„Essen ist fertig!“: Mit bunt gemischten Beet- und Balkonpflanzen Bienen und Co. anlocken
Beet- und Balkonpflanzen erfreuen Herz und Seele. Und nicht nur das. Mit ihrem üppigen Blütenbesatz unterstützen sie auch die Ernährung vieler wichtiger Bestäuberinsekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen. Meist weisen die kultivierten Pflanzen mehr Blüten auf als die Wildarten. Zudem bieten sie Nektar und Pollen über einen extrem langen Zeitraum: vom zeitigen Frühjahr bis zum ersten Frost im Spätherbst. Insbesondere in der blütenarmen Sommerzeit, wenn die Obstblüte längst vorbei ist.
Es ist angerichtet: Beet- und Balkonpflanzen versorgen viele Insekten, wie Bienen und Hummeln, mit lebenswichtigem Pollen und Nektar über einen extrem langen Zeitraum. (Foto: GMH/BVZ)
Die Vielfalt macht‘s
Wer den Bestäuberinsekten etwas Gutes tun möchte, bietet ihnen ein breites Spektrum verschiedener Pflanzen an. Zierpflanzen-Expertin Ute Ruttensperger sagt, warum: „Je vielfältiger die Bepflanzung des Balkons oder der Terrasse ist, desto mehr verschiedene Insekten werden angelockt.“ Viele nektar- und pollenreiche Beet- und Balkonpflanzen, einjährig oder mehrjährig – kombiniert mit blühenden Kräutern und Stauden – seien ideal, um auch auf Balkon und Terrasse die Biodiversität zu fördern. Denn unterschiedliche Blüten locken unterschiedliche Insekten an, erklärt die Leiterin des gartenbaulichen Versuchswesen an der Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau Heidelberg.
Ruttensperger rät Blumenliebhabern, aufmerksam ihren Balkon, ihren Garten oder ihre Terrasse zu beobachten. Mit einer gezielten Bepflanzung könne man dann die vorhandenen Bestäuberinsekten unterstützen. Das große Sortenspektrum blütenreicher Beet- und Balkonpflanzen bietet dafür geradezu paradiesische Auswahlmöglichkeiten.
Eines der interessantesten Treffen der Gartenbranche feiert am 30. Oktober im Maritim Hotel in Düsseldorf einen runden Geburtstag: Das IVG Forum Gartenmarkt des Industrieverband Garten (IVG) e.V. wird zehn Jahre alt.
Wolfgang Bosbach, langjähriger Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses, spricht auf dem 10. IVG Forum Gartenmarkt. (Quelle: IVG)
Im niederländischen Städtchen Arcen, rund 10 Autominuten von Venlo entfernt, bieten die Schlossgärten Arcen eine üppige Blumen- und Pflanzenpracht. 
Kinder pflanzen mit dem Projekt „Unser Schulgarten“ der Landgard Stiftung ihr eigenes Obst und Gemüse an.
Personen im Bild hinten v.l.: Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Katharinenschule Straelen, Teilstandort Auwel-Holt eröffneten Mark Ledwig (Vater/Mitglied im Förderverein), Armin Rehberg (Vorstandsvorsitzender der Landgard eG), Thomas Auler (Rektor Katharinenschule Straelen), Anja Laube (Mutter/Mitglied im Förderverein), Matthias Peun (Hausmeister am Standort Auwel-Holt) und Anke Brüx (Mutter/Mitglied im Förderverein) am Montag, dem 27. Mai 2019, den neuen Schulgarten im Rahmen des Projekts „Unser Schulgarten“ der Landgard Stiftung.(Foto: © Landgard Stiftung)