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Landgard rechnet in 2020 mit einer Umsatzsteigerung von 3 Prozent

Trotz der Corona-Krise wird Landgard im Jahr 2020 den Umsatz voraussichtlich um 3 Prozent gegenüber Vorjahr steigern und erneut Gewinne ausweisen.

Carsten Böning, Vorstand der Landgard eG (Foto: Landgard)

„Wir hatten im Frühjahr einen spürbaren Einbruch durch die Corona-Krise, insbesondere bei Blumen und Pflanzen“, sagt Carsten Bönig, Vorstand der Landgard eG. „Diesen Umsatzeinbruch haben wir inzwischen allerdings aufgeholt und sogar überkompensiert. Hier haben wir davon profitiert, dass viele Verbraucher ihren Urlaub wegen der Corona-Pandemie zu Hause verbracht und in die Verschönerung ihrer Gärten und Balkone investiert haben. Dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sehen wir trotz der aktuellen Corona-Beschränkungen der Bundesregierung positiv entgegen.“ Damit wird Landgard dieses Geschäftsjahr trotz der Pandemie erfreulich abschließen.

Landgard wehrt sich gegen einen Bericht von Spiegel-Online, der gestern erschienen ist.

Die hier beschriebene Ist-Situation unterscheidet sich deutlich von einem gestern erschienenen Online-Artikel des Spiegels, in dem der Eindruck erweckt wird, Landgard habe aktuell wirtschaftliche Probleme und müsse sich um zusätzliche Kredite bemühen. Tatsächlich verhandelt Landgard derzeit eine Anschlussfinanzierung für bestehende Kredite. Die Verschuldung der Genossenschaft ist von 2011 bis heute um 57,6 Prozent gesunken und wird weiter abgebaut.

Nach Landgard Angaben ist die Genossenschaft nach einer Sanierungsphase in den Jahren 2011 bis 2017 heute wirtschaftlich gesund. Nach einem Verlust von 61,5 Millionen Euro im Krisenjahr 2011 kam Landgard durch Sanierungserfolge im Jahr 2015 wieder in die Gewinnzone und wies in 2019 einen Gewinn vor Steuern von 25,3 Millionen Euro aus. Diese positive Entwicklung wird durch den erfolgreichen Ausbau strategischer Kundenbeziehungen und die kontinuierliche Akquise von großen Neukunden aus den verschiedensten Bereichen des Handels zusätzlich befeuert.

Im Jahr 2015 haben die Genossenschaftsmitglieder die Sanierung von Landgard durch das Bereitstellen von zusätzlichem Eigenkapital unterstützt. Vor diesem Hintergrund ist es für die Genossenschaftsmitglieder besonders bedeutsam, dass das wirtschaftliche Eigenkapital von 2015 bis heute um 82 Prozent auf 77,6 Millionen Euro angewachsen ist. Für die acht Jahre andauernde Sanierung war Landgard durch die finanzierenden Banken verpflichtet worden, Sanierungsberater zu beauftragen. Die Kosten für externe Berater liegen dabei unter zwei Prozent des Umsatzes in dieser Zeit, also durchaus niedrig angesichts der Größe von Landgard.

Die Vorwürfe des Spiegels reichen bis zu fünfzehn Jahre zurück. Auf Verfehlungen hat Landgard jeweils mit personellen Konsequenzen reagiert und dabei entstandene Schäden geheilt.

Landgard vertritt die Ansicht, dass der Spiegel-Redakteur in seiner Berichterstattung einseitig berichtet, obwohl er von der wirtschaftlichen Genesung Landgards und von den gezogenen Konsequenzen aus Compliance-Verfehlungen wusste. Der Berichterstattung ist eine mehrwöchige Recherche des Spiegel-Redakteurs vorweg gegangen, in der Landgard auf alle Vorwürfe transparent die Fakten dargelegt hat. Diese Fakten sind nicht in dessen Bericht eingeflossen – mutmaßlich, weil sie die „Geschichte“ zerstört hätten.

