Compo

Permalink

0

CUXIN DCM übernimmt den Vertrieb von ECOPOTS Pflanzgefäßen

Moderne Gefäße in nachhaltigem Material, Stil und Design

CUXIN DCM erweitert seine Geschäftstätigkeit und übernimmt zum 1. März 2021 den Vertrieb der Pflanzgefäße des belgischen Herstellers The Pots Company. Beide Unternehmen gehören der gleichen Firmengruppe an.

„Die The Pots Company wurde 2006 gegründet und ist heute bereits in 40 Ländern aktiv“, so Magnus Hoveling, Geschäftsführer CUXIN DCM.

Unter der Marke ECOPOTS entwickelt und produziert das Unternehmen hochwertige Pflanzgefäße in zeitlosem, skandinavischem Design. Anders als bei anderen Gefäßherstellern werden die ECOPOTS nicht von Produktdesignern, sondern von Architekten entwickelt. Ziel des Unternehmens ist es, die Welt der Pflanzgefäße um neue, intelligente Lösungen zu bereichern. Form und Funktion verstärken sich dabei gegenseitig. Als Beispiele sind unsichtbare Aufhänge Vorrichtungen und durchdachte Drainagesysteme zu nennen. Die modernen Gefäße kommen in gedeckten Farben daher und werden aus recycelten Materialien hergestellt.

Die modernen ECOPOTS Pflanzgefäße überzeugen durch nachhaltiges Material, Funktionalität und Design. (Fotos: ECOPOTS)

 

 

Magnus Hoveling, Geschäftsführer CUXIN DCM (Foto: CUXIN DCM)

„Die Produkte von CUXIN DCM und ECOPOTS mögen nach herkömmlicher Definition verschiedenen Produktkategorien angehören. Beide Sortimente haben jedoch mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denkt“, erläutert Magnus Hoveling. „Für beide Firmen stehen die nachhaltige Positionierung, ein hohes Qualitätsniveau, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, eine langfristige Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Handelspartnern und eine klare Vertriebspolitik an erster Stelle. Beide Unternehmen sind in den selben Vertriebskanälen mit hochwertigen Produkten aus nachhaltigen Rohstoffen mit ähnlicher Preispolitik aktiv.“

 

Nachhaltigkeit bedeutet bei ECOPOTS nicht nur den verantwortungsbewussten Umgang mit Rohstoffen, sondern auch eine hochwertige Verarbeitung, eine hohe Funktionalität und ein zeitloses Design, so dass Verbraucher lange Jahre Freude an ihren Produkten haben, ohne sie ersetzten zu müssen. „Durability by design“ lautet deshalb das Motto und Leistungsversprechen der Marke. Robustheit und Langlebigkeit, handgefertigte Oberflächen, UV-Beständigkeit, Frostsicherheit und Wärmedämmung zeichnen die Produkte aus. Die garantierte Zusammensetzung der Gefäße aus 80 % recyceltem Kunststoff und 20 % recycelten, natürlichen Mineralien wurde mit einer Vielzahl namhafter Zertifikate ausgezeichnet: „CO2 Neutral Product“, „QU-CER“ (Recycled Content), „REACH“ und „FSC“ sind nur einige davon.

Die garantierte Zusammensetzung der ECOPOTS Pflanzgefäße aus 80 % recyceltem Kunststoff und 20 % recycelten natürlichen Mineralien wurde mit einer Vielzahl namhafter Zertifikate ausgezeichnet. (Foto: ECOPOTS)

 

 

CUXIN DCM und ECOPOTS Deutschland haben gemeinsam ein schönes Paket an kleinen und großen Shop-Konzepten mit attraktiven POS-Materialien für den deutschen Fachhandel entwickelt. „Die Vertriebsleitung, das Key Account Management sowie die Marketing- und Handelsstrategien liegen weiterhin in der Verantwortung von The Pots Company. Verantwortlicher Ansprechpartner ist der Country Manager der DACH-Region Rainer Danner. Der Vertrieb in den Märkten, die Belieferung und Rechnungsstellung erfolgt über CUXIN DCM“, berichtet Magnus Hoveling.

,Mehr Informationen unter www.ecopots.eu.

Permalink

0

Die Frühlingsboten stehen in den Startlöchern

Jetzt beginnt die Zeit der duftenden Blüten. Im Sortiment der Frühjahrsblüher gibt es eine große Bandbreite an natürlichen Wohlgerüchen, die den Winter vergessen lassen. Und weil unser Geruchssinn Einfluss auf unsere Gefühle nimmt und das Gehirn fit hält, sollten wir jetzt als Stimmungsaufheller alle eine gehörige Portion Frühling schnuppern.

Einfach riechen und genießen – das Sortiment der Frühlingsblüher enthält eine Reihe duftender Pflanzengattungen, die das seelische Wohlbefinden positiv beeinflusst. Das ist gerade zurzeit so wichtig und tut so gut! (Foto: H/BVE)

Duftende Blüten in allen Farben

Der Lenz ist nicht nur bunt, er riecht auch verführerisch. Von lieblich-süß über fruchtig bis würzig reicht das Spektrum. Im gärtnerischen Fachhandel verlockt derzeit eine Vielzahl an Pflanzen dazu, die Nase in die Blüten zu senken und sich über das nahende Ende des Winters zu freuen.

