Wenn die gesamtwirtschaftliche Lage schwierig ist, kommt es für die Händler der Gartenbranche darauf an, dass Ihre Strategien und Verkaufskonzepte ‚sitzen‘. Ein wichtiges Instrument für Benchmarking und Feinjustierung der eigenen Marken ist dabei der BHB-GardenSummit. Das knackige Kurzevent, das auch diesmal wieder den Abschluss der Fachmesse spoga+gafa bildet, findet am 26. Juni ab 13.30 Uhr im Congress Centrum Nord der Koelnmesse statt.
Bereits in der 10. Auflage kommen hier die Führungskräfte des Gartenfachhandels zusammen. Auf dem Programm der halbtägig konzipierten Veranstaltung stehen deshalb neben dem Zahlen+Fakten-Update vor allem der Blick auf Trends und Wachstumspotentiale in der Branche.

Der 10. BHB-GardenSummit 2025 lockt mit interessanten Themen (Foto BHB)
Nach der Begrüßung, die diesmal BHB-Vorstandsmitglied Jochen Ludwig übernimmt, zeigt der Geschäftsführer der niederländischen Intratuin, Peter-Paul Kleinbussink, die Chancen einer Zusammenarbeit der Genossenschaften zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Eines der wichtigsten Sortimente des letzten Jahrzehnts war der Bereich Barbecue/Grills. Dort herrscht derzeit eher Stagnation – ist der Markt ‚satt‘, zu Premium-lastig oder braucht es mehr Innovation? Darüber spricht Moderator Dr. Peter Wüst mit Norbert Jedrau, Geschäftsführer des Grillverbandes BIAG, und Daniel Schellhoss, GF der Marke Santos Grills.
Dass Erfolg häufig von der Unternehmenskultur abhängt, das weiß Susanne Eidenberger sehr gut. Die Geschäftsführerin der österreichischen Kette bellaflora bringt interessante Fakten rund um New-Work-Trends, Kulturwandel und Company-Fit in die Diskussion ein.
Natürlich beschäftigt sich auch dieser BHB-GardenSummit mit dem Megatrend Künstliche Intelligenz. Thorsten Moortz, Inhaber von „handwerk.live“ berichtet, wie die Gartenbranche KI-Tools für ihr Zielgruppen-Marketing optimal nutzen kann.
Für den Zahlen- und Fakten-Part sorgt diesmal Sascha Kehrstephan, der bei GfK/Nielsen IQ für die Retail-Analysen zuständig ist und über Konsumtrends, Umsatzentwicklung und Potenziale berichtet.
Den Abschluss des diesjährigen BHB-GardenSummits bildet traditionell das Gourmet-Barbecue im Innenhof der Conference Centrums Nord, bei dem die Teilnehmer von Handel, Industrie und Dienstleistern bestens miteinander networken können.
Alle Informationen zum Event sowie Tickets finden Interessierte hier:
Royal FloraHolland hat das Geschäftsjahr 2024 laut dem am 4. April veröffentlichten Geschäftsbericht 2024 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 10 Millionen Euro, nach Steuern 6 Millionen Euro. Dies liegt über dem erwarteten ausgeglichenen Ergebnis des Vorjahres. Der Produktumsatz stieg 2024 im Vergleich zu 2023 um 5 % auf 5,3 Milliarden Euro (2023: 5,1 Milliarden Euro). Dies ist der zweithöchste Umsatz aller Zeiten (2021: 5,6 Milliarden Euro). 


Die IPM ESSEN 2025 war ein voller Erfolg. Das bestätigt die jüngst veröffentlichte Veranstaltungsanalyse. Sie gibt Aufschluss über detaillierte Befragungsergebnisse und die wichtigsten Trends der Messe. Darin wird nicht nur die hohe Zufriedenheit der Aussteller und Besucher deutlich, sondern auch die beeindruckende internationale Präsenz und das wachsende Interesse an nachhaltigen Lösungen im Gartenbau. Bereits während der letzten Messelaufzeit haben über 60 Prozent der Aussteller ihren Stand für das kommende Jahr gebucht. Alle Vorzeichen der nächsten Weltleitmesse stehen daher auf Grün.
Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ) weist für das Geschäftsjahr 2024 des Konzerns einen Gewinn und eine gestärkte Bilanz aus. Konkret lag der erzielte Umsatz bei rund 2,9 Mrd. EUR und damit nur knapp unter dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis sowie vor als außerordentlich zu betrachtenden Aufwendungen und Erlösen (EBIT) lag bei 21 Mio. EUR. Damit fiel es zwar um rund -4 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahr, ist aber dennoch ein mit Blick auf die allgemeinen Rahmenbedingungen noch „akzeptabler Wert“, so der Vorstand. Der Gewinn vor Steuern betrug 8 Mio. EUR und lag ebenfalls unter dem budgetierten Planwert.
In der ersten Erhebung nach den Neuwahlen zum Deutschen Bundestag erholt sich die Verbraucherstimmung etwas: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung verbessern sich. Da jedoch auch die Sparneigung in diesem Monat zunimmt, bleibt das Konsumklima nahezu unverändert. Die Verbraucher erwarten für April 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -24,6 Zähler) einen minimalen Anstieg von 0,1 Zähler auf -24,5 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im März auf 86,7 Punkte, nach 85,3 Punkten im Februar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit der aktuellen Lage. Die Erwartungen stiegen merklich. Die deutsche Wirtschaft hofft auf Besserung.



Die HORNBACH Gruppe legt gute vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2024/25 (1. März 2024 bis 28. Februar 2025) vor. Der konsolidierte Nettoumsatz der Gruppe lag mit 6.200 Mio. EUR (+0,6%) leicht über dem Vorjahreswert. Eine höhere Handelsspanne während des gesamten Geschäftsjahres, die durch niedrigere Rohstoffpreise sowie ein stabiles Preisumfeld positiv beeinflusst wurde, führte zu einem verbesserten Rohertrag. Daraus resultiert, dass das bereinigte EBIT der HORNBACH Gruppe für das Geschäftsjahr 2024/25 bei rund 270 Mio. EUR erwartet wird (2023/24: 254 Mio. EUR).