Was für eine Blütenshow! Die in den Bundesländern gekürten „Pflanzen des Jahres 2021“ sind üppig, blühfreudig und begeistern ihr Publikum mit buntem Treiben auf Balkon und Terrasse. Die fröhlichen Stars schmücken jeden Außenbereich sogar bis in den Herbst hinein – zur großen Freude von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, die von Duft, Form und Farben der Blüten angelockt werden. Denn neben der Schönheit ist die Insektenfreundlichkeit der Beet- und Balkonpflanzen ein entscheidendes Auswahlkriterium. Es braucht nämlich nicht immer einen großen Garten, um Artenschutz zu fördern. Auch auf dem kleinsten Balkon schafft man mit den richtigen Futterpflanzen ein Paradies für die nützlichen Insekten.
Die Experten der verschiedenen Gartenbauverbände wählen ihre Favoriten jedes Jahr aus einer Vielzahl von Beet- und Balkonpflanzen. Auch neue Züchtungen sind häufig dabei, die sich aber in der jeweiligen Region schon bewährt haben müssen.
Die „Beet- und Balkonpflanzen des Jahres 2021 in Deutschland“ im Überblick (Grafik: GMH)
Eins ist sicher: den diesjährigen Gewinnern kann niemand widerstehen! Sei es die knallgelbe Sonnenblume „Sunny Honey“ aus Baden-Württemberg und Hessen, das zweifarbige Scaevola-Duett „Himmlisches Duo“ aus Bayern oder die schon von weitem leuchtende Bidens „Flammbine“ aus dem Norden – alle absolut hitverdächtig! Die gleiche Bidens-Sorte wurde ebenfalls in Rheinland-Pfalz als nektarreicher „Bienenstern“ zur „Pflanze des Jahres 2021“ gekürt. Sachsens Craspedia „Trommelwirbel“ mit ihren charismatischen Blütenkugeln ziehen jeden Blick magisch an und avancieren wie alle anderen im Nu zu den Lieblingen der Saison.
Auswahlkriterien: Da passt eins zum anderen
Bei der Auswahl zur „Pflanze des Jahres“ zählt nicht nur ein dekoratives Äußeres. Die Kriterien der Gärtner gehen viel mehr in die Tiefe und sind weitaus breiter gefächert. Die Frage, „Lässt sich der Kandidat gut mit anderen Pflanzen kombinieren?“, gehört beispielsweise ebenso dazu, wie der jeweilige Pflegeanspruch und die Länge der Blütezeit.
Außerdem schauen die Juroren darauf, ob sich die Neuheit wirklich gut im Topf auf Balkon und Terrasse anpflanzen lässt. Und ganz wichtig: Bietet die Blühpflanze Nahrung für nützliche Insekten wie Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen? Nur der Kandidat, der alle Voraussetzungen erfüllt, darf schließlich ein Jahr lang den Titel „Pflanze des Jahres“ tragen.
Warum nicht nur eine „Pflanze des Jahres“ für ganz Deutschland?
In jeder Region des Landes herrschen unterschiedliche Standortbedingungen, auf die sich die Pflanzen einstellen müssen. Ist es in einem Landesteil meist trocken und warm, während es woanders vielleicht häufig feucht und eher kühl ist, müssen die entsprechenden Kandidaten genau mit diesen Verhältnissen zurechtkommen – beziehungsweise sie besonders mögen. Deshalb wählen die Experten aus den verschiedenen Gartenbauverbänden auch jeweils ihre eigene Nummer Eins: eine blütenreiche Balkonpflanze, welche sich in der jeweiligen Region bewährt hat. Übrigens: die jeweilige „Pflanze des Jahres 2021“ wächst natürlich auch in anderen Teilen des Landes, wenn man einen Standort wählt, der ihren Bedürfnissen entspricht.
Bezugsquellen
Pünktlich zum Start der Balkon-Saison ist die „Pflanze des Jahres 2021“ ab sofort in allen teilnehmenden Gärtnereien erhältlich. Welcher Betrieb sie in der jeweiligen Region im Angebot hat, kann man auf der Seite www.pflanzen-des-jahres.de nachlesen.
Tipp: Die Balkonblumen sollte man je nach Standort am besten erst nach den Eisheiligen pflanzen, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Drohen dennoch eisige Nachttemperaturen, die Pflanzen abends ganz nah an Hauswand oder Balkontür rücken – oder nach drinnen stellen, beispielsweise in die Garage. Weitere tolle Tipps geben die Gärtnerinnen und Gärtner vor Ort!

Am 11. November 2021 findet zum 12. Mal das IVG Forum Gartenmarkt des Industrieverband Garten (IVG) e.V. statt. Nach der ersten erfolgreichen digitalen Veranstaltung im vergangenen Jahr mit einem neuen Teilnehmerrekord, lädt der Verband auch 2021 wieder Vertreter aus Industrie, Handel und Medien zu einem der wichtigsten Treffen der Gartenbranche ein. 
Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Februar 2021 bei +1,3 %. Damit hat die Inflationsrate nach dem Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze zum Jahreswechsel im zweiten Monat in Folge fast wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat Januar 2021 um 0,7 %. 
„Wann findet das nächste Quartalsmeeting statt?“ „Was gibt’s Neues im Projektteam?“ „Sind auch unsere Außendienstler informiert?“ „Das Abteilungsmeeting verschiebt sich um eine halbe Stunde!“ Terminstress, E-Mail-Flut, Home-Office. Und Sie haben trotzdem den Anspruch an eine transparente, schnelle und einheitliche Kommunikation in Ihrem Unternehmen?
Aufgrund der weiterhin unsicheren Covid-19-Situation folgt die Koelnmesse dem Wunsch der Grünen Garten-Lifestylebranchen und verschiebt die spoga+gafa 2021 einmalig auf den 8. bis 10. August 2021. Parallel arbeitet die Koelnmesse an digitalen Formaten, die die spoga+gafa in den Kölner Messehallen ergänzen werden.
Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. hat seinen neuen Jahresbericht 2021 veröffentlicht. Mit umfangreichem Zahlenmaterial informiert das Magazin über die Entwicklung der Grünen Branche sowie die Verbandsarbeit im vergangenen Corona-Jahr. Auf 40 Seiten werden unter anderem Umsatz- und Absatzzahlen aus 2020 aufbereitet sowie Trends und Entwicklungen im Gartenmarkt näher beleuchtet. Der Leitartikel des Jahresberichts setzt sich mit der Zukunft des Gartens auseinander.
Unter dem Titel die „Zukunft des Gartens denkt anders!“ beleuchtet der Leitartikel den zu er-wartenden Einfluss der Digitalisierung auf die Entwicklung des Gartens. Als Gastautor sieht der Futurologe Max Thinius Gärten als einen entscheidenden Faktor für die Lebensqualität und Zukunft unserer Gesellschaft an. Thinius zeigt unter anderem auf, warum Gärten so wichtig sind und welche besondere Rolle ihnen zukommen wird.

Am 25. und 26. Februar 2021 trafen sich die Topfpflanzengroßhändler des BGI erneut zu einem virtuellen Netzwerktreffen. Die Großhändler zeigten erleichtert, dass in den meisten Bundesländern der Blumenfachhandel wieder öffnen kann. Nach einem „katastrophalen“ Januar sei die Nachfrage im warmen Februar nahezu explodiert. Insgesamt begrüßten alle, dass sich der Blumenfachhandel inzwischen sehr gut auf den Click & Collect- oder Schaufenster-Verkauf eingestellt hat, dennoch sei man sehr froh, dass die Einschränkungen jetzt gelockert werden.