Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im April 2026 bei +2,9 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise insgesamt verstärkt, nachdem sie im März 2026 bereits bei +2,7 % gelegen hatte. Im Februar 2026 hatte sie noch +1,9 % betragen. So hoch wie im April 2026 war die Inflationsrate zuletzt im Januar 2024 gewesen.
„Der erneute Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat im zweiten Monat in Folge die Gesamtteuerung verstärkt. Besonders der anhaltende Preisdruck bei Kraftstoffen ist für die Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich spürbar“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat März 2026 stiegen die Verbraucherpreise im April 2026 um 0,6 %.
Energieprodukte verteuerten sich um 10,1 % gegenüber April 2025
Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. und die Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen (GGS) e.V. haben das Ergebnis der jährlichen Erhebung von Absatz- und Produktionszahlen der Mitglieder aus der Substratindustrie vorgestellt. Erfreuliches Ergebnis: Der Absatz von Substraten aus deutscher Produktion blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant und signalisiert damit eine stabile Situation, trotz anhaltender Wirtschaftskrise und mangelnder Rohstoffsicherheit. Dies gilt für den Consumer- sowie den Profibereich, die sich verschiedenen Herausforderungen stellen. Wichtigster Rohstoff ist weiterhin Torf, gefolgt von Grüngutkompost und Holzfasern.
Wenn die Sommertage heiß und lang sind und der Garten in voller Blüte steht, verbringen wir wieder jede freie Minute draußen. Üppiges Grün, blühende Beete und dichte Sträucher prägen jetzt das Bild, überall summt und wächst es. Der Garten wird zum lebendigen Mittelpunkt des Sommers – ein Ort zum Genießen, Entspannen und Zusammensein. Selbst die regelmäßige Pflege macht in dieser Jahreszeit Freude, denn man sieht jeden Tag, wie prachtvoll sich alles entwickelt.
Da der Muttertag vor der Tür steht, herrscht bei Royal FloraHolland absoluter Hochbetrieb: Diese Woche wurden bereits 154 Millionen Blumen verkauft. Auf der führenden internationalen Plattform für Blumen und Pflanzen sind alle Mann an Deck, um die großen Ströme frischer Erzeugnisse effizient und clever zu steuern. Vor dem Hintergrund dieser blumigen Hektik droht die Erschwinglichkeit von Blumen in den Niederlanden unter Druck zu geraten. Durch die von der niederländischen Regierung geplante Mehrwertsteuererhöhung könnten Blumen und Pflanzen in Zukunft deutlich teurer werden. Die Folgen einer höheren Mehrwertsteuer für Verbraucher und den Zierpflanzensektor könnten erheblich sein.