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IPM ESSEN 2016 vom 26. bis 29. Januar in der Messe Essen

DruckGesamte internationale grüne Branche zu Gast auf der Weltleitmesse des Gartenbaus.

Neuer Fairer Handel-Bereich und Premiere für die offizielle Länderbeteiligung aus Guatemala

Von Pflanzen über Technik bis hin zur Floristik und Ausstattung – die IPM ESSEN zeigt die gesamte Wertschöpfungskette des Gartenbaus. Keine andere Messe liefert einen so umfassenden Marktüberblick. Vom 26. bis zum 29. Januar 2016 präsentieren in der Messe Essen rund 1.600 Aussteller aus über 45 Nationen einem hochkarätigen Fachpublikum aus allen Erdteilen ihre Innovationen.

Die Weltleitmesse des Gartenbaus wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. Der Faire Handel bekommt eine eigene Präsentationsfläche auf der 34. IPM ESSEN.

IPM 2016_3D-Plan_IPM2016_d-e rgbMesse-Essen Hallenplan zur IPM 2016 (Grafik: Messe Essen)

Alle Marktführer haben ihre Teilnahme an der weltweit größten und führenden Handels- und Informationsplattform der grünen Branche zugesagt. Mit rund 105.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird die Weltleitmesse IPM ESSEN erneut das gesamte Essener Messegelände belegen. Dabei ist die Fachmesse, die unter der Schirmherrschaft von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt steht, kaum an Internationalität zu übertreffen.

Neue Nationenstände
Insgesamt 20 Länder organisieren einen oder gleich mehrere Gemeinschaftsstände auf der IPM ESSEN – und das in allen Angebotsbereichen. Neu dabei ist Guatemala mit Schnittblumen, Topfpflanzen und Stauden. China, Frankreich, Großbritannien, Indien und Taiwan vergrößern ihre Stände. Weitere Länderpavillons kommen aus Belgien, Costa Rica, Dänemark, den Niederlanden, Israel, Italien, Portugal, Polen, Spanien, Sri Lanka, Südkorea, der Türkei, Ungarn und den USA.

Fairer Handel: Wichtiges Thema auch für die grüne Branche
Fair Trade-Produkte erfreuen sich steigender Beliebtheit. Das Bewusstsein beim Endverbraucher steigt. Schnittblumen liegen hinter Kaffee auf Platz zwei der am meisten vertriebenen Fairtrade-Produkte in Deutschland. Laut aktuellem Jahresbericht von TransFair konnte 2014 ein Umsatz von mehr als 118 Millionen Euro erzielt werden – Tendenz steigend. Fairer Handel, die Zertifizierungsmöglichkeiten und die verschiedenen Prüfsiegel werden deshalb verstärkt auf der IPM ESSEN 2016 eine Rolle spielen. Geplant ist eine kompakte Präsentationsfläche für Aussteller, die ihre Produkte bereits mit einem Siegel des Fairen Handels haben zertifizieren lassen. Wie funktioniert der Faire Handel? Was bedeutet Fairtrade? Welche Standards gibt es? Diese und weitere Fragen werden in einem begleitenden Informations- und Diskussionsforum interessierten Besuchern und Ausstellern beantwortet.

Internationales Gartenbauforum und DIE GRÜNE STADT
Einige Highlights des umfangreichen Vortragsprogramms stehen bereits fest. So ist Großbritannien das Partnerland des internationalen Gartenbauforums am 28. Januar 2016. In Kooperation mit der INDEGA – Interessenvertretung der deutschen Industrie für den Gartenbau e. V. und dem Verlag Eugen Ulmer informieren Experten über Chancen und Herausforderungen des Gartenbaus in Großbritannien. Unterstrichen wird die Bedeutung des Partnerlandes Großbritannien durch Sue Biggs, Generaldirektorin der Royal Horticultural Society. Sie wird die IPM ESSEN 2016 besuchen und während der Eröffnungsfeier ein Grußwort sprechen.

Die Stiftung DIE GRÜNE STADT veranstaltet am Mittwoch, 27. Januar 2016, ein Informationsforum speziell für Stadtplaner, Baumschulgärtner, Garten- und Landschaftsarchitekten und kommunale Entscheider. Thema ist 2016 Grüne Zukunft – Neue Sortimente braucht die Stadt.

