


Die Branchenverbände BHB – Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V., Industrieverband Garten (IVG) e.V., Verband Deutscher Garten-Center e.V. (VDG) und Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) unterstützen erneut die Initiative „Bienen füttern!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Deren Ziel ist es, möglichst viele Menschen über die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäubern zu informieren und Tipps zu bienenfreundlichen Pflanzen zu geben. Neben Politik, Landwirtschaft, Kommunen und Unternehmen kann auch jeder und jede Einzelne einen kleinen Beitrag zum Schutz der Bienen und anderer Bestäuber leisten.

Egal ob auf dem Balkon, im Garten, auf der Wiese oder dem Acker – die Initiative richtet sich an alle, die etwas für Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und Co. tun möchten. Denn die Hälfte der heimischen Wildbienen sind bedroht. Und auch Honigbienen finden nach der Obstund Rapsblüte vielerorts zu wenig Nektar. Dabei tragen Honig-, Wildbienen und viele andere Insekten maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Sie bestäuben 80 Prozent aller Pflanzen und sorgen für eine große Auswahl an Obst, Gemüse und Blumen.
Mit einer speziellen Aktion lädt die Initiative in diesem Jahr alle Bienenunterstützer dazu ein, auf www.bienenfuettern.de in einer Karte einzutragen, wo sie bienenfreundliche Pflanzen gepflanzt haben. Außerdem können sie angeben, wie groß ihre Blühfläche ist und welche Pflanzen sie ausgesucht haben. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden insgesamt 50 Bienenhäuser verlost. Teilnahmefrist ist der 16. August 2020. Die Initiative „Bienen füttern!“ wird über das Bundesprogramm Ökologischer
Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) finanziert und in diesem Jahr von sieben Partnern unterstützt. Dazu zählen neben BHB, IVG, VDG und ZVG der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V., die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. sowie der Deutsche Imkerbund e.V.
Nicht nur der Frühling stimuliert 2020 die Lust der Deutschen auf Garden-Living. Besonders in Corona-Zeiten wird das ganz private kleine Stück Natur auf Balkon, Terrasse und im Garten für viele zum wichtigsten Lebensraum. Schon früh wurde hier geputzt, verschönert und auch neu eingerichtet. Vielerorts zog der Lebensmitteleinzelhandel die Grillsaison erfolgreich vor. Und Garden-Living zählt zu den wenigen Sortimenten, die im E-Commerce 2019 schwarze Zahlen schrieben, während das Geschäft im Internet im März 2020 generell um fast 20 Prozent einbrach. Profitieren konnten hingegen in einigen Bundesländern bereits in strengen Shutdown-Zeiten Garten- und Baumärkte.
