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Faire Zukunft bei der Dümmen Group

Dümmen GroupIm Rahmen einer Pressekonferenz während der IPM 2015 in Essen, teilte die Dümmen Group mit, dass man in Kürze, als erster Produzent von Jungpflanzen, weltweit mit dem begehrten Fairtrade-Siegel zertifiziert sein wird.

Das Unternehmen baut damit konsequent seine FairtradeNachhaltigkeitsstrategie aus. Zukünftig liefern die Rheinberger fair gehandelte Weihnachtssterne der Marke Red Fox an internationale Topfpflanzen-Produzenten. Sie folgen damit dem allgemeinen Wunsch nach einer ethischen, transparenten Produktionskette. Eine Entwicklung, die einen Gewinn für alle Beteiligten darstellt.

Weihnachtssterne mit Strahlkraft
Von den zertifizierten Poinsettias profitieren Gärtnereien, Endkunden und vor allem die Farmarbeiter in Äthiopien ganz konkret: So bekommen letztere zehn Prozent des erwirtschafteten Stecklingsertrags. Das Geld wird vor Ort von den Farmarbeitern und deren Familien für soziale Zwecke eingesetzt – beispielsweise zum Bau von Wasserbrunnen, zur Umsetzung von Bildungsprojekten oder zur Subventionierung von Arztbesuchen. Darüber hinaus sorgen die verbindlichen Fairtrade-Standards für bessere Arbeitssicherheit, bezahlten Urlaub, soziale Vorsorge und weitere die Lebensqualität steigernde Vorteile in den Produktionsländern.

Dümmen - ETHIOPIA POINSETTIAS ERNTE 2007 (1)

Ernte von Euphorbia pulcherrima (Poinsettien) in Äthiopien (Foto: Dümmen Group)

„Mit der Fairtrade-Zertifizierung will die Dümmen Group ihr gesellschaftliches Engagement weiter vertiefen. „Wir arbeiten schon länger nach den Richtlinien einer nachhaltigen Wertschöpfungskette. Das zeigt auch unsere Zertifizierung der Organisation MPS (More Profitable Sustainability). Die Zusammenarbeit mit Fairtrade bietet uns nun die Möglichkeit, dies auch nach außen zu kommunizieren“, so Sonja Dümmen, Leiterin Marketing bei der Dümmen Group.

Sowohl in Deutschland als auch international hat der Markt Vorteile durch ethisch gehandelte Produkte: Die Handelspartner erhalten mehr Sicherheit, da der verantwortungsbewusste Kunde von heute immer häufiger nach fairen Produkten verlangt – für dieses Mehr an Transparenz und Verantwortung ist er auch bereit mehr zu zahlen, denn so kauft er mit gutem Gewissen.

Zertifizierte Wertschöpfung auf allen Ebenen
Um das Fairtrade-Siegel auf seinen Produkten führen zu dürfen, müssen Unternehmen strenge Auflagen erfüllen. Die Zertifizierung findet dabei auf Produzenten- und Handelsebene statt. Im Fall der Red Fox Weihnachtssterne wird in einem ersten Schritt der Produktionsprozess der Mutterpflanzen in Äthiopien von einer unabhängigen Organisation zertifiziert.

Als nächstes findet die Zertifizierung sämtlicher Handelspartner statt, die in die Vertriebskette eingebunden sind. Hierunter fallen der Produktionsstandort der Dümmen Group in Rheinberg, wo die Stecklinge bewurzelt werden; die Gärtnereien, die die Jungpflanzen zu fertigen Weihnachtssternen aufziehen und der Handel. Nur wenn jeder Partner dieser Kette zertifiziert ist, dürfen Produkte, wie die Red Fox Weihnachtssterne, als fair gehandelte Ware das begehrte Siegel tragen.

Fairer Handel bedeutet Zukunft
Züchter, Produzenten und Handel können die immer wichtiger werdenden Fairtrade-Produkte nicht mehr ignorieren, denn: Der Konsument verlangt danach. Fairtrade steht für Verbesserungen von Lebens- und Arbeitsbedingungen im weltweiten Handel in Entwicklungsländern. Gerade in einer Zeit, in der es in vielen Marktbereichen einen zunehmenden Mangel an Transparenz in der Produktionskette gibt, bietet Fairtrade die große Chance, hier klarer zu kommunizieren.

Hierbei spielen die verbindlich festgelegten Fairtrade-Standards eine entscheidende Rolle: Bestimmte Vorgaben in ökonomischer, ökologischer sowie sozialer Hinsicht gewährleisten unter anderem einen umweltschonenderen Anbau, garantieren stabile Mindestpreise oder verbessern die Arbeitsbedingungen in den Entwicklungs-/Ursprungsländern.

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Fairtrade Broschüre der Dümmen Group (Bild: Dümmen Group)

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