Der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) lud am 12. und 13. September 2023 Ausbilder und Ausbildungsverantwortliche der Garten-Center zu einer eigenen Tagung ein. Das Ergebnis freut die Verantwortlichen des Verbands in besonderem Maße.
Der VDG setzte ein wichtiges Zeichen gegen den Fachkräftemangel. Mit dem Ausbildertag machte der Verband deutlich, wie enorm wichtig eine fundierte Ausbildung für die Branche ist. Um die tägliche Arbeit der Ausbilderinnen und Ausbildern in den Garten-Centern zu unterstützen und ein hohes Ausbildungsniveau zu fördern, wurde eine spezielle Tagung ausgerichtet. Für den ersten Teil der Veranstaltung konnte mit Hannah Panidis eine Spitzenreferenten aus dem Bereich Kommunikation gewonnen werden. Im zweiten Teil unterrichten Canan Hoffmann und Peter Hermanns über Lerntypen und über eine optimierte Wissensvermittlung, was ebenfalls bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Garten-Center-Unternehmen auf großes Interesse stieß.

Ausrichter und Teilnehmer der Ausbildertagung 2023 des VDG (Foto: VDG)
Dazu die Inhaberin Anna-Maria Enßlin von 1A Garten in Nördlingen: „Die Tagung hat meine Erwartungen übertroffen. Besonders gefreut hat mich, dass das Erlernte auch tatsächlich im Gartencenter und auch im Umgang mit Auszubildenden/Mitarbeitern sehr gut umgesetzt werden kann. Diese beiden Tage haben mich definitiv zum Umdenken angeregt.“
Das Treffen stellt den Anfang einer neuen Serie dar. Dem Start möchte der VDG schon in einem halben Jahr die Fortsetzung folgen lassen. Für den Februar 2024 kündigt der Verband die zweite Tagung an, die dann im Raum Frankfurt stattfinden soll. Im Rahmen dieses Termins werde der Austausch unter den Teilnehmenden weiter gefördert und inhaltlich zum Ausbildungscodex der Garten-Center vorgetragen. Eine Einladung soll in Kürze folgen.
Die deutschen Baumobstbetriebe haben im Sommer 2023 eine unterdurchschnittliche Kirschenernte erzielt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach letzten Schätzungen zum Stichtag 20. August 2023 mitteilt, wurden insgesamt 40 200 Tonnen Kirschen geerntet. Verglichen mit der überdurchschnittlichen Ernte des Vorjahres von 48 700 Tonnen waren das etwa 8 500 Tonnen und damit 17,5 % weniger Kirschen. 
COMPO veröffentlicht seine erste Nachhaltigkeitserklärung für alle deutschen Standorte. Mit der Erklärung nach dem Standard des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im unternehmensweiten ESG-Programm erreicht. Sie zeigt umfassend und transparent die Grundsätze der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen Geschäftstätigkeiten und Entwicklungen im Zuge einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung auf und unterstreicht den Anspruch des Green Leaderships.


Auch wenn in den letzten Tagen der Hochsommer nochmal eine Extra-Runde gedreht hat: Mit dem September ist die Herbstsaison bei den Landgard-Mitgliedsbetrieben in vollem Gang. „Wir haben in der letzten Woche mit der Auslieferung der erste Callunen begonnen und sind, Stand heute, mit der Saison sehr zufrieden. Die Produktionsbedingungen hier im Rhein-Main-Gebiet waren in diesem Jahr für Heidepflanzen sehr gut, so dass unsere Ware eine Top-Qualität hat“, freut sich Steffen Bratfisch. Seit 2016 leitet der 42-Jährige in dritter Generation das Familienunternehmen Gartenbaubetrieb Bratfisch GbR in Obertshausen. „Die Kultur von Heidepflanzen gehört bei uns seit den 50er-Jahren quasi zur Familientradition. Außerdem sind wir eine der ersten Gärtnereien, die ‚Beauty Ladies®‘ in Lizenz kultiviert haben. Dadurch können wir natürlich auf einen enormen Erfahrungsschatz zurückgreifen.“
Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. hat durch die Consumer Panel Services GfK eine repräsentative Befragung zum Kaufverhalten bei Blumenerden durchführen und auswerten lassen. Analysiert wurden allgemeine Kauf- und Verwendungsgewohnheiten der Käuferinnen und Käufer von Pflanz- und Blumenerden. 


Zum 30-jährigen Bestehen der Messe „Green is Life“ in Waschau reiste VDG-Präsidentin Martina Mensing Meckelburg auf Einladung des polnischen Garten-Center Präsidenten Miroslaw Lakomiec zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Tschechien und Italien vergangene Woche in die polnische Hauptstadt. Neben der Messe stand auch der Besuch verschiedener polnischer Garten-Center in Warschau und Posen auf dem Programm. Beste Gelegenheit über den Tellerrand zu schauen und neue Impulse einzusammeln.
Mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Einführung eines Industriestrompreises bekräftigt der Handelsverband Deutschland (HDE) in einem Schreiben an Bundeskanzler Olaf Scholz, den SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich und weitere Spitzenpolitiker seine Forderung nach bezahlbaren Stromkosten für alle Branchen. Daher lehnt der HDE einen Industriestrompreis ab und spricht sich für die Absenkung der Stromsteuer auf das europäisch zulässige Minimum aus.