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Warum Unternehmen im Internet vertreten sein sollten

Das Internet ist aus dem alltäglichen Leben kaum mehr wegzudenken. Nahezu jedes Unternehmen ist im Internet vertreten und liefert Informationen über sich und seine Produkte. Ist es jedoch zwingend notwendig, im Internet vertreten zu sein und wie schafft man es, einen gelungenen Internetauftritt zu gestalten?

Notwendigkeit des Internetauftritts

Ein Internetauftritt ist heutzutage kaum wegzudenken. Während im Jahr 2018 3,9 Milliarden Personen weltweit das Internet genutzt haben, rechnet man im Jahr 2021 mit einem Zuwachs auf 4,14 Milliarden. Aufgrund der Digitalisierung sind mittlerweile nicht nur junge Menschen im Internet unterwegs, auch ältere Personen bis hin zu Senioren beschäftigen sich mittlerweile mit dem World Wide Web.

Telefonbücher, Verkaufsplattformen und Informationsseiten – die Möglichkeiten, die das Internet bietet, sind vielfältig. Da verwundert es nicht, dass die meisten zunächst Google oder andere Suchmaschinen befragen, wenn sie sich über etwas informieren möchten.

Das Gleiche gilt auch für Unternehmen. Heutzutage wird schnell einmal im Internet nachgesehen, was ein Unternehmen überhaupt macht, wie es an der Börse aufgestellt ist oder welche Produkte es verkauft. Auch Rezensionen werden immer wichtiger: Was sagen Kunden über den Service eines Unternehmens? Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Firma gemacht?

Ist ein Unternehmen nicht im Internet zu finden, wird schnell davon ausgegangen, dass es nicht mit der Zeit geht und somit keine Produkte von Relevanz vertreiben. Auch die Seriosität wird häufig infrage gestellt, wenn im Internet nur spärliche oder gar keine Informationen zu finden sind.

Internetauftritt richtig gestalten

Natürlich reicht es heutzutage nicht aus, einfach nur im Internet vertreten zu sein. Eine Unternehmenswebseite bedarf regelmäßiger Pflege und muss so gestaltet sein, dass sie möglichst ansprechend auf Internetuser wirkt. Nur so kann man User langfristig für sich als Kunden gewinnen.

Relevant werden Daten zur Absprungrate, also wie viele Menschen die Webseite besuchen, aber schnell wieder verlassen, sowie die Informationen über den Traffic, also die Menge an Besuchern, die auf der Seite verweilen. Interessant sind auch Daten darüber, was Personen auf der Webseite anklicken, um herauszufinden, wofür sie sich interessieren.

Wem dies alles zu kompliziert klingt, muss auf einen Internetauftritt nicht verzichten. Es gibt Spezialisten, die sich genau dem Thema widmen. Eine Digitalagentur hilft bei der Umsetzung von Technologieprojekten und unterstützt Unternehmen bei einem seriösen und ansprechenden Internetauftritt.

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Nachhaltigkeit und Umweltschutz im eigenen Unternehmen

Nachhaltigkeit fordern und den Umweltschutz finanziell unterstützen, das mag vor Jahrzehnten noch eine Option gewesen sein. Doch die heutige Zeit zeigt mit einer eindrucksvollen sowie erschreckenden Härte, dass nur ein Wunschgedanke nicht mehr reicht. Spezialisten stehen hier gerne mit viel Rat und noch mehr Taten zur Seite. Eine kompetente Change Management Beratung kann schon kleine Wunder bewirken.

Umwelt- und Klimaschutz aktiv gestalten, gerade hier sollten alle Unternehmen im Einklang agieren und es möglich machen. Und wenn am Ende des Tages auch noch der Firmenumsatz gesteigert werden konnte, dann wurde alles richtig gemacht. Beides ist nicht möglich? Dann sollten Firmeninhaber und Umweltaktivisten gleichermaßen weiterlesen.

Die Umwelt und die Wirtschaft – Gegensätze ziehen sich an

  • Im ersten Moment stehen sich zwei Positionen gegenüber, die so gar nicht zusammenpassen. Doch reduziert man beide auf das Wesentliche, dann wird schnell der Zusammenhang klar.
  • Die Umwelt, sprich die Natur, ist die Grundlage und der Motor. Zerstören wir diesen Motor, dann stottert alles. Die Wirtschaft, unser Antrieb und unser anderer Motor. Stockt die Umwelt, bricht die Wirtschaft zusammen. So einfach ist das System.
  • Positive Effekte und Wirkungen, wenn Unternehmen den Umweltschutz forcieren:  Ein verbessertes Image lockt neue Kunden, ein hervorragender aktueller Werbeträger
  • Nach Investitionen werden die Kosten sinken (Förderungen, geringere Produktionskosten)
  • Das Unternehmen auf einen modernen und zukünftigen Abschnitt einstellen      Nutzen und Sinn für die Umwelt

Wo kann im eigenen Unternehmen angesetzt werden? Welche Maßnahmen sind möglich?

  • Beginnend im Büro, den Aufenthaltsräumen oder den Sanitäranlagen. Material und Ressourcen einsparen. Ob nun Papier für den Drucker oder Strom sparen in den nicht genutzten Räumen. Licht aus, wenn keiner den Raum nutzt.
  • Im Bereich der Produktion ist eine Optimierung der verschiedenen Arbeitsschritte immer sinnvoll. Gerade die Außensicht eines Experten bringt binnen weniger Minuten bereits eine vollkommen neue Sichtweise.
  • Eine Change Management Beratung zum Beispiel ist hier eine kompetente Anlaufstelle. Die Experten setzen direkt im Unternehmen an. Egal wie klein der Betrieb ist, eine Optimierung zugunsten des Unternehmens und der Umwelt ist immer möglich. Es lohnt sich immer, für die jetzigen und auch nachfolgenden Generationen. Denn die Verantwortung liegt nun in der heutigen Zeit. So funktioniert es auch dann mit der Zukunft.
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ZVG wählt Jürgen Mertz erneut zum Präsidenten

Jürgen Mertz ist in seinem Amt als Präsident des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) für weitere drei Jahre bestätigt worden. Mit überzeugender Mehrheit stimmte die Mitgliederversammlung des ZVG am 16. September 2021 für den Gärtnermeister aus Hessen.

„Der Gartenbau hat in den vergangenen Jahren große Wertschätzung erfahren und ein beispielloses Leistungsvermögen gezeigt“, betonte Mertz anlässlich seiner Wiederwahl in Berlin. „Gleichzeitig steht die Branche vor großen Herausforderungen, denen ich mich gemeinsam im Vorstand und im Netzwerk mit den Gartenbau-Landesverbänden stellen werde“, unterstrich der ZVG-Präsident.    „Angesichts von Klimaveränderungen, Umweltschutzbelangen und anstehenden Transformationsprozessen werde ich mich weiter für die gärtnerischen Unternehmer als Wirtschaftsfaktor und Innovationstreiber im ländlichen und urbanen Raum einsetzen.“

Vorstand des ZVG v.l. Wilhelm Böck (Vizepräsident), Eva Kähler-Theuerkauf (Vizepräsidentin), Jürgen Mertz (Präsident). (Foto ZVG)

Mertz ist seit September 2012 Präsident des ZVG. Jürgen Mertz war von 1999 bis 2016 Präsident des Hessischen Gärtnereiverbandes. Seit der Fusion mit Baden-Württemberg 2016 ist er Vizepräsident im Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e. V. und gleichzeitig Landespräsident Hessen.

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer zog bei der Hybrid-Mitgliederversammlung ein Resümee zu den gärtnerischen Politikfeldern der vergangenen Monate. Er verwies unter anderem auf die erfolgreichen Anstrengungen des ZVG für die Öffnung der Gärtnereien im Zuge der Pandemie-Beschränkung und der Berücksichtigung des Gartenbaus bei finanziellen Unterstützungen. Außerdem zeigte Fleischer die Erfolge der politischen Verbandsarbeit zur CO2-Bepreisung, Wasserstrategie und Torfreduktion auf. Der Generalsekretär hob zudem die Mitarbeit des ZVG in der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) hervor, die wichtige Handlungsfelder für die künftige Bundesregierung aufzeigt.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner drückte in ihrem Grußwort ihre Wertschätzung für den Gartenbau aus und unterstrich insbesondere die Bedeutung des Gartenbaus bei den Anstrengungen zur Torfreduktion.

Eva Kähler-Theuerkauf wurde zur neuen Vorsitzenden des ZVG-Arbeitsausschusses Umweltfragen gewählt. Die ZVG-Vizepräsidentin und Unternehmerin aus Nordrhein-Westfalen folgt auf Andreas Kienast, der sich nicht erneut zur Wahl stellte.

Des Weiteren wurde Helmut Rüskamp als Vorsitzender des Arbeitsausschusses Recht und Steuern bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Jakob Hokema als Vorsitzender des Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung.

Als neue Deutsche Blumenfee wurde Johanna Griem inthronisiert. Die Floristin und gebürtige Mecklenburgerin wird die Branche für ein Jahr repräsentieren.

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Landgard Stiftung vergibt drei neue Stipendien

Unterstützung für angehende Meister und Agrarbetriebswirte im Gartenbau.

Um den Branchennachwuchs im Gartenbau nachhaltig zu unterstützen, hat die Landgard Stiftung zum Start des neuen Schuljahres an der Fachschule für Gartenbau in Essen drei neue Stipendien für Nachwuchskräfte vergeben. Wolfgang Schubert, Personalleiter bei Landgard, Thomas Keuschen, Personalentwickler bei Landgard und Nicole Hörnemann, Schulleiterin der Fachschule, überreichten am 6. September 2021 die Stipendiatsurkunden an die angehende Meisterin Maria Lohkamp sowie die angehenden Agrarbetriebswirte Kevin Haenen und Felix Petrik. Im Rahmen eines Stipendiums können die Nachwuchskräfte ab sofort bei ihrer beruflichen Weiterbildung auf die Unterstützung der Stiftung bauen.

Die angehende Gartenbau-Meisterin Maria Lohkamp erhält für die Dauer von zehn Monaten eine monatliche Förderung in Höhe von 400 Euro. Die angehenden Agrarbetriebswirte Kevin Haenen und Felix Petrik erhalten diese Förderung sogar 22 Monate lang.

