Der Zusammenschluss der MERULIN Gartenbauservice und der RWZ-Tochter Raiffeisen Gartenbau- am Niederrhein (Kreis Kleve) ist inzwischen notariell beurkundet und wird operativ gemeinsam ab dem 01.01.2023 als LIMERA Gartenbauservice GmbH & Co. KG mit Sitz in Geldern-Walbeck an den Start gehen. Bis dahin sollen die wesentlichen Vorbereitungsaufgaben für den Zusammenschluss abgeschlossen sein.

Die Gesellschafter und Geschäftsführer der LIMERA Gartenbauservice GmbH & Co. KG (v. l. n. r.): Dr. Helmut Linssen, Mart Verheijen, Tom Kollbach, Georg Kurz und Christoph Kempkes (Foto: RWZ/Merulin)
RWZ-Vorstandsvorsitzender Christoph Kempkes ist sich mit seinen Mitgesellschaftern einig: „Mit diesem Schritt werden wir unsere Kräfte bündeln. Das ist notwendig – insbesondere auch in Anbetracht von Bezugsmärkten, die knapper, komplizierter und teurer werden. Gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Kunden nachhaltig, verlässlich und preiswürdig mit den für ihren Betrieb notwendigen Mitteln zu versorgen.“
Ähnlich beurteilt dies Dr. Helmut Linssen, Staatsminister a. D. und mit seiner Familie Mehrheitsgesellschafter der MERULIN: „Unser Ziel ist, das neu formierte Gemeinschaftsunternehmen optimal für die kommenden Herausforderungen zu rüsten. Der Parallelschwung mit der RWZ und mit Mertens gibt uns auch die Kraft, weiter zu wachsen – zum Wohle unserer Kunden.“
Auch der Dritte im Bunde, die niederländische Mertens Holding B.V. und Mitgesellschafter der MERULIN, sieht nur Vorteile. Der Geschäftsführer Mart Verheijen betont: „Die größere Anzahl an personellen Ressourcen, insbesondere auch an Fachpersonal, verleiht unserem Gemeinschaftsunternehmen die Möglichkeit, sich intensiver zu spezialisieren und so den wachsenden individuellen Anforderungen der Kunden besser gerecht zu werden.“
Die Geschäftsführung der LIMERA werden die bereits in ihren Ursprungsunternehmen bewährten Manager Tom Kollbach (MERULIN) und Georg Kurz (Raiffeisen Gartenbau) übernehmen. Durch den Zusammenschluss verfügt LIMERA über acht Standorte in Nordrhein-Westfalen und einen in Thüringen. Alle insgesamt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MERULIN und Raiffeisen Gartenbau werden übernommen und sollen zu einem schlagkräftigen Team formiert werden.
Heizen mit Gas verliert beim Planen neuer Wohngebäude in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sollen 16,2 % der im 1. Halbjahr 2022 genehmigten rund 60 200 Wohngebäude primär mit Gas beheizt werden. Im 1. Halbjahr 2021 hatte noch rund ein Viertel (25,5 %) der 68 000 genehmigten Wohngebäude eine Gasheizung vorgesehen. Im 1. Halbjahr 2019 waren es noch 39,9 % der insgesamt 58 000 genehmigten Wohngebäude. Damit hat sich die Anzahl der genehmigten Wohngebäude mit Gas als primär genutzter Energiequelle im 1. Halbjahr 2022 gegenüber dem 1. Halbjahr 2019 mehr als halbiert. Mit der Abkehr vom Gas setzt sich somit ein seit Längerem andauernder Trend fort. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehende Gasknappheit haben sich bis dato nicht eindeutig in der Entwicklung niedergeschlagen.
Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) sieht das am Sonntag vorgestellte dritte Entlastungspaket der Bundesregierung als vertane Chance an und fordert tiefgreifende Adhoc-Maßnahmen.
Wenn die Blumenstadt Straelen zur Festival-City wird, dann gibt es natürlich mehr als nur 1000 gute Gründe für blühende Überraschungen! Zwei Bühnen, insgesamt 24 internationale Künstlerinnen und Künstler, angesagte Beats und friedliche Partyatmosphäre verwandelten vom 26.-27. August 2022 die Straelener Ortschaft Auwel-Holt bei der fünften Ausgabe des Festivals in die „City of Flowers“. Damit der Name auch in diesem Jahr Programm war, haben das Team von „1000 gute Gründe“ und zahlreiche Erzeugerbetriebe das Event zum Blühen gebracht. 