Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) hat vergangene Woche ihr Bürogebäude in der Kölner Innenstadt verkauft. Die RWZ wird voraussichtlich ab 2025 ihren zentralen Verwaltungsstandort nach über 35 Jahren am Hauptbahnhof innerhalb Kölns verlegen und zwar in den Stadtteil Marienburg. Dort wird in den kommenden zwei bis drei Jahren eigens für dieRWZ durch einen renommierten Kölner Projektentwickler ein gänzlich neues und modernes Bürogebäude realisiert.

Die RWZ Zentrale in Köln zieht bis 2025 vom Kölner Zentrum in den Stadtteil Marienburg um. (Foto: RWZ)
Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender der RWZ, freut sich auf den neuen Standort und fasst zusammen: „Die RWZ steht zurzeit vielleicht besser da als jemals zuvor. Die Stabilisierung des Unternehmens ist längst abgeschlossen, die Dynamisierung bereits in vollem Lauf, die finanziellen Spielräume zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens sind da. In 2023 folgt zunächst der beabsichtigte Rechtsformwechsel zur AG. In diesem Zusammenhang werden wir eine neue Unternehmensstrategie lancieren, welche Akzente auch auf neue Wachstumsfelder setzen wird. Unser neues, topmodernes Bürogebäude wird ein starkes Symbol für diesen Aufbruch werden.“
Michael Göthner, Finanzvorstand der RWZ, ergänzt: „Die Entscheidung zum Verkauf unserer ziemlich in die Jahre gekommenen Verwaltung am Hauptbahnhof ist das Ergebnis einer sehr sorgfältigen Analyse. Wir haben hier neben ökonomischen Überlegungen auch Kriterien wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Attraktivität für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch gewichtet. Hinzu kommt, dass wir für den Verkaufserlös in unseren operativen Geschäftsfeldern
bessere investive Verwendungsmöglichkeiten haben, als Geld in altem ‚Bunker-Beton’ zu binden.“
Neuer Besitzer der alten RWZ-Immobilie am Hauptbahnhof wird die Pandion AG sein, ein renommierter Kölner Projektentwickler mit starkem Leistungsnachweis. Dieser plant am Standort voraussichtlich eine komplette Neuentwicklung. Der Umzug der RWZ in das neue Bürogebäude in Köln-Marienburg wird laut derzeitiger Planung noch zwei bis drei Jahre dauern. Bis zur Fertigstellung der neuen Hauptverwaltung verbleibt die RWZ als Mieterin an bekannter Adresse. Der gesamte Prozess wurde begleitet vom Immobilienmakler BNP Paribas.
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Heiko Schelmbauer-Isaksen (56) hat am 1. Oktober 2022 die Geschäftsführung der hagebau Dachallianz Einzelhandel sowie der Baumarktallianz West übernommen. Er folgt auf Jürgen Ritzmann, der zum Jahresende in den Ruhestand eintritt. 

Der bisherige Chief Customerund Digital Officer sowie Country Manager Österreich Dr. Sebastian Gundel hat die OBI- Geschäftsführung mit Wirkung zum 23. September 2022 von Sergio Giroldi, der nach fast 20 Jahren erfolgreicher Leitung in den Ruhestand geht, übernommen.
Die Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG & Co. KGaA Konzern) hat ihren Umsatz im zweiten Quartal (Q2) 2022/23 (1. Juni bis 30. August 2022) auf Basis der anhaltend stabilen und starken Kundennachfrage gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres weiter gesteigert. Im ersten Halbjahr (H1) 2022/23 (1. März bis 30. August 2022) wuchs der Konzernumsatz um 5,2 % auf 3.463,3 Mio. EUR (2021/22: 3.292,4 Mio. EUR).
Nach einer kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt die Verbraucherstimmung im September ihren Sinkflug fort. Die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung verzeichnen moderate Einbußen, die Einkommenserwartung stürzt auf ein neues Allzeittief ab. GfK prognostiziert für das Konsumklima für Oktober 2022 -42,5 Punkte und damit 5,7 Punkte weniger als im September dieses Jahres (revidiert -36,8). Die sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2022.

Auch das Statistische Bundesamt weißt darauf hin, wie sehr sich die hohen Gaspreise auf den Absatz von Düngemitteln in Deutschland auswirken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Düngemittelstatistik mitteilt, ging die Menge der in Deutschland in den Verkehr gebrachten Düngemittel im 2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal stark zurück. In den Absatzzahlen sind sowohl in Deutschland produzierte als auch importierte Düngemittel enthalten. 
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im September auf 84,3 Punkte gefallen, nach 88,6 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im August. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. Der Rückgang zieht sich durch alle vier Wirtschaftsbereiche. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage klar schlechter. Der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate hat deutlich zugenommen. Im Einzelhandel fielen die Erwartungen sogar auf ein historisches Tief. Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession.