Die Deutschen machen sich wieder mehr Gedanken über den Schutz der Umwelt. Auf der anderen Seite gibt es für das eigene Verhalten keine Konsequenzen. Aus einer aktuellen Umweltbewusstseinsstudie geht hervor, dass Umweltprobleme an zweiter Stelle der wichtigsten Themen der Deutschen stehen. Umweltprobleme können sogar noch wichtiger sein als die bevorstehende Konfirmation. Auch, wenn man Konfirmationskarten bei Karten-Paradies kaufen kann, wird das Ereignis nicht von den eigentlichen Themen des Bundesumweltministeriums ablenken kann.
Schließlich gehen diese Themen alle Menschen etwas an. Der Klimawandel, der Verlust biologischer Vielfalt und fruchtbarer Böden macht den Deutschen eine große Sorge. Wenn diese so wichtigen Bestandteile in der Zukunft nicht mehr vorhanden sind, so wird man sich um die bevorstehende Generation sorgen.
Das Umweltbewusstsein ist groß. Man macht sich um seinen Nachwuchs Gedanken. Auf der anderen Seite sind die Deutschen auch der Meinung, dass der Zustand der unmittelbaren Umgebung gut ist. Die Tatsache, dass es einigen Regionen nicht mehr möglich ist aus dem Grundwasser Trinkwasser zu erstellen, geht den meisten Menschen leider nichts an. Der Zustand anderer Regionen wird aber als schwieriger eingeschätzt. Dies kann man auch an der Tatsache sehen, dass der Klimawandel ein allgegenwärtiges Problem darstellt.
Was kann man tun?
Eine gute Vorgehensweise ist es sich bewusst zu werden, inwieweit man mit seinem eigenen Handeln zum Umweltschutz beitragen kann. Kinder lernen schon in jungen Jahren mehr Verantwortung zu zeigen. Die Deutschen sind nicht ohne Grund Weltmeister darin ihren Müll zu trennen. Leider wird dies in vielen Länder noch vernachlässigt. Der Gelbe Sack und der Grüne Punkt sind hervorragende Maßnahmen, um Deutschland noch sauberer zu machen.
Weiterhin werden in vielen Supermärkten inzwischen mehr Taschen aus Papier oder Karton angeboten. Den Anteil an Plastiksäcken möchte man weitgehend reduzieren. Besonders in den Biomärkten sind Plastiksäcke gar nicht mehr zu finden. Alle Menschen müssen für das Thema Umweltschutz sensibilisiert werden und versuchen ein größeres Bewusstsein gegenüber diesem so wichtigen Thema zu entwickeln. Schließlich geht es darum die Erde in einem vernünftigen Zustand zu halten und sicherzustellen, dass die nächste Generation ausreichend Ressourcen hat.
Das Thema Umweltschutz kann man nicht ignorieren. Es spielt in der heutigen Gesellschaft eine große Rolle. Das ist auch gut so. Positive Tendenzen sind zu erkennen.
Der Startschuss ist gefallen: Die 37. IPM ESSEN ist eröffnet. Seit gestern präsentieren in der Messe Essen rund 1.600 Aussteller aus knapp 50 Ländern ihre Produktinnovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Gartenbaus: von Pflanzen über Technik bis hin zur Floristik und Ausstattung, Partnerland ist in diesem Jahr Belgien. Der belgische Botschafter S. E. Baron Willem van de Voorde zählte zu den Ehrengästen der feierlichen Eröffnungsfeier. Im Rahmen des Festaktes wurden zudem die Gewinner des Neuheitenschaufensters bekannt gegeben (siehe unten)
Mit dem symbolischen Zerschneiden des Bandes wurde die IPM ESSEN 2019 eröffnet. Zu den Eröffnungsgästen zählten (V.l.n.re.:) Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW; Eva Kähler-Theuerkauf, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Nordrhein-Westfalen; Helmuth Prinz, Präsident des Fachverbandes Deutscher Floristen FDF; Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen; Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft; Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen; S. E. Baron Willem van de Voorde, Botschafter des Partnerlandes Belgien; sowie Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau, und Gewinner des Neuheitenschaufensters. Außerdem im Bild rechts: die Blumenfee 2018/2019 Lea Ehlers. (Foto: Rainer Schimm/©MESSE ESSEN GmbH)
ZVG veröffentlicht Zahlen zum Blumen- & Zierpflanzenmarkt 2018