Die Blitzumfrage unter den Mitgliedern des Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels zum Valentinstag erbrachte ein einheitliches Bild: Die meisten Großhändler sahen die Umsätze auf etwa gleichem Niveau, bei etwas geringerem Mengenumsatz. Bis plus oder minus 5 Prozent zum Vorjahr schätzten die Befragten ihr Ergebnis zum Valentinstag ein. Damit waren alle recht zufrieden, da die aktuelle Stimmungslage mit Konsumzurückhaltung bei vielen Konsumgütern im Vorfeld für Befürchtungen gesorgt hatte.

Der Frühlingsliebling Tulpe war zum Valentinstag in diesem Jahr ein teures Geschenk, da griffen die meisten Konsumenten doch lieber zum Klassiker, der roten Rose. (Foto: Buchwald)
Keine Katerstimmung am Aschermittwoch
Dass sich der Valentinstag diesmal direkt an die Karnevalstage anschloss, sorgte nicht für Katerstimmung am Aschermittwoch. „In der Vorbereitung hat der Karneval sehr gestört“ äußerte sich ein Großhändler vom Niederrhein. Richtig viel verkauft habe er nur am 13. und 14. Februar, auch der Nachverkauf sei relativ gut verlaufen. Die 5. Jahreszeit habe keine Auswirkungen auf das Valentinsgeschäft gehabt, urteilten jedoch die meisten Großhändler, vielmehr sei das frostfreie und in vielen Landesteilen sogar milde Wetter entscheidend für einen guten Abverkauf gewesen.
Wenige Ausreißer bei den Preisen
Als „fast unspektakulär“ charakterisierte ein Großhändler aus Westfalen den Ablauf des diesjährigen Valentinstages. Es gab die üblichen Preisschwankungen. Kurzzeitig waren rote Rosen im Preishoch an den Versteigerungsuhren, doch die meisten Händler hatten vorgesorgt und vorbestellt. Andere setzten darauf, dass die Preise kurzfristig nachgeben, je näher der Valentinstag rückt. Insgesamt war das Preisniveau für Valentinstagverhältnisse gemäßigt. Nur Tulpen hatten 30 % höhere Preise als im Vorjahr. Aus diesem Grund wurden auch weniger Tulpen verkauft. Rosen bleiben das Top-Produkt zum Valentinstag, wobei das abverkaufte Sortiment in Preiskategorien und Sorten immer breiter wird. Rosen in Lachs, Dunkelrosa und Lila waren allerdings nicht mehr so gefragt. Die Floristen griffen eher wieder zum Klassiker, der roten Rose. Weitere beliebte Produkte waren in diesem Jahr Eustomas, Narzissen und Santinis. Bei den Topfpflanzengroßhändlern waren Orchideen hoch im Kurs, das wirkte sich allerdings auch auf die Einkaufspreise aus. Spitzenpreise konnten oft nicht in vollem Umfang weiterberechnet werden. Ein Florist aus dem Ruhrgebiet bringt es auf den Punkt: „Wenn ich 9 Euro für eine langstielige rote Rose verlange, sehe ich neue Kunden nur ein einziges Mal und meine Stammkunden sind verärgert.“
Positive Stimmung nach außen tragen
Die teils gedrückte Stimmung bei den Floristen im Vorfeld des Valentinstages sahen einige Großhändler als besondere Herausforderung. „Es gibt einige, die sich von der schlechten Allgemeinstimmung anstecken lassen, dabei geben die Verbraucher oft gerne ein bisschen mehr für Blumen aus, weil sie wissen das alles etwas teurer wird“, meint ein Großhändler aus Baden-Würtemberg.
Bei den Großhändlern selbst war die Stimmung insgesamt gut. „Mit dem Valentinstag lässt sich eine positive Stimmung nach außen tragen“ sagt ein Händler, der wie alle Befragten findet, dass sich das Einkaufsverhalten der Konsumenten zum Valentinstag nicht entscheidend verändert hat. Einige bemerkten stärkere Aktionsangebote im LEH, aber „an diesem Tag geht man weiterhin zum Floristen!“
Valentinstag bleibt weiterhin beliebter Blumentag
Alle Befragten gehen davon aus, dass der Valentinstag ein starker Blumentag bleiben wird, wenn auch in den östlichen Bundesländern auf niedrigerem Niveau. Dort wartet mit dem Frauentag am 8. März der nächste starke Verkaufstag auf die Blumenhändler. Dieser Tag gewinnt inzwischen in allen Bundesländern an Boden. Alle deutschen Großhändler haben jedoch eines gemeinsam: Sie hoffen, dass sich zu den aktuell frühlingshaften Temperaturen auch bald die Sonne zeigt und gehen mit diesem kleinen Wunsch zuversichtlich in das Frühlingsgeschäft.
Die Baumarktkette toom setzt bereits seit Jahren bei der Um- und Neugestaltung ihrer mehr als 300 Standorte konsequent auf Nachhaltigkeit in allen Bereichen. Durch eine ressourcenschonendere Bauweise bei Umbau, Neubau und Modernisierung hat toom bereits einige Erfolge erzielt. Im Jahr 2023 konnte allein der Stromverbrauch um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert werden.



Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Januar 2024 bei +2,9 %. Im Dezember 2023 hatte die Inflationsrate bei +3,7 % gelegen, im November 2023 bei +3,2 %. Niedriger als im Januar 2024 war die Inflationsrate zuletzt im Juni 2021 (+2,4 %). „Die Inflationsrate hat sich zu Jahresbeginn abgeschwächt“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. „Die Preissituation bei den Energieprodukten entspannt sich sichtlich und der Preisauftrieb für Nahrungsmittel verlangsamt sich weiter. Er liegt aber weiterhin über der Gesamtteuerung“, so Brand. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2024 gegenüber dem Vormonat Dezember 2023 um 0,2 %.

Die Fruit Logistica gibt auch für die Erzeugergenossenschaft Landgard den Startschuss für das Obst- und Gemüsejahr 2024. 










Zur 40. IPM ESSEN hat sich die Messe Essen für die Aussteller der Weltleitmesse des Gartenbaus etwas Besonderes überlegt: Jeder Stand hat am ersten Messetag einen Gutschein für eine Baumpflanzung erhalten. Die Codes können online auf der Web-Plattform Treedom eingelöst werden, die mit Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Afrika, Mittel- und Südamerika sowie Südasien kooperiert. 
Nach zehn intensiven Messetagen zieht das Team von „1000 gute Gründe“ ein positives Fazit zur Blumenhalle bei der Grünen Woche 2024: Die diesjährige Hallengestaltung wurde von den verschiedensten Seiten sehr gelobt. Dabei stand das Thema Nachhaltigkeit auch in diesem Jahr bei der Gestaltung der Blumenhalle und der Materialauswahl ganz klar im Fokus.
Seit 2022 überzeugt COMPO BIO GRANUPLANT® Drainage- und Pflanzgranulat als nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Blähton – mit 96 Prozent weniger CO2-Emissionen. Ab 2024 erweitert COMPO die Produktlinie deshalb um ein 100 Prozent biologisches, sauberes und sicheres Indoor-Konzept.


