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Inflationsrate im Juni 2020 voraussichtlich +0,9 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im Juni 2020 voraussichtlich +0,9 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Mai 2020 voraussichtlich um 0,6 %.

Verbraucherpreisindex, Juni 2020:
+0,9 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufig)

Während die Preis für Haushaltsenergie und Kraftstoffe um 6,2 Prozent nachgaben, stiegen die Preise für Nahrungsmittel um 4,4 Prozent.

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Juni 2020:
+0,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,7 % zum Vormonat (vorläufig)

Die endgültigen Werte für den Juni 2020 teilen wir Ihnen Mitte Juli mit.

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toom geht neue Wege in der Kunststoffvermeidung

Sieben Millionen Pflanzenstecker und 20 Tonnen Kunststoff eingespart

Die grünste Abteilung im Baumarkt bringt doch oftmals große Mengen Kunststoffmüll mit sich. Bereits seit 2011 arbeitet toom sukzessive daran, Verpackungen zu vermeiden, zu verringern oder zu verbessern. In diesem Jahr verzichtet toom auf rund 7 Millionen Etiketten in den Pflanztöpfen der toom Eigenmarke. 

So verzichtet toom bei fast allen Pflanzen im Beet- und Balkonbereich der toom Eigenmarke, mit einem Topf von 10,5 cm sowie 11 cm Durchmesser, auf die bisher obligatorischen Pflanzenstecker. Dadurch spart toom in diesem Jahr sieben Millionen Plastikstecker. Dies entspricht rund 20 Tonnen Kunststoff-Material, das somit nicht in Umlauf kommt.

Bisher hat toom jedoch noch nicht klar gemacht, wie die Informationen, welche bisher auf den Etiketten zu finden waren, an den Kunden mitgeteilt werden.

„Das Motto ‚vermeiden, verringern, verbessern‘ verfolgen wir bei toom konsequent beim Thema Verpackungen“, erklärt Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik sowie für das Nachhaltigkeitsengagement zuständig. „Dabei geht es darum, stetig zu überprüfen, was besser gemacht werden kann und dann auch eine Entscheidung zugunsten einer nachhaltigeren Alternative zu fällen“, konstatiert Rotondi.

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Landgard steigert seinen Umsatz 2019 auf über zwei Milliarden Euro

Landgard hat im Jahr 2019 eine Umsatzsteigerung um 3 % auf jetzt 2,012 Mrd. EUR (Vorjahr 1,953 Mrd. EUR) erzielt.

Davon entfielen 1,225 Mrd. EUR (Vorjahr 1,212 Mrd. EUR) auf die Sparte Blumen & Pflanzen und 761 Mio. EUR (Vorjahr 715 Mio. EUR) auf die Sparte Obst & Gemüse. Der Bereich Logistik und Dienstleistungen trug wie im Vorjahr 26 Mio. EUR zum Gesamtumsatz der Landgard Gruppe bei. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um mehr als 31 % und fiel mit 25,3 Mio. EUR deutlich besser aus als im Vorjahr. Gleichzeitig konnten die Bankverbindlichkeiten weiter stark reduziert werden. Sie verringerten sich um 60,8 Mio. EUR auf 143,0 Mio. EUR. Parallel dazu stieg die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals auf 17,9 Prozent.

Diese positiven Zahlen sind umso erfreulicher, da die klimatischen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2019 erneut sehr herausfordernd waren. Für beide Landgard Sparten, Blumen & Pflanzen sowie Obst & Gemüse, waren die Witterungsbedingungen mit Frostnächten im Frühjahr, langen Hitzeperioden und viel zu wenig Niederschlag alles andere als optimal.

„Das Geschäftsergebnis 2019 ist das Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes und der geübten Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsbetrieben, unseren Mitarbeitern und unseren strategischen Kunden. Die Nähe zu den Erzeugern und Kunden dokumentiert den Erfolg unserer Genossenschaft mit Mehrwerten für alle Beteiligten. Der Zuwachs bei den Erzeugerbetrieben in den Sparten, die Ausweitung des Produktportfolios und die hohe Akzeptanz unserer Leistung durch unsere Kunden zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sind Innovationsmotor, Taktgeber und Vorreiter in der Grünen Branche. Das ist unser Anspruch und unsere Motivation“, so Carsten Bönig, Vorstand der Landgard eG.

Landgard Vorstand: v. l. Dirk Bader, Carsten Böning und Labinot Elshani (Foto: Landgard)

Sparte Blumen & Pflanzen

Das Geschäftsjahr 2019 war für die Sparte Blumen & Pflanzen wie schon das Jahr davor wieder durch Wetterverhältnisse geprägt, die nicht dem normalen Wetterverlauf der Vergangenheit entsprechen. Trotzdem ist es gelungen, den unkonsolidierten Umsatz gegenüber dem bereits sehr starken Vorjahr nochmals um 3,2 % zu steigern. Dank der kundenorientierten Ausrichtung der verschiedenen Geschäftsfelder in der Sparte Blumen & Pflanzen ist Landgard inzwischen in der Lage, Ergebnisschwankungen in Bereichen wie Fachhandel oder organisierter Handel gut aufzufangen und auszugleichen.

„Dazu hat Landgard 2019 sehr stark am flankierenden Serviceangebot für die Kunden gearbeitet und z. B. die Web-Shops optimiert und ausgebaut, den Belieferungsservice intensiviert und Konzeptthemen, Marken und Lizenzen ausgebaut und im Markt sowie bei Kunden platziert. Damit stellen für den Kunden zugeschnittene Dienstleistungen und Services einen wesentlichen Bestandteil des Erfolges der Sparte Blumen & Pflanzen im Jahr 2019 dar“, so Dirk Bader, Vorstand der Landgard eG.

Die positiven Erfahrungen durch den Cash & Carry Zukunftsmarkt Herongen wurden beim Umbau des Cash & Carry Marktes in Neuss zum Zukunftsmarkt in Bausteinen umgesetzt. Wichtige Bestandteile des neuen modernen Marktlayouts sind neue Präsentationsmöbel, Verbundplatzierungen, eine neue Beschilderung, die Digital Signage sowie neue Arbeitskleidung für die Mitarbeiter. Auch der Markt in Neuss besteht aus den Einheiten Pflanzenmarkt, Bloomways, Trendways und Hortiways und besitzt einen One-Shop-Charakter – mit einer Kasse, einer Kundeninformation und einer Warenannahme. Somit bekommt der Kunde alles aus einer Hand und der Kombi-Standort geht immer mehr in die Umsetzung. Im Sinne der Nachhaltigkeit kommt in der Gebäudetechnik in den Bereichen Kälte, Klima und Licht energiesparende Technik zum Einsatz.

Sparte Obst & Gemüse

Trotz erneut teils extremer Witterungsbedingungen in den unterschiedlichen Produktionsgebieten sowie einem anhaltend starken Preisdruck entwickelte sich das Geschäftsfeld Obst & Gemüse im vergangenen Geschäftsjahr überdurchschnittlich.

„Die positive Entwicklung der Sparte Obst & Gemüse ist im Geschäftsjahr 2019 zum einen auf eine größere Produktdiversifikation insbesondere bei Obst und hier vor allem mit exotischen Früchten und zum anderen auf das stabile Wachstum mit eigenen nationalen und internationalen Mitgliedsbetrieben zurückzuführen“, so Labinot Elshani, Vorstand der Landgard eG.

Der unkonsolidierte Gesamtumsatz der Sparte Obst & Gemüse lag zum dritten Mal in Folge über der Milliarden-Grenze und betrug im Geschäftsjahr 2019 rund 1.166 Mio. EUR. Das entspricht einem Umsatzwachstum von rund 94,7 Mio. EUR (+8,8 %) gegenüber dem Vorjahr. Ungeachtet der wiederum teils sehr schwierigen Produktions- und Vermarktungsbedingungen konnten in den meisten Geschäftseinheiten Mengen- und Umsatzsteigerungen erzielt werden.

Auch 2019 lag der Fokus auf der Weiterentwicklung der genossenschaftlichen Erzeugerstrukturen. Neben weiteren nationalen und europäischen Mitgliedsbetrieben konnten vor allem neue Erzeuger aus Übersee, u.a. im Bereich der Bananenproduktion, gewonnen werden. Diese Stärkung des weltweiten ersthändigen Warenbezugs, gepaart mit langfristigen Partnerschaften in strategisch wichtigen

Beschaffungsländern, ist essenziell, um den heutigen Marktgegebenheiten und Herausforderungen gerecht zu werden.

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Paul Thöne plötzlich und unerwartet verstorben

Paul Thöne (Foto: Privat)

Paul Thöne aus Weilerswist ist am vergangenen Dienstag, 23.06.2020 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 54 Jahren verstorben.

Er war von 2005 bis 2012 in leitender Funktion als Bereichsleiter bei Landgard am Niederrhein beschäftigt. Von 2012 bis 2016 arbeitete er als Geschäftsführer bei der Profi-Plant GmbH in Kevelaer-Twisteden.

Paul Thöne war als ausgebildeter Gärtner tief in der Branche verwurzelt. Durch seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen Baumarktunternehmen an verantwortlicher Stelle konnte er sein Know-how zum Wohle der Gartenbau-Branche einbringen.

Sowohl seine Fröhlichkeit sowie sein Optimismus werden vielen seiner Wegbegleiter in guter Erinnerung bleiben.

Unser herzliches Mitgefühl gilt seiner Familie.

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Container-Centralen: Erfolge im Kampf gegen gefälschte CC-Label

Schon im März 2019 wurden gefälschte CC TAG5-Label auf dem Markt entdeckt. Nach der öffentlichen Bekanntmachung hierüber haben CC und seine Ermittlungsagentur Riscon viele Tipps erhalten. Diese haben zu mehreren Gerichtsverfahren geführt. In den Niederlanden wurden Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durchgeführt. Darüber hinaus laufen in anderen europäischen Ländern verschiedene Untersuchungen.

In den meisten Fällen handelt es sich um Einzelpersonen oder Unternehmen, die gefälschte Label in Umlauf gebracht haben. Der Kauf oder Verkauf gefälschter CC-Label ist ein Betrug an geistigem Eigentum, der diesen Parteien zur Last gelegt wurde. Einige Fälle wurden beigelegt, um eine maximale Wirkung zu erzielen, ohne die Sicherheit der beteiligten Personen zu beeinträchtigen. Bei einer Verurteilung von Personen mit einem Vertragsverhältnis mit Container Centralen werden die betreffenden Verträge durch CC gekündigt. Einige Informanten, die konkrete Hinweise für die Ermittlungen gegeben haben, erhalten von Container Centralen eine Belohnung.

Container-Centralen entdeckt gefälschte CC TAG5-Label (Foto: Container-Centralen)

Diese ersten Erfolge konnten wir aufgrund der zunehmenden Anzahl von Scannungen durch Poolteilnehmer und durch gemeinsames Handeln mit Marktteilnehmern gegen gefälschte Label erzielen. Es bleibt wichtig, gemeinsam auf Betrug mit CC-Labeln zu achten und aufmerksam zu bleiben. Container Centralen geht weiterhin gegen Parteien vor, gegen die ausreichende Beweise für die Herstellung, den Kauf oder den Verkauf gefälschter CC-TAG5 gesammelt wurden.

Das absichtliche Anbringen eines gefälschten CC-Labels oder das Anbieten von Containern mit einem gefälschten Label, wie einem CC-Container, ist eine Straftat. Aus diesem Grund betonen wir, wie wichtig es ist, sich als Nutzer von CC-Containern nicht darauf einzulassen. Sie können Verträge, für die Sie Label erhalten, nur mit Container Centralen selbst abschließen. Vertragstransfers von CC-Containern können auch nur über Container Centralen arrangiert werden.

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Unternehmensgruppe Tengelmann wächst weiter

Die Unternehmensgruppe Tengelmann, eines der weltweit bedeutendsten Handelsunternehmen, wächst weiter. Mit einem konsolidierten Nettoumsatz von 8,1 Milliarden Euro (2018: 7,8 Milliarden Euro) verzeichnete die Gruppe im Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzplus von 4,1 Prozent (2018: 4,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Ein weiteres Mal konnten sämtliche Geschäftsfelder – in unterschiedlichem Umfang – zu diesem positiven Ergebnis beitragen. Sie wuchsen jeweils stärker als der Markt und bauten somit ihre führende Position aus.

„Gemessen an den zurückhaltenden Erwartungen noch vor einem Jahr können wir mit Umsatz- und Ergebnisentwicklung aller unserer Geschäftsfelder zufrieden sein. Gleichwohl ist schon heute klar, dass wir den Erfolg des Jahres 2020 nach anderen Maßstäben werden messen müssen“, stellt der alleinige geschäftsführende Gesellschafter Christian Haub mit Blick auf die aktuelle Pandemie-Situation fest.

Zum Jahresbeginn ist die neue Holding Tengelmann Twenty-One KG mit veränderter Ausrichtung in strategischer und internationaler Hinsicht an Stelle der bisherigen Holdingorganisation getreten. Mit juristischem Sitz in Mülheim arbeiten die rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Form von Netzwerken – bei den Beteiligungen, aus Projektbüros in Düsseldorf, Greenwich / USA und München und, nicht nur zu Corona-Zeiten, aus dem Home-Office heraus.

Do-it-yourself – OBI

OBI stellte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Erfolg seiner Strategie der kontinuierlichen Transformation durch Digitalisierung im Umgang mit den Kunden erneut eindrucksvoll unter Beweis. Die deutliche Umsatzsteigerung um 6,5 % Prozent auf 6,8 Milliarden Euro drückt das aus. Die Region Central Europe, der neben Deutschland Tschechien, Ungarn, die Slowakei und Slowenien angehören, verbuchte dabei die größten Zuwächse. Aber auch Österreich steigerte seine Umsätze um 6,6 % gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor zählt OBI 668 Märkte, davon 319 im Ausland. Neben den Umsatzzuwächsen konnte OBI erneut ein deutlich positives Ergebnis erzielen.

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GFK: Verbraucher erwachen aus Schockstarre

Die zügige Öffnung von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland lässt Verbraucher den Corona-Schock mehr und mehr vergessen.

Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung legen spürbar zu. Folglich prognostiziert GfK für Juli 2020 einen Wert von -9,6 Punkten und damit neun Punkte mehr als im Juni dieses Jahres (revidiert -18,6 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juni 2020. 

Die Verbraucher erwachen zunehmend aus der Schockstarre, die noch im April zu einem beispiellosen Absturz der Stimmung geführt hatte. Zum zweiten Mal in Folge legt das Konsumklima zu. Damit hat der Indikator seit seinem Tiefpunkt im April dieses Jahres insgesamt mehr als 13 Punkte hinzugewonnen. Allerdings ist ein Wert von -9,6 Zählern der drittniedrigste Wert, der in der Historie des Konsumklimas jemals gemessen wurde.

„Das schwache Licht am Ende des Tunnels, das sich bereits im vergangenen Monat abzeichnete, wird offenbar etwas heller“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Dazu tragen sicherlich auch die umfangreichen Hilfen durch die Konjunkturprogramme wie die Ankündigung einer befristeten Mehrwertsteuerabsenkung bei. Sofern Händler und Hersteller diese auch an die Verbraucher weitergeben, ist davon auszugehen, dass die eine oder andere geplante Anschaffung auf das zweite Halbjahr 2020 vorgezogen wird und somit dem Konsum in diesem Jahr als Stütze dient.“

Dennoch bleibt die Situation schwierig und auch fragil. Angesichts einer Rekordzahl an Kurzarbeitern sowie steigender Arbeitslosenzahlen ist die Verunsicherung nach wie vor groß. Deutschland befindet sich in einer schweren Rezession. Angst vor Jobverlust sowie Einkommenseinbußen bleiben ein Konsumhemmnis.

Wie bereits im vergangenen Monat wirkt sich die rückläufige Sparneigung, die im Juni 15,4 Punkte verliert, positiv auf das Konsumklima aus.

 

 

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Juni 2020: ifo Geschäftsklima steigt deutlich

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2 Punkte gestiegen, nach 79,7 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Mai. Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg. Die aktuelle Lage wurde von den Unternehmen etwas besser beurteilt. Ihre Erwartungen machten zudem einen deutlichen Sprung nach oben. Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut merklich gestiegen. Dies war auf deutlich verbesserte Erwartungen der Industrieunternehmen zurückzuführen. So stark sind die Erwartungen bisher noch nie gestiegen. Die aktuelle Lage wird jedoch weiterhin von einer großen Mehrheit der Unternehmen als schlecht eingestuft.

Im Dienstleistungssektor hat sich die steile Aufwärtsbewegung beim Geschäftsklima im Juni fortgesetzt. Insbesondere nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende halbe Jahr deutlich ab. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich merklich.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen. Die Indikatoren zu Lage und Erwartung erholten sich merklich im Vergleich zum Vormonat. Trotzdem erwarten viele Händler weiterhin eine schlechte Geschäftsentwicklung. Gegenwärtig ist die Stimmung im Einzelhandel weniger pessimistisch als im Großhandel.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war erneut auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat etwas besser.

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„1000 gute Gründe“ auf der Landesgartenschau NRW in Kamp-Lintfort

Landgard Initiative zeigt, wie 10.000 Blumen und Pflanzen Garten und Balkon in den blumigen Mittelpunkt des Lebens verwandeln. 

Daheim ist es doch einfach am schönsten – vor allem, wenn das eigene Zuhause zur grünen Wohlfühl-Oase mit Erholungsgarantie wird. Auf der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort 2020 zeigt die Initiative „1000 gute Gründe“ vom 24. Juni bis 5. Juli 2020, wie aktuelle Trends rund um Blumen und Pflanzen die Wohnung, den Garten oder den Balkon zum perfekten Rückzugsort machen.

„Mit über 10.000 Pflanzen verwandeln wir die rund 1.000 Quadratmeter große Blumenhalle der Laga in einen blühenden Ruhepol – inklusive Liegestühlen und einem Gewässer in der Mitte, perfekt zum Genießen, Verweilen und Entspannen“, verspricht Elena May, verantwortlich für Events im „1000 gute Gründe“-Team. „Wir wollen den Besuchern zeigen, wie jeder sein persönliches Umfeld grüner, schöner und nachhaltiger machen kann. Dabei greifen wir gezielt aktuelle Trends auf – vom Urlaub daheim über die grüne Wellness-Location bis zum leckeren Buffet für Mensch und Tier im eigenen Garten.“

„1000 gute Gründe“  mit Urban Gardening auf der Landesgartenschau NRW in Kamp-Lintfort (Foto: Landgard Initiative „1000 gute Gründe“)

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Vorsicht: Eichenprozessionsspinner nicht unterschätzen!

Mehrreihige Raupen-Prozessionen und dichte Gespinstnester sind Merkmale des Eichenprozessionsspinners. Der Nachwuchs des wärmeliebenden Nachtfalters ist nicht nur gefräßig, sondern auch wehrhaft. Das Beseitigen von Raupen und Nestern ist daher Profisache.

Doof ist er ja nicht, dieser Eichenprozessionsspinner. Während die Raupen anderer Schmetterlinge massenhaft in Vogelmägen enden, verfügt der aus Südosteuropa stammende Nachtfalter über eine effektive Verteidigungsstrategie. Seine ab April schlüpfenden, auf Eichen spezialisierte Raupen sind von Anfang an stark behaart, was den Genuss aus Vogelsicht schon deutlich trübt.

Prozession Solange die Raupen des Eichenprozessionsspinners noch auf Wanderschaft sind, lassen sie sich von geprüften Baumpflegern mit Spezialgeräten relativ einfach und sicher entfernen. (Foto: GMH/Andre Ditterich)

Ab etwa Ende Mai jedoch, nach der zweiten von insgesamt sechs Häutungen, schützen sich die Raupen darüber hinaus mit je bis zu 600.000 hauchdünnen Brennhaaren.

„Diese mit Widerhaken besetzten Härchen brechen sehr leicht ab und setzen dann das Nesselgift Thaumetopoein frei. Das verträgt außer dem Kuckuck quasi kein Vogel – zumal sich die Raupen tagsüber in Gespinstnestern verbergen, die mit unzähligen Brennhaaren gespickt sind. Die reinste Trutzburg also“, erklärt Markus Breithaupt vom Fachverband geprüfter Baumpfleger.

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