Simon meint:

„Es ist schon verwunderlich, wo derartige Vorwürfe jetzt so plötzlich herkommen. Landgard hat in den letzten Jahren immer offen und transparent berichtet. Wer hat denn nun ein Interesse daran, die erfolgreiche Sanierung des Unternehmens unrichtig darzustellen bzw. dem Image der Genossenschaft Schaden zuzufügen? Die Vorstände und die Aufsichtsräte von Landgard sind sich ihrer Verantwortung für die vielen Betriebe am Niederrhein absolut bewusst und es ist für mich unvorstellbar, dass hier mit Falschinformationen gearbeitet wird. Das sollte bei der Bewertung solcher Berichte immer auch Berücksichtigung finden“. (Kommentar: Bernhard Simon, Redaktion GAWINA)

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VDG verschiebt Wintertagung und hält Mitgliederversammlung virtuell ab

„Der Verband Deutscher Garten-Center hat aufgrund der Corona-Pandemie seine für Mitte Januar 2021 geplante Wintertagung verschoben“, gab Geschäftsführer Thomas Buchenau bekannt. „Durch das Hygienekonzept müssten wir auf so viele wichtige Bestandteile unserer Veranstaltung verzichten, dass sich der Charakter derart verändern würde, wie wir es nicht mehr vertreten wollen. Außerdem ändern sich die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen fast täglich, sodass wir eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht mit der nötigen Planungssicherheit vorbereiten könnten.“

Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des VDG (Foto: VDG)

Aus diesem Grunde habe sich der VDG entschieden, die Tagung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Mit der Leitmesse der Grünen Branche, der spoga+gafa in Köln, konnte der Verband jetzt eine einmalige Kooperation eingehen. „Die Branchentagung wird auf den Termin 29.-31. Mai 2021 verlegt und findet auf dem Gelände der Koelnmesse statt, zeitgleich mit der spoga+gafa 2021“, gab Martina Mensing-Meckelburg, Präsidentin des Verbandes bekannt.  Aus dieser Kooperation wolle der VDG zusammen mit der Koelnmesse Synergien schöpfen, möglichst viele Verbandsmitglieder nach Köln zu bringen; auf die Tagung und auf die Messe. Dies wolle man durch ein sehr interessantes Programm erreichen, das es in dieser Form in der Geschichte der VDG-Tagungen bisher noch nicht gab.

Erstmalig, so gibt der VDG weiter bekannt, werde die Mitgliederversammlung virtuell abgehalten. An dem Termin, 18. Januar 2021, halte man fest. „Wir werden damit digitales „Neuland“ betreten. Wir haben gesehen, dass das Konzept einer virtuellen Mitgliederversammlung uns sehr gute Möglichkeiten bietet, die wir gerne, erst recht in Zeiten der Pandemie, nutzen möchten“, führte die Präsidentin weiter aus. Eingeladen seien die inhabergeführten Gartencenter des Verbandes sowie die zahlreichen Fördernden Mitglieder aus Industrie und aus dem Verbandswesen.

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DHG: Humoflor Erdensortiment mit ökologischen Merkmalen

Mit dem Relaunch der Humoflor® Erdenlinie setzt die DHG bei allen Produkten zukünftig Folien ein, die zu 80% aus Post Consumer Recycling (PCR) Kunststoffen bestehen.

Als Post-Consumer Recyclingmaterialien (PCR) werden wiederaufbereitete Kunststoffe aus Haushalts- oder gewerblichen Abfällen bezeichnet, wovon ein Großteil auf Verpackungen entfällt.

Dies unterstützt den Ansatz der DHG mit der Marke Humoflor® den Kunden im Einstiegssortiment ein nach ökologischen Gesichtspunkten gefertigtes Produkt anzubieten. Dazu gehört auch der weitgehende Verzicht auf Torf als Ausgangsstoff. Mit Ausnahme der Rhododendronerde liegt der Torfanteil immer bei unter 20%, meist sogar unter 10% des Volumens. Ersetzt wird Torf durch die hauseigene Fiohta® Holzfaser, die einen besonders günstigen CO2 Fußabdruck aufweist. Humoflor® wird darüber hinaus dezentral an 12 Produktionsstätten hergestellt, um Emissionen durch Frachten zu minimieren.

DHG Humoflor Relaunch unterstützt den Anspruch ein Einstiegssortiment nach ökologischen Gesichtspunkten anzubieten. (Foto:DHG)

Neu für das kommende Gartenjahr sind in der Produktfamilie die Bio-Hochbeeterde in 40 Liter und die Bio-Tomaten und Gemüseerde in 20 Liter. Beide sind vegan ausgestattet. Ergänzt wird das Sortiment um die Humoflor® Gärtnererde als Universalerde in Gärtnerqualität. Die Verpackungen geben mit ihrer Farbcodierung dem Kunden Orientierung und sind durch die Gestaltung mit Echtbildern und erklärenden Hinweisen auf der Höhe der Zeit.

