Für sein jahrzehntelanges berufsständisches Engagement für die Gartenbaubranche wurde Heinrich Hiep mit dem Verdienstkreuz 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Heinrich Hiep war von 2002 bis 2014 Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland. Anschließend wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und würdigte ihn mit der Ehrenmedaille des LVR für seinen außerordentlichen Einsatz für den gärtnerischen Berufsstand. Für seinen langjährigen Einsatz als Vorsitzender des Bundesverbandes Zierpflanzen im Zentralverband Garten (ZVG) und Mitwirkung im Präsidium verlieh ihm der ZVG die Ehrenmedaille in Gold. Als Dank für sein Mitwirken in den Gremien der Landwirtschaftskammer NRW erhielt Heinrich Hiep die Goldene Kammerplakette.
Darüber hinaus war er Mitinitiator von Agrobusiness Niederrhein, einer Netzwerkinitiative entlang der Wertschöpfungskette Agrar, um gemeinsam in der Region sowie grenzüberschreitend Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen zu fördern. Die berufsständische Nachwuchsförderung baute er mit auf und setzte sich als Aufsichtsratsmitglied in der heutigen Landgard eG und der Vereinigten Hagel für die gärtnerischen Interessen ein.
Auf kommunaler Ebene engagierte sich Heinrich Hiep im CDU-Kreisagrarausschuss Kleve und im CDU-Agrarausschuss auf Landesebene. Als Sprecher der Wasserschutzkooperation „Kevelaer-Keylar“ und gärtnerischer Vertreter der regionalen Arbeitsgemeinschaft Wasserschutz Niederrhein entwickelte er den Wasserschutz maßgeblich weiter.

Heinrich Hiep aus Kevelaer wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. (Foto: Eva Kähler-Theuerkauf gratuliert Heinrich Hiep ©Gartenbau NRW)
Eva Kähler-Theuerkauf dankt Heinrich Hiep für dessen ehrenamtlichen Einsatz und der nachhaltigen Förderung im bedeutendsten Gartenbaustandort Deutschlands. „Es war seine Überzeugung, die Probleme und die Interessen des Gartenbaus immer im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu sehen. Gepaart mit einer realistischen Einschätzung der Problemlage und direktem Handeln. Und einer Fähigkeit, die Politik davon zu überzeugen, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die gärtnerischen Unternehmen hat. Dafür hat sich Heinrich Hiep mit Herzblut eingesetzt. Wir gratulieren ihm sehr herzlich zur Verleihung des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.“
Auch die GAWINA Redaktion schließt sich den Glückwünschen an. Heinrich Hiep hat sich viele Verdienste rund um den niederrheinischen Gartenbau erworben. Zudem ist er ein sehr freundlicher und umgänglicher Mensch der immer auch ein offenes Ohr für die Probleme seiner Kollegen hat. Herzlichen Glückwunsch lieber Heinrich und weiterhin alles erdenklich Gute. (B. Simon-Redaktion GAWINA)
Äpfel bleiben das mit Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Die Obstbaubetriebe erwarten im Jahr 2022 eine gute Apfelernte von rund 1 051 000 Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer ersten Schätzung vom Juli 2022 mitteilt, wird die Apfelernte gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich um knapp 46 000 Tonnen und damit 4,6 % höher ausfallen. Gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt werden in diesem Jahr voraussichtlich 80 000 Tonnen und damit etwa 8,2 % mehr Äpfel geerntet. Da die Apfelbäume in diesem Jahr viele Früchte tragen und witterungsbedingt bislang wenig Krankheits- und Schädlingsbefall festgestellt wurde, hoffen die Obstbaubetriebe auf eine überdurchschnittlich gute Apfelernte.
OBI hatte in den vergangenen Jahren insgesamt 27 Niederlassungen in Russland in Betrieb genommen. Mehrere Medien berichteten nun, dass alle Filialen zusammen für 600 Rubel (ca. 10,00 Euro) an einen russischen Investor verkauft worden seien.
Die Betrachtung des 1. Halbjahres bleibt für die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz diffizil. Eigentlich sollte nach dem schon prognostizierten Quasi- Ende der Pandemie ab dem Frühjahr wieder mehr Handels-Normalität in die Märkte einziehen – doch weltweit nach wie vor hohe Fallzahlen behindern Produktion und Lieferketten weiterhin und der furchtbare Krieg gegen die Ukraine sorgt nicht nur für weitere Störungen in der Lieferkette, sondern treibt neben der Verunsicherung der Verbraucher auch Inflation und Preise in fast jedem Bereich. 

Ungewisse Aussichten