Veiling Rhein-Maas blickt auf ein insgesamt verhaltenes 1. Quartal 2025 mit einem Produktumsatz leicht unter dem Vorjahresniveau zurück. Bestimmend für die Vermarktung im 1. Quartal waren eine gute Nachfrage, geringere Mengen vor allem bei Schnittblumen, eine im Verlauf uneinheitliche Entwicklung der Durchschnittspreise sowie ungünstige Wetterbedingungen in Mitteleuropa und wichtigen Importländern.

Günther Esser (r.) und Cees Hoekstra, Geschäftsführung Veiling Rhein-Maas (Foto: Veiling Rhein-Maas)
„Wir sehen weiterhin viel Potenzial für den weiteren Saisonverlauf. So fällt das wichtige Ostergeschäft in diesem Jahr komplett in das 2. Quartal. Zusammen mit dauerhaft höheren Temperaturen und dem Beginn der Gartensaison blicken wir bei Veiling Rhein-Maas insgesamt optimistisch auf die wichtigen nächsten zwei Monate“, sagen Günther Esser und Cees Hoekstra, Geschäftsführung Veiling Rhein-Maas.
Vermarktungssituation
Die Versteigerung von Schnittblumen und Topfpflanzen startete im Januar und Februar zunächst positiv mit einer stabil hohen Nachfrage sowie höheren Umsätzen und Durchschnittspreisen gegenüber 2024. Bei Schnittblumen lagen die verfügbaren Mengen unter denen des Vorjahres. Ursächlich dafür war vor allem eine geringere Verfügbarkeit an Tulpen und Importblumen wie Rosen und Gypsophila (Schleierkraut), deren Produktion unter sehr kühlen Nächten in verschiedenen afrikanischen Regionen gelitten hat. Durch das relativ dunkle Wetter in Mitteleuropa vor allem im Februar kam dann auch die Produktion zum Beispiel von Gerbera nur langsam in Schwung.
Bei der Versteigerung von Topfpflanzen wirkte sich der Witterungsverlauf im kompletten 1. Quartal limitierend auf den Absatz aus. Der Verkauf von blühenden Zimmerpflanzen verlief durchweg gut – anders als bei Grünpflanzen und Outdoorschalen. Im März lagen die Nachttemperaturen trotz des meist sonnigen Wetters bei maximal fünf Grad, was sich auch auf das Kaufverhalten der Konsumenten ausgewirkt hat. Frühjahrsblüher wie Violen und Primula hatten dennoch einen guten Abverkauf. Im Ergebnis hat Veiling Rhein-Maas im 1. Quartal mit der Versteigerung von Topfpflanzen einen Umsatz auf Vorjahresniveau erzielt. Die Stückzahlen waren etwas höher als im Vorjahr, die Durchschnittspreise etwas niedriger.
Strategische Weiterentwicklung
2025 und darüber hinaus wird weiterhin die kontinuierliche Weiterentwicklung von Veiling Rhein-Maas inklusive der verschiedenen Vermarktungskanäle sowie der gesamten Infrastruktur am Standort Straelen-Herongen im Fokus stehen. Neben dem weiteren Ausbau des Standorts werden auch zukünftig die Mitarbeitenden und deren Know-how sowie Ware und Warenverfügbarkeit eine entscheidende Rolle spielen. Diese Aspekte finden sich auch in der strategischen Zehn-Jahres-Planung mit dem Titel „Projekt 2035“ wieder, die zusammen mit den beiden Muttergesellschaften Royal FloraHolland und Landgard erarbeitet wurde. Dank der bereits erfolgten Weiterentwicklungen am Standort und bei einzelnen Vermarktungskanälen ist das Potenzial des Marktplatzes weiter gewachsen. Veiling Rhein-Maas hofft in diesem Jahr auf insgesamt etwas günstigere Wetterbedingungen, damit dieses Potenzial auch optimal genutzt werden kann.
Kunden- und Anlieferertag 2025
Als erstes Highlight des Jahres 2025 hat am 14. Januar der Kunden- und Anlieferertag von Veiling Rhein-Maas stattgefunden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im vollbesetzten Versteigerungssaal in Herongen stand die Premiere der Wahlen des „Kunden und Anlieferer des Jahres 2025“. Mit diesen Auszeichnungen wurden wertvolle Beiträge von Kunden und Anlieferern zum Thema Nachhaltigkeit honoriert. Das Grußwort zur Veranstaltung hielt die ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.
Persönlicher Dialog mit Kundschaft und Branchenpartnern
Zudem hat Veiling Rhein-Maas im 1. Quartal 2025 gleich mehrere Branchenmessen genutzt, um sich zum Jahresstart mit vielen interessierten bestehenden und potenziellen Kunden und Anliefernden intensiv auszutauschen. Zahlreiche Besuchende nutzten die Gelegenheit, auf der internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen und den beiden Fachmessen HortiContact (Gorinchem, NL) und Vaktentoonstelling (Zwaagdijk, NL) mit den Mitarbeitenden der Versteigerung persönlich ins Gespräch zu kommen.
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im März 2025 bei +2,2 %. Im Februar und Januar 2025 hatte sie jeweils bei +2,3 % und zuvor im Dezember 2024 bei +2,6 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, dämpfte die Preisentwicklung bei Energie auch im März 2025 die Inflationsrate. Dagegen hat sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln erneut verstärkt. Zudem blieben insbesondere die überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Dienstleistungen inflationstreibend. Gegenüber dem Vormonat Februar 2025 stiegen die Verbraucherpreise im März 2025 um 0,3 %.

Die ersten Köpfe sind schon zu sehen – ein untrügliches Zeichen: Die Spargelsaison 2025 hat begonnen! In den nächsten Wochen landet nun wieder frischer Spargel auf den Märkten und in den Küchen – die Vorfreude ist groß. 
Vom 10. bis 12. April 2025 wird das Shanghai New International Expo Centre zum Meeting-Point der grünen Branche in Asien und darüber hinaus. Die Hortiflorexpo IPM Shanghai, Chinas führende Fachmesse für den Gartenbau, geht in ihre 27. Auflage. Als internationaler Partner unterstützt die Messe Essen gemeinsam mit Shanghai Intex den Veranstalter China Flower Association bei der Durchführung dieses Branchenhighlights. Begleitet wird der Auslandsableger der IPM ESSEN von einem hochkarätigen Rahmenprogramm, das aktuelle Trends aufgreift und Expertenwissen vermittelt.
Wenn die gesamtwirtschaftliche Lage schwierig ist, kommt es für die Händler der Gartenbranche darauf an, dass Ihre Strategien und Verkaufskonzepte ‚sitzen‘. Ein wichtiges Instrument für Benchmarking und Feinjustierung der eigenen Marken ist dabei der BHB-GardenSummit. Das knackige Kurzevent, das auch diesmal wieder den Abschluss der Fachmesse spoga+gafa bildet, findet am 
Royal FloraHolland hat das Geschäftsjahr 2024 laut dem am 4. April veröffentlichten Geschäftsbericht 2024 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 10 Millionen Euro, nach Steuern 6 Millionen Euro. Dies liegt über dem erwarteten ausgeglichenen Ergebnis des Vorjahres. Der Produktumsatz stieg 2024 im Vergleich zu 2023 um 5 % auf 5,3 Milliarden Euro (2023: 5,1 Milliarden Euro). Dies ist der zweithöchste Umsatz aller Zeiten (2021: 5,6 Milliarden Euro). 


Die IPM ESSEN 2025 war ein voller Erfolg. Das bestätigt die jüngst veröffentlichte Veranstaltungsanalyse. Sie gibt Aufschluss über detaillierte Befragungsergebnisse und die wichtigsten Trends der Messe. Darin wird nicht nur die hohe Zufriedenheit der Aussteller und Besucher deutlich, sondern auch die beeindruckende internationale Präsenz und das wachsende Interesse an nachhaltigen Lösungen im Gartenbau. Bereits während der letzten Messelaufzeit haben über 60 Prozent der Aussteller ihren Stand für das kommende Jahr gebucht. Alle Vorzeichen der nächsten Weltleitmesse stehen daher auf Grün.
Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main AG (RWZ) weist für das Geschäftsjahr 2024 des Konzerns einen Gewinn und eine gestärkte Bilanz aus. Konkret lag der erzielte Umsatz bei rund 2,9 Mrd. EUR und damit nur knapp unter dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis sowie vor als außerordentlich zu betrachtenden Aufwendungen und Erlösen (EBIT) lag bei 21 Mio. EUR. Damit fiel es zwar um rund -4 Mio. EUR niedriger aus als im Vorjahr, ist aber dennoch ein mit Blick auf die allgemeinen Rahmenbedingungen noch „akzeptabler Wert“, so der Vorstand. Der Gewinn vor Steuern betrug 8 Mio. EUR und lag ebenfalls unter dem budgetierten Planwert.
In der ersten Erhebung nach den Neuwahlen zum Deutschen Bundestag erholt sich die Verbraucherstimmung etwas: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung verbessern sich. Da jedoch auch die Sparneigung in diesem Monat zunimmt, bleibt das Konsumklima nahezu unverändert. Die Verbraucher erwarten für April 2025 im Vergleich zum Vormonat (revidiert -24,6 Zähler) einen minimalen Anstieg von 0,1 Zähler auf -24,5 Punkte. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM. Es wird seit Oktober 2023 gemeinsam von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben.