Ein GaLaBau-Betrieb ist im Werkverkehr wie ein Handwerksbetrieb von der Lkw-Maut auf leichte Nutzfahrzeuge ausgenommen. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einem vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) unterstützten Musterverfahren gegen die Maut beschlossen.

BGL Präsident Thomas Banzhaf (Foto: ©BGL/Martin Rottenkolber)
„Der Beschluss ist ein riesiger Zwischenerfolg für den GaLaBau, weil das Verwaltungsgericht unserer Argumentation in vollem Umfang gefolgt ist“, kommentiert BGL-Präsident Thomas Banzhaf.
Der BGL hat seit langem gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität dafür gekämpft, dass der Werkverkehr eines GaLaBau-Betriebes von der Maut auf Lkw zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ausgenommen wird. Dies ist im Handwerk der Fall. Die seitens des Bundesministeriums für Verkehr getroffene Abgrenzung, dass nur in der Handwerksrolle eingetragene Betriebe von der Maut ausgenommen sind, hat der BGL von Anfang an scharf kritisiert.
„Ich fordere den Bundesverkehrsminister auf, jetzt endlich für eine faire Gleichbehandlung zu sorgen. Der Beschluss des Verwaltungsgerichts ist eine klare Absage an die ungerechte Regelung zur Maut. Die Politik muss jetzt im Sinne des Mittelstands handeln und den GaLaBau von der Maut ausnehmen. Alles andere würde nur zur Politikverdrossenheit beitragen“, so BGL-Präsident Thomas Banzhaf, der für über 4.000 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Garten- und Landschaftsbau spricht.
Der wegweisende Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin vom 23. Februar 2026 (Az. VG 38 L 127/26) ist noch nicht rechtskräftig. Das Rechtsmittel der Beschwerde wäre innerhalb von zwei Wochen einzulegen.
Im Februar hellt sich die Stimmung der Verbraucher nicht weiter auf: Während die Einkommenserwartungen noch leicht zunehmen, trübt sich die Anschaffungsneigung ein. Die ohnehin hohe Sparneigung legt nochmal zu. Und auch die Konjunkturerwartungen fallen diesen Monat wieder leicht pessimistischer aus. Die aktuellen Befragungsergebnisse zeigen daher für März im Vergleich zum Vormonat einen leichten Rückgang des Konsumklima-Indikators um 0,5 Punkte auf −24,7 Punkte (revidiert -24,2 Punkte). Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM.
Der landschaftsgärtnerische Ausbildungsberuf erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Bundesweit stieg die Zahl aller Auszubildenden um 85 auf 8.089 junge Frauen und Männer. Das zeigt die aktuelle Jahresauswertung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und des Ausbildungsförderwerkes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa).
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Januar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.