Freuen sich gemeinsam auf eine erfolgreiche Weiterbildung der neuen Landgard Stipendiaten (v.l.): Nicole Hörnemann, Schulleiterin der Fachschule Gartenbau Essen, Kevin Haenen, Maria Lohkamp, Felix Petrik, Wolfgang Schubert, Personalleiter bei Landgard, Thomas Keuschen, Personalentwickler bei Landgard

Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Stipendium der Landgard Stiftung den Nachwuchskräften auch wertvolle Einblicke in die Berufspraxis und zusätzliches Branchenwissen in Form von Workshops und Unternehmenspraktika. Zudem bieten Unternehmensveranstaltungen und Messeauftritte den Stipendiaten Gelegenheiten zum intensiven Austausch mit Landgard-Fachleuten aus vielfältigen Bereichen der Erzeugergenossenschaft.

Die drei Nachwuchskräfte im Gartenbau haben die Fachjury der Landgard Stiftung im Zuge des Auswahlverfahrens mit ihren bisherigen beruflichen Leistungen ebenso überzeugt wie mit ihrem hohen persönlichen Engagement. Mit gerade einmal 22 Jahren hat Maria Lohkamp bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur Floristin und zur Gärtnerin, Fachrichtung Pflanzenfachberatung. Bis zum Beginn der Meisterschule war sie Abteilungsleiterin im Outdoorbereich des Gartencenters Wansing in Borken und verantwortete in dieser Funktion sowohl den Einkauf als auch die Personalplanung ihrer Abteilung. Ihre bereits erworbenen Erfahrungen und ihre Begeisterung für die Grüne Branche möchte sie nach ihrer erfolgreichen Weiterbildung zur Meisterin an zukünftige Auszubildende weitergeben.

Kevin Haenen aus Mönchengladbach hat seine Liebe zur Natur und besonders zum Wald schon in früher Kindheit entdeckt. Im Anschluss an seine Ausbildung zum Gärtner Fachrichtung Baumschule bei der Stadt Düsseldorf hat er das Exzellenz Stipendium für Gartenkultur der Stiftung Zukunft NRW gewonnen. Danach sammelte der 22-Jährige praktische Erfahrungen in der Pflege von Gehölzen und Flächen und war in der Baumschule der Stadt Düsseldorf für die Produktion von Gehölzen verantwortlich. Um sich beruflich weiterzuentwickeln, hat sich Kevin Haenen zu einer Weiterbildung zum Agrarbetriebswirt entschlossen.

Der 25-jährige Felix Petrik aus Kleve hat bereits vor seiner Ausbildung zum Staudengärtner umfangreiche Einblicke in die moderne Produktion von Beet- und Balkonpflanzen bei Emsflower gesammelt. Seit dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung ist er bei Stauden Peters als stellvertretender Versandleiter mitverantwortlich für die termingerechte Abwicklung zeitkritischer Kundenaufträge. Nach Abschluss seiner Fortbildung zum staatlich geprüften Agrarbetriebswirt möchte er sein neuerworbenes Wissen dazu verwenden, die innovative, vorausschauende und visionäre Weiterentwicklung der Grünen Branche zu unterstützen.

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Gärtner haben eine endlose Vielzahl von beruflichen Möglichkeiten

Nach der Ausbildung eröffnet sich Gärtnerinnen und Gärtnern als spannende Perspektive die Selbstständigkeit. Wer sich den Traum vom eigenen Betrieb erfüllen will, kann das auch schon in jungen Jahren. Warum es reizvoll sein kann, sein eigener Chef oder seine eigene Chefin zu sein – und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Mit einer Ausbildung zur Gärtnerin oder zum Gärtner hat man die besten Voraussetzungen, um sich selbstständig zu machen. Kaufmännisches Interesse, Spaß an Verantwortung und Mitarbeiterführung sowie ein Meistertitel sind eine hervorragende Grundlage, um einmal ein eigenes gärtnerisches Unternehmen zu leiten. (Foto: GMH).

Verantwortung übernehmen

Ausgelernt? Von wegen. Nach der Ausbildung geht es erst richtig los. Jungen Gärtnerinnen und Gärtnern steht dann als Option die Gründung eines eigenen Unternehmens offen. Wer Lust hat, Verantwortung zu übernehmen und einen Betrieb zu führen – ob als Ein-Personen-Unternehmen oder mit Personal – kann das bereits einige Jahre nach Abschluss der Ausbildung.

Der Weg zum eigenen Betrieb

Welche Voraussetzungen müssen für eine Selbstständigkeit erfüllt sein? Neben Berufserfahrung kann der Meistertitel von Vorteil sein, da er die Fachkompetenz gegenüber Kundinnen und Kunden unterstreicht. Um für die Meisterprüfung zugelassen zu werden, bedarf es neben der abgeschlossenen Ausbildung je nach Bundesland mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.

Genau wie die Ausbildung zur Gärtnerin oder zum Gärtner kann auch der Meister in sieben verschiedenen Fachrichtungen absolviert werden. Die Inhalte der Prüfung kann man sich zum Beispiel im Rahmen eines Vorbereitungslehrgangs oder der einjährigen Meisterschule aneignen. Zudem bieten etwa die Industrie- und Handelskammern Vorbereitungskurse zur Existenzgründung an, in denen man unter anderem lernt, einen Businessplan zu erstellen. Wer einen eigenen Betrieb gründet, kann dabei auch auf staatliche Kredite und Fördergelder zurückgreifen. Diese erleichtern den Start und können etwa für die Anschaffung von Werkzeug, Fahrzeugen oder Arbeitskleidung dienen.

Kaufmännisches Interesse

Welche Leistungen man als selbstständiger Gärtner beziehungsweise als selbstständige Gärtnerin anbieten will, hängt von mehreren Faktoren ab: Den eigenen Kenntnissen und Interessen, aber auch davon, welche Angebote in der Region gefragt sind. Ob mit eigener Staudengärtnerei, eigenem Ladengeschäft oder mobilem Gärtnereiservice – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wer eine Selbstständigkeit plant, sollte in jedem Fall nicht nur Spaß am Gärtnerberuf haben, sondern auch über ein kaufmännisches Interesse verfügen. Schließlich gehören auch betriebswirtschaftliche Aufgaben dazu, wenn man einen eigenen Betrieb führt. Der Vorteil: Selbstständige sind in vielem freier, können selbstbestimmter arbeiten. Dabei müssen sie natürlich die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden im Blick haben. Und sie tragen Verantwortung für ihre Angestellten. Mitarbeiterführung und die Ausbildung von Nachwuchskräften sind deshalb ebenfalls wichtige Punkte.

Ein Job, viele Möglichkeiten

Wer nach der Ausbildung Lust hat, sich weiterzubilden, Verantwortung für ein eigenes Unternehmen und Angestellte zu übernehmen, dem bieten sich als Gärtnerin oder Gärtner mit eigenem Betrieb gute Perspektiven. Mehr Infos zu Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Gartenbau findest du unter www.beruf-gaertner.de/karriere, www.facebook.com/beruf.gartner und http://www.instagram.com/berufgaertner.

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IPM ESSEN und BGI Trade Center kooperieren für weitere drei Jahre

Vertragsverlängerung bis 2024

BGI Trade Center schreibt Erfolgsgeschichte fort.

Es ist eine Institution auf der Weltleitmesse des Gartenbaus: das BGI Trade Center. Der Gemeinschaftsstand der deutschen Blumengroßhändler und Importeure gehört mit zu den gefragtesten Anlaufpunkten auf der IPM ESSEN. Mit der Verlängerung der Partnerschaft schreibt die Erfolgsgeschichte ein neues Kapitel. Bei einem Treffen in der Messe Essen fand jüngst die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages bis 2024 statt.

Andrea Kirchhoff, Geschäftsführerin der BGI Service UG, und Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen unterzeichnen den Kooperationsvertrag (Foto: Messe Essen)

Die Vorbereitungen für die IPM ESSEN 2022 laufen auf Hochtouren. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere seit über 20 Jahre bestehende Kooperation um weitere drei Jahre verlängert haben. Das BGI Trade Center gehört zu den wichtigsten Partnern der IPM ESSEN und ein Publikumsmagnet von internationaler Strahlkraft. Es bringt wertvolle Aussteller und Besucher nach Essen mit dem Ziel, diese zu vernetzen“, so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. Im BGI Trade Center steht die Mischung der Aussteller für die Marktvielfalt innerhalb des grünen Sektors. Neben Großhändlern und Importeuren sind auch internationale Produzentenvereinigungen, Logistik- und Verpackungsunternehmen sowie IT-Dienstleister vertreten. Darüber hinaus präsentieren sich Organisationen, die im Bereich Qualitätsmanagement und Zertifizierung tätig sind.

Alle Zeichen für das BGI Trade Center auf der nächsten IPM ESSEN stehen auf Grün. „Wir verzeichnen eine Vielzahl von Anmeldungen aus aller Welt. Die Fläche ist sehr gut gebucht. Wir sind auf dem Niveau der IPM ESSEN 2020“, ergänzt Andrea Kirchhoff, verantwortliche Geschäftsführerin der BGI Service UG. „Die IPM ESSEN ist und bleibt unsere wichtigste Plattform. Die Verlängerung unserer Partnerschaft stärkt die Grundlage für viele weitere erfolgreiche Messen. Ich freue mich jetzt schon auf die persönlichen Gespräche, die wir 2021 so sehr vermisst haben.“ Die nächste IPM ESSEN findet vom 25. bis zum 28. Januar 2022 in der Messe Essen statt. Die Weltleitmesse des Gartenbaus gilt als wichtigste Order- und Kommunikationsplattform der internationalen grünen Branche und zeigt die gesamte Wertschöpfungskette der Pflanzenproduktion: von neuen Züchtungen über innovative Technik bis hin zu trendiger Floristik und Ausstattung für den Point-of-Sale. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Fachforen, Workshops und Live-Shows zu aktuellen Trends rundet das Angebot ab. 2022 widmet die Messe dem Thema „Nachhaltige Verpackungen“ eine eigene Sonderschau.

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BGI: Vom Präsidial- zum Team-System

BGI wählt neues Vorstandsteam mit neuer Geschäftsordnung

Am Samstag, dem 11 September, trafen sich die Mitglieder des Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) zur jährlichen Mitgliederversammlung. Nach der pandemiebedingten Absage der Mitgliederversammlung im Vorjahr, hatte der BGI zur Präsenzveranstaltung in das Congress Center der Messe Essen eingeladen, die unter Berücksichtigung der 3G-Regeln reibungslos stattfinden konnte.

Modernisierung der Verbandsstruktur

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Vorstandswahlen des Verbandes. Um den weiter steigenden Anforderungen im Hinblick auf eine engagierte Netzwerk-, Kooperations- und Kommunikationsarbeit gerecht werden zu können, will sich der BGI neue moderne Strukturen geben.

In den vergangenen 12 Jahren hat der Verband Hierachien gestrafft, Landesverbände und Landesvorsitzende abgeschafft und Entscheidungen aus Delegiertenversammlungen in eine Mitgliederversammlung verlagert. Außerdem hat sich der BGI für weitere Produktgruppen wie die Topfpflanzengroßhändler geöffnet, Arbeitsgruppen eingerichtet und sich noch stärker international vernetzt. Diese Entwicklung hat die Ansprüche an das ehrenamtliche Engagement des Vorstandes deutlich erhöht.

Vom Präsidial- zum Teamsystem

Norbert Engler, BGI Vorstandsvorsitzender von 2016 bis 2021 dazu: „Das Amt des Verbandspräsidenten erfordert einen hohen Zeitaufwand, der vor allem jüngere Unternehmer daran hindert, sich ehrenamtlich in einem solchen Umfang zu engagieren. Darüber hinaus möchten sich viele Mitglieder gerne projektbezogen und zeitlich begrenzt für den Verband und seine Mitglieder einsetzen. Um gut auf die Zukunft vorbereitet zu sein, ist Modernisierung jetzt das Gebot der Stunde. Der BGI-Vorstand will sich daher neu konstituieren: Vom Präsidialsystem zum Teamsystem.“

Neue Struktur stärkt individuelle Kompetenzen

Grundlage der Verantwortlichkeiten und Aufgaben schreibt eine Geschäftsordnung fest, die sich die Vorstandsmitglieder gegeben haben. Alles ist auf verstärkte Teamarbeit und die Nutzung moderner Kommunikationsmittel für einen erhöhten Koordinationsbedarf ausgerichtet. Das neue System soll Hierachien abbauen, Aufgaben auf mehr Schultern verteilen, individuelle Kompetenzen besser nutzen und den Vorstand als Team und die Mitglieder als Gemeinschaft stärken. Die Mitgliederversammlung stimmte den für die Umstrukturierung notwendigen Satzungsänderungen in allen Punkten einstimmig zu. So konnte die anschließende Vorstandswahl bereits nach geänderter Satzung durchgeführt werden.

Die Mitgliederversammlung wählte in den Vorstand des BGI e.V.: Norbert Engler (EPS GmbH. Kevelar), Christian Müller (mvb plants worldwide – Marktverband Bremen GmbH), Anja Schneider (Nordflor Blumenhandel GmbH & Co. KG) und Christian Willeke (Willke Blumen Gmbh & Co. KG, Büren) sowie Peter Weber (FleuraMetz, Saarwellingen) als Schatzmeister. Der Vorstand berief darüber hinaus Frank Zeiler als geschäftsführenden Vorstand und nahm Thomas Berthold (Fleura Metz Deutschland) als kooptiertes Mitglied auf.

Das neu gewählte Vorstandsteam des BGI (v.l.n.r.) nach der ersten konstituierenden Sitzung: Christian Müller (mvb plants worldwide – Marktverband Bremen GmbH), Norbert Engler (EPS GmbH. Kevelar), Schatzmeister Peter Weber (FleuraMetz, Saarwellingen) Anja Schneider (Nordflor Blumenhandel GmbH & Co. KG), Thomas Berthold (Fleura Metz Deutschland) als kooptiertes Mitglied, Frank Zeiler (geschäftsführender Vorstand) und Christian Willeke (Willke Blumen Gmbh & Co. KG, Büren). Foto: BGI

„Die Krise ist die Zeit der Verbände“

BGI-Geschäftsführer Frank Zeiler berichtete den Mitgliedern von der Arbeit des Verbandes in den zurückliegenden 19 Monaten: „Man sagt, die Krise ist die Zeit der Verbände. Ich möchte ergänzen, die Krise ist die Zeit der Verbände, der Netzwerke und der Kollegialität.“ Zeiler berichtete vom intensiven Austausch zwischen den grünen Branchenverbände und der Dachverbände des Großhandels auf Landes- und auf Bundesebene. Als „Allianz der grünen Verbände“ mit einer Stimme zu sprechen, habe die Position gegenüber der Politik deutlich gestärkt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit durch den BGI und dessen Präsidenten Norbert Engler sei es außerdem gelungen in der breiten Öffentlichkeit über dpa, FAZ, Handelsblatt bis zu Online Portalen wie Focus und Spiegel Online ein positives Bild der Branche und ihrer Produkte zu zeichnen und dazu beizutragen, das Bild zu festigen, dass Blumen und Pflanzen nicht auf den Kompost, sondern in die Wohnzimmer und Gärten der Menschen im Lockdown gehören, so Frank Zeiler.

Intensivierung der Kommunikation in der Pandemie

Der Informationsaustausch innerhalb des Verbandes hatte großen Stellenwert, regelmäßige Telefon- und Videokonferenzen unzählige Mails und WhatsApps an die Mitglieder waren wegen der föderal unterschiedlichen Verordnungen, Gesetze und Regularien an der Tagesordnung. Auch die Beantragung der vom Blumenbüro Holland durchgeführten europäischen Kampagne „Fülle den Abstand mit Blumen“ wurde vom Internationalen Dachverband des Blumengroßhandels Union Fleurs in Zusammenarbeit mit dem BGI organisiert. Der mittelständische Großhandel habe die Lieferketten in Krisenzeiten aufrechterhalten, regionale Verankerung, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, die Stärken des deutschen Blumengroßhandels, hätten sich bewährt, betonte der BGI Geschäftsführer.

Nachhaltigkeitsthemen ganz oben auf der Agenda

Neben dem Krisenmanagement wurde auch das „übliche Geschäft“ des Verbandes aufrechterhalten, berichtete Frank Zeiler. Mit finanzieller Unterstützung der Bundesregierung wurde ein Arbeitskreis zum Thema Nachhaltigkeit und Importe von Schnittblumen als thematische Fortsetzung des letzten BGI-Verbandstages in Köln durchgeführt. Dessen Arbeit wird im Hinblick auf das neue Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz noch mehr an Bedeutung gewinnen. Außerdem ist der BGI Mitinitiator der Brancheninitiative für die Einführung eines Mehrwegsystems für Wasserpaletten, an der inzwischen von Hornbach über Rewe die Kunststoffindustrie, weitere Verbände, Landgard, Royal FloraHolland und auch Branchenplayer aus Dänemark und den Niederlanden beteiligt sind.

In Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen sieht Zeiler Herausforderungen auf den Großhandel zukommen: „Die Gesellschaft ist im Umbruch und der Blumen- und Pflanzengroßhandel ist davon genauso betroffen wie viele andere Lebensbereiche. In der Pandemie haben wir gelernt: Der Mensch braucht Blumen und Pflanzen, sie trösten, machen glücklich und helfen über triste Zeiten hinweg. Aber die Produkte der grünen Branche werden mehr und mehr auch kritisch betrachtet.“ NGOs und Konsumenten hinterfragen Herkünfte, die Notwendigkeit von Verpackungen, die CO2-Bilanzen der Betriebe und der gesamten Wertschöpfungskette. Auch Bestrebungen zur Re-Nationalisierung der Produktion, die besonders den Handel mit Schnittblumen betreffen, müssen als ein Thema im Auge behalten werden, das durchaus Dynamik entwickeln könnte, stellte der BGI-Geschäftsführer heraus: „Wir müssen noch bessere Antworten geben, besonders der jungen Generation. Darin liegt aber auch eine Riesenchance.“

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Erfolgreiche Premiere für den neuen Landgard-Cash & Carry-Markt Linz

Neues Kombimarkt-Konzept überzeugt Kunden, Erzeuger und geladene Gäste

Nach umfangreichen Umbauarbeiten hat Landgard am Donnerstagabend gemeinsam mit rund 300 geladenen Gästen aus Politik, Handel und Grüner Branche im Rahmen einer offiziellen Eröffnungsfeier den Startschuss für den neuen Cash & Carry-Markt Linz gegeben.

Neueröffnung des Landgard Marktes in Linz: (v.l.): Landgard-Vorstände Dirk Bader und Carsten Bönig, Silke Baillet (Assistenz Geschäftsführung Landgard-Fachhandel und Projektleitung Markteröffnung Linz), Nicole Beverungen (Leiterin Cash & Carry-Markt Linz), Christoph Schönges (Vorsitzender des Beirats Blumen & Pflanzen der Landgard eG), Andreas Herzberg (Geschäftsführer Landgard-Fachhandel) und Arzu Büyükkal (Gemeinderätin der Stadt Linz) (Bildhinweis: ©event-fotograf.at)

„Dass wir heute hier in Linz unseren zweiten Cash & Carry-Markt in Österreich eröffnen, erfüllt uns mit Freude, Dankbarkeit und auch ein wenig mit Stolz“, so Andreas Herzberg, Geschäftsführer Landgard-Fachhandel. „Von der Planung über die Umbaumaßnahmen bis hin zur heutigen Eröffnung haben wir hier in Oberösterreich sehr viel Zustimmung von Seiten des Handels, der regionalen Erzeuger*innen, von den Verbänden und auch von der Politik erfahren. Zudem sind wir von den ersten Gesprächen an auf großes Interesse in der Grünen Branche gestoßen. Daher sehen wir hier in Linz großes Potenzial für die Zukunft und freuen uns darauf, diese gemeinsam mit unseren Kund*innen, Erzeuger*innen und Mitarbeiter*innen zu gestalten.“

Warum der neu eröffnete Markt in Linz einen besonderen Stellenwert innerhalb des Landgard-Cash & Carry-Netzwerks hat, erläuterte Landgard-Vorstand Dirk Bader den Gästen: „Der Standort Linz ist ein moderner und zukunftsorientierter Markt, der nicht nur unserer Vision, sondern auch unserer Mission entspricht. Mit diesem Kombimarkt tauchen wir in eine neue Generation des Cash & Carry-Konzepts ein. Wir haben eine neue Qualität der Vermarktung von Blumen und Pflanzen, Floristik- und Gartenbaubedarf sowie Schnittblumen unter einem Dach vereint, mit einer Abwicklung und viel Service für unsere Kundinnen und Kunden“.

