weiterlaufend hohen Kostenblöcken zur absoluten Unzeit. Allerdings ist die DIY-Branche traditionell sehr preisbewusst und wird weiterhin Wege finden, den Kunden die Waren zu vergleichsweise attraktiven Preisen anzubieten. Dass diese allerdings in Teilen Preiserhöhungen werden akzeptieren müssen, scheint angesichts der aktuellen Situation unausweichlich.“

Hintergrund der Preisentwicklung

Metalle und Holz sind in letzter Zeit besonders teuer geworden. Der Preis von Kupfer hat sich innerhalb eines Jahres in etwa verdoppelt und rangiert auf dem höchsten Niveau seit knapp neun Jahren. Auch Eisenerz, aus dem Stahl gewonnen wird, hat in den vergangenen Monaten stark zugelegt. Zudem haben sich die Preise für Standard-Kunststoffe deutlich erhöht. Der für Verpackungen wichtige Rohstoff Polyethylen (PE-LD) zum Beispiel hat sich bis Mitte März um mehr als 35 Prozent verteuert. Die Preise von Holz haben sich in den letzten Monaten mehr als verdoppelt. Die Gründe für den Preisboom sind vielfältig. So hat unter anderem die Covid-Pandemie weltweit zu einem Ungleichgewicht von Nachfrage und Angebot geführt. Denn Asien, in erster Linie China, ist im Gegensatz zu Europa oder den USA bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Viele Rohstoffe aus dem Mittleren Osten und den USA wurden und werden nach Asien umgelenkt und fehlen in Europa. Weiterhin leiden zudem viele Produktionsstätten unter pandemiebedingten Produktions- und Personaleinschränkungen. Darüber hinaus verschlimmerte eine weltweite Störung der Logistikketten die Lage noch. Eine Vollauslastung der Schiffe, eine Überlastung der Seehäfen, eine starke Verzögerung von Lieferungen und einen Mangel an Leercontainern führten zu einer zusätzlichen Erhöhung der Logistik- und Frachtkosten.

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Baumarktbranche legt fürs erste Quartal 2021 sehr spezielle Zahlen vor

Nach den situationsbedingten Umsatz-Höhenflügen im Coronajahr 2020 bestätigen die Zahlen nun für die DIY-Branche in Deutschland im ersten Quartal die befürchtete Vollbremsung. Nach der Aberkennung der Systemrelevanz durch eine mit dem Pandemiehandling manchmal überfordert scheinende Politik brechen die Umsätze der deutschen Bau- und Gartenfachmärkte im Lockdown zeitweilig deutlich ein. Mit nur 3,45 Mrd. Euro Bruttoumsatz stehen -21,3 Prozent weniger zu Buche als im Vorjahr, flächenbereinigt sind es sogar -22,3 Prozent.

Ein Trend, der sich allerdings für den März in der Alleinbetrachtung schon wieder deutlich ins Positive verkehrt (+18,0 bzw. +16,8 Prozent). Für Österreich und die Schweiz, die im ersten Quartal 2020 fast komplett vom Lockdown betroffen waren und jetzt von einer wirtschaftsorientierten Politik profitieren, weist die Statistik weit positivere Werte aus. In Österreich erreicht der Umsatz 606,7 Mio. Euro und damit ein Plus von +30,7 Prozent (flächenbereinigt +26,2 Prozent). In der Schweiz fallen die Sprünge sogar noch drastischer aus: Hier setzten die Märkte im ersten Quartal 895,4 Mio. CHF um, ein Plus von +46,1 Prozent (flächenbereinigt +44,5 Prozent).

„Die völlig unnötig verursachten Umsatzeinbrüche in Deutschland sind und bleiben das Ergebnis unstimmiger Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst.

Das Infektionsrisiko für Besucher der Märkte sei durch die Infrastruktur und die mit enormem Aufwand etablierten Sicherungsmaßnahmen nahezu nicht existent. Trotz unermüdlicher Kommunikation und Informationsgesprächen des BHB und zahlreicher Handels- und Industrieunternehmen mit allen politischen Entscheidern sei eine faktenbasierte Beurteilung der Lage kaum noch erfolgt, die politischen Entscheider verharrten angesichts der Inzidenzzahlen quasi in einer Schockstarre. „Das hat enormen wirtschaftlichen Schaden verursacht“, betont Wüst. Die derzeit exorbitanten Steigerungsraten in Österreich und der Schweiz seien mit wochenlangen Lockdowns in der ersten Corona-Phase 2020 ebenfalls teuer erkauft.

