Die Corona-Epidemie stellt den Einzelhandel vor sehr große Herausforderungen. Viele Handelsunternehmen müssen schließen – die verlorenen Umsätze liegen pro Tag bei rund 1,15 Milliarden Euro. Gleichzeitig sehen sich die Lebensmittelhändler mit ungewöhnlich großem Kundenaufkommen und logistischen Herausforderungen konfrontiert. Was braucht der Handel von der Politik, um die Coronavirus-Krise meistern zu können?
- Bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen setzen
Der Föderalismus kommt an seine Grenzen, wo er eine einheitliche Krisenbewältigung behindert. Die national tätigen Unternehmen benötigen einen einheitlichen Rechtsrahmen, um die Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Krise in ihren Unternehmen umsetzen zu können. Unterschiedliche gesetzliche Vorgaben in den Bundesländern und unterschiedliche Umsetzungen in Städten, Landkreisen und Kommunen insbesondere bei Zugangsregelungen zu offenen Geschäften und Hygienebestimmungen führen zu einem Chaos in der Umsetzung und sind für die Unternehmen nicht mehr überschaubar.
- Liquidität durch Soforthilfen sicherstellen
Der Staat muss dem mittelständischen Fachhandel Soforthilfen in Form von Direktzuschüssen gewähren, damit die Liquidität bei den von den Geschäftsschließungen betroffenen mittelständischen Betrieben gewahrt bleibt. Diese Direktzuschüsse sollten von den Finanzämtern ausgezahlt werden. Denn diese verfügen über alle nötigen Daten wie Unternehmensdaten und Bankverbindungen.
- Steuern, Gebühren und Sozialversicherungsbeiträge stunden
Fällige Steuern, Gebühren und Sozialversicherungsbeiträge sollten für mindestens sechs Monate zinslos gestundet werden.
- Unternehmen für Vermögensschäden entschädigen
Die von den staatlich verfügten Geschäftsschließungen betroffenen Unternehmen müssen für die erlittenen Vermögensschäden entschädigt werