Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland ist unverändert geblieben. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte im Januar bei 87,6 Punkten. Die Urteile zur aktuellen Lage wurden geringfügig nach oben korrigiert. Die Erwartungen trübten sich leicht ein. Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr.

Im Verarbeitenden Gewerbe konnte der Index merklich zulegen. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen fielen deutlich weniger skeptisch aus. Die Kapazitätsauslastung gab hingegen von 78,1 auf 77,5 Prozent nach. Sie liegt damit weiterhin unterhalb des langfristigen Mittelwertes von 83,2 Prozent.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima eingetrübt. Die aktuelle Lage wurde etwas schlechter eingestuft. Auch die Erwartungen waren skeptischer. In der Logistik bewegten sich Auftragsbestand und Stimmung nach unten. Auch im Tourismus kühlte das Geschäftsklima merklich ab.
Im Handel ist der Index deutlich gestiegen. Die Unternehmen zeigten sich merklich zufriedener mit der Geschäftslage. Zudem waren die Erwartungen weniger pessimistisch. Diese Entwicklung konnte sowohl im Einzel- als auch im Großhandel beobachtet werden. In beiden Sparten liegen die Indikatoren aber weiterhin deutlich unter ihren langfristigen Mittelwerten.
Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima aufgehellt. Dies war auf bessere aktuelle Geschäfte zurückzuführen. Der Erwartungsindikator blieb hingegen unverändert. Vor allem im Hochbau blieb die Auftragslage schlecht.
Von morgen, Dienstag 27. bis 30. Januar 2026 verwandelt sich die Messe Essen in die zentrale Order- und Kommunikationsplattform der internationalen grünen Branche. Die IPM ESSEN 2026 deckt die gesamte Wertschöpfungskette des Gartenbaus ab – von Pflanzen und Technik über Floristik bis hin zur Ausstattung. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Produkte, sondern um Strategien für eine Industrie im Wandel: Wie gelingt nachhaltiges Wirtschaften? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz jetzt und in Zukunft? Wie lassen sich Kunden begeistern? Und wie findet der Gartenbau Fachkräfte und Nachwuchs? Die IPM ESSEN 2026 gibt Antworten für das kommende Gartenbaujahr.
Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Basis der Verdiensterhebung vom April 2025 waren von der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2026 deutschlandweit bis zu 4,8 Millionen Jobs betroffen. Demnach lag knapp jedes achte Beschäftigungsverhältnis (rund 12 %) im April 2025 rechnerisch unterhalb des Mindestlohns von 13,90 Euro pro Stunde.
Aus dem „Blumen-Bon“ wird der „Bonus-Bon“. Die Initiative „1000 gute Gründe“ baut ihre erfolgreiche Verkaufsförderungsaktion aus und bezieht ab sofort auch Obst- und Gemüsegeschäfte mit ein. 