Der Gartenbau steht für bunte Farben, Natur und ein bisschen Romantik? Stimmt – aber eben längst nicht nur. Wie modern, technisch und vielseitig die Grüne Branche heute wirklich ist, zeigt die Landgard-Initiative „1000 gute Gründe“ gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und dem Landesverband Gartenbau NRW e.V. bis zum 11. Oktober auf der Landesgartenschau Neuss.
Das Großevent auf dem Gelände der ehemaligen Pferderennbahn in Neuss ist nicht nur eine gärtnerische Ausstellung, sondern eine echte Leistungsschau des Gartenbaus. So zeigen u.a. die berufsständischen Verbände auf drei Ausstellungsbereichen die ganze Vielfalt an Bäumen, Sträuchern und Zierpflanzen aus Nordrhein-Westfalen.

Hendrik Wüst bei der Eröffnung der Landesgartenschau NRW in Neuss (Foto: „1000 gute Gründe“)
Davon konnten sich im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Landesgartenschau Neuss am 16. April 2026 u.a. auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen, der Bürgermeister der Stadt Neuss, Reiner Breuer, sowie weitere geladene Gäste bei einem ersten Rundgang über das Gelände der Landesgartenschau überzeugen.
Die Frage „Was macht den modernen Gartenbau heute aus?“ steht auch im Zentrum einer Videoreihe, mit der die Initiative „1000 gute Gründe“ die Besucher der LAGA Neuss als Teil des Ausstellungsbeitrags der Baumschulen und Zierpflanzengärtner begrüßt. In fünf kurzen Filmsequenzen, die auf einer aufmerksamkeitsstarken Stele gezeigt werden, nimmt Tristan, der beliebte „1000 gute Gründe“-Gärtner, die Zuschauer mit hinter die Kulissen des Gartenbaus – mitten hinein in den Arbeitsalltag von Betrieben, in moderne Gewächshäuser und in eine Branche, die viel stärker von modernster Technik, dezidierter Planung und fachlichem Know-how geprägt ist, als viele denken.
Zu sehen ist, wie moderne Technologie, automatisierte Abläufe, der gezielte Einsatz von Ressourcen und Nützlingen sowie die richtige Produktauswahl den Gartenbau effizienter und nachhaltiger machen. Außerdem verrät Tristan, wie auch Verbraucher mit dem richtigen Wissen einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten können. So wird deutlich: Im Gartenbau arbeiten Menschen mit Leidenschaft – und mit einem klaren Anspruch, Know-how, Qualität und Umweltbewusstsein zusammenzubringen.
„Viele haben noch ein eher traditionelles Bild vom Gärtner oder der Gärtnerin im Kopf“, erklärt Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard. „Mit den ‚1000 gute Gründe‘-Videos auf der LAGA Neuss wollen wir zeigen, wie innovativ und zukunftsorientiert die Branche tatsächlich ist – und warum sie eine so wichtige Rolle spielt.“
Noch bis zum 11. Oktober können Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau in Neuss die Vielfalt des Gartenbaus live erleben und sich mit den Videos von „1000 gute Gründe“ selbst ein Bild davon machen, wie moderner Gartenbau Tradition mit Innovation verbindet und so damit bestens aufgestellt ist für die Zukunft.
Wer nicht persönlich nach Neuss kommen kann oder vorab einen Blick in die Beiträge werfen möchte, findet diese auch hier bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=MWNcPYD5keU
Ob Basilikum, Petersilie oder Minze: Frische Kräuter sind aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Dabei entdecken immer mehr Menschen Freude daran, Küchenkräuter selbst anzubauen. Auch die Nachfrage nach der COMPO BIO-Anzucht- und Kräutererde und dem COMPO-BIO Kräuterdünger sind innerhalb der letzten Jahre deutlich gestiegen. Deshalb erweitert COMPO zum Start in die Gartensaison 2026 sein ganzheitliches Bio-Anzucht- und Kräuterkonzept um die neue
Zum 1. April 2026 hat Marc Beckmann, Geschäftsführer der Landgard Nord Obst & Gemüse GmbH, den Vorsitz der Geschäftsführung der Landgard Obst & Gemüse Holding GmbH übernommen. Mit dieser Ernennung gleicht Landgard bewusst die Strukturen der Sparte Obst & Gemüse den bereits seit Anfang 2025 etablierten Strukturen in der Sparte Blumen & Pflanzen an.
Der Handelsverband Deutschland (HDE) mahnt weiter großen Reformbedarf an. Die am 13.04.2026 vorgestellten Pläne der Regierungskoalition sind zum Teil als gute erste Schritte in Richtung Entlastung zu sehen, gleichzeitig darf es nicht bei diesen minimalinvasiven Sofortmaßnahmen bleiben. Insbesondere fordert der HDE die Bundesregierung zu mutigen strukturellen Reformen wie der notwendigen Deckelung der Lohnnebenkosten und dem Abbau von Bürokratie auf.