Zu den wohlriechenden Frühlingsblühern in Gelb zählen Duftnarzissen (Narcissus), Goldlack (Erysimum cheiri) und Zaubernuss (Hamamelis). Mit wunderschöner weißer Blüte bezaubern duftende Schneeglöckchen (Galanthus) und Märzenbecher (Leucojum vernum). Wer blau-violette Blüten liebt, wird den Geruch von Veilchen (Viola), Zwergiris (Iris reticulata), Traubenhyazinthen (Muscari) und Hyazinthen (Hyacinthus) nicht missen wollen. Mit einem großen Farbspektrum punkten zudem duftende Primeln (Primula) und Tulpen (Tulipa).

Lebensgeister werden geweckt

Eine große Auswahl an vorgezogenen Frühlingsblühern steht derzeit in Einzelhandelsgärtnereien bereit. Egal, wie das Wetter draußen aussieht – dort lockt der Wohlgeruch, den sich Blumenfreunde nicht entgehen lassen sollten. Denn natürliche Duftstoffe wecken die Lebensgeister und heben die Stimmung. Schließlich entfalten Pflanzen ihre heilsame Wirkung nicht nur, wenn sie als Medizin geschluckt werden.

Auch die Aufnahme ihrer ätherischen Öle über die Luft erzeugt positive Wirkung. Denn natürlicher Duft ist eigentlich eine Botschaft. Pflanzen senden ihn aus, um Bienen oder Schmetterlinge zur Bestäubung anzulocken. Zudem nutzen sie ätherische Öle als Signalstoffe, um mit anderen Pflanzen zu kommunizieren.

Auch der menschliche Körper versteht diese Sprache. Über den Geruchssinn, dem sogenannten olfaktorischen System, sorgen Duftmoleküle für einen Reiz. Er gelangt ins Gehirn, genauer gesagt ins limbische System, in dem auch unsere Gefühle und Erinnerungen lokalisiert sind. Duftstoffe können dadurch unsere Stimmung und unser seelisches Wohlbefinden beeinflussen. Viele Erinnerungen sind in unserem Gehirn zudem eng mit Gerüchen verknüpft.

Besser im Warmen schnuppern

An einem duftenden Frühlingsblüher zu schnuppern, löst also eine Reaktion aus und stimuliert das Gehirn. Oder einfach ausgedrückt: Riechen hält unser Gedächtnis fit. Dabei ist es von Vorteil, sich die Pflanzen ins Haus zu holen. Denn ätherische Öle sind bei warmer Luft besser wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass der Anblick von farbenfrohen Blüten in der Wohnung oder dem Büro gute Laune macht. Zum Glück bietet der gärtnerische Fachhandel bereits jetzt eine große Anzahl an wunderschönen Duftpflanzen an.

Hinweis: Die gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Öffnung des Einzelhandels im Lockdown sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Bitte informieren Sie sich individuell zur aktuellen Lage in Ihrem Bundesland. Viele Betriebe des gärtnerischen Fachhandels bieten Bestellungen mit einem Liefer- oder Abholservice an. Erkundigen Sie sich deshalb auch bei Ihrem Betrieb vor Ort. Damit unterstützen Sie zugleich die regionale Produktion! Auf den Internetseiten www.mit-abstand-gruen.dewww.ihre-gaertnerei.de und www.gartenbaumschulen.com gibt es weiterführende Informationen. Dort kann man auch nach einem Betrieb in der Nähe suchen.

Ätherische Öle zeigen Wirkung

Der Duft von Frühlingsblühern und anderen Pflanzen stammt von ätherischen Ölen. Dies sind leicht flüchtige Gemische aus organischen Stoffen. Sie werden nicht nur in Blüten, sondern unter anderem auch in Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen und Rinden gebildet und gespeichert. Verwendet werden ätherische Öle seit langer Zeit für Parfüm, als Arzneimittel und in der Aromatherapie. Düften wird Einfluss auf unsere Gefühle, das vegetative Nervensystem, die Hormon-Produktion und das Immunsystem zugeschrieben.

Permalink

0

Grüne Branche: Verbände fordern bundesweite Öffnung zum 1. März

 

 

 

 

 

 

 

Sicherstellung der Warenversorgung zum Start der Gartensaison

Der Frühling steht in den Startlöchern und mit den steigenden Temperaturen zieht es die Menschen nach draußen in ihre Gärten. Deshalb begrüßen die Produzenten von Blumen, Pflanzen und Gehölzen sowie der gärtnerische Fachhandel, die Baumärkte, Floristikfachgeschäfte und ihre Zulieferer die Entwicklung in einigen Bundesländern hinsichtlich der Öffnungsmöglichkeiten für Gartencenter, Einzelhandelsgärtnereien und Baumärkte mit angeschlossenem Gartencenter.

Gleichzeitig fordern der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), der Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG), der Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband e. V. (FDF), die Landgard eG, der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels e. V. (BGI) und der Industrieverband Garten (IVG) e. V. die bundesweite Öffnung des Fachhandels zum 1. März 2021, um Einkaufsströme zu entzerren und eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

Der Lockdown und die seit Monaten eingeschränkten Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sind eine enorme Belastung für die Menschen in Deutschland. Mit dem nahenden Frühling wird deshalb der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit im sicheren Zuhause stark ansteigen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die in den kommenden Wochen erwartete Nachfrage über den Bestell- und Abhol-Service des gärtnerischen Fachhandels, der Baumärkte und Floristikfachgeschäfte nicht mehr darstellbar sein wird. Hinzu kommt, dass die im Lebensmitteleinzelhandel gängigen Aktionen zum Start der Gartensaison in Ermangelung an Alternativen zu einem regelrechten Run auf die Verkaufsstellen führen könnten. Eine Öffnung von Gartencentern, Einzelhandelsgärtnereien und Baumärkten kann hier für Entzerrung sorgen, zumal diese aufgrund ihrer örtlichen Gegebenheiten sowie ihrer selbst auferlegten sehr strengen Hygienemaßnahmen einen vergleichsweise sicheren Einkauf ermöglichen.