Keine reelle Vergleichbarkeit der Einzelsortimente

Eine Einordnung der Sortimentsumsätze ist im Kontext der Öffnungsbeschränkungen, denen sich deutsche Baumärkte in dem seit dem 16. Dezember andauernden Lockdown ausgesetzt sahen, nahezu obsolet. Die fehlende Möglichkeit für Endverbraucher, tatsächlich in einem der 2095 deutschen Baumärkte ungehindert einkaufen zu können, verursachte in nahezu allen Warengruppen deutliche Minuseffekte. Bei den einzigen Sortimenten im Plusbereich (Gartenausstattung, +8,5 Prozent) und Gartenmöbeln (+19,8 Prozent) lässt sich ebenfalls die Auswirkung der Politik (Sonderöffnungsregelungen für Gartencenter) erkennen. Hier hat der BHB, im engen Verbund mit anderen ‚grünen‘ Verbänden zumindest einen Teilerfolg erzielen können.

Dies wirkt sich zum Beispiel in Teilen aus, wenn man den März einer Alleinbetrachtung unterzieht. Besonders stark performen die Gartensortimente und bis auf Farben/ Malerzubehör und Haushaltswaren drehen alle Warengruppen wieder ins Plus. Aber auch hier erschwert die kurzzeitige Schließung auch deutscher Baumärkte im März 2020 einen aussagekräftigen Umsatz-Vergleich.

Quelle: GfK-Total-Store-Reports, D-A-CH, März 2021

Verkehrte Welt bei den Nachbarn

Mit dem Corona-Beginn zum Anfang März 2020 waren Österreich und die Schweiz besonders von der Lockdown-Politik betroffen. Wochenlang blieben die Bau- und Gartenfachmärkte komplett geschlossen, während in Deutschland bereits die Wiederöffnung durch die damals anerkannte Systemrelevanz griff.

So erklären sich in Österreich aktuell exorbitante Steigerungsraten im Vorjahresvergleich von z.B. +196,1 Prozent bei Gartenmöbeln, +99,8 Prozent bei Gartenmöbeln oder +96,9 Prozent bei Gartenbe- und -entwässerung. Dass keines der anderen Sortimente in den Minusbereich rutschte, sei am Rande erwähnt. Wirklich aussagekräftige Vergleiche mit der an Wetter- und Gesellschaftstrends orientierten Betrachtung aus den Vorjahren sind deshalb definitiv nicht sinnvoll möglich.

Quelle: GfK-Total-Store-Reports, D-A-CH, März 2021

Recht ähnlich stellt sich die Situation in der Schweiz dar. Auch hier entstehen für das 1. Quartal 2021 bei den Gartenmöbeln (+165,2 Prozent) oder Lebendgrün (+116,9 Prozent) drastische Steigerungen – ohne echte Vergleichsbasis. Auch in der Schweiz gab es kein Sortiment im Minusbereich.

Quelle: GfK-Total-Store-Reports, D-A-CH, März 2021

Aussicht: Unklar, aber mit positiven Vorzeichen

Bereits im Rahmen der BHB-Jahrespressekonferenz hatten Vorstand und Geschäftsführung des BHB eines verdeutlicht: Eine mit Zahlen untermauerte Prognose für die Entwicklung der DIY-Branche im Gesamtjahr ist derzeit seriöserweise nicht möglich. Zu volatil haben sich in den letzten Wochen und Monaten die Entwicklung der Pandemie, vor allem aber auch die Maßnahmen der Politik gezeigt.

BHB-Vorstandssprecher Peter Tepaß: „In dieser verwirrenden Lage, in der Ordnungsbehörden teils in derselben Stadt unterschiedliche Schließungsanordnungen durchgesetzt haben, hat die Branche bewiesen, dass die Bau- und Gartenfachmärkte in Führung und Struktur sehr gut positioniert sind. Oft waren blitzschnelles Entscheiden und Handeln notwendig, um noch mehr Schaden abzuwenden und zumindest einen Teil des Umsatzes durch eCommerce-Maßnahmen wie R&A oder Versand zu erhalten. Dieses hat unseren Teams in den Märkten zusätzliche Belastungen gebracht – und wir sind wirklich stolz, mit welch hohem Engagement die Mitarbeiter diese Aufgaben angenommen und bewältigt haben.“

Einen positiven Trend sieht René Haßfeld, stv. Vorstandssprecher des BHB: „Seit Beginn der Pandemie haben viele Menschen ihre Liebe zum Home Improvement wiederentdeckt, sehr viel an Haus und Heim gewerkelt und in dessen Ausstattung investiert. Dabei sind die Bau- und Gartenfachmärkte erste Wahl als Partner für die Umsetzung – dies erfahren wir von Stammkunden, aber auch vielen neuen Kunden, die unsere Produkt- und Beratungsqualität zu schätzen wissen. Zwar wird sich mit der zunehmenden Normalisierung der Lage auch das Leben wieder in andere Bereiche verlagern, aber wir sind optimistisch, dass die Trends aus 2019 weiterlaufen und das „Do-it-yourself“ relevanter Teil ihres Lebensstils wird.“

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„1000 gute Gründe“ stellt den Gartenbaubetrieb Schönges vor

In einem Video von 1000 gute Gründe wird der Landgard-Lieferant Christoph Schönges aus Korschenbroich (DE) vorgestellt.

Mit Stolz berichtet er über seinen innovativen Familienbetrieb und von der Entstehung der Initiative 1000 gute Gründe, die seit 2015 mit inspirierenden Inhalten zum Kauf von Blumen und Pflanzen anregt.

Quelle: YouTube – „1000 gute Gründe“.

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GaLaBau geht mit viel Zuversicht in die Zukunft

BGL-Konjunkturumfrage Frühjahr 2021

Materialengpässe, Preissteigerungen, Fachkräftemangel – auch die grüne Branche steht im 2. Corona-Geschäftsjahr vor Herausforderungen. Doch die aktuelle Frühjahrs-Konjunkturumfrage des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) zeigt: Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum und Zuversicht bei den Landschaftsgärtnern.

Auch der Rücklauf ist erfreulich: Über 500 Betriebe machten dieses Mal bei der Umfrage mit, das sind mehr als 12 Prozent aller Mitglieder. 98 Prozent von ihnen – also fast alle – schätzen im Frühjahr 2021 die „Zukunftsaussichten für die Branche“ im aktuellen Geschäftsjahr wenigstens als „befriedigend“ ein (Herbst 2020: 96,5 Prozent). Die Ergebnisse fallen damit in diesem Punkt genauso gut aus wie im Herbst 2019, vor der Pandemie.

GUTE NOTEN FÜR WIRTSCHAFTLICHE AUSSICHTEN
Für den eigenen Betrieb fällt das Ergebnis ähnlich gut aus: 97 Prozent schätzen ihre eigenen wirtschaftlichen Aussichten im laufenden Geschäftsjahr 2021 mindestens als „befriedigend“ ein, ähnlich wie im vergangenen Herbst. 87 Prozent bewerten diese Aussichten sogar mit den Schulnoten „gut“ oder „sehr gut“. Das sind mehr als im Herbst 2020 (82,4 Prozent) und deutlich mehr als im Herbst 2019 (78,5 Prozent).

Zuversichtlich blicken die Mitgliedsunternehmen für ihren eigenen Betrieb auch in die nächsten fünf Jahre: 95 Prozent der Befragten halten diese Aussichten für mindestens „befriedigend“. Zum Vergleich: Im Herbst 2020 sagten das knapp 93 Prozent; im Herbst 2019 waren es ebenfalls fast 95 Prozent. Auffällig ist hier auch die aktuelle Tendenz zu den besseren „Schulnoten“: So schätzen jetzt fast 70 Prozent die Aussichten ihres Betriebs in den nächsten fünf Jahren als „sehr gut“ oder „gut“ ein (Herbst 2020: 66 Prozent; Herbst 2019: 62 Prozent).

23 WOCHEN AUFTRAGSSICHERHEIT BEIM NEUBAU
Ein Grund für diesen Optimismus ist sicher die Erfahrung, dass der GaLaBau 2020 nicht nur im Privatkundenbereich, sondern auch im öffentlichen Auftragsbereich seinen Umsatz stabilisieren konnte. Und natürlich ist die sehr gute Auftragssituation ein weiterer Grund für das stabile Stimmungsbild: Denn im Durchschnitt sind die Auftragsbücher mit Pflegeaufträgen für durchschnittlich 18 Wochen gefüllt – fünf Wochen länger als im Herbst 2020! Bei Neubau-Aufträgen reicht die Auftragslage sogar für 23 Wochen Vollbeschäftigung und damit vier Wochen länger als im vergangenen Herbst.

Dabei bewerten fast 70 Prozent ihre Ertrags-/Gewinnsituation aktuell mit „entspricht den Erwartungen“ (Herbst 2020: 68,5 Prozent; Herbst 2019: 60 Prozent). „Verbesserungsfähig“ oder „unbefriedigend“ sagen dagegen 30 Prozent (Herbst 2020: 31 Prozent; Herbst 2019: 36 Prozent). In etwa stabil blieb die Anzahl der Beschäftigten: 19 MitarbeiterInnen sind es durchschnittlich bei den befragten Betrieben. Im Herbst 2020 waren es 20.

BGL-Präsident Lutze von Wurmb (Foto: BGL)

„Wir sind dankbar für die aktuell stabile Branchensituation“, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb. „Doch das ist für uns kein Grund, uns zurückzulehnen. Denn Corona geht, aber der Klimawandel bleibt – mit gewaltigen Aufgaben für Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. Es braucht jetzt mutige, langfristige Entscheidungen für eine nachhaltige Förderung von grüner Stadtentwicklung!“

„GROßE AUFGABE: FACHKRÄFTEMANGEL“
„Zudem wissen wir nicht, welche wirtschaftlichen Folgen Corona mittel- und langfristig haben wird. Inflation, Insolvenzen in anderen Branchen, Arbeitslosigkeit: Das alles birgt natürlich auch große Risiken für unsere Branche. Schließlich sind wir keine Insel“, so Lutze von Wurmb. „Aktuell haben viele von uns mit Material- und Lieferengpässen bei Baumaterial sowie fehlenden Stoffpreisgleitklauseln zu kämpfen. Hinzu kommt der Fachkräftemangel als eine langfristige, große Aufgabe auch für den GaLaBau. Hier unterstützt der BGL die Mitgliedsbetriebe mit der neuen, bundesweiten Fachkräftekampagne.“

 

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Landgard lässt die Herbst-Ordertage 2021 erneut digital stattfinden

Die Landgard Herbst-Ordertage werden vom 20. bis 27.08.2021 wieder als digitale Veranstaltung im Webshop mylandgard.com durchgeführt.

Stefan Grett-Winkel, Geschäftsführer der Landgard Fachhandel GmbH & Co. KG.

„Mit dieser Entscheidung schaffen wir frühzeitig Planungssicherheit für alle Beteiligten. So wie sich das Corona-Infektionsgeschehen aktuell entwickelt, hätten wir die Herbst-Ordertage wahrscheinlich auch wieder als Präsenzveranstaltung in Herongen durchführen können. Die Sicherheit und Gesundheit von Kunden und Kundinnen, Mitarbeitern und Mitgliedsbetrieben hat für uns aber weiterhin oberste Priorität, daher schon jetzt die Entscheidung. Außerdem verfügen wir durch die beiden letzten digitalen Ordertage im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 schon über viele positive Erfahrungswerte, mit denen wir für die kommenden Herbst-Ordertage weiterarbeiten können“, so Stefan Grett-Winkel, Geschäftsführer der Landgard Fachhandel GmbH & Co. KG.

Landgard Herbst-Ordertage 2021 laufen über den Webshop mylandgard.com. (Foto: Landgard)