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Unternehmen organisieren sich in schweren Zeiten neu

Nicht nur die Unternehmen aus der grünen Branche stehen in diesen Zeiten vor der Frage, wie es auf die Dauer weitergehen wird. Die Sorgen und die Gedanken dazu, fordern die Unternehmen heraus und sorgen dafür, dass neue Organisationen geschaffen werden. Eine gute Organisationsberatung ist an dieser Stelle meist eine effektive Hilfe. Die Entwicklung einer Strategie steht im Fokus.

Veränderungen in Unternehmen sind auch Chancen für Verbraucher

Verbraucher profitieren häufig davon, wenn Unternehmen sich neu organisieren. Dabei kommt natürlich die Frage auf, welche Veränderungen bei den Unternehmen zu erwarten sind. Die Grundlage für eine neue Organisation ist eine Strategie. Viele Unternehmen holen sich hier professionelle Hilfe und erarbeiten die Strategie mit erfahrenen Unterstützern. Die Strategie basiert auf der Grundlage, dass ein Unternehmen auch in ungewissen Zeiten bestehen kann. Die Organisation des Unternehmens muss hier passen. Oft sind gerade junge Unternehmen aus der grünen Branche in den Markt gestartet, ohne eine fundierte Organisation zu haben. Meist reichen schon kleine Anpassungen aus, um schnelle und gute Erfolge zu erzielen. Dazu gehört es auch, beim Personal neue HR-Lösungen zu finden. Die Organisationen des Personals sind nicht immer optimal. Um die bestehenden Ressourcen hervorragend nutzen zu können, sind auch hier oft Anpassungen eine große Hilfe.

Effektive Angebote und passende Dienstleistungen

Für eine Firma ist es wichtig, auch in schweren Zeiten die Kunden zu erreichen und ihnen das bieten zu können, was sie brauchen. Wenn die Zurückhaltung der Kunden zunimmt, da diese selbst nicht wissen, wie es weitergeht, ist das für ein Unternehmen eine schwierige Situation. Hier muss die Führung übernehmen und auch etwas an der Organisation arbeiten. Die Ziele, die bisher bestanden haben, müssen angepasst werden. Auch in diesem Bereich kann es sein, dass einer oder mehrere Schritte nach hinten gemacht werden müssen. In dem Fall ist es jedoch wichtig, den Blick auf die Zukunft zu richten. Oft wird eine systemische Beratung in Betracht gezogen oder auch empfohlen. Die Idee, durch die gemeinsame Erarbeitung neue Ziele zu setzen, die für Kunden und Unternehmen gleichermaßen Vorteile mit sich bringen und das Unternehmen am Markt etablieren, steht dabei im Fokus.

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Inflationsrate im Oktober 2020 bei -0,2 Prozent

Inflationsrate zum dritten Mal im Jahr 2020 leicht im Minus

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Oktober 2020 bei -0,2 %. Damit war die Inflationsrate zum dritten Mal in diesem Jahr leicht negativ (Juli 2020: -0,1 %, September: -0,2 %). Eine niedrigere Rate wurde zuletzt im Januar 2015 mit -0,3 % beobachtet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat September 2020 leicht um 0,1 %.

Senkung der Mehrwertsteuersätze zum 1. Juli 2020 dämpft weiterhin die Preisentwicklung

Ein Grund für die negative Inflationsrate war weiterhin die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze, die als eine Maßnahme des Konjunkturpakets der Bundesregierung zum 1. Juli 2020 umgesetzt wurde und sich seitdem im Vorjahresvergleich dämpfend auf die Verbraucherpreise auswirkt.

Waren verbilligten sich binnen Jahresfrist um 1,5 % infolge niedriger Energiepreise

Waren insgesamt verbilligten sich von Oktober 2019 bis Oktober 2020 um 1,5 %. Ursächlich hierfür sind vor allem die Preisrückgänge bei Energieprodukten (-6,8 %). Im Vorjahresvergleich verringerten sich insbesondere die Preise für Heizöl (-37,2 %) und Kraftstoffe (-10,7 %). Die Preise für Nahrungsmittel hingegen erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,4 %. Teurer waren vor allem Fleisch und Fleischwaren (+4,1 %) sowie Obst (+3,8 %), billiger insbesondere Speisefette und Speiseöle (-3,5 %). Merklich teurer waren zudem Tabakwaren (+5,4 %). Deutlich günstiger waren auch einige Gebrauchsgüter wie Telefone (-6,7 %), Geräte der Informationsverarbeitung (-5,3 %) und der Unterhaltungselektronik (-5,0 %).

Inflationsrate ohne Energieprodukte +0,6 %

Die deutlichen Preisrückgänge bei Energieprodukten gegenüber dem Vorjahresmonat wirkten sich dämpfend auf die Inflationsrate aus: Ohne Berücksichtigung der Preise für Energieprodukte hätte die Inflationsrate im Oktober 2020 bei +0,6 % gelegen.

Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,0 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 %. Bedeutsam für diese Preisentwicklung war die Erhöhung bei den Nettokaltmieten (+1,4 %), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Zudem erhöhten sich einige Preise für Leistungen mit geringerer Bedeutung noch stärker: Zum Beispiel stiegen die Preise für  Sparkassen- und Bankgebühren (+6,4 %), Dienstleistungen der häuslichen Pflege (+6,6 %) oder das Entgelt für Glücksspiel (+13,7 %). Letzteres ergibt sich insbesondere aus den höheren Preisen beim Lotto „6 aus 49“. Hingegen wurden Fahrkarten im Fernverkehr erheblich günstiger (-17,1 %), bedingt vor allem auf die bereits seit Jahresbeginn abgesenkte Mehrwertsteuer für Bahnfernfahrten von 19 % auf 7 %.

Steigende Preise für Heizöl und Gemüse im Vormonatsvergleich

Im Vergleich zum September 2020 stieg der Verbraucherpreisindex insgesamt im Oktober 2020 nur gering um 0,1 %. Unter den Energieprodukten mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher insbesondere mehr für Heizöl (+3,2 %) bezahlen, nachdem die Heizölpreise im September 2020 gegenüber dem Vormonat um 6,9 % gefallen waren. Bei den Nahrungsmitteln (+0,4 %) wurde im Oktober 2020 binnen Monatsfrist insbesondere Gemüse teurer (+3,1 %). Hingegen führten die höheren Zuschüsse der Krankenkassen für Zahnersatz bei gesetzlich Versicherten zu sinkenden Preisen für zahnärztliche Dienstleistungen (-5,0 %).

Inflationsrate im Euroraum voraussichtlich bei -0,3 %

Der für den internationalen Vergleich berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland (HVPI) lag im Oktober 2020 um 0,5 % unter dem Stand von Oktober 2019. Nach der Schnellschätzung von Eurostat vom 30. Oktober 2020 lag die Inflationsrate im Euroraum bei -0,3 %.

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Poinsettien und Helleborus beim Verbraucher weiter hoch im Kurs

Zum Jahresendspurt sind Saisonklassiker bei den Landgard Mitgliedsbetrieben auch in diesem Jahr sehr gefragt

Der Trend zu mehr Grün in Haus und Garten setzt sich auch zum Jahresende weiter fort. Gerade in der dunklen Jahreszeit wollen es sich viele Verbraucher angesichts steigender Infektionszahlen und Kontaktbeschränkungen zu hause so richtig schön und gemütlich machen. Saisonklassiker wie Helleborus (Christrosen) und Poinsettien (Weihnachtssterne) stehen dabei auch in diesem Jahr ganz hoch im Kurs – und lassen sich am POS geschickt in adventliche und winterliche Dekorationen der verschiedensten Stilrichtungen einbinden.

Poinsettien (Weihnachtssterne): Trend zu Natürlichkeit am rot-weißen Sternenhimmel

Bereits Mitte Oktober haben die ersten Weihnachtssterne und Christrosen die Landgard Mitgliedsbetriebe Richtung Handel verlassen. „In der KW 43 sind wir zum Beispiel im DIY in die Poinsettien-Saison gestartet. Seit der KW 45 ist sie voll im Gang – vom Mini- bis zum großen Stern ist alles dabei“, berichtet Katrin Verberkt-Schneppel, Teamleiterin Key Account Management bei Landgard Blumen und Pflanzen. „Im Fokus stehen vor allem traditionelle Farben und Formen, besonders Sorten mit roten oder in diesem Jahr auch reinweißen Brakteen sind sehr gefragt. Außerdem scheint sich der generelle Wohntrend zu mehr Natürlichkeit auch bei Weihnachtssternen fortzusetzen.“