Die gärtnerischen Betriebe, Baumärkte, der gärtnerische Fachhandel und Floristikfachgeschäfte in Deutschland bereiten sich seit Wochen auf die Frühjahrssaison vor und benötigen dringend Planungssicherheit. Verkaufsstellen und Produzenten brauchen jetzt ein politisches Signal, um in die Planung für eine Wiedereröffnung gehen und die Warenverfügbarkeit sicherstellen zu können.

Die Verbände stehen weiterhin hinter den wichtigen Pandemieschutzmaßnahmen, um die Infektionskrankheit COVID 19 zu kontrollieren, unterstreichen ZVG, BHB, VDG, FDF, Landgard, BGI und IVG. Eine zeitnahe bundesweite Öffnung von Gärtnereien, Baumärkten, gärtnerischem Fachhandel und Floristikfachgeschäften kann aber helfen, die Akzeptanz der Lockdown-Maßnahmen in der Bevölkerung zu erhalten und wieder zu erhöhen.

Permalink

0

BGI: Valentinstag verlief in den Bundesländern sehr unterschiedlich

Viele hatten gehofft, dass es noch möglich würde am Valentinstag „normal“ zu verkaufen, doch nur in Niedersachsen gab es Lockerungen für den Blumenhandel und in Bayern wurden die Sonntagsverkaufszeiten etwas ausgeweitet.

In Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und NRW sind die Geschäfte ebenfalls geöffnet, aber der Verkauf von Grußkarten oder Geschenken ist nicht erlaubt. Die meisten Blumengeschäfte hatten sich bereits im Vorfeld auf telefonische und Online-Bestellungen eingestellt, die Begriffe Click & Collect, Click & Deliver und Call & Collect gehören nicht erst seit dem Valentinstag zum neuen Alltagsjargon der Floristen.

Zarte Frühlingsfarben mit Rosen und Schneeball in einem kunstvollen Arrangement für Romantiker waren zum Valentinstag 2021 angesagt.(Foto:©Kirchhoff)

Online-Handel und LEH profitieren überproportional vom Lockdown

Der Valentinstag ist traditionell der erste Blumenschenktag im Jahr, und Blumen gehören dabei zu den liebsten Geschenken. Diese werden zu diesem Anlass normalerweise überwiegend im Blumenfachhandel gekauft, doch diesmal waren die Hürden, um an einen Blumenstrauß aus dem Fachhandelt zu kommen für viele Konsumenten hoch. „Unbedingt vorbestellen“ hatten die Blumengeschäfte gebeten. Supermärkte und Online-Versender konnten schon am Freitag und Samstag von den Wünschen nach einem Blumengeschenk und einem bequemen Einkauf trotz Lockdown profitieren.

Umsatz an Valentin je nach Region „super“ bis „desaströs“

Die Blumengroßhändler beschrieben am Montag nach dem Valentinstag ihr Geschäft sehr unterschiedlich. Das überwiegend eisige Wetter hatte sich nicht unbedingt absatzfördernd ausgewirkt. Immerhin konnten viele Großhändler einen leichten bis sehr erfreulichen Anstieg der Umsätze verzeichnen, auch wenn bundesweit das hohe Niveau der Vorjahre nicht erreicht werden konnte. Im Einkauf waren die Preise an den Versteigerungen für rot blühende Produkte wie immer hoch. Ansonsten war die Preisentwicklung „normal“ und vor allem die Nachfrage nach Frühlingsblühern sehr gut. Insgesamt wurde etwas verhaltener eingekauft, aber einige Blumengroßhändler hatten im Vorfeld ein gutes Bauchgefühl und gingen „voll ins Risiko“, was aufgrund vieler Nachbestellungen am Samstag und Sonntag auch belohnt wurde.

Click & Collect war erfolgreich

In den Bundesländern, in denen für die Floristen auch Click & Collect nicht erlaubt war, waren die Umsatzeinbrüche jedoch gravierend. 80 Prozent Minus vermeldete ein Großhändler aus Sachsen. Demgegenüber bedauerte ein Schnittblumengroßhändler vom Niederrhein, dass einige Floristen gar nicht erst öffneten, denn alle, die Vorbestellungen angenommen hatten, machten „zufriedenstellende“ bis „unerwartet gute“ Umsätze. Das Abholen in den Blumenläden klappte am Samstag und Sonntag ziemlich reibungslos. Nur wenige Konsumenten akzeptierten nicht, dass Spontankäufe nicht möglich waren. Gut für die Einzelhändler, dass viele Kunden in diesem Jahr für ihr Blumengeschenk gerne auch tiefer ins Portemonnaie griffen.

AKTUELLE SITUATION

Konsumenten verlangen jetzt nach Blumen und Grün

BGI Präsident Norbert Engler (Foto: BGI)

Aus den Erfahrungen des Valentinstages und angesichts der Verlängerung des Lockdowns zeigen sich der Verband des deutschen Blumen- Groß- und Importhandel (BGI) und seine Mitglieder alarmiert. „Anfang März startet für die Branche die Frühjahrssaison“, betont BGI-Präsident Norbert Engler. „Schon jetzt stehen nicht nur Millionen blühender Pflanzen bereit, sondern auch die Pflanzen für die Selbstversorgung, auf die viele Konsumenten heute mehr denn je Wert legen. Saatgut muss ausgesät und Gemüsejungpflanzen in den nächsten Wochen gesetzt werden. In den Schnittblumenbetrieben suchen Tulpen, Hyazinthen, Ranunkeln, Gerbera und Frühlingszweige ihre Abnehmer. Die Geschäfte des grünen Handels müssen die Möglichkeit bekommen ihre Arbeit wieder aufzunehmen, um diese Blumen und Pflanzen zu verkaufen.“

Wettbewerbsverzerrung schädigt grünen Handel und Produktion

Engler sieht weitreichende Konsequenzen für den gesamten Markt. „Schnittblumen und Topfpflanzen sind Produkte des täglichen Bedarfs, die in den Supermärkten tagtäglich reißenden Absatz finden und zum Ärger des Fachhandels dort aktuell besonders offensiv beworben werden. Die Menschen greifen dort zu, wo Blumen und Pflanzen angeboten werden, sie brauchen in dieser Zeit die positive Atmosphäre, die sich mit Blumen und Pflanzen in Haus und Garten schaffen lassen.“ Viele Groß- und Fachhändler befürchten, dass es nicht nur bei der aktuellen Wettbewerbsverzerrung bleibt, sondern es vielmehr zu grundlegenden und nachhaltigen Umwälzungen in den Handelsstrukturen kommen könnte, die den kleinen und mittelständischen Unternehmen enorm schadet.

Die grüne Branche sei in einer anderen Situation als Händler die Konsumgüter anbieten, so Engler: „Wir handeln mit lebender Ware, verderblichen Frischeprodukten, die dem Markt in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Viele Produktionsgärtnereien sind Saisonbetriebe die Frühjahrsblüher und Beetpflanzen verkaufen. Ihre Saison beginnt jetzt und die Blumen und Pflanzen müssen spätestens ab Anfang März verkauft werden, wenn sie nicht vernichtet werden sollen. Es handelt sich um lebende Produkte, ein späterer „Sale“ oder Einlagern, wie in anderen Branchen, ist bei uns nicht möglich.“

Grüner Handel ist auf Frühjahrssaison mit Corona vorbereitet

Der Blumenhandel sei auf eine Öffnung vorbereitet. Corona werde nicht morgen verschwinden, wir brauchen also einen Weg mit Corona, betont Engler. „Wir haben den Rahmen gesteckt, wie wir im Fachhandel sicher öffnen können, trotz Corona.“

Für einen sicheren Einkauf hat der grüne Handel bereits im letzten Frühsommer die Weichen gestellt. Die entwickelten Konzepte sind bereits erprobt. Es wurden Investitionen getätigt, im Vertrauen darauf, dass so die Möglichkeiten für eine Öffnung aufrechterhalten werden. Bereits im letzten Frühjahr starteten die grünen Verbände gemeinsam die Kampagne „Mit Abstand grün“, die Gartencenter, Gartenmärkte, Einzelhandelsgärtnereien und Blumengeschäfte dabei unterstützt über Hygienemaßnahmen aufzuklären, das Risikobewusstsein hoch zu halten und die Maskenpflicht, sowie die Hygiene- und Abstandsregeln auch vor Ort in den Verkaufsstellen offensiv zu behandeln.

„Viele Fachhandelsgeschäfte haben große Verkaufsflächen und sind weniger stark frequentiert als Lebensmittelgeschäfte und auch in kleineren Blumengeschäften lässt sich die Kundenfrequenz sehr gut regeln, wie unter anderem das Beispiel Nordrhein-Westfalen zeigt“, spricht sich Engler für eine baldige Öffnung des grünen Handels aus. „Jede zusätzliche Verkaufsstelle für Blumen und Pflanzen hilft die zu erwartende große Nachfrage zu verteilen.“

Preiskampf in der Produktion

Darüber hinaus betreffen die Auswirkungen des Lockdowns die gesamte Handelskette: „Wenn der grüne Fachhandel mehrheitlich nicht öffnen darf, entsteht ein Überangebot in den Produktionsbetrieben, wo der Lebensmittelhandel dann zu Niedrigpreisen einkauft. Lieferverträge, die häufig schon vor einem Jahr abgeschlossen wurden, werden neu verhandelt, weil sich die Marktsituation verändert hat. So werden die Produktionsbetriebe doppelt bestraft.“

Gravierende Auswirkungen befürchtet

Das sich so verändernde Preisgefüge und hat gravierende und nachhaltige Auswirkungen auf die Wertschätzung der Produkte und die Wertschöpfung der gesamten Produktions- und Absatzkette, befürchtet man im BGI. Als Konsequenz sei zu erwarten, dass sich Erzeugerbetriebe in ihren nächsten Kulturzyklen in ihrem Angebot auf veränderte Absatzstrukturen einstellen müssten – dies könne den Trend zu weniger Vielfalt hin zu mehr Massenware forcieren.

Funktionierende Lieferketten in Gefahr

Die Entwicklungen haben aber noch weitreichendere Konsequenzen auf entwicklungs- und wirtschaftspolitischer Ebene. Norbert Engler fordert dazu auf, auch über den Tellerrand hinauszublicken: „Der gesamte Gartenbau und der grüne Handel sind auf die Produktion in Ländern angewiesen, deren Wirtschaftskraft von Exporten abhängig ist. Jungpflanzen und Stecklinge aus Afrika und Mittelamerika, Schnittblumen aus Afrika und Lateinamerika bilden in vielen Fällen die Grundlage der gesamten Angebots- und Handelskette. Aufgrund fehlender Nachfrage bei uns, werden in diesen Ländern über viele Jahre aufgebaute, funktionierende Strukturen zerstört, die in der Vergangenheit auch zur wirtschaftlichen Emanzipation der Menschen in den Erzeugerländern beigetragen haben. Auch wenn es angesichts der gerade vollen Gewächshäuser merkwürdig klingt, wir brauchen diese Basis einer funktionierenden globalen Lieferkette, sonst wird die Warenbeschaffung in Zukunft deutlich erschwert.“

Permalink

0

Baumarktbranche fordert Öffnungsstrategien für die Branche

Branche bietet verstärkte Sicherheitskonzepte an

Der BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. nimmt wie folgt Stellung zu den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz:

Die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom 10. Februar haben die Mitglieder des BHB mit deutlichem Unverständnis zur Kenntnis genommen.

„Der Handelsverband BHB und seine Mitglieder (aus Handel und Industrie) können mit dem Ergebnis der Corona-Beschlusslage nicht zufrieden sein. Die Enttäuschung über die willkürlichen und undifferenzierten Beschlüsse ist sehr groß. Gemeinsam mit den anderen Fachverbänden fordern wir nach wie vor von den politischen Entscheidern eine Öffnungsstrategie, die sich an den belastbaren, wissenschaftlichen Fakten zur Unbedenklichkeit von Baumärkten und Gartencentern orientiert“, so BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst im Vorfeld des für morgen, 16. Februar, geplanten Corona-Wirtschaftsgipfels.

Bei allem Verständnis für die hohe Verantwortung der politischen Entscheider in dieser einschneidenden Phase der Corona-Pandemie kritisieren die Entscheider der Bau- und Gartenmarktbranche besonders, dass die den Regierungen und Ministerien zur Verfügung gestellten sachbasierten Informationen offenbar überhaupt keinen Eingang in die Planungen im Vorfeld der Bund-Länder-Konferenzen finden. 2020 lagen wenig Informationen vor und die Politik musste Entscheidungen unter hoher Unsicherheit fällen. Heute werden vorliegende, relevante Informationen nachlässig ignoriert.

„Dies zu missachten, ist sowohl in Bezug auf die Versorgungslage der Menschen wie auch gegenüber den rd. 480.000 mittelbar in der Branche beschäftigten Mitarbeitern unverantwortlich“, so Wüst.

Der BHB hatte u.a. in stetigen Dialogen mit Bundes- und Landespolitik und in umfangreichen Informationsangeboten nachgewiesen, dass sowohl die Bau- und Gartenfachmärkte durch Infrastruktur und besondere Raumkubatur zu den sichersten Einkaufsstätten gehören und deren Betrieb auch unter Corona-Bedingungen zu organisieren ist. Eine neue Selbstverpflichtung bietet u.a. den einzigartigen Sicherheitswert von 50 qm pro Kunden an.

Systemrelevante Dinge werden knapp

Hinzu kommt, dass die Kunden mehr und mehr mit Versorgungslücken bei lebensrelevanten Gütern kämpfen. Gerade im derzeitigen harten Winter kommt es bei den Menschen bereits zu Engpässen bei der Brennstoffversorgung, bei Reparatur und Bausortimenten. Die Click & Collect-Lösungen, die die Händler vorbildlich organsiert haben, stoßen bereits jetzt an ihre Grenzen. „Spätestens zu Beginn der Gartensaison wird die Abhollösung nicht mehr ausreichen“, betont Wüst.

Zudem ist die bevorstehende Frühjahrsaison für Händler und Produzenten (über-) lebenswichtig. Bei einer Fortsetzung der Schließung bis in die Saison hinein müssten z.B. Pflanzen in Millionenwerten vernichtet werden – mehr als existenzbedrohend für viele zuliefernde Betriebe.

Völlig aus dem Fokus der Politik gerät weiterhin der psychologische Faktor, der innerhalb der verordneten Maßnahmen entsteht. Die Akzeptanz der über den Lockdown hinaus harten Einschränkungen hängt ganz wesentlich davon ab, wie und ob sich die Menschen sinnvoll beschäftigen, was gerade auch im Umgang mit Kindern eine wichtige Rolle spielt. Hier liefern Bau- und Gartenfachmärkte alle Sortimente zum kreativen Basteln, Renovieren, Bauen. Die Tatsache, dass diese Sortimente derzeit in den Lebensmitteldiscountern verstärkt angeboten werden und reißenden Absatz finden, ist dafür bester Beweis. Dass dabei eine stark wettbewerbsverzerrende Situation entsteht, die ebenfalls kleine zuliefernde Betriebe der DIY-Branche in ihrer Existenz gefährdet, sei hier nur am Rande erwähnt.

Peter Wüst: „Die Branche hat bereits in der ersten Phase der Pandemie unter Zustimmung aller Ordnungsämter bewiesen, dass ihre Einkaufsstätten zu den sichersten im gesamten Einzelhandel gehören und deren Öffnung und sicherer Betrieb auch unter scharfen Schutzvorkehrungen möglich ist. Wir fordern die Politik auf, ihre Beschlüsse den Fakten anzupassen und in den Verordnungen Flexibilität aufzuzeigen.“

Permalink

0

Landgard-Mitgliedsbetriebe sehr unterschiedlich von Corona betroffen

Lockdown-Dauer wird entscheidend für die Primelsaison 2021.

Gemeinsam mit Narzissen, Bellis und Co. sind die Primeln für viele Verbraucher*innen die Frühlingsboten schlechthin – die ersten Primeln stehen bereits seit kurz vor Weihnachten bei den Landgard-Mitgliedsbetrieben bereit, um im Garten oder auf dem Balkon den Startschuss ins Gartenjahr zu geben. Jetzt im Februar nimmt die Primelsaison so richtig Schwung auf –aufgrund der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr jedoch einiges anders als sonst.

