Hornbach gibt Mehrwertsteuer-Senkung direkt an die Kunden weiter – sogar 30 Tage vor dem Inkrafttreten.
Kunden mit digitalem Kundenkonto erhalten für die darin erfassten Juni-Einkäufe eine nachträgliche Vergütung in Höhe der künftigen Mehrwertsteuerdifferenz.
Hornbach wird die von der Bundesregierung am vergangenen Freitag beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer direkt an seine Kunden weitergeben – und zwar rückwirkend für bis zu 30 Tage vor dem geplanten Inkrafttreten am 1. Juli. Wer im Juni in einem der 96 deutschen Hornbach-Märkte oder im deutschen Onlineshop des Unternehmens eingekauft hat oder noch einkauft und diesen Einkauf in seinem Kundenkonto registriert, erhält mit Inkrafttreten der Steuersenkung eine Gutschrift in Höhe der entsprechenden Differenz, automatisch und ohne Beantragung.
„Wir haben uns dazu entschlossen, den aus der gesenkten Mehrwertsteuer entstehenden Preisvorteil direkt und fair umgerechnet an unsere Kunden weiterzugeben. Wenn Bundestag und Bundesrat dem Beschluss der Bundesregierung zustimmen, werden unsere Preise ab dem 1. Juli entsprechend sinken. Und dank unserer verlängerten Dauertiefpreisgarantie, die wir 2018 eingeführt haben, wird unseren Kunden bei Preissenkungen 30 Tage rückwirkend der Differenzbetrag gutgeschrieben. Onlinekäufe werden automatisch im kostenlosen Kundenkonto erfasst, bei stationären Einkäufen kann der Bon bis zu 30 Tage danach über die Hornbach-App gescannt und im Konto erfasst werden“, erklärt Christa Theurer im Namen der Geschäftsleitung der Hornbach Baumarkt AG in Deutschland**.
„Viele Menschen machen es sich bereits jetzt schön in Haus, Wohnung und Garten. Einige werden den Urlaub daheim verbringen und wollen die Zeit bis zum Beginn der Ferien vielleicht nutzen, um noch ein Projekt umzusetzen: ein Schaukelgerüst für die Kinder aufbauen, die Terrasse überdachen, eine neue Duschkabine einbauen oder das Wohnzimmer frisch tapezieren. Wir möchten sie nicht daran hindern, diese Projekte noch vor dem Inkrafttreten der Mehrwertsteuersenkung anzugehen. Mit der nachträglichen Gutschrift geben wir ihnen die Sicherheit, dass ihre Projektkosten im Monat vor Inkrafttreten des neuen Mehrwertsteuersatzes nicht höher ausfallen als danach.“
Nicht nur der Frühling stimuliert 2020 die Lust der Deutschen auf Garden-Living. Besonders in Corona-Zeiten wird das ganz private kleine Stück Natur auf Balkon, Terrasse und im Garten für viele zum wichtigsten Lebensraum. Schon früh wurde hier geputzt, verschönert und auch neu eingerichtet. Vielerorts zog der Lebensmitteleinzelhandel die Grillsaison erfolgreich vor. Und Garden-Living zählt zu den wenigen Sortimenten, die im E-Commerce 2019 schwarze Zahlen schrieben, während das Geschäft im Internet im März 2020 generell um fast 20 Prozent einbrach. Profitieren konnten hingegen in einigen Bundesländern bereits in strengen Shutdown-Zeiten Garten- und Baumärkte.
Mit großer Erleichterung begrüßte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Beschluss des Bayerischen Ministerrats, dass ab Montag, 20. April neben Baumärkten auch Gärtnereien, Baumschulen und Gartencenter wieder geöffnet werden können.
Mit einem eigens gedrehten Imagespot bedankt sich die hagebau bei den über 40.000 Mitarbeitern in den hagebaumärkten für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie.
Ab Samstag, 4. April 2020 dürfen Baumärkte und Gartencenter in Niedersachsen wieder für Privatkunden öffnen. Man passe sich damit an die Lage in anderen Bundesländern an, sagte Regierungschef Stephan Weil.
Die Knauber Unternehmensgruppe gibt zum 1. Juli 2020 ihre Einzelhandelsfilialen ab. Das Bonner Familienunternehmen entschied sich für die Übergabe ihrer Freizeitmärkte an die BAUHAUS Gesellschaften und fokussiert sich ab sofort auf die weitere Expansion im Energiehandel. Die Arbeitsplätze in den Filialen bleiben unter der neuen Führung von BAUHAUS erhalten.
Die Handelsunternehmen der Baumarktbranche werden auch in der derzeitigen Ausnahmesituation weitestgehend auf die Öffnung am Sonntag verzichten. „Die überwiegende Anzahl der Branchenhändler hat aktuell signalisiert, dass sie die vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit zur Erweiterung der Öffnungszeiten auf Sonntage nicht umsetzen wird“, resumiert BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst die Lage nach Telefonkonferenzen mit allen Händlern.