Landgard Erzeuger Stephan und Andrea Velmans aus Kevelaer (Foto: ©Klartext – Einfach gut vermarkten)

Eine ähnliche Entwicklung beobachten auch Landgard Erzeuger Stephan und Andrea Velmans. Mit ihrem Gartenbaubetrieb Topfpflanzen Velmans kultivieren sie im Raum Kevelaer an drei Standorten auf insgesamt 4,4 ha das ganze Jahr über verschiedenste Topfpflanzen für den Innen- und Außenbereich, darunter jährlich rund 300.000 Weihnachtssterne. „Wir bauen vor allem klassische Sorten und einen kleinen Teil Sondersorten im 6er, 11er und 13er-Topf an. Die Frage, welche Produkte oder Farben gefragt sind, hängt stark vom Vertriebsweg ab. Insgesamt nimmt die Nachfrage nach klassischen Poinsettien in Rot oder Weiß jedoch zu“, bestätigt Andrea Velmans. „Auf Wunsch bringen wir auch in diesem Jahr einen Teil der Pflanzen mit silbernem oder goldenem Glitter besonders zum Glänzen. Gefärbte Sterne, die wir vor einigen Jahren noch in großen Stückzahlen produziert haben, sind dagegen heute kaum noch gefragt.“

Helleborus (Christrosen): Erst klassisch, dann wird’s bunt

Ähnlich wie der Weihnachtsstern ist auch die Christrose für viele Verbraucher untrennbar mit der Adventszeit verbunden. „Mitte Oktober geht die Helleborus-Saison für uns los, seit Ende Oktober zieht die Nachfrage an und dank der kühleren und sonnigen Witterung läuft es derzeit sehr gut“, schildert Landgard Erzeuger Frank Bosch den bisherigen Saisonverlauf. Auf rund 2,5 Hektar unter Glas und 6 Hektar Lavafläche im Freiland baut Inhaber Frank Bosch mit 25 Mitarbeitern Helleborus, Frühjahrsblüher, Beet- und Balkonpflanzen, Chrysanthemen, Sonnenblumen und Sommerstauden im 13er und 19er-Topf an. „Im Sommer hatten wir zwar mit der Hitze zu kämpfen, konnten jedoch mit zusätzlicher Schattierung gegensteuern. Auch in diesem Jahr haben unsere Helleborus-Pflanzen daher eine sehr gute Qualität mit vielen Knospen.“

Landgard Erzeuger Frank Bosch und Ute Matenaar (Foto: Landgard)

Auch beim Helleborus geht es besonders in der Vorweihnachtszeit verstärkt klassisch zu, beobachtet Michael Bank vom Landgard Fachhandelsvertrieb: „Vor allem zu Beginn der Saison sind Sorten mit großen, reinweißen Blüten in 12er bis 15er-Töpfen sehr gefragt. Etwas später macht sich dann ein anderer Trend bemerkbar: Nach dem Fest sind Helleborus-Hybriden besonders beliebt, die dank gezielter Züchtungen oft bis ins Frühjahr hinein in den verschiedensten Farbnuancen blühen. Ob ein- oder mehrfarbig, mit einfachen oder gefüllten Blüten in Rosa, Rot oder Violett oder sogar mit rötlichem Laub – das Spektrum hat sich in den letzten Jahren extrem verbreitert. Da findet garantiert jeder Gartenfreund seine Lieblingssorte.“

Inspiration für die Weihnachtszeit

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, gibt es nichts Schöneres, als es sich zu Hause so richtig gemütlich zu machen. Für die stimmungsvolle Adventsdekoration hat Landgard mit dem „Wunder Weihnacht“ das passende Verkaufskonzept entworfen. In der KW 47–48 verwandeln beliebte Klassiker wie Christrosen, Rittersterne, Scheinzypressen, Orchideen und nicht zuletzt die leuchtenden Weihnachtssterne jedes Ambiente in eine weihnachtliche Wunderwelt. Mithilfe der traditionellen Farbpalette von Rot über Blau bis Silber entstehen festliche Arrangements für eine vorweihnachtliche Wohlfühlatmosphäre im ganzen Haus.

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BGL-Konjunkturumfrage 2020: wirtschaftliche Lage „gut“

Bei der Herbst-Konjunkturumfrage 2020 des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) zeichnen die teilnehmenden Unternehmen ein weiteres Jahr in Folge ein grundsätzlich positives Bild von ihrer wirtschaftlichen Lage. Einige Ergebnisse fallen sogar besser aus als in den Vorjahren und geben so Anlass zu vorsichtigem Optimismus für 2021.

 In diesem Geschäftsjahr hat das Ergebnis der aktuellen GaLaBau-Konjunkturumfrage eine besondere Bedeutung: Rund 97 Prozent der Befragten bewerten die wirtschaftliche Situation der GaLaBau-Branche 2020 mit mindestens „befriedigend“ –  mitten in der Corona-Situation.

Mit Optimismus in die nächsten Jahre

Selbst der Blick in die fernere Zukunft fällt positiv aus: Rund 92 Prozent der Befragten schätzen die Zukunftsaussichten der grünen Branche auch für die nächsten fünf Jahre noch „sehr gut“ bis „befriedigend“ ein. Für den eigenen Betrieb sehen die Unternehmer sogar optimistischer in die kommenden Jahre: Fast 94 Prozent bewerten die langfristige wirtschaftliche Situation ihres Unternehmens mindestens „befriedigend“, davon 10 Prozent sogar „sehr gut“.

Insgesamt gute Auftragslage bei GaLaBau-Unternehmen

Grund dafür dürfte die aktuell gute Auftragslage sein: Im Bereich „Neubau“ sind die Betriebe durchschnittlich 19 Wochen lang voll ausgelastet, zwei Wochen mehr als im Vorjahresherbst.

Auch die Pflegeaufträge reichen für eine Vollbeschäftigung für die nächsten 13 Wochen (und damit ebenfalls zwei Wochen länger als 2019). Zudem bewerten 36 Prozent die Auftragslage besser als 2019; immerhin 54 Prozent setzen sie mit dem Vorjahr gleich. Dazu passt, dass jeder befragte Betrieb durchschnittlich 21 Mitarbeiter*innen beschäftigt – genauso viele wie im Herbst 2019.

BGL-Präsident Lutze von Wurmb: „Unsere Auftragslage im Privatgarten ist aktuell gut. Bei öffentlichen Aufträgen wünschen wir uns als GaLaBau-Branche allerdings deutlich mehr Planungssicherheit.“

„2020 ist durch die Corona-Pandemie gesamtgesellschaftlich ein Ausnahme- und Krisenjahr, mit unvorhersehbaren und dramatischen Entwicklungen in vielen Wirtschaftsbereichen. Deshalb freuen wir uns als grüne Branche besonders über diese positiven Ergebnisse und sind sehr dankbar dafür“, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb. „Gleichzeitig müssen wir unsere Rahmenbedingungen aber auch nutzen, um uns unternehmerisch und verbandspolitisch noch besser aufzustellen, auch zu den großen Themen wie Klima- und Umweltschutz.“ 

„Mehr Planungssicherheit bei öffentlichen Aufträgen“

Viele Menschen investierten 2020 mehr in die Lebensqualität zuhause und im eigenen Garten, statt in Urlaub zu fahren. Folgerichtig erlebt die grüne Branche gerade einen starken Trend zum gepflegten Privatgarten, der mit Hilfe des Landschaftsgärtners sowohl als Erlebnisraum draußen als auch naturnah und artenreich gestaltet wird. Hier erwirtschafteten die GaLaBau-Betriebe laut Herbstumfrage rund 58 Prozent ihrer Umsätze.

„Trotz der schwierigen, gesamtwirtschaftlichen Situation bleiben wir in diesem Segment für 2021 vorsichtig optimistisch“, zieht von Wurmb auf Basis der Umfrage-Ergebnisse ein positives Zwischenfazit. „Was wir aber dringend brauchen, sind weitere Investitionen und Planungssicherheit bei den öffentlichen Aufträgen für das „Grün in der Stadt“. Hier benötigen wir von der Bundes- und Landespolitik mehr langfristige Förderprogramme für grüne Infrastruktur, Parks und öffentliche Grünflächen als Investition in Lebensqualität und Klimaschutz in den Innenstädten.“

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Zukünftig Schnellladesäulen für E-Autos an toom Baumärkten

Zukünftig können Kundinnen und Kunden an vielen toom Baumärkten in Deutschland während des Einkaufs ihr E-Auto laden. Möglich macht das die EnBW, die bereits heute das größte Schnellladenetz in Deutschland betreibt und ihre High Performance Charger (HPC) nun auch an toom-Standorten errichten wird. Mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt ermöglichen diese, in nur fünf Minuten Strom für bis zu 100 Kilometer Reichweite zu laden.

toom Kunden laden zukünftig 100 Prozent Ökostrom an Ladesäulen der EnBW. (Copyright: EnBW)

Bundesweit betreibt toom über 330 Standorte und zählt mit zu den führenden Baumärkten Deutschlands. In einem ersten Schritt stattet die EnBW, die erst kürzlich von der Zeitschrift connect erneut zum bundesweit besten Elektromobilitätsanbieter gekürt wurde, rund 30 Standorte mit hochmoderner Schnellladeinfrastruktur aus, weitere sollen folgen. Die Ladesäulen liefern 100 Prozent Ökostrom und werden das EnBW HyperNetz weiter vergrößern.

„Baumärkte sind ideale Standorte für Schnelladestationen“, erklärt Timo Sillober,
Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW: „Es ist einfach praktisch, wenn man nach einem kurzen Einkauf mit dem vollbepackten Einkaufswagen zum Auto kommt und es schon geladen ist. So braucht man sich über Akkustand und Reichweite keine Gedanken machen.“

Ob in der Mobilität oder beim Bauen – Nachhaltigkeit wird immer relevanter

Mit toom hat die EnBW einen weiteren führenden deutschen Baumarkt-Betreiber als Partner an ihrer Seite, mit dem sie die größte Schnellladeinfrastruktur Deutschlands konsequent weiter ausbauen wird. Das Karlsruher Energieunternehmen bekennt sich klar zu einer emissionsarmen Zukunft: Bis spätestens 2035 möchte die EnBW klimaneutral werden. Ein wesentlicher Teil ist dabei die Verkehrswende:

Für die EnBW ist Elektromobilität untrennbar mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen verbunden. Auch bei toom nimmt man die Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz ernst und setzt auf erneuerbare Energie: Sämtliche Märkte werden mit Öko-Strom betrieben. Zudem hat toom bereits 18 Green Buildings, die dem Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) entsprechen und so konzipiert sind, dass Energie und die natürliche Ressource Wasser im täglichen Betrieb geschont werden. Auch Elektromobilität ist ein Thema, mit dem sich das Kölner Unternehmen seit Längerem beschäftigt. „Uns ist wichtig, auch unseren Kunden das Laden ihrer E-Autos an unseren Märkten zu ermöglichen“, erklärt Jörg Krawinkel, Bereichsleiter Immobilien bei toom. „Wir freuen uns, dass wir dieses Vorhaben nun mit der EnBW gemeinsam in die Tat umsetzen können, die führend im Bereich Schnellladen ist.“ Das gemeinsame Projekt zum Ausbau der Schnellladeinfrastruktur ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Elektromobilität flächendeckend verfügbar zu machen.

Das deutschlandweite Schnellladenetz weiter verdichten

Schon heute betreibt die EnBW mit knapp 450 Schnellladestandorten das größte Schnellladenetz in Deutschland – in 2021 soll dieses 1.000 Standorte mit bis zu 3.000 Ladepunkten umfassen. „Im Durchschnitt nehmen wir momentan täglich einen neuen Schnellladestandort in Betrieb“, so Sillober. „Neben Raststätten und Tankstellen entlang von Autobahnen sind vor allem auch Knotenpunkte im und um den urbanen Raum herum wichtige Standorte, um hohe Ladeleistungen zur Verfügung zu stellen. Genau hier wird sie benötigt – und ist damit insbesondere für Nutzer*innen wichtig, die keine private Ladestation zu Hause haben. So treiben wir gemeinsam mit starken Kooperationspartnern wie toom die nachhaltige Mobilitätswende voran.“

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BAUHAUS tritt dem Branchenverband BHB bei

Der Baumarktkonzern BAUHAUS wird zum 16.11.2020 offiziell neues Vollmitglied beim BHB, dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten in Köln. BAUHAUS sieht im BHB den geeigneten und verlässlichen Partner, um als Branche gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.

Ab Mitte November ist BAUHAUS neues Handelsmitglied im Branchenverband BHB. Der Verband steht mit seinem umfangreichen Leistungs- und Serviceangebot für die gesamte DIY- und Home Improvement -Branche, die deutschlandweit mittlerweile pro Jahr über 19 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet und mit ihren nahezu 500.000 Beschäftigten zu den wachstumsstärksten Segmenten im Handel zählt.

