Die neue Runde der FachGartenCenter-Inspektionen des Verbands Deutscher Garten-Center (VDG) ist angelaufen. Aktuell sind Marion Illemann, Kristina Kulp und Oliver Mathys in den Gartencentern der Mitglieder unterwegs. Ihr Blick richtet sich konsequent auf das, was Kundinnen und Kunden im Markt erleben: Beratung, Warenpräsentation, Orientierung, Atmosphäre und Service.
Für die teilnehmenden Gartencenter ist die Inspektion weit mehr als eine Bewertung. Sie bietet einen professionellen Außenblick auf das Tagesgeschäft, macht Stärken sichtbar und zeigt auf, wo sich mit gezielten Maßnahmen noch mehr Wirkung erzielen lässt. Die Ergebnisse erhalten die Betriebe zeitnah nach der Inspektion in Bild und Text – als praxisnahe Grundlage, um Verbesserungen direkt im eigenen Markt umzusetzen.

Die Inspektion der Fachgartencenter soll den Inhabern dazu dienen die eigene Qualtät aus Kundensicht zu prüfen und weiterzuentwickeln (Foto: FGC)
„Die FachGartenCenter-Inspektion hilft unseren Mitgliedsbetrieben ganz konkret dabei, die eigene Qualität aus Kundensicht zu prüfen und weiterzuentwickeln. Besonders wertvoll ist, dass unsere Inspektorinnen und Inspektoren nicht nur bewerten, sondern auch Anregungen, Ideen und Erfahrungen aus anderen teilnehmenden Betrieben mitbringen. Genau das stärkt den Netzwerkgedanken im VDG und schafft zusätzlichen Nutzen für jedes einzelne Gartencenter“, sagt Susanna Forst, Projektleiterin des VDG.
„Gerade im Frühjahr, wenn die Kundenfrequenz hoch ist und die Märkte besonders gefordert sind, zeigt sich, wie gut ein Betrieb in der Praxis aufgestellt ist. Deshalb werden die meisten Inspektionen in dieser Phase durchgeführt. Eine Teilnahme ist auf Wunsch aber auch im Herbst möglich.“
Mit Marion Illemann, Kristina Kulp und Oliver Mathys setzt der VDG in diesem Jahr auf drei erfahrene Fachleute, die jeweils eigene Schwerpunkte und besondere Expertise in die Beratung einbringen. Davon profitieren die teilnehmenden Betriebe doppelt: Sie erhalten nicht nur eine fundierte Bewertung, sondern auch gezielte, individuell nutzbare Empfehlungen für die Weiterentwicklung ihres Gartencenters.
Ein zentrales Element der Auswertung ist ein Ampelsystem, das den Betrieben ihren Handlungsbedarf auf einen Blick verdeutlicht. Die teilnehmenden Gartencenter sehen ihre Ergebnisse jeweils im Vergleich zum Durchschnittswert: Grün steht für überdurchschnittliche Leistungen, Orange signalisiert Handlungsbedarf und Rot zeigt Bereiche an, die unter dem Durchschnitt liegen. So wird schnell erkennbar, wo ein Betrieb bereits stark aufgestellt ist und an welchen Stellen gezielt nachgeschärft werden kann.
Ein weiterer Anreiz: Ausgezeichnet werden ausschließlich die Gartencenter, die den Gold-Standard erreichen. Darüber hinaus werden Auszeichnungen für besondere und ungewöhnliche Leistungen sowie für sogenannte Herzensangelegenheiten vergeben – also Merkmale, die einer Inspektorin oder einem Inspektor persönlich besonders positiv aufgefallen sind. Das können große Ideen ebenso sein wie kleine Details, die durch Herzlichkeit, Individualität oder besondere Kreativität überzeugen.
Die offizielle Ehrung erfolgt im Rahmen der nächsten Wintertagung des Verbands vom 17. bis 19. Januar 2027 in Papenburg. Die teilnehmenden Betriebe selbst erhalten ihre Ergebnisse jedoch bereits deutlich früher, im zeitlichen Anschluss an die Inspektionen.
Für inhabergeführte Gartencenter liegt der Nutzen auf der Hand: Die FachGartenCenter-Inspektion unterstützt sie dabei, ihr Profil zu schärfen, Qualität systematisch weiterzuentwickeln und den eigenen Markt aus einer Perspektive zu betrachten, die im Tagesgeschäft oft zu kurz kommt. Damit wird die Inspektion zu einem Instrument, das nicht nur Standards überprüft, sondern konkrete unternehmerische Impulse liefert.
Mit dem Projekt unterstreicht der VDG einmal mehr seinen Anspruch, die Branche aktiv voranzubringen und seinen Mitgliedern echten Mehrwert zu bieten – durch Qualitätsentwicklung, Wissenstransfer und ein starkes Netzwerk.