Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt, dass die Ampel-Koalition die Einkommensgrenze beim Minijob auf 520 Euro im Monat anheben und künftig auch entsprechend der Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns dynamisieren will. Gleichzeitig warnt der Verband vor einer folgenschweren Umverteilung der Beitragslast bei der Beschäftigung im Übergangsbereich (Midijob) zulasten der Arbeitgeber.
Das Kabinett hatte Ende Februar 2022 einen umfassenden Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung des Schutzes durch den gesetzlichen Mindestlohn und zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung (Minijob) beschlossen. Der Bundesrat hatte in einer ersten Stellungnahme vom 8. April 2022 die darin vorgesehenen Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung im Grundsatz begrüßt, die Bundesregierung aber auch um Prüfung gebeten, inwieweit Anreize unterhalb der gesetzlichen Ebene gesetzt werden könnten, um insbesondere Arbeitgeber zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu motivieren. Die Bundesregierung sieht laut ihrer Gegenäußerung vom 13. April 2022 allerdings keine Möglichkeit, entsprechende Anreize zu setzen. Es wird erwartet, dass das Gesetzgebungsverfahren zügig noch vor der Sommerpause abgeschlossen sein wird.
„Mit der Anhebung und Dynamisierung der Entgeltgrenze beim Minijob wird eine seit Langem geäußerte Forderung des HDE umgesetzt. Das ist natürlich sehr erfreulich, dabei muss es aber auch bleiben“, so Steven Haarke, HDE-Geschäftsführer für Arbeit und Soziales. So sei insbesondere die im selben Gesetzentwurf vorgesehene Abkehr vom Grundsatz der paritätischen Finanzierung der Sozialversicherung im Übergangsbereich zwischen geringfügiger und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung (Midijob) zulasten der Arbeitgeber überhaupt nicht nachvollziehbar. „Diese Regelung zu den Midijobs im Gesetzentwurf ist absolut inakzeptabel und zudem auch gar nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt“, betont Haarke. Es handle sich dabei letztlich um eine folgenschwere Umverteilung der Beitragslast beim Midijob, die die Arbeitgeber teuer zu stehen komme. „Damit sollen ganz gezielt große Arbeitgeber in Branchen mit einer typischerweise hohen Teilzeitquote wie dem Einzelhandel durch jährliche Zusatzkosten in Millionenhöhe sanktioniert werden“, so Haarke weiter.
Zudem ist aus Sicht des HDE die in diesem Gesetzentwurf vorgesehene Mindestlohnanhebung auf zwölf Euro pro Stunde als massiver Eingriff in die Tarifautonomie weiter strikt abzulehnen. „Auch wegen des Krieges in der Ukraine mit weiterhin völlig unabsehbaren humanitären und wirtschaftlichen Konsequenzen sowie einer fortdauernden Corona-Pandemie ist eine Neubewertung des Vorhabens jetzt dringend geboten“, so Haarke.


Mit dem Beitritt zum deutsch-schweizerisch-österreichischen Handelsverband BHB setzt Dehner ein klares Zeichen für eine geschlossene Branche und bringt seine umfassende Kompetenz im Gartenfachhandel in den Verband ein.
Energiepreissprung führt zur höchsten Inflationsrate im vereinigten Deutschland

Der IPM-Messebeirat hat Zuwachs bekommen. Ab sofort gehören Landgard-Vorstand Dirk Bader und FDF-Präsident Klaus Götz dem Fachgremium an. Insgesamt besteht der Beirat damit nun aus 17 Experten aus Wirtschaft, Handel und Politik. Sie geben der Weltleitmesse der grünen Branche wichtige Impulse und sind maßgeblich an ihrer inhaltlichen sowie strategischen Weiterentwicklung beteiligt. 


Pünktlich zum Beginn der Gartensaison geht die neue BAUHAUS Kampagne an den Start. „Mehr gut geht nicht“ lautet das Motto für 2022. Die neue 360-Grad-Kampagne ist noch stärker auf Social Media ausgerichtet. 
Das Team der Geschäftsstelle des Industrieverband Garten (IVG) e.V. in Düsseldorf freut sich über ein neues Mitglied: Robert Scheuß wird ab sofort die Fachabteilung „Profigartenbau (PGB)“ des IVG betreuen, in der sich Unternehmen zusammengeschlossen haben, die Produkte für den Erwerbsgartenbau industriell herstellen und vertreiben.
Hingegen konnten die Umsätze im Geschäftsfeld Baumarkt mit u.a. toom Baumarkt nicht gehalten werden. In diesem Bereich reduzierte sich der Umsatz gegenüber dem sehr starken Vorjahr um 11,4 Prozent von 2,7 Milliarden auf 2,4 Milliarden Euro.