Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – wird im Oktober 2021 voraussichtlich +4,5 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber September 2021 voraussichtlich um 0,5 %.
Verbraucherpreisindex, Oktober 2021:
+4,5 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,5 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Oktober 2021:
+4,6 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,5 % zum Vormonat (vorläufig)
Insbesondere die Preissteigerung für Haushaltsenergie und Kraftstoffe von +18,6 Prozent sowie die Preisentwicklung bei Nahrungsmittel um +4,4 % wirkten sich auf das Ergebnis aus.
Die hohen Inflationsraten seit Juli 2021 haben darüber hinaus eine Reihe von Gründen, darunter Basiseffekte durch niedrige Preise im Jahr 2020. Hier wirken sich insbesondere die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze und der Preisverfall der Mineralölprodukte erhöhend auf die Gesamtteuerung aus. Hinzu kommen neben den üblichen Marktentwicklungen die Einführung der CO2-Bepreisung seit Januar 2021 sowie krisenbedingte Effekte, wie die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen, die sich vorerst nur teilweise und abgeschwächt im Verbraucherpreisindex und in der Inflationsrate niederschlagen.
Die Stimmung der Verbraucher zeigt im Oktober ein uneinheitliches Bild. Die Anschaffungsneigung steigt noch einmal an, während Konjunktur- und Einkommenserwartung Einbußen hinnehmen. Da auch die Sparneigung spürbar zurückgeht, prognostiziert GfK für das Konsumklima für November 0,9 Punkte und damit 0,5 Punkte mehr als im Oktober dieses Jahres (revidiert 0,4 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Oktober 2021.

Bundeswirtschaftsministerium übernimmt 60 Prozent der Standkosten
Seit Monaten setzen steigende Rohstoffpreise und Engpässe in der Lieferkette bedingt durch die Corona-Pandemie viele Wirtschaftsbereiche in Deutschland massiv unter Druck. Zahlreiche Branchen mussten ihre Preise bereits erhöhen. Auch einige Segmente aus der Gartenbranche waren von dieser Entwicklung betroffen.
Seit dem 13. Oktober 2021 haben auch die Heimwerker, Gartenfreunde und Profikunden in der größten Stadt der niederländischen Provinz Gelderland direkten Zugriff auf das komplette Hornbach-Sortiment: 

Stärkste Wachstumstreiber im E-Commerce unter den Warengruppen waren im Q3/2021 Lebensmittel, DIY & Blumen, Hobby & Freizeitartikel.