Die HORNBACH Gruppe konnte ihren Umsatz im zweiten Quartal (Q2) 2025/26 weiter steigern und damit an die starke Entwicklung im ersten Quartal anknüpfen. Trotz einer geringeren Anzahl von Geschäftstagen (-2 Tage) als im Vorjahresquartal wuchs der Konzernumsatz in Q2 um 3,0% auf 1.689,9 Mio. EUR, vor allem aufgrund einer höheren Kundenfrequenz.
Im ersten Halbjahr (6M) steigerte die HORNBACH Gruppe ihren Konzernumsatz auf Basis der sehr guten Frühjahrssaison (Q1) um 4,4% auf 3.599,1 Mio. EUR. Das bereinigte EBIT lag in Q2 2025/26 bei 110,5 Mio. EUR (-7,2% gegenüber Q2 2024/25). Dies ist insbesondere zurückzuführen auf inflationsbedingte Gehaltsanpassungen und einen leicht höheren Personalstand aufgrund von Neueröffnungen. In 6M 2025/26 stieg das bereinigte EBIT um 2,5% auf 272,2 Mio. EUR und entspricht damit den Erwartungen. Für das Gesamtjahr 2025/26 rechnet HORNBACH weiterhin mit einem Umsatz auf oder leicht über* dem Vorjahresniveau (6.200 Mio. EUR) und einem bereinigten EBIT auf** dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 (269,5 Mio. EUR).
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Tabelle 1: Kennzahlen HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern
Q2 2025/26: 1. Juni 2025 bis 31. August 2025; 6M 2025/26: 1. März 2025 bis 31. August 2025
| (in Mio. EUR soweit nicht anders angegeben) | Q2 2025/26 | Q2 2024/25 | ± in % | 6M 2025/26 | 6M 2024/25 | ± in % |
| Nettoumsatz | 1.689,9 | 1.640,1 | 3,0 | 3.599,1 | 3.445,8 | 4,4 |
| davon Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG | 1.592,8 | 1.539,8 | 3,4 | 3.403,6 | 3.251,2 | 4,7 |
| – Deutschland | 741,5 | 735,2 | 0,9 | 1.611,5 | 1.566,5 | 2,9 |
| – Übriges Europa | 851,3 | 804,6 | 5,8 | 1.792,2 | 1.684,8 | 6,4 |
| Flächenbereinigtes Umsatzwachstum in %1) | 2,4 | -1,2 | 3,6 | 0,7 | ||
| davon Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union GmbH | 97,1 | 101,6 | -4,4 | 195,8 | 197,3 | -0,8 |
| Rohertrag | 584,5 | 562,8 | 3,9 | 1.257,3 | 1.201,9 | 4,6 |
| Handelsspanne (in % vom Nettoumsatz) | 34,6 | 34,3 | 34,9 | 34,9 | ||
| EBIT | 110,1 | 119,7 | -8,1 | 272,7 | 266,2 | 2,4 |
| Bereinigtes EBIT2) | 110,5 | 119,0 | -7,2 | 272,2 | 265,4 | 2,5 |
| Bereinigte EBIT-Marge (in % vom Nettoumsatz) | 6,5 | 7,3 | 7,6 | 7,7 | ||
| Konzernergebnis vor Steuern | 94,8 | 111,1 | -14,6 | 243,6 | 242,3 | 0,5 |
| Periodenüberschuss vor Gewinnanteilen anderer Gesellschafter | 68,4 | 80,8 | -15,3 | 178,9 | 180,8 | -1,0 |
| Ergebnis je HORNBACH Holding Aktie (verwässert/unverwässert, in EUR) | 4,12 | 4,82 | -14,5 | 10,74 | 10,78 | -0,4 |
| Auszahlungen für Investitionen (CAPEX) | 59,0 | 27,9 | >100 | 106,7 | 51,2 | >100 |
1) ohne Währungskurseffekte; enthält den Umsatz aller Märkte, die seit mindestens einem Jahr geöffnet sind, sowie den Umsatz der Online-Shops
2) bereinigt um nicht-operative Aufwendungen und Erträge, z. B. Wertminderungen von Vermögenswerten, Erträge aus der Veräußerung von Immobilien, Erträge aus Zuschreibungen von in Vorjahren wertgeminderten Vermögenswerten.
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Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der HORNBACH Management AG, erklärte:
„Unser Unternehmen zeigt sich auch in einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld und bei einer zurückhaltenden Konsumstimmung widerstandsfähig. Wir konnten in allen unseren europäischen Märkten Wachstum erzielen und unsere Marktanteile in mehreren Ländern weiter ausbauen. Die Konsumenten sind bereit, in ihr Wohnumfeld zu investieren und empfinden dies als wichtig und sinnvoll. Wir sind von der Zukunftsfähigkeit unserer Branche überzeugt und investieren weiter in Wachstum. Mit den Neueröffnungen in Rumänien und Österreich treiben wir unsere europäische Expansion erfolgreich voran. Insgesamt sehen wir uns auf einem guten Weg, unsere Jahresziele zu erreichen.“
Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der HORNBACH Baumarkt AG, kommentierte:
„Wir richten uns konsequent an den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden aus und bieten ihnen kanalübergreifend die beste Unterstützung für ihre Heimwerkerprojekte. Und das sehr erfolgreich: In aktuellen Kundenumfragen in Deutschland und Österreich sind wir im Branchenvergleich die Nummer 1 bei der Kundenzufriedenheit. Außerdem erreichte unser Online-Shop in mehreren Ländern Top-Platzierungen. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis durch unsere Dauertiefpreisstrategie, gut positionierte Eigenmarken und ein umfassendes Online- und Offline-Serviceangebot.“
Nettoumsatz im Teilkonzern HORNBACH Baumarkt +4,7% – Onlineanteil gestiegen auf 13,1%
Bei der HORNBACH Baumarkt AG, dem größten operativen Teilkonzern, stieg der Umsatz in 6M 2025/26 um 4,7% auf 3.403,6 Mio. EUR (6M 2024/25: 3.251,2 Mio. EUR). Flächen- und währungsbereinigt stieg der Umsatz um 3,6% (6M 2024/25: +0,7%). Zum 31. August 2025 betrieb der Teilkonzern insgesamt 172 Bau- und Gartenmärkte sowie Onlineshops in neun europäischen Ländern. Im ersten Halbjahr wurde ein neuer Bau- und Gartenmarkt in Duisburg (Deutschland) neu eröffnet sowie ein älterer Standort in Mainz-Kastel (Deutschland) für Umbauarbeiten vorrübergehend geschlossen.
In Deutschland stieg der Halbjahresumsatz des Teilkonzerns HORNBACH Baumarkt um 2,9% auf 1.611,5 Mio. EUR (6M 2024/25: 1.566,5 Mio. EUR), während der flächenbereinigte Umsatz um 1,5% (6M 2024/25: +0,4%) zulegte. Die Umsatzerlöse außerhalb Deutschlands stiegen um 6,4% auf 1.792,2 Mio. EUR (6M 2024/25: 1.684,8 Mio. EUR) sowie flächen- und währungsbereinigt um 5,6% (6M 2024/25: +1,0%). Der Auslandsanteil am Umsatz des Teilkonzerns HORNBACH Baumarkt AG erhöhte sich auf 52,7% (6M 2024/25: 51,8%).
Der Anteil des Online-Umsatzes (inklusive Click & Collect) am Gesamtumsatz des Teilkonzerns HORNBACH Baumarkt wuchs in 6M 2025/26 auf 13,1% (6M 2024/25: 12,5%). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Online-Umsatz um 10,2% auf 447,3 Mio. EUR.
Wachstum über dem Branchendurchschnitt: Marktanteile weiter ausgebaut
Der Teilkonzern HORNBACH Baumarkt konnte seinen Marktanteil in Deutschland sowie in den internationalen Märkten weiter ausbauen. Der Marktanteil (GfK3)) stieg im Kalenderjahr 2025 (Januar bis Juli) in Deutschland auf 15,5% (2024: 14,9%), in Österreich auf 17,7% (2024: 17,3%), in Tschechien auf 38,5% (2024: 37,4%), in den Niederlanden auf 28,8 % (2024: 27,5%) und in der Schweiz auf 14,8% (2024: 14,3%).
Der Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union GmbH erzielte im ersten Halbjahr einen nahezu stabilen Umsatz von 195,8 Mio. EUR (6M 2024/25: 197,3 Mio. EUR). Der Teilkonzern betreibt derzeit 39 Baustoffmärkte im Südwesten Deutschlands und im grenznahen Frankreich.
Bereinigtes EBIT gesteigert – verbesserter Rohertrag kompensiert höhere Personalkosten
Das bereinigte EBIT der HORNBACH Gruppe stieg im ersten Halbjahr um 2,5% auf 272,2 Mio. EUR (6M 2024/25: 265,4 Mio. EUR), was auf eine starke Frühjahrssaison sowie eine solide Entwicklung im Sommer zurückzuführen ist. Die bereinigte EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 7,6% (6M 2024/25: 7,7%). Die Ertragsentwicklung in Q2 2025/26 resultiert im Wesentlichen aus inflationsbedingten Gehaltsanpassungen und einem Anstieg der Mitarbeiterzahl infolge neuer Markteröffnungen. Darüber hinaus ging das sonstige Ergebnis aufgrund eines positiven Sondereffekts im Vorjahr zurück. Der in Q2 2025/26 um 3,9% gestiegene Rohertrag konnte diese Effekte nur teilweise ausgleichen. In 6M 2025/26 übersteigt dagegen das Rohertragswachstum von 4,6% die gestiegenen Kosten.