Im Namen der Stadt Linz hießen Gemeinderätin Arzu Büyükkal sowie der Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier die Erzeugergenossenschaft Landgard am neuen Standort willkommen. „Nicht nur als Wirtschaftsreferent der Stadt bin ich natürlich besonders erfreut über Ihre Ansiedlung hier am Standort, sondern auch, weil ich unter anderem ebenfalls für den Grünbereich der Stadt und die Stadtgärten zuständig bin“, erklärte Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier. „Und ich freue mich sehr, dass es heute diese Eröffnung gibt, weil es zeigt, wie stark der Wirtschaftsstandort ist.“

Im Namen des Bürgermeisters Klaus Luger betonte Arzu Büyükkal, welche Bedeutung der neue Blumengroßmarkt für die Stadt Linz hat: „Wenn in Zeiten der Pandemie ein namhaftes Unternehmen wie Landgard in Linz investiert, dann spricht das für den Standort. Sie haben mit dieser Investition auch einen wichtigen Beitrag geleistet für die Weiterentwicklung der Stadt. Dafür möchte ich mich im Namen der Stadt Linz ganz herzlich bei Ihnen bedanken.“

Im Anschluss an die feierliche Eröffnungszeremonie konnten die geladenen Gäste dann – parallel zum Get together in der Kundenladehalle mit Live Musik und Erfrischungen aus dem 1000 gute Gründe Food & Flower-Truck – bei Führungen in Kleingruppen als erste Besucher*innen einen Blick in den neuen Kombistandort werfen. Auf rund 7.000 Quadratmetern vereint Landgard in Linz erstmals die Vielfalt der Bereiche Pflanzenmarkt, Schnittblumen, Deko- und Floristik- sowie Gartenbaubedarf ohne räumliche Trennung unter einem Dach. So finden Florist*innen, Blumenfachgeschäfte, Gartencenter, Gärtnereien, Landschafts- und Friedhofsgärtner*innen, Wochenmärkte sowie Städte und Kommunen ab sofort im neuen Blumengroßmarkt für Oberösterreich in einem Rundgang alles, was sie für ihr Tagesgeschäft benötigen.

Wie das neue Konzept des Kombimarkts den Einkauf in der Praxis deutlich schneller und einfacher gestaltet, erleben alle Kund*innen seit Freitag dann auch live. Zur Feier des ersten Verkaufstags begrüßte das Team des Cash & Carry-Markts Linz am Freitag bereits ab 05:00 Uhr morgens viele Kunden*innen zu ihrem ersten Einkauf. Es erwarteten sie gesunde Smoothies aus dem 1000 gute Gründe-Food & Flower-Truck und tolle Eröffnungsangebote regionaler, nationaler und internationaler Erzeuger*innen, die noch für die gesamte Eröffnungswoche gültig sind.

Mehr über den neuen Landgard Cash & Carry-Markt Linz erfahren Sie auch online unter landgard.linz.de.

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DCM Rasensamen + Start-Aktiv Formel für höchste Anforderungen

Wetter-Extreme wie Starkregenfälle, Hitzeperioden, anhaltende Trockenphasen und extreme Kälte wirken sich auch auf den Zustand der Rasenflächen in deutschen Gärten aus. Die sich ändernden Klimabedingungen verlangen nach starken, angepassten Rasensamen-Mischungen.

Durch die einzigartige Kombination von diploiden und tetraploiden Gräser-Sorten sind die neuen DCM Qualitäts-Rasensamen-Mischungen ideal an diese immer häufiger auftretenden extremen Witterungsbedingungen angepasst. Die Top-Rasensorten werden außerdem auf eine hohe Widerstandskraft gegenüber Krankheiten selektiert. Sie weisen eine hohe Keimfähigkeit und eine schnelle Keimung auf, sind robust und bilden eine dichte Grasnarbe, die Moos und Unkraut totzt. Die Zusammensetzungen sind optimal auf die entsprechenden Bedingungen wie sonnige oder schattige Lagen oder eine hohe mechanische Beanspruchung abgestimmt und für alle Bodenarten geeignet.

Das DCM Rasensamensortiment enthalten mit der „Start-Aktiv Formel“ zudem eine 100 % organische Phosphorquelle, die im kontrollierten biologischen Landbau anwendbar ist. Sie fördert eine kräftige Bewurzelung und somit ein sicheres Anwachsen der Keimlinge sowie einen gesunden, wüchsigen und konkurrenzfähigen Rasen. (Foto: CUXIN DCM)

Der Einsatz von Herbiziden widerspricht der Philosophie des Unternehmens und wird inzwischen allgemein kritisch gesehen. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, direkt bei der Aussaat für einen moos- und unkrautfreien Rasen zu sorgen. Deshalb wurde die empfohlene Dosierung der Rasensamen pro Quadratmeter dahingehend optimiert, dass eine dichte, konkurrenzfähige Rasenfläche entsteht, die Moos und Unkraut von vorne herein keine Chance lässt, sich zu entwickeln.

In den DCM Qualitäts-Rasensamen-Mischungen kommen nur ausgewählte Spitzen-Sorten zum Einsatz, die nach RSM (Regel-Saatgut-Mischung) oder anderen internationalen Qualitäts-Standards (Variety List) geprüft und zertifiziert worden sind.

Die Einführung des neuen DCM Rasensamen-Sortimentes wird durch ein attraktives Angebot an nachhaltigen POS-Mitteln begleitet. Das neue Rasensamen-Display und die CUXIN DCM Rasen-Info-Säule bestehen zu 30 % aus sonnengetrockneten Grasfasern, und zu 70 % aus FSC zertifiziertem Papier. Durch den Einsatz regional bezogener Grasfasern in den Kartonagen wird der Holzverbrauch reduziert und die CO2-Emissionen um bis zu 50 % gesenkt. Die POS-Mittel werden mit informativen Rasen-Ratgeber-Broschüren ausgestattet. (Foto: CUXIN DCM)

 

Mehr Infos unter www.cuxin-dcm.de

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Inflationsrate von 3,9 Prozent im August 2021 bestätigt

Höchste Inflationsrate seit Dezember 1993

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im August 2021 bei +3,9 %. Damit nähert sich die Inflationsrate weiter der Vier-Prozent-Marke. Im Juli 2021 hatte sie bereits bei +3,8 % gelegen (Juni 2021: +2,3 %). Eine höhere Inflationsrate gab es zuletzt im Dezember 1993 mit +4,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, blieben die Verbraucherpreise im Vergleich zum Juli 2021 unverändert.

Verbraucherpreisindex, August 2021
+3,9 % zum Vorjahresmonat  +0,0 % zum Vormonat

 Harmonisierter Verbraucherpreisindex, August 2021
+3,4 % zum Vorjahresmonat  +0,1 % zum Vormonat

 

Temporäre Sondereffekte wirken preiserhöhend auf die Inflationsrate

Der Anstieg der Inflationsrate seit Juli 2021 hat eine Reihe von Gründen, darunter Basiseffekte durch niedrige Preise im Jahr 2020. „Insbesondere die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze und der Preisverfall der Mineralölprodukte in 2020 wirken sich im Vorjahresvergleich noch bis zum Jahresende 2021 erhöhend auf die Gesamtteuerung aus. Hinzu kommen die Einführung der CO2-Bepreisung seit Januar 2021 sowie krisenbedingte Effekte, wie die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen, die sich bisher jedoch nur teilweise und abge­schwächt im Verbraucherpreisindex niederschlagen“, sagt Christoph-Martin Mai, Leiter des Referats „Verbraucherpreise“ im Statistischen Bundesamt.

Energie verteuerte sich binnen Jahresfrist kräftig um 12,6 %

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von August 2020 bis August 2021 überdurchschnittlich um 5,6 %. Vor allem die Preise für Energieprodukte lagen mit +12,6 % deutlich über der Gesamtteuerung. Der Preisauftrieb hierfür hat sich erneut verstärkt (Juli 2021: +11,6 %). Hier wirkten vor allem das niedrige Preisniveau vor einem Jahr (Basiseffekte) und die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe erhöhend auf die Teuerungsrate. Merklich teurer wurden Heizöl (+57,3 %) und Kraftstoffe (+26,7 %). Auch die Preise für Erdgas (+4,9 %) und Strom (+1,7 %) erhöhten sich.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im August 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6 %, nach +4,3 % im Juli 2021. Teurer gegenüber August 2020 wurden vor allem Gemüse (+9,0 %) sowie Molkereiprodukte und Eier (+5,0 %). Darüber hinaus verteuerten sich neben den Verbrauchsgütern auch Gebrauchsgüter wie Fahrzeuge (+5,5 %) oder Möbel und Leuchten (+4,0 %) deutlich. Dagegen wurden nur wenige Waren billiger, zum Beispiel Fernsehgeräte und Ähnliches (-0,7 %).

Inflationsrate ohne Energie bei +3,0 %

Die Preiserhöhungen bei Energieprodukten und bei Nahrungsmitteln gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich deutlich auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Energieprodukte hätte die Inflationsrate im August 2021 bei +3,0 % gelegen, ohne beide Güterbereiche bei +2,8 %.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 2,5 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im August 2021 um 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die aufgrund des großen Anteils an den Konsumausgaben der privaten Haushalte bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich mit +1,4 % unterdurchschnittlich. Deutlicher erhöhten sich unter anderem die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+5,1 %), Leistungen sozialer Einrichtungen (+5,0 %) sowie für Gaststättendienstleistungen (+3,5 %).

Preise gegenüber dem Vormonat stabil

Im Vergleich zum Juli 2021 blieb der Verbraucherpreisindex im August 2021 stabil. Auch die Preise für Nahrungsmittel insgesamt blieben unverändert. Im Einzelnen gab es jedoch gegenläufige Preisentwicklungen (zum Beispiel Gemüse: -1,0 %, Speisefette und Speiseöle: +0,8 %). Die Preise für Energieprodukte insgesamt erhöhten sich nur gering um 0,4 %. Hier standen den Preisanstiegen bei Kraftstoffen (+0,9 %) Preisrückgänge beim Heizöl ( -1,7 %) gegenüber.

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