BAUHAUS gehört zu den größten Händlern der Branche und bringt mit seiner Präsenz in 19 Ländern mit über 270 Fachcentren – davon über 150 in Deutschland – ein hohes Maß an strategischer und operativer Erfahrung in die Verbandsarbeit ein.

Mit dem BHB gemeinsam Herausforderungen meistern

BAUHAUS zeigt sich hoch erfreut über die Mitgliedschaft und blickt optimistisch auf die künftige Zusammenarbeit. Denn gerade in turbulenten Zeiten ist der unternehmensübergreifende Zusammenhalt besonders wichtig. So ist es dem BHB vor allem in der gegenwärtig außergewöhnlichen Lage gelungen, eine zielgerichtete Interessen-vertretung gegenüber der Politik und Gesellschaft für die gesamte DIY-Branche zu betreiben.

„Wir sind davon überzeugt, dass der BHB ein kompetenter und verlässlicher Partner ist, mit dessen tatkräftiger Unterstützung es uns als Branche gelingt, gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln“, betont die Unternehmensleitung von BAUHAUS.

„Wir freuen uns, dass sich BAUHAUS dem BHB angeschlossen hat“, betont BHB-Vorstandssprecher Franz-Peter Tepaß. „Gerade die letzten Monate haben gezeigt, dass die Branche dann besonders erfolgreich ist, wenn sie auch in der Kommunikation mit Politik, Behörden und Medien Geschlossenheit zeigt. Für die Herausforderungen, der die Branche in den kommenden Jahren gegenübersteht, ist es gut, die Kompetenz der wichtigsten Unternehmen unter dem neutralen Dach des BHB gebündelt zu wissen“, so Tepaß.

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Ad-hoc-Mitteilung: Hornbach hebt Prognose an

Der Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern (Hornbach-Gruppe) bleibt auch im Herbst 2020 auf Wachstumskurs. Der dynamische Umsatztrend des ersten Halbjahres setzte sich im bisherigen Verlauf des dritten Quartals 2020/21 (1. September bis 30. November 2020) fort: Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 ziehen sich die Konsumenten stärker in die eigenen vier Wände zurück und geben mehr Geld für Heimwerkerprojekte in Haus und Garten aus. Der Vorstand hebt die Umsatz- und Ertragsprognose 2020/21 aufgrund der sehr erfreulichen Umsatz- und Ertragsentwicklung in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres an.

Der Konzernumsatz der Hornbach-Gruppe hat sich in den Monaten September und Oktober 2020 jeweils um gut ein Fünftel erhöht. Aufgrund der europaweit verschärften Maßnahmen zur Eindämmung einer zweiten Corona-Infektionswelle kommt es seit Anfang November 2020 in Tschechien (10 Hornbach Bau- und Gartenmärkte) und der Slowakei (4) zu Verkaufs-beschränkungen im stationären Handelsgeschäft mit Privatkunden. Der Verkauf an professionelle Kunden sowie der Onlinehandel für alle Kunden ist davon nicht berührt. In den übrigen Ländern des Hornbach-Verbreitungsgebiets gab es bisher keine erneuten wesentlichen Einschränkungen im stationären Verkauf. Auch im November 2020 setzt sich bislang die positive Umsatzentwicklung im Konzern fort. Demnach ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein abruptes Ende der konzernweit höheren Kundennachfrage erkennbar. So wird erwartet, dass das bereinigte Betriebsergebnis (bereinigtes EBIT) der Hornbach-Gruppe im dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres erheblich über dem Vorjahreswert (41,8 Mio. Euro) liegen wird.

Unter der Prämisse, dass es bis Geschäftsjahresende weder zu langanhaltenden flächendeckenden Schließungen eines signifikanten Teils unserer Bau- und Gartenmärkte noch zu konjunkturellen Schocks oder zu einer schwerwiegenden Eintrübung des Konsumentenvertrauens kommt, hat der Vorstand die Jahresprognose 2020/21 angehoben. Demnach wird nunmehr erwartet, dass der Konzernumsatz (Vj. 4,7 Mrd. Euro) in einem Korridor zwischen plus 13% und plus 17% (zuvor: plus 8% und plus 15%) wachsen wird. Je nach Ausprägung möglicher Corona-Effekte rechnet der Vorstand aktuell damit, dass das bereinigte EBIT in einer Bandbreite zwischen 290 Mio. Euro und 360 Mio. Euro (zuvor zwischen 270 Mio. Euro und 330 Mio. Euro) liegen wird (Vj. 227 Mio. Euro).