IPM 2023: Die Zukunft des Gartenbaus rückt in den Mittelpunkt

von Bernhard Simon

Nachhaltigkeit und Klimawandel sind bestimmende Themen der Weltleitmesse

Nach der jüngsten Beiratssitzung der IPM ESSEN waren sich die Teilnehmer einig: Der Gartenbau steht vor großen Herausforderungen. Neben dem Fachkräftemangel und dem Klimawandel treibt insbesondere die Energiekrise die grüne Branche um. Moderne Technik kann ein Schalthebel sein, um die Produktion zukunftsfit zu machen. Die Internationale Pflanzenmesse wird vom 24. bis 27. Januar 2023 daher einen Schwerpunkt auf den Technikbereich legen. Das neue „Innovationscenter Gartenbautechnik“ feiert seine Premiere in Halle 4.

„Wir gehen die Herausforderungen der Branche gemeinsam an. Die beste Gelegenheit dafür ist die nächste IPM ESSEN. Sie ist Anfang des Jahres die richtungsweisende Plattform für die grüne Branche, auf der unsere Themen umfänglich diskutiert und Innovationen präsentiert werden“, sagt Beiratsvorsitzende und Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen Eva Kähler-Theuerkauf.

Auf der vom 24. bis 27. Januar 2023 stattfindenden Weltleitmesse für den Gartenbau (IPM) in Essen steht unter vielen anderen Themen die Technik besonders im Fokus (Foto: Alex Muchnik/©MESSE ESSEN GmbH)

Innovationscenter Gartenbautechnik – das ist geplant

Auf einer Gemeinschaftsfläche in Halle 4 stellen Unternehmen und Start-Ups sowie Forschung und Wissenschaft ihre Produkte und Projekte vor. Darüber hinaus sollen Podiumsdiskussionen und Impulsvorträge zum Austausch anregen sowie den aktuellen Stand der Wissenschaft vermitteln. Welche Möglichkeiten der Gartenbau bereits erfolgreich für die nachhaltige und energiesparende Produktion nutzt, ist zudem Thema in der Lehrschau im Infocenter Gartenbau in der Green City. Das Motto lautet „Gärtner können es! – Ressourcen schonen und nachhaltig produzieren“.

Rundgänge zu Klimabäumen und Stauden

Was sind die Bäume der Zukunft? Welche Pflanzen sind tolerant bei Hitze, Trockenheit, Starkregen und Sturm? Der Klimawandel macht sich auch im Stadtgrün bemerkbar. Grünflächenämter und Raumplaner*innen wollen Pflanzen einsetzen, die auch schwierigen klimatischen Bedingungen gewachsen sind. Die IPM ESSEN bietet daher erneut Rundgänge zum Thema „Klimabäume“ an. Damit auch die Förderung der Biodiversität in den Fokus rückt, wird dieses Angebot zur IPM ESSEN 2023 erweitert. In Zusammenarbeit mit dem Bund deutscher Staudengärtner, dem Stauden Ring und ausgewählten Ausstellern werden Stauden-Rundgänge angeboten. Meeting-Point dafür ist die Halle 6.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ipm-essen.de

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Dienstleistungen für die “Grüne Branche”

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