Die ersten Köpfe sind schon zu sehen – ein untrügliches Zeichen: Die Spargelsaison 2025 hat begonnen! In den nächsten Wochen landet nun wieder frischer Spargel auf den Märkten und in den Küchen – die Vorfreude ist groß.
Auf dem Spargelhof Toppheide in Glandorf haben Branchenvertreter und NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen den offiziellen Startschuss für die Saison gegeben. Bei strahlendem Frühlingswetter drehte sich alles rund um das knackige Gemüse und aktuelle Trends. Auch der Genuss kam nicht zu kurz: Frisch zubereiteter Spargel wurde in verschiedensten Variationen serviert – als Suppe, im Salat oder ganz klassisch mit Sauce Hollandaise. Ein Genuss für alle Gäste und ein Vorgeschmack auf die kommenden Wochen.

Gaben offiziell den Startschuss für die Spargelsaison: (v. r.) NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen, NRW-Landwirtschaftskammerpräsident Karl Werring, Spargelanbauer Klaus und Johann Toppheide (Foto Landesverband Gartenbau)
Solide Ernteaussichten in NRW
Ministerin Silke Gorißen betonte die Bedeutung Nordrhein-Westfalens als eines der größten deutschen Spargelländer: Mit einer Anbaufläche von 3.726 Hektar und einer Erntemenge von rund 18.760 Tonnen im Jahr 2024 zeigt sich das Bundesland als verlässlicher Produzent des edlen Gemüses. Trotz einer leicht rückläufigen Anbaufläche in diesem Jahr gibt Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, Entwarnung: „Die Wetterbedingungen der vergangenen Monate waren für den Spargelanbau ideal. Dank der ergiebigen Regenfälle im Winter ist der Boden gut mit Feuchtigkeit versorgt – insbesondere die tieferen Bodenschichten, aus denen die Spargelpflanzen jetzt schöpfen können. Seit Anfang März ist der Oberboden weitgehend abgetrocknet, sodass die Betriebe beste Voraussetzungen hatten, ihre Felder optimal auf die neue Saison vorzubereiten.“ Entsprechend optimistisch blicken die Spargelanbauer auf die kommenden Wochen. „Eines ist sicher: Es wird genug Spargel geben, damit alle Genießer satt werden“, verspricht Werring.
Heimischer Spargel: Frisch, nachhaltig, regional
Warum sollte man sich für deutschen Spargel entscheiden? „Kurze Transportwege, maximale Frische und die Unterstützung der regionalen Landwirtschaft sprechen für sich“, betont Willy Kreienbaum, Vorsitzender der Spargelvereinigung Westfalen-Lippe. Der Spargelanbauer weiß: „Frischen deutschen Spargel gibt es nur jetzt! Deshalb genießt man ihn in der Saison umso mehr.“ Lokal gekaufter Spargel hat einen niedrigen CO2-Fußabdruck und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Auch preislich gibt es für jeden Geldbeutel die passende Qualität: Von Spitzenware bis hin zu Stangen zweiter Klasse für Suppen oder Saucen ist alles dabei.
Auch grüner Spargel landet immer häufiger auf den Tellern der Verbraucher. Kochsendungen und Foodblogs feiern ihn für seine Vielseitigkeit. Dennoch dominiert weißer Spargel mit 90 % der Anbaufläche weiterhin das Bild.
Landwirtschaftsministerin ist Spargel-Fan
„Der erste heimische Spargel auf dem Teller bedeutet für mich: Der Frühling ist da“, sagte Ministerin Silke Gorißen. „Die Spargelbetriebe in Nordrhein-Westfalen, die meisten von ihnen von Familien geführt, bieten das traditionelle Frühlingsgemüse auch in diesem Jahr in gewohnt hochwertiger Qualität an. Der beste Spargel kommt aus der Region. Ein Vorteil, wenn man den Spargel direkt vom Landwirt bezieht, ist, dass Erzeuger die Möglichkeit haben, auf Wochenmärkten oder im Hofladen mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und sie von der besonderen Qualität und Frische regional angebauter Lebensmittel zu überzeugen.“
Spargelernte ist Fleißarbeit
Ohne sie geht nichts: Die fleißigen Erntehelfer, die auf den Feldern die begehrten Stangen ernten. Während viele Bereiche der Landschaft vermehrt von Technisierung geprägt sind, wird Spargel weiterhin per Hand gestochen. Doch auch auf den Spargelhöfen gibt es technische Unterstützung. „Anhand von Drohnenaufnahmen können Anbauer die passenden Felder auswählen und mithilfe von GPS die Dämme so aufbauen, dass der Spargel optimal wächst. Auch moderne Erntehilfen wie die elektrisch betriebenen Spargelspinnen entlasten unsere Mitarbeiter enorm“, weiß Karl Werring. Diese Maschinen heben die Folien an und transportieren den geernteten Spargel. Auch bei der Sortierung und dem Schälen setzen die Betriebe verstärkt auf Automatisierung.
Spargel auch nach Feierabend
Für Familie Toppheide bedeutet die Saison Hochbetrieb – aber auch kulinarischen Hochgenuss. Auf einer Fläche von knapp 30 Hektar baut sie Spargel an. Hinzu kommen noch einmal über 30 Hektar für Erd- und Himbeeren. „Spargel kommt bei uns während der Saison fast täglich auf den Teller“, verrät Andrea Toppheide. Und wann ist der Punkt erreicht, an dem es reicht? „Ehrlich gesagt: Nie! Denn Spargel ist so vielseitig – es gibt immer wieder neue Kreationen zu entdecken.“
Tag des Deutschen Spargels: Ein Festtag für das königliche Gemüse!
Am 5. Mai wird bundesweit der „Tag des Deutschen Spargels“ gefeiert – und die Verbraucher dürfen sich freuen. „Viele Betriebe planen eine ganze Woche voller Aktionen“, berichtet Willy Kreienbaum, Vorsitzender der Vereinigung der Spargelanbauer Westfalen-Lippe e.V. „Zudem unterstützen zahlreiche Supermärkte unsere Kampagne und bewerben den heimischen Spargel.“ Ein weiteres Highlight: Die „Spargelstrasse NRW“ lädt zum Entdecken ein. Mehr als 140 Höfe von Ostwestfalen-Lippe bis ins Rheinland bieten frischen Spargel direkt vom Erzeuger. Bürgerinnen und Bürger können hier Spargel genießen und erleben.
Vom 10. bis 12. April 2025 wird das Shanghai New International Expo Centre zum Meeting-Point der grünen Branche in Asien und darüber hinaus. Die Hortiflorexpo IPM Shanghai, Chinas führende Fachmesse für den Gartenbau, geht in ihre 27. Auflage. Als internationaler Partner unterstützt die Messe Essen gemeinsam mit Shanghai Intex den Veranstalter China Flower Association bei der Durchführung dieses Branchenhighlights. Begleitet wird der Auslandsableger der IPM ESSEN von einem hochkarätigen Rahmenprogramm, das aktuelle Trends aufgreift und Expertenwissen vermittelt.
Wenn die gesamtwirtschaftliche Lage schwierig ist, kommt es für die Händler der Gartenbranche darauf an, dass Ihre Strategien und Verkaufskonzepte ‚sitzen‘. Ein wichtiges Instrument für Benchmarking und Feinjustierung der eigenen Marken ist dabei der BHB-GardenSummit. Das knackige Kurzevent, das auch diesmal wieder den Abschluss der Fachmesse spoga+gafa bildet, findet am 
Royal FloraHolland hat das Geschäftsjahr 2024 laut dem am 4. April veröffentlichten Geschäftsbericht 2024 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 10 Millionen Euro, nach Steuern 6 Millionen Euro. Dies liegt über dem erwarteten ausgeglichenen Ergebnis des Vorjahres. Der Produktumsatz stieg 2024 im Vergleich zu 2023 um 5 % auf 5,3 Milliarden Euro (2023: 5,1 Milliarden Euro). Dies ist der zweithöchste Umsatz aller Zeiten (2021: 5,6 Milliarden Euro). 


Die IPM ESSEN 2025 war ein voller Erfolg. Das bestätigt die jüngst veröffentlichte Veranstaltungsanalyse. Sie gibt Aufschluss über detaillierte Befragungsergebnisse und die wichtigsten Trends der Messe. Darin wird nicht nur die hohe Zufriedenheit der Aussteller und Besucher deutlich, sondern auch die beeindruckende internationale Präsenz und das wachsende Interesse an nachhaltigen Lösungen im Gartenbau. Bereits während der letzten Messelaufzeit haben über 60 Prozent der Aussteller ihren Stand für das kommende Jahr gebucht. Alle Vorzeichen der nächsten Weltleitmesse stehen daher auf Grün.
Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ) weist für das Geschäftsjahr 2024 des Konzerns einen Gewinn und eine gestärkte Bilanz aus. Konkret lag der erzielte Umsatz bei rund 2,9 Mrd. EUR und damit nur knapp unter dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis sowie vor als außerordentlich zu betrachtenden Aufwendungen und Erlösen (EBIT) lag bei 21 Mio. EUR. Damit fiel es zwar um rund -4 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahr, ist aber dennoch ein mit Blick auf die allgemeinen Rahmenbedingungen noch „akzeptabler Wert“, so der Vorstand. Der Gewinn vor Steuern betrug 8 Mio. EUR und lag ebenfalls unter dem budgetierten Planwert.
In der ersten Erhebung nach den Neuwahlen zum Deutschen Bundestag erholt sich die Verbraucherstimmung etwas: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung verbessern sich. Da jedoch auch die Sparneigung in diesem Monat zunimmt, bleibt das Konsumklima nahezu unverändert. Die Verbraucher erwarten für April 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -24,6 Zähler) einen minimalen Anstieg von 0,1 Zähler auf -24,5 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im März auf 86,7 Punkte, nach 85,3 Punkten im Februar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit der aktuellen Lage. Die Erwartungen stiegen merklich. Die deutsche Wirtschaft hofft auf Besserung.