Hoffnung auf gute Primelsaison bleibt noch

Wie stark sich der derzeitige Lockdown auf die einzelnen Betriebe auswirkt, ist dabei je nach Kultur und Vertriebswegen sehr unterschiedlich. Die Landgard Cash & Carry-Märkte haben zwar weiter bundesweit geöffnet, die Nachfrage in den Bereichen, die vom Lockdown betroffen sind, war jedoch z.B. im Januar rund 40 bis 90 Prozent geringer als im letzten Jahr. Viele Erzeuger*innen von Frühlingsblühern versuchen daher aktuell, die Blüte durch gezielte Kulturführung so lange wie möglich hinauszuzögern. So wurden im Dezember 2020 und Januar 2021 z.B. rund 25 Prozent weniger Primeln bei Landgard und Veiling Rhein-Maas angeliefert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wo dies nicht möglich ist, fließen die derzeit fertigen Primeln, die ursprünglich z.B. für den Fachhandel oder den DIY vorgesehen waren, oft noch alternativ über den LEH und Discount ab.

„Gemeinsam mit unseren Erzeugern und Kunden aus dem Retail-Bereich suchen wir natürlich kontinuierlich Wege, um die frischen Produkte unserer Mitgliedsbetriebe zu vermarkten“, schildert Matthias Ribkens, Bereichsleiter Retail Topfpflanzen bei Landgard Blumen & Pflanzen, die aktuelle Situation. „So konnten wir zusätzlich zu den ersten geplanten Aktionen Ende Januar, Anfang Februar im Retail auch einige Zusatzaktionen realisieren, die den Druck am Gesamtmarkt etwas abgemildert haben. Entscheidend ist jetzt, wie lang der Lockdown noch andauert. Die Qualitäten sind insgesamt sehr gut und auch die verfügbaren Mengen bewegen sich auf dem Niveau der letzten Jahre. Wenn jetzt wichtige Absatzwege wie DIY und Fachhandel zeitnah wieder öffnen, kann die diesjährige Primelsaison immer noch einen guten Verlauf nehmen.“

Gärtnermeisterin Mareike van Adrichem hofft trotz der Pandemie noch auf einen guten Absatz Ihrer Primelproduktion (Foto: Landgard)

Besondere Primeln im Trend

Auf einen guten Absatz besonders für mittelfrühe und späte Primeln hofft auch Mareike van Adrichem, die gemeinsam mit ihren Eltern den gleichnamigen Gartenbaubetrieb in Geldern-Walbeck leitet. Auf rund 4 Hektar Fläche baut die 32-jährige Gärtnermeisterin gemeinsam mit ihrem Team neben Lavendel, Dahlien, Begonien, Dianthus und blühenden Topfstauden im Winter und Frühjahr auch Primeln an. „Im Fokus stehen für uns dabei vor allem Sondersorten, die es nicht überall gibt, z.B. gestielte Primeln oder solche mit gefüllten Blüten. Wir haben uns damals bewusst dafür entschieden, unser Produktsortiment durch Primeln zu ergänzen, da sie im Jahresverlauf gut zu unseren anderen Kulturen passen. Aber für uns war auch klar: Wenn wir Primeln produzieren, dann sollten es schon besondere sein“, erklärt Mareike van Adrichem. Ähnlich wie bei den Produkten ist das Familienunternehmen van Adrichem auch im Vertrieb breit aufgestellt und nutzt alle über Landgard verfügbaren Wege, um seine Pflanzen gut zu vermarkten. Das kommt dem Gartenbaubetrieb angesichts des aktuellen Lockdowns natürlich besonders zugute.

Während im Retail-Bereich nach wie vor die bekannten, traditionellen Primelsorten im Farbmix besonders gefragt sind, finden Gartenfreunde z.B. im Fachhandel heute ein breites Sortiment an Sonderfarben, -sorten und -formen. Ob mit gestreiften oder gefüllten Blüten, an langen Stielen oder mit kompaktem Wuchs, gefiederten oder glatten Blütenblättern –über 500 verschiedene Züchtungen, die bei den Landgard-Mitgliedsbetrieben wachsen, lassen keinen Wunsch eines Primelliebhabers offen. Für Blumenkenner*innen halten die Landgard Cash & Carry-Märkte im Frühjahr auch noch eine weitere Primel-Rarität bereit. Denn dann rückt die Gartenaurikel als Landgard Kostbarkeit bei den Gartenpflanzen besonders in den Fokus. Die echte Aurikel gilt als Urprimel und war schon im 18. Jahrhundert bei Gärtnern in ganz Europas sehr beliebt. Danach geriet sie zu Unrecht etwas in Vergessenheit. Als anspruchslose Gartenpflanze mit wunderschönen, vielfältigen Blüten feiert sie nun ihr Comeback – nicht nur bei Pflanzenkennern.

Permalink

0

Grüne Branche: Produzenten und Handel erwarten Öffnungsperspektiven

 

 

 

 

 

 

Schon bevor die Ergebnisse der heutigen Beratungen bekannt wurden, fordern die Grünen Verbände Perspektiven für Produktion und Handel.

Gemeinsame Erklärung der Grünen Verbände zum Corona-Gipfel:

Die Produzenten von Blumen, Pflanzen und Gehölzen fordern zusammen mit dem gärtnerischen Fachhandel, Baumärkten, Floristikfachgeschäften und ihren Zulieferern ein zeitnahes Öffnungsszenario für die Branche ein. Angesichts des fortschreitenden Lockdowns und der weiter sinkenden Inzidenzwerte ist ein abgestimmtes und verlässliches Vorgehen nun nötig, betonen der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), der Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG), der Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband e. V. (FDF), die Landgard eG , der Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels e. V. (BGI) und der Industrieverband Garten (IVG) e. V. anlässlich der heutigen Beratung von Bund und Länder zu Corona-Maßnahmen in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die Verbände stehen weiterhin hinter den wichtigen Pandemieschutzmaßnahmen, um die Infektionskrankheit Covid 19 zu kontrollieren, unterstreichen ZVG, BHB, VDG, FDF, Landgard, BGI und IVG. Eine zeitnahe bundesweite Öffnung von Gärtnereien, Baumärkten, gärtnerischem Fachhandel und Floristikfachgeschäften kann aber helfen, die Akzeptanz der Lockdown-Maßnahmen in der Bevölkerung zu erhalten und wieder zu erhöhen. Das hat auch das vergangene Jahr mit seinen Schließungsphasen und weiteren Einschränkungen gezeigt. Gleichzeitig haben die Unternehmen der Branche bewiesen, dass sie verantwortungsvoll mit der Situation umgehen und sich für die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern einsetzen.

Die Branchenverbände erwarten daher eine Öffnung ihrer Geschäfte deutschlandweit spätestens zum 1. März. Auch wenn es derzeit in vielen Teilen Deutschlands noch sehr winterlich wirkt, der Frühling steht vor der Tür und mit ihm auch ein größeres Bedürfnis der Bevölkerung an Aktivitäten. Hier kann die Beschäftigung mit Blumen und Pflanzen ein wichtiges Ventil bilden.

Permalink

0

Covid-19: Schützen Sie mit Schnelltests Ihre Mitarbeiter und Kunden

CLUNGENE Covid-19 Antigen-Schnelltests helfen Ihnen dabei. Nutzen Sie diese Möglichkeit!! 

Die Impfungen haben begonnen und die Inzidenzzahlen gehen seit einigen Tagen wieder zurück. Das sind gute Nachrichten, jedoch keinesfalls Entwarnungen für unseren Alltag. Wir werden uns noch einige Monate mit dem Virus beschäftigen, denn der Schutz für alle Bürger durch Impfung ist noch in weiter Ferne.

Die Lockerungen für unsere Gesellschaft in Schulen, Handel und Gastronomie werden hoffentlich bald beginnen und das bedeutet auch wieder vermehrten Kontakt mit dem Risiko der Infektion.   

Naumann-Covid-19-Schnelltest. (Foto: Naumann Distribution)

Der CLUNGENE Covid-19 Antigen-Schnelltest dient dem qualitativen Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion. Der Schnelltest wird mit komplettem Zubehör geliefert und kann überall durchgeführt werden. Bereits 15 Minuten nach Auftragen der Patientenprobe lässt sich das Testergebnis ablesen. Es wurde keine Kreuzreaktion mit Influenza-Viren oder dem humanen Corona-Virus (229E, OC43, NL63, HKU1) festgestellt.

Zum Nachweis des SARS-CoV-2-Nucleocapsid-Antigens wird während der akuten Phase der Infektion ein Nasopharyngeal- oder Oropharyngealabstrich entnommen. Hierfür wird ein Abstrichtupfer durch das Nasenloch eingeführt oder eine Abstrichprobe aus dem hinteren Nasen-Rachenraum entnommen. Für den Rachenabstrich wird der Tupfer in den hinteren Pharynx- und Tonsillenbereich eingeführt und über beide Tonsillensäulen und Oropharynx gerieben.

Der CLUNGENE Covid-19 Antigen-Schnelltest auf einen Blick

  • Zum qualitativen Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion
  • Testdurchführung mit Nasen- oder Rachen-Abstrichen
  • Gelistet beim deutschen BfArM sowie französischem Gesundheitsministerium
  • Sensitivität: 98,50%, Spezifität: 100%
  • Testergebnis liegt bereits nach 15 Minuten vor
  • 25 versiegelte Testkassetten und Zubehör
  • (Kein Verkauf an Privatpersonen).

Mehr Informationen unter: https://www.naumann-distribution.com/cms/gesundheit-covid-19-infektionsschutz/1

Permalink

0

Inflationsrate im Januar 2021 steigt um 1 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2021 bei +1,0 %, nach -0,3 % im Dezember 2020. Zuletzt war die Inflationsrate im Juni 2020 im Plus (+0,9 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020 um 0,8 %.

Verbraucherpreisindex, Januar 2021
+1,0 % zum Vorjahresmonat
+0,8 % zum Vormonat

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Januar 2021
+1,6 % zum Vorjahresmonat
+1,4 % zum Vormonat

Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze wirkt preistreibend

Die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze als eine Maßnahme des Konjunkturpakets der Bundesregierung endete zum 31. Dezember 2020. Lediglich für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen gilt weiterhin der ermäßigte Steuersatz. Die Weitergabe der seit Januar 2021 wieder gültigen höheren Steuersätze begründet einen Teil des Anstiegs der Verbraucherpreise. Wie bei der Senkung der Mehrwertsteuersätze im Sommer ist auch bei der Rückkehr zu den üblichen Steuersätzen zu berücksichtigen, dass die tatsächlichen Auswirkungen nicht den rein rechnerischen Auswirkungen entsprechen müssen.

Nahrungsmittel teurer, aber Energie immer noch günstiger als vor einem Jahr

Die Preise für Waren insgesamt lagen im Januar 2021 um 0,6 % über denen des Vorjahresmonats. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich dabei um 2,2 %. Der Preisauftrieb hat sich damit deutlich verstärkt (Dezember 2020: +0,5 %). Teurer waren vor allem Fleisch und Fleischwaren (+3,5 %) sowie Obst (+3,2 %) und Gemüse (+3,1 %). Hingegen lagen die Preise für Energieprodukte um 2,3 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Binnen Jahresfrist verbilligten sich leichtes Heizöl (-13,0 %) und Kraftstoffe (-2,9 %). Teurer als ein Jahr zuvor waren hingegen Erdgas (+2,0 %) und Strom (+1,2 %) trotz des Rückgangs der EEG-Umlage. Der Rückgang der Preise für Energieprodukte hat sich jedoch insgesamt deutlich abgeschwächt (Dezember 2020: -6,0 %). Neben dem Ende der Mehrwertsteuersatzsenkung wirkte sich vor allem die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe auf die Preise aus.

Inflationsrate ohne Energie bei +1,4 %

Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Januar 2021 bei +1,4 % gelegen.

Weiterlesen →

Permalink

0

Standsicherheit von Bäumen nach Stürmen prüfen

Lothar, Kyrill, Friederike, Sabine – allesamt berühmt-berüchtigte Winterstürme, die in den vergangenen Jahrzehnten über Deutschland fegten und immense Schäden verursachten. In diesem Winter blieben große Stürme bislang zum Glück aus, doch auch ein netter kleiner Starkwind kann Baumbesitzern Sorgenfalten auf die Stirn treiben: Am Morgen danach ist der Boden oft von Zweigen übersät und auch manch größeren Ast hielt es nicht länger in der Baumkrone. Ein Alarmsignal, gerade nach diesem trockenen Sommer?

Der Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung Frank Rheinwald bei der Untersuchung eines Baumpilzes. Einige Pilzarten gefährden massiv die Standsicherheit, sichtbare Fruchtkörper machen daher eine genaue Bestimmung notwendig. Einen vitalen Baum wirft dagegen auch ein Sturm nicht so schnell um! (Foto: GMH/FgB)

Frank Rheinwald vom Fachverband geprüfter Baumpfleger e.V. erklärt, warum es sich lohnt, seine Gehölze gut im Blick zu behalten – und wann tatsächlich Grund zur Sorge besteht.

Haften Baumbesitzer eigentlich für Schäden durch Astbruch oder umstürzende Bäume?

„Auch Baumbesitzer unterliegen der Verkehrssicherungspflicht. Sie sind gesetzlich verpflichtet, ihre Bäume regelmäßig in Augenschein zu nehmen und aktiv zu werden, um Astbruch oder gar umstürzende Bäume möglichst zu verhindern“, erläutert der Fachagrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung. „Für Schäden haften sie immer dann, wenn Dritte betroffen sind. Also zum Beispiel, wenn herabfallende Äste Passanten oder geparkte Autos gefährden könnten, oder wenn ein umstürzender Baum die Grenze zum Nachbargrundstück reißen würde.“

Können Laien überhaupt erkennen, wann ein Baum nicht mehr standsicher ist?

Der Gesetzgeber erwartet nichts Unmögliches, Vieles können tatsächlich auch Laien erkennen, erklärt Rheinwald. „Wenn Risse im umgebenden Erdreich zu erkennen sind, wenn sich der Wurzelteller irgendwo angehoben hat oder wenn der Baum sichtbar schräger steht als zuvor, besteht definitiv Handlungsbedarf. Alarmsignale sind auch alle Arten von Rissen im Holz im Bereich des Stammfußes, also im unteren Stammbereich.“

Sichtbare Pilzfruchtkörper oder Faulstellen am Stamm können ebenfalls auf eine verminderte Standsicherheit hinweisen. „Man muss dann nicht gleich in Panik verfallen, sollte aber auch hier auf jeden Fall einen geprüften Baumpflegebetrieb hinzuziehen und sich beraten lassen. Mancher Pilzbefall macht eine sofortige Fällung des Baums notwendig, andere Pilzarten sind für die Standfestigkeit weniger relevant.“

Der Boden ist nach einer stürmischen Nacht mit Zweigen übersät – ein schlechtes Zeichen?

„Nein, das ist die ganz normale Astreinigung. Es handelt sich in der Regel um tote Zweige, die der Baum nicht mehr braucht, oder auch mal um einen noch im Saft stehenden Ast, der ungünstig saß und daher abgerissen wurde. Das allein sagt nichts über die Standsicherheit aus“, beruhigt Frank Rheinwald. Übrigens: Selbst ein Baum, der beispielsweise aufgrund extremer Trockenheit am Absterben oder gar bereits tot ist, kann immer noch standsicher sein. „Kritisch wird es immer dann, wenn eines der eingangs beschriebenen Symptome wie Schrägstand oder Pilzbefall sichtbar ist.“

Beratung gefragt: So finden Sie den passenden Betrieb

Der Begriff Baumpfleger ist rechtlich nicht geschützt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich für einen Mitgliedsbetrieb des Fachverbands geprüfter Baumpfleger e.V. Er ist der einzige Verband, der nur geprüfte Baumpfleger aufnimmt und sorgt mit eigenen Veranstaltungen für eine fundierte Weiterbildung seiner Mitglieder. Eine Betriebssuche finden Sie unter www.baumpflegeverband.de.

Tipp: Fürsorge lohnt sich auch für Bäume! Professionelle Baumpfleger sorgen dafür, dass sich Bäume optimal entwickeln und lange gesund, attraktiv, sicher und funktionell bleiben, unter anderem durch einen regelmäßigen Aufbau- und Erhaltungsschnitt. Das sichert den Bäumen ein langes Leben, steigert den Grundstückswert und ist in der Regel deutlich kostengünstiger als eine vorzeitige Fällung.