Das bereinigte EBIT im Teilkonzern HORNBACH Baumarkt stieg in 6M 2025/26 um 3,9% auf 251,6 Mio. EUR (6M 2024/25: 242,2 Mio. EUR). Der Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union erzielte ein bereinigtes EBIT in Höhe von 3,6 Mio. EUR (6M 2024/25: 5,5 Mio. EUR) und der Teilkonzern HORNBACH Immobilien 32,5 Mio. EUR (6M 2024/25: 32,2 Mio. EUR).
Das Finanzergebnis in Q2 2025/26 war beeinträchtigt durch negative Währungseffekte in Höhe von 2,6 Mio. EUR, während sich im Vorjahr positive Effekte ergeben hatten (+2,3 Mio. EUR). In 6M 2025/26 lag das Ergebnis je Aktie der HORNBACH Holding mit 10,74 EUR nahezu auf dem Vorjahresniveau (6M 2024/25: 10,78 EUR).
Prognose für das Gesamtjahr bestätigt – Neueröffnungen im zweiten Halbjahr
HORNBACH bestätigt die am 21. Mai 2025 veröffentlichte Prognose. Der Konzern erwartet für das Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin einen Nettoumsatz auf oder leicht über* dem Vorjahresniveau (6.200 Mio. EUR) und ein bereinigtes EBIT auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 (269,5 Mio. EUR). Angesichts der guten Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr 2025/26 ist ein bereinigtes EBIT in der oberen Hälfte der prognostizierten Spanne derzeit wahrscheinlich.
Das zweite Halbjahr 2025/26 startet HORNBACH mit insgesamt drei Neueröffnungen von großflächigen HORNBACH Bau- und Gartenmärkten. Die Standorte in Bukarest-Colentina (Rumänien) und Eisenstadt (Österreich) wurden Anfang September eröffnet; Timișoara (Rumänien) eröffnet am 1. Oktober 2025. Darüber hinaus soll der zuvor geschlossene Baumarkt-Standort in Mainz-Kastel (Deutschland) im November 2025 als Fachmarkt für Bodenbeläge unter der Marke BODENHAUS wiedereröffnen.
Die Zahlen lesen sich zunächst negativ: Die Umsätze der Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland bleiben mit -4,0 (flächenbereinigt -3,5) Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums. Auch in Österreich (-2,0 Prozent) und der Schweiz (-2,7 Prozent/flächenbereinigt -2,5 Prozent) bleiben die Signale zurückhaltend. Allerdings ist der Vergleich mit dem Vorjahr nur bedingt aussagekräftig. Dort nämlich war das erste Quartal die deutlich stärkste Phase, bevor dann bekanntlich der veritable Wetterabsturz einsetzte. 


Die hagebau blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2023 zurück. Die Krise der Bauwirtschaft insbesondere im Wohnungsbau sowie die Konsumzurückhaltung der Endverbraucher wirkte sich aus. Der Gesamtumsatz ging um 14,5 Prozent auf 6,56 Mrd. Euro zurück. Dennoch investierte die hagebau im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 30 Millionen Euro in Zukunftsprojekte und ihre IT-Systemlandschaft.
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und einer wachsenden Kaufzurückhaltung verzeichnen die Globus Baumärkte im Geschäftsjahr 2022/2023 operativ ein Wachstum von 2,6 Prozent. Bilanziell wurde durch die Abgabe der AlphaTecc.-Elektrofachmärkte zum 1. Oktober 2022 für die Globus Fachmärkte GmbH & Co. KG ein Wachstum von 0,3 Prozent erreicht. Auch im laufenden Jahr 2023 gewinnen die Globus Baumärkte weiterhin Marktanteile.





Klar ist allerdings auch, dass sich dieser an sich respektable Anstieg ganz wesentlich aus den notwendigen Preissteigerungen generiert, denen sich bei der in jüngerer Geschichte beispiellosen Inflation auch die Branche nicht entziehen konnte. Obwohl gerade die Bau- und Gartenfachmärkte hier eine durchaus bremsende Wirkung erzielt haben, wie BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst betont. „Nach den Herausforderungen, die die weltweite Pandemie in der Produktions- und Lieferlogistik ausgelöst hat, haben unsere Händler ihre Läger gut gefüllt – und dies noch zu ‚normalen‘ Preisen. Unausweichliche Preisanpassungen haben den Markt also erst mit einiger Verzögerung erreicht.“