Im Mittelpunkt der digitalen Herbst-Ordertage steht der Webshop mylandgard.com. Hier wird das umfangreiche Produktsortiment aus den Bereichen Baumschule, Topfpflanzen, Toskana, Saisonware, Convenience und Floristenbedarf zusammen mit Bildern und Produktinformationen ab Freitag, 20. August, zur Online-Order angeboten. Die Artikel bleiben im Webshop, solange sie verfügbar sind. Voraussetzung für die Nutzung des Webshops ist die Registrierung als gewerbetreibender Wiederverkäufer der Grünen Branche. Die Freischaltung für den Webshop erfolgt nach erfolgreicher Prüfung der in das Registrierungsformular eingegebenen Daten. Daher bietet es sich gerade für Webshop-Neukunden an, den Registrierungsprozess auf mylandgard.com schon im Vorfeld der digitalen Ordertage zu starten. „Wir werden unsere Kunden und Kundinnen dazu bis zum Beginn der Herbst-Ordertage immer wieder über verschiedene Kanäle informieren, Hilfestellung bei der Registrierung leisten und nützliche Tipps für den Ordervorgang auf mylandgard.com gegeben“, so Adrian Hosman, Leiter des Ordertageteams im Landgard-Fachhandel.

Landgard geht davon aus, dass die Kunden und Kundinnen die digitalen Herbst-Ordertage wieder gut annehmen und umfangreich ordern werden. Im letzten Jahr wurden die Erwartungen in punkto Kundenzahl im Webshop und Umsatz klar übertroffen.

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COMPO Consumer an einen neuen Investor verkauft

COMPO Consumer („COMPO“), der führende Anbieter von Markenartikeln für Haus und Garten in Europa, bekommt einen neuen Eigentümer. Kingenta Ecological Engineering Co. Ltd. (“Kingenta”) veräußert das Unternehmen an Duke Street, einen seit über 25 Jahren in Europa erfolgreich tätigen Investor. Der Eigentümerwechsel steht noch unter dem Vorbehalt der erforderlichen Zustimmungen.

Der bisherige Gesellschafter Kingenta wird sich zukünftig global wieder dem Profigeschäft widmen.

„Wir sind überzeugt, mit Duke Street an unserer Seite unsere Erfolgsgeschichte weiter ausbauen zu können“, sagt Stephan Engster, Group Chief Executive Officer (CEO) von COMPO. „COMPO verfügt über her-vorragende Produkte und eine erstklassige Marke mit großem Potenzial. Mit Duke Street werden wir weiter investieren und wachsen, um unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens und des Marktes weiter zu gestalten. Die Entwicklung ökologisch nachhaltiger Produkte ist sowohl COMPO als auch dem neuen Gesellschafter dabei ein besonderes Anliegen.“

Der kompromisslose Anspruch an hohe Qualität ist die Grundlage für den Erfolg des Unternehmens. COMPO arbeitet permanent daran, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern und bietet bereits seit langem nachhaltige Bio-Produkte an. Mit der erfolgreichen „öko balance“ Linie liegt COMPO ganz im Trend der Verbraucher und Verbraucherinnen . Gemeinsam mit Duke Street wird COMPO seinen ökologischen Fußabdruck weiter minimieren und Aktivitäten zum Schutze der Umwelt noch stärker in den Fokus rücken.

Über COMPO
COMPO ist einer der führenden Anbieter von Markenartikeln für Pflanzen in Haus und Garten und im Agrarbereich mit Hauptsitz in Münster. Neben Blumenerden umfasst das Sortiment Rasensaat, Dünger sowie Produkte zur Pflanzenpflege und zum Pflanzenschutz. Gegründet wurde das Unternehmen 1956 mit der Vermarktung von COMPO SANA®, der ersten Blumenerde in verbraucherfreundlichen Verpackungen. Heute beschäftigt COMPO rund 1.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an über 20 Standorten weltweit und erwirtschaftet einen Umsatz im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Die Marke COMPO gehört für Konsumenten und Konsumentinnen zu den wichtigsten deutschen Marken. COMPO erreichte eine Top Ten Position in der „Best Overall Brand“ Kategorie bei den prestigereichen Best Brands Marketing Awards in 2021.

Über Duke Street
Duke Street investiert seit über 25 Jahren in mittelständische Unternehmen in Westeuropa mit dem Fokus auf die Branchen Consumer, Gesundheitswesen, Industrie und Dienstleistungen. Der Investmentansatz besteht darin, einzigartige Chancen zu identifizieren und ambitionierte Management-Teams dabei zu unterstützen, strategische und operative Verbesserungen zu beschleunigen mit dem Ziel, die Aussichten der Unternehmen, in die investiert wird, nachhaltig zu verbessern. Duke Street hat mehr als 2,5 Mrd € in über 50 Firmen investiert.