Im Dezember muss die Verbraucherstimmung wieder einen Dämpfer hinnehmen. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung erleiden Einbußen, während die Anschaffungsneigung ihr ohnehin sehr hohes Niveau leicht steigern kann. GfK prognostiziert für Januar 2020 einen Wert von 9,6 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Dezember dieses Jahres (9,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Dezember 2019.

Der konjunkturelle Gegenwind in Deutschland und vor allem die gesunkene Einkommenserwartung sorgen dafür, dass das Konsumklima leicht verliert. Dagegen stemmt sich jedoch die Anschaffungsneigung, die leicht zulegt.
„In einem stürmischer werdenden konjunkturellen Umfeld erweist sich die Anschaffungsneigung auch zum Jahresende 2019 als ein Fels in der Brandung. Die Verbraucher lassen sich ihre Kauflaune bislang nicht verderben“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Eine wichtige Stütze erfährt die Anschaffungsneigung dabei durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Drohende Strafzinsen für Geldanlagen haben die Sparneigung auf ein neues Allzeit-Tief stürzen lassen und machen das Sparen wenig attraktiv. Für den Handel sind das im Jahresendspurt sicherlich gute Nachrichten.“
Mit 31 Ausstellern und Ausstellergruppen ist das BGI Trade Center vom 28. bis 31. Januar 2020 auf der IPM Essen 2020 in Halle 1, Stand 1D12 in diesem Jahr besonders gut gefüllt. Neben Großhändlern beziehungsweise Im- und Exporteuren aus dem In- und Ausland sind im BGI Trade Center auch Produzentenvereinigungen und -verbände, Logistik- und Verpackungsunternehmen, IT Dienstleister sowie
Organisationen, die im Qualitätsmanagement und Zertifizierung tätig sind, wie MPS oder Transfair (Fairtrade Deutschland) als NGO vor Ort.
Das BGI-Trade Center war auch zur IPM 2019 ein Anziehungspunkt für viele Besucher (Foto: BGI)
In den deutschen Chefetagen hat sich die Stimmung zu Weihnachten merklich gebessert. 
