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Baumarktbranche bleibt weiter auf Wachstumskurs

bhb_logo-2Marktentwicklung in den ersten 3. Quartalen 2016

>Deutscher Baumarkthandel verzeichnet Ende des 3. Quartals Umsatzzuwachs von 1,9 Prozent im Gesamtmarkt

>Auf bereinigter Verkaufsfläche können deutsche Bau- und Heimwerkermärkte Umsatzplus von 1,2 Prozent erzielen

>Starkes 3. Quartal für gutes Ergebnis nach neun Monaten mitverantwortlich

Der Baumarkthandel in Deutschland hat in den ersten neun Monaten 2016 einen Gesamtbruttoumsatz von 14,09 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit zum Abschluss des 3. Quartals ein Umsatzwachstum von 1,9 Prozent im Vorjahresvergleich erzielt.

Auch auf bereinigter Verkaufsfläche konnte die Branche ein Umsatzzuwachs von 1,2 Prozent erzielen. Mit entscheidend für das gute Ergebnis war die Umsatzentwicklung im 3. Quartal. Die aktuellen Marktzahlen gab der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 23. November 2016 basierend auf dem Total-Store-Reporting der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekannt. 

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„Wir können uns mit dem aktuellen Branchenergebnis zufrieden zeigen“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst und zieht eine positive Bilanz der ersten neun Monate. „Nach dem soliden Jahresstart haben die Umsatzzuwächse im 2. und insbesondere im 3. Quartal entscheidend zum aktuellen Umsatzergebnis nach neun Monaten beigetragen. Dies zeigt deutlich, dass unsere Branche ihre Kunden erreicht, wenn die Rahmenbedingungen für Projekte in Haus und Garten stimmen.“ Mit dem aktuellen Ergebnis liege die Branche weiterhin erfolgreich auf Kurs, die selbstgesteckten Jahresziele zu erreichen. Hier hatte der BHB zu Jahresbeginn für das Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzwachstum von 1,3 bis 1,5 Prozent avisiert, einen beständigen Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands vorausgesetzt.

Branche erzielt Gesamtbruttoumsatz von 14,09 Milliarden Euro 

Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 14,09 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten des Jahres weist die Branche im Vorjahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 1,9 Prozent auf. Dabei waren April (1,98 Milliarden Euro), Mai (1,98 Milliarden Euro) und Juni (1,65 Milliarden Euro) die umsatzstärksten der ersten neun Monate. Die höchsten absoluten Umsätze im Berichtszeitraum verzeichneten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte mit  Bauchemie/Baumaterialen (1,39 Milliarden Euro), Sanitär- und Heizungswaren (1,23 Milliarden Euro), Gartenausstattung (1,06 Milliarden Euro), Anstrichmitteln/Malerzubehör (996,4 Mio. Euro) und Werkzeugen/Maschinen/Werkstattausstattung (909,8 Mio. Euro).

Mit insgesamt 3,61 Milliarden Euro und damit rund 25 Prozent des bisherigen Gesamtjahresbruttoumsatzes belegen auch die Gartensortimente ihre große Bedeutung für ein gelungenes Geschäftsjahr im Baumarkthandel.

Betrachtet man die Sortimentsentwicklung im Vorjahresvergleich, zeigen sich nahezu in allen Sortimenten solide Umsatzzuwächse zwischen 2 und 6 Prozent. In den Warengruppen Wand und Boden (+5,9 Prozent), Gartengeräte/Be- und Entwässerung (+5,0 Prozent), Lebend Grün (+4,4 Prozent) und  Werkzeuge/Maschinen/Werkstattausstattung (+3,9 Prozent) konnte der Baumarkthandel im Vorjahresvergleich die deutlichsten Umsatz-zuwächse erwirtschaften. Zu zum Teil deutlichen Umsatzrückgängen kam es hingegen in den Warengruppen Wohnen/Dekoration (-10,4 Prozent), Haushaltswaren (-4,2 Prozent) und Gartenmöbel (- 2,3 Prozent).

3. Quartal 2016 hat wesentlichen Anteil an guter Zwischenbilanz

Entscheidenden Anteil am guten Ergebnis nach neun Monaten hat das 3. Quartal 2016. Hier erwirtschafteten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte einen Umsatzzuwachs von 2,9 Prozent im Vorjahresvergleich und damit einen Gesamtbruttoumsatz von 4,65 Milliarden Euro. Und auch auf bereinigter Fläche konnte die Branche ihren Umsatz um 2,1 Prozent steigern. Dabei förderte die Wetterlage im August und insbesondere im September mit jahreszeitlich überdurchschnittlich hohen Temperaturen und vielen Sonnenstunden nochmals die Nachfrage bei den Baumarktkunden, so dass die Baumarktunternehmen im August (1,58 Milliarden Euro/+4,6 Prozent) und September (1,42 Milliarden Euro/+2,6 Prozent) nochmals deutliche Umsatzzuwächse erzielen konnten.

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