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Tengelmann 2014: OBI mit starkem Ergebnis

TengelmannKaiser’s Tengelmann belastet.

Karl-Erivan W. Haub, Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann, blickt im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz auf ein bewegtes, aber insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. „Wir hatten trotz der großen Belastung durch unsere Supermarkttochter Kaiser’s Tengelmann ein unterm Strich noch erfolgreiches Jahr 2014“, erklärt er.

„Das verdanken wir vor allem der Leistung von KiK und OBI, die darüber hinaus beide vom hervorragenden Saisongeschäft im Frühjahr profitieren konnten“, so Karl-Erivan W. Haub. „Aber auch unsere Beteiligungen TEDi und Netto sowie unser Immobiliengeschäft haben zu diesem positiven Ergebnis beigetragen.“ Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 (1. Januar bis 31. Dezember) erzielte die Unternehmensgruppe mit ihren Geschäftsfeldern Kaiser’s Tengelmann, KiK, OBI, Tengelmann E-Commerce, TREI Real Estate sowie vielen kleineren Gesellschaften einen Nettoumsatz von 8,10 Mrd. Euro, was einem währungsbereinigten Plus von 5,8 Prozent entspricht.

Mit insgesamt 72.714 Mitarbeitenden ist das Unternehmen in Deutschland, 18 weiteren europäischen Ländern sowie den USA vertreten.
„Unsere Eigenmittelquote liegt bei rund 39 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahres. So haben wir ein solides Fundament, das unser Familienunternehmen weitgehend unabhängig von den Unwägbarkeiten der Finanzmärkte macht“, so Haub.

OBI
Dank guter Leistung und einem außergewöhnlichen Saisongeschäft im Frühjahr verlief das Geschäftsjahr 2014 besonders erfolgreich. So konnte OBI erneut seine Marktführerschaft ausbauen und mit 32.032 Mitarbeitenden einen Nettoumsatz von 4,3 Mrd. Euro (+ 9,8 Prozent währungsbereinigt) erwirtschaften. In Deutschland und den sieben europäischen Expansionsmärkten gab es 403 OBI Märkte; 175 Standorte wurden darüber hinaus von Franchisepartnern betrieben. 2014 eröffnete das Unternehmen 31 neue Märkte (Expansionsrekord!), allein vier davon im Großraum München. Die internationalen Expansionsschwerpunkte liegen unverändert auf Italien, Polen und Russland. Zudem baut OBI sein Cross Channel-Angebot konsequent über das stationäre Sortiment hinaus aus. Mehr als 65.000 Artikel sind unter obi.de verfügbar, können direkt bestellt oder für die Abholung im Markt reserviert werden. 2014 zählte OBI rund 33 Millionen Besucher auf seiner Homepage.

KiK
Der Textildiscounter KiK erwirtschaftete mit 22.994 Mitarbeitenden sowie 3.294 Filialen (davon 2.531 in Deutschland und 763 Filialen in acht weiteren europäischen Ländern) einen Nettoumsatz von 1,68 Mrd. Euro (+ 7,5 Prozent währungsbereinigt). „KiK knackte im vergangenen Geschäftsjahr zum ersten Mal in seiner 20-jährigen Unternehmensgeschichte die Brutto-Umsatzmarke von 2 Mrd. Euro“, so Haub.

Kaiser’s Tengelmann
Mit 15.710 Mitarbeitenden und 471 Filialen erzielte die Kaiser’s Tengelmann GmbH im Geschäftsjahr 2014 einen Nettoumsatz von 1,86 Mrd. Euro (- 4,0 Prozent). Das Geschäftsjahr war maßgeblich geprägt von der geplanten Abgabe an den EDEKA-Verbund. „Kaiser’s Tengelmann belastet die Unternehmensgruppe Tengelmann bereits seit mehr als 15 Jahren erheblich. Die Aufgabe des Geschäftsfeldes ist deshalb unausweichlich“, erklärt Alfried Bührdel, Geschäftsführer Finanzen. Nach-dem das Bundeskartellamt die Übernahme untersagt hatte, reichten Tengelmann und EDEKA einen Antrag auf Ministererlaubnis ein. Das Verfahren läuft noch bis Ende August. „Natürlich hoffen wir im Interesse unserer Mitarbeitenden auf eine positive Entscheidung, mehr können wir zum jetzigen Stand des Verfahrens aktuell nicht sagen“, so Haub.

Nachhaltigkeit
Ressourcenschonung und Klimaschutz sind die Felder, die die meisten Menschen heute mit dem Thema Nachhaltigkeit verknüpfen. Die Unternehmensgruppe Tengelmann engagiert sich bereits seit 1984 in diesem Bereich. Darüber hinaus hat sich die Gruppe im Rahmen der Tengelmann Klimainitiative vor einigen Jahren dazu verpflichtet, ihren CO2-Fußabdruck bis zum Jahr 2020 deutlich zu reduzieren. Dies ist in den Nachhaltigkeitsberichten dokumentiert, die die Tochtergesellschaften regelmäßig erstellen. Nachhaltigkeitsnewsletter halten die Mitarbeitenden über die zahlreichen Maßnahmen auf dem Laufenden und geben Anregungen, das eigene Verhalten zu überdenken.

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