Nachhaltigkeit in Bezug auf Lebensmittel, Reisen und Kleidung erreicht beim Menschen einen immer höheren Stellenwert – und das völlig zu Recht. Doch auch beim Hausbau wird es zunehmend wichtiger, auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu achten. Auch „Green Buildings“ (Grüne Gebäude) gewinnen daher an Beliebtheit. Ökologisches Bauen berücksichtigt neben umweltfreundlichen Roh- und Baustoffen auch die Bauweise selbst. Diese sollte möglichst umweltfreundlich und ressourcenschonend gestaltet sein.
Gute Gründe für grünes Bauen
Wer ökologisch baut, schont Umwelt und Ressourcen. Beim ökologischen Bauen spielt überdies die Wohngesundheit eine zentrale Rolle. In der Vergangenheit nutzte man beim Hausbau auch Stoffe wie FCKW, Asbest oder Formaldehyd – die sich später als gesundheitsschädlich herausstellten. Grüne Häuser werden bewusst so gestaltet, dass sie die Gesundheit nicht schädigen. Wohngifte, Elektrosmog und Schimmel sollen so vermieden werden. Für Allergiker aber auch generell ist grünes Bauen daher enorm von Vorteil. Viele Menschen scheuen das ökologische Bauen aufgrund des höheren Preises – es gibt es jedoch diverse Förderprogramme zur Finanzierung. Langfristig gesehen und mit einer gut durchdachten Planung spart ökologisches Bauen sogar viel Geld.
Nachhaltige Materialien
Umweltfreundliche, nachhaltige Rohstoffe sind solche, die biologisch abbaubar, nachwachsend, langlebig, regional und recyclebar sind. Naturbaustoffe, wie Lehm, Ziegel, Naturstein, Holz und Kork sind besonders nachhaltig und daher ideal für grüne Gebäude. Auch Pflanzenfasern und Cellulose zählen zu den erneuerbaren Rohstoffen. Bei Metallen, wie Aluminium ist zwar bekannt, dass die Herstellung viel Energie kostet – jedoch kann Aluminium auch nachhaltig sein. Das Metall zum Beispiel als Alu Winkelprofil ist pflegeleicht, rostfrei und langlebiger als Holz. Überdies bleibt die Materialeigenschaften auch bei UV-Strahlung erhalten. 75 Prozent des Aluminiums, welche je hergestellt wurde, ist noch immer im Umlauf. Bei Naturbaustoffen wie Holz ist zu bedenken, dass auch diese Ressourcen begrenzt sind.
Regenerative Energien
Beim ökologischen Bauen gilt es bereits während des Bauvorgangs darauf zu achten, dass möglichst wenig Energie verbraucht wird. Nachhaltige und umweltfreundliche Methoden zur Energieerzeugung sind die Nutzung von Sonnenenergie, sowie Wind- und Wasserkraft. Auch mit Biomasse und Geothermie lässt sich Energie umweltfreundlich erzeugen. Idealerweise werden man selbst Energieerzeuger, zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Nachhaltiges Heizen ist überdies mit einer Wärmepumpe mit Erdwärmesonde möglich.
Das Unternehmen Pflanzen-Kölle wird im Rahmen der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie in diesem Jahr als Pilotprojekt insgesamt 22.000 Floritray-Paletten der Formate 771 und 772 einsetzen. „Wir freuen uns, mit Pflanzen-Kölle einen weiteren großen Player in der Grünen Branche als Partner für das Mehrwegsystem Floritray gewonnen zu haben. Pilotprojekte wie das bei Pflanzen-Kölle sind von großer Bedeutung dafür, das Handling der Mehrwegpaletten in der gesamten Lieferkette weiter zu erproben“, so Detlef Rix, Bereichsleiter der Landgard Blumen & Pflanzen GmbH.

Das COMPO BIO GRANUPLANT® Drainage- und Pflanzgranulat bildet eine hervorragende Drainageschicht und bietet damit eine nachhaltige Blähtonalternative. 

Im Jahr 2022 wurden in Deutschland auf einer Anbaufläche von 9 340 Hektar gut 43 000 Tonnen Strauchbeeren geerntet. Während die Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % abnahm, sank die Erntemenge um 5,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren unter anderem Hitze und Trockenheit im Sommer des Jahres 2022 Ursachen für den Rückgang der Erntemenge – insbesondere im ökologischen Anbau.
Auf dem BGI Standabend im Rahmen der IPM Essen am vergangenen Donnerstag, 26. Januar 2023 verabschiedete der BGI zwei seiner langjährigen Mitglieder aus dem Vorstand und überreichte beiden in Würdigung der hervorragenden Verdienste um den deutschen Blumen Groß- und Importhandel die Goldene Ehrennadel des Verbandes.




Der Gesamtmarkt für Blumen und Zierpflanzen konnte im Jahr 2022 zwar nicht mit den pandemiebedingten Rekordjahren 2020 und 2021 mithalten, pendelte sich aber auf das Vor-Pandemieniveau ein. Insgesamt lag das Marktvolumen für Blumen und Pflanzen im Jahr 2022 bei 9,0 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen)*. Betrachtet man die Pro-Kopf-Ausgaben für Blumen & Zierpflanzen sinken diese im Jahr 2022 auf 107 EUR. Damit liegen sie um rund einen Euro unter den Pro-Kopf-Ausgaben des Vorpandemiejahres 2019, was sich durch das Bevölkerungswachstum in Deutschland erklärt.
