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Tengelmann-Holding steigert Umsatz um 4,7 Prozent

Unternehmensgruppe Tengelmann wächst auch in Zeiten der Transformation

  • Tengelmann legt Jahresbericht 2018 vor
  • Konsolidierter Nettoumsatz steigt auf 7,8 Milliarden Euro
  • Geschäftsfelder stärken ihre jeweiligen Marktpositionen
  • Zurückhaltende Erwartungen an das Geschäftsjahr 2019

Mit einem konsolidierten Nettoumsatz von 7,8 Milliarden Euro (2017: 7,5 Milliarden Euro) konnte die Unternehmensgruppe Tengelmann im Geschäftsjahr 2018 ein Umsatzplus von 4,7 Prozent (2017: 3,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht 2018 vor.

Sämtliche Geschäftsfelder trugen zu diesem positiven Ergebnis bei und festigten ihre führende Position im jeweiligen Marktsegment weiter. „Ich bin insgesamt zufrieden mit der positiven Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Jahr und den Beiträgen unserer Geschäftsfelder zu diesem Erfolg“, stellt der alleinige geschäftsführende Gesellschafter Christian Haub fest.

Do-it-yourself – OBI
OBI baute im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut seine Stellung als Marktführer der Do-It-Yourself-Branche in Zentraleuropa aus. Dies dokumentiert sich in einem Umsatzanstieg um 5,5 % auf 6,4 Milliarden Euro. OBI nutzt seine starke Stellung, um sich vermehrt als „Machbar Macher“ auf der gesamten Wertschöpfungskette zu positionieren und sich so vom Wettbewerb abzugrenzen.

Kleidung – KiK
KiK konnte 2018 zum zweiten Mal in Folge die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro übertreffen. Im Ranking deutscher Textilanbieter belegte das Unternehmen Platz fünf, im Textildiscount blieb es klarer Marktführer. KiK betrieb im abgelaufenen Geschäftsjahr 3.696 Filialen, davon 2.607 in Deutschland.

Nahversorger – TEDi
TEDi betreibt aktuell 2.120 Filialen, 1.647 davon in Deutschland, und ist damit in seinem Heimatmarkt einer der führenden Non-Food-Händler. Neben Deutschland ist das Unternehmen in 7 anderen europäischen Ländern aktiv. Durch Markteintritte in Italien und Polen konnte TEDi seine Präsenz weiter ausbauen.

E-Commerce – babymarkt.de
Im Geschäftsjahr 2018 konnte babymarkt.de seinen Umsatz um 7,5 Prozent auf knapp 150 Millionen Euro steigern. Größter Umsatztreiber war das deutsche Onlinegeschäft, gefolgt von guten Entwicklungen in Frankreich und in der Schweiz.

Venture Capital
Bei Tengelmann Ventures lag 2018 der Fokus vor allem auf der Arbeit mit dem bestehenden Portfolio. Von den Bestandsunternehmen entwickelten sich vor allem Masterplan (E-Learning), agrilution (Vertical Farming) und Blickfeld (LIDAR-Sensoren) besonders positiv. Um näher an Unternehmen und deren Gründern zu sein, eröffnete TEV im Mai 2018 ein neues Büro in Berlin. Die Beteiligungen von Emil Capital Partners in den USA konnten die kumulierte Umsatzleistung erneut nachhaltig steigern. Am deutlichsten trugen Cheribundi und Zeel sowie die Modeunternehmen American Giant und Amour Vert zu dem Erfolg bei. Im Geschäftsjahr 2018 wurden drei Exits erfolgreich durchgeführt.

Immobilien – Trei Real Estate
Trei Real Estate hat im Jahr 2018 Transaktionen im Wert von rund 160 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen, das 2018 sein zehnjähriges Beste¬hen feierte, verfolgt eine Doppelstrategie, in der die Entwicklung und die Investition in Wohnraum sowie das erfolgreiche Fach-marktzentren-Konzept Vendo Park im Mittelpunkt stehen.

Ausblick
Die Aussichten für das Jahr 2019 beurteilt Tengelmann angesichts der erwarteten wirtschaftlichen Eintrübung verhalten. „Wir beobachten diese Entwicklung genau und erwarten, dass sich die in den letzten Jahren gezeigte Dynamik im Konsumverhalten abschwächen wird“, dämpft Haub die Erwartungen.

Zum Jahresbeginn 2020 wird die neue Holding Tengelmann Twenty-One KG mit veränderter Ausrichtung in strategischer und internationaler Hinsicht an Stelle der bisherigen Holdingorganisation treten.

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