Plattform für Preisverleihungen
Die IPM ESSEN ist traditionell der Ort, an dem die neusten Pflanzenzüchtungen und Kreationen sowie innovative Technik erstmals vorgestellt und prämiert werden. Nun reiht sich neben dem Neuheitenschaufenster, dem Show Your Colours Award und dem INDEGA-IPM-Innovation Award eine weitere renommierte Preisverleihung ein. Erstmals vergibt der internationale Dachverband AIPH (International Association of Horticultural Producers) die „International Grower of the Year Awards“ in der Messe Essen. Pflanzenzüchter aus der ganzen Welt werden in den Kategorien Fertigware, Jungpflanzen und Schnittblumen für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet.

Treffpunkt Green City
Die Halle 1A verwandelt sich während der IPM ESSEN in die Green City. Hier treffen Experten, Organisationen und Verbände der grünen Branche aufeinander. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) sowie die Landesverbände Gartenbau Rheinland und Westfalen-Lippe e. V. informieren im Infocenter Gartenbau über ihre Leistungen und Angebote. Die ZVG-Lehrschau widmet sich 2016 dem Thema „Gesunde Zierpflanzen – eine Herausforderung an Produktion und Handel!?“.

Floristik auf höchstem Niveau
Ebenfalls in der Green City, im FDF FloristEvent Center, steht internationale Topfloristik auf dem Programm. Die Bühnenshows des Fachverbands deutscher Floristen e. V. – Bundesverband (FDF) setzen die Stars der Szene ins Rampenlicht. Marcel Schulz, amtierender Deutscher Meister der Floristen und Deutschlands Teilnehmer am Europa-Cup 2016, Mehmet Yilmaz, der für die Türkei beim World Cup der Floristen in Berlin gestartet ist, und Elisabeth Schoenemann, Vizemeisterin der Floristen 2010, Staatsehrenpreisträgerin und Landesmeisterin in NRW, zeigen den Best-Seller Strauß in neuen Designs.
Frühjahrsfloristik in gepflanzter, gesteckter und getopfter Form präsentiert die Gruppe „Florale Gestaltung“ aus Nordrhein-Westfalen.

Bei der Show der Teachers of Floristry geben internationale Lehrer-persönlichkeiten Einblicke in die Philosophie ihrer Lehre. Moderiert wird die Bühnenshow von Gregor Lersch und Brigitte Heinrichs.
Der FDF holt zur IPM ESSEN 2016 koreanische Spitzenfloristik nach Essen. Oh Myeon, Floristmeister und Leiter der Floral Art School in Seoul, Lim Kyoungtaek und Kim Hyang Hak begeistern mit Flower Styles made in Korea.
Der FDF setzt bei seinem Präsentations- und Informationsangebot 2016 auf die Themen Zukunft, Vision und Innovation. Blumige Inspirationen und neue Ideen für die erfolgreiche Positionierung des Blumenfachgeschäfts werden in einzelnen Units zu den Themen FDF Education, FDF Projects.16, FDF Partner, FDF Future Lab und FDF Cloud vermittelt.

Neue Ideen für den Point-of-Sale
Inspirierende und innovative Point-of-Sale-Lösungen präsentiert die IPM ESSEN 2016 auf gleich zwei Ausstellungsflächen in der Green City in der Halle 1A. In der BLOOM’s Sonderschau und im g&v-CreativCenter findet der Fachhandel frische Ideen für die Warenpräsentationen. Zu sehen sind verkaufsstarke Marketing-Konzepte sowohl für Klassiker als auch für neue, trendige Floristik.

Grüne Karriere
Der Berufsnachwuchs ist ein großes Thema auf der IPM ESSEN. Beim Tag der Ausbildung können Schüler der Klassen 8 bis 10 grüne Berufe hautnah erleben.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert wieder den Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen. Mit einer Teilnahme erhalten Start-ups die exklusive Möglichkeit, ihre Produkte erstmals einem Weltpublikum vorzustellen – und das bei überschaubaren Standkosten. Für 2016 wird ein größerer Flächenbedarf erwartet als noch 2015.
Stellenangebote von Ausstellern und Stellengesuche von Besuchern sind wieder auf der grünen Karrierewand in der Halle 4A zu finden. Die Stellenbörse wird in Zusammenarbeit mit dem Verlag Eugen Ulmer angeboten. Neu ist das „Speed Dating“, bei dem sich ausstellende Unternehmen potenziellen Mitarbeitern in persönlichen Gesprächen vorstellen.

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