Heiko Schelmbauer-Isaksen (56) hat am 1. Oktober 2022 die Geschäftsführung der hagebau Dachallianz Einzelhandel sowie der Baumarktallianz West übernommen. Er folgt auf Jürgen Ritzmann, der zum Jahresende in den Ruhestand eintritt.

Heiko Schelmbauer-Isaksen ist seit dem 1. Oktober neuer Geschäftsführer der hagebau Dachallianz Einzelhandel. (Foto: hagebau)
Schelmbauer-Isaksen ist seit über 20 Jahren in verantwortlichen Positionen im Einkauf tätig, davon vierzehn Jahre für die hagebau, zuletzt als Abteilungsleiter Category Management Bauen. Seit April dieses Jahres führte er die Einkaufsabteilung der Bauvista.
„Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Schelmbauer-Isaksen einen ausgewiesenen Einzelhandelsexperten für die Nachfolge von Jürgen Ritzmann gewinnen konnten, der zudem ein tiefes Verständnis für die Arbeit in Einkaufskooperationen mitbringt. Wir sind davon überzeugt, dass sich daraus für die Dachallianz wertvolle strategische Weichenstellungen ergeben, um auch in herausfordernden Zeiten weiterhin erfolgreich zu sein,“ kommentiert Max Schneider, Beiratsvorsitzender der hagebau Dachallianz Einzelhandel. „Jürgen Ritzmann hat sich maßgeblich für den Erfolg der Dachallianz engagiert, dafür gilt ihm unser herzlicher Dank.“
Die 2020 gegründete Dachallianz Einzelhandel ist mit rund 280 angeschlossenen Einzelhandelsstandorten die größte Allianz innerhalb der hagebau. Auch die hagebau Soltau als Dienstleistungszentrale ist an der Dachallianz beteiligt, wodurch eine enge Verzahnung der Gesellschafter mit der Kooperation entsteht, von der die Industriepartnerstrategie der gesamten hagebau profitiert.

Der bisherige Chief Customerund Digital Officer sowie Country Manager Österreich Dr. Sebastian Gundel hat die OBI- Geschäftsführung mit Wirkung zum 23. September 2022 von Sergio Giroldi, der nach fast 20 Jahren erfolgreicher Leitung in den Ruhestand geht, übernommen.
Die Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) hat ihren Umsatz im zweiten Quartal (Q2) 2022/23 (1. Juni bis 30. August 2022) auf Basis der anhaltend stabilen und starken Kundennachfrage gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres weiter gesteigert. Im ersten Halbjahr (H1) 2022/23 (1. März bis 30. August 2022) wuchs der Konzernumsatz um 5,2 % auf 3.463,3 Mio. EUR (2021/22: 3.292,4 Mio. EUR).
Nach einer kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt die Verbraucherstimmung im September ihren Sinkflug fort. Die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung verzeichnen moderate Einbußen, die Einkommenserwartung stürzt auf ein neues Allzeittief ab. GfK prognostiziert für das Konsumklima für Oktober 2022 -42,5 Punkte und damit 5,7 Punkte weniger als im September dieses Jahres (revidiert -36,8). Die sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2022.

Auch das Statistische Bundesamt weißt darauf hin, wie sehr sich die hohen Gaspreise auf den Absatz von Düngemitteln in Deutschland auswirken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Düngemittelstatistik mitteilt, ging die Menge der in Deutschland in den Verkehr gebrachten Düngemittel im 2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal stark zurück. In den Absatzzahlen sind sowohl in Deutschland produzierte als auch importierte Düngemittel enthalten. 
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 84,3 Punkte gefallen, nach 88,6 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im August. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. Der Rückgang zieht sich durch alle vier Wirtschaftsbereiche. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage klar schlechter. Der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat deutlich zugenommen. Im Einzelhandel fielen die Erwartungen sogar auf ein historisches Tief. Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession.
Aufgrund der immens steigenden Gas- und Energiekosten sehen sich die Hersteller von Düngemitteln mit nie dagewesenen Herausforderungen konfrontiert. Laut Einschätzungen des Industrieverband Garten (IVG) e.V. steuert der Markt auf dramatische Preissteigerungen und Engpässe zu. Insbesondere die Verfügbarkeit von Harnstoff – Grundstoff vieler Stickstoffdünger – ist derzeit für deutsche Produzenten stark eingeschränkt und finanziell kaum noch abbildbar.