Die Inflationsrate in Deutschland wird im September 2026 voraussichtlich +3,3 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber August 2026 um 0,6 %.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im September 2026 voraussichtlich +2,4 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 14,9 %. Damit nimmt die Teuerung für Energie im September weiter zu (August 2026: +10,5 % gegenüber August 2025; Juli 2026: +8,3 % gegenüber Juli 2025).
Verbraucherpreisindex, September 2026:
+3,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, September 2026:
+3,3 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+0,6 % zum Vormonat (vorläufig)
Die HORNBACH Gruppe steigerte ihren Nettoumsatz im zweiten Quartal (Q2) 2026/27 (1. Juni bis 31. August 2026) um 7,3% auf 1,8 Mrd. EUR. Hierzu trug eine robuste Kundennachfrage, insbesondere nach saisonalen Sortimenten, sowie ein positiver Kalendereffekt bei. Im ersten Halbjahr (6M) 2026/27 (1. März bis 31. August 2026) erhöhte sich der Umsatz um 6,0% auf 3,8 Mrd. EUR.
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland erleidet im September einen kräftigen Rückschlag. Das Konsumklima verliert nach den Erwartungen der Verbraucher für Oktober 3,8 Punkte und sinkt damit auf -30,6 Punkte (Vormonat revidiert: -26,8 Punkte). Der markante Rückgang ist neben einer gestiegenen Sparneigung vor allem auf das deutliche Abrutschen der Einkommenserwartung zurückzuführen. Auch die Anschaffungsneigung geht leicht zurück, während die Konjunkturerwartungen nahezu unverändert bleiben.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im September auf 89,9 Punkte, nach 88,8 im August. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage positiver. Auch ihre Erwartungen hellten sich weiter auf. Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Erholungskurs fort.
Im Verarbeitenden Gewerbe konnte der Index erneut zulegen. Dies war auf deutlich bessere Erwartungen zurückzuführen, besonders in der Elektrobranche. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmen hingegen etwas schlechter. Sie sind weiterhin unzufrieden mit dem Auftragsbestand. Die Automobilbranche bewegt sich auf schwierigem Terrain.