In den Unternehmenszentralen von Hellweg und der Tochtergesellschaft BayWa Bau- & Gartenmärkte stehen tiefgreifende Veränderungen bevor. Im Rahmen der laufenden Sanierung verlieren mehrere hundert Beschäftigte an den Standorten Dortmund und Garching ihre Arbeitsplätze. Die Sanierungsgeschäftsführer erklärten, dass die Schließung beider Hauptverwaltungen unvermeidlich sei. Insgesamt sind rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.
Für die Märkte selbst gibt es jedoch positive Signale: Die Geschäftsführung geht davon aus, dass ein großer Teil der Filialen von neuen Betreibern übernommen wird. Mitte Juni 2026 hatten die Gesellschaften beim Amtsgericht Essen ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet und den Geschäftsbetrieb seitdem stabil aufrechterhalten.
Da der Investorenprozess noch nicht abgeschlossen ist, werden die Namen der künftigen Betreiber erst in rund zwei Wochen veröffentlicht. Für Filialen ohne konkrete Angebote läuft die Suche bis Ende August weiter.
Die Finanzierung des laufenden Betriebs ist kurzfristig gesichert. Laut Unternehmensleitung können die Gehälter der Beschäftigten — auch in den Zentralen — bis einschließlich Ende November 2026 gezahlt werden, obwohl der Insolvenzgeldzeitraum bereits endet.
In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten. Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt. In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.
Eine Halbjahresbilanz, bei der die fragile Weltwirtschaftslage deutliche Spuren hinterlässt und gleichzeitig Wachstumschancen aufzeigt. Der Blick auf die Sortimente zeigt ein differenziertes Bild: Während Fliesen und Eisenwaren weniger nachgefragt werden, steigt der Bedarf an Saisonware. Auf bereinigter Fläche führt das bei den Bau-
Zum 1. August sind 20 neue Auszubildende bei Landgard ins Berufsleben gestartet. In den kommenden zwei bis drei Jahren werden sie bundesweit in verschiedenen Unternehmensbereichen als Kaufleute im Einzelhandel, Verkäuferinnen und Verkäufer, Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, Kaufleute für Büromanagement, Fachinformatiker für Systemintegration oder Berufskraftfahrer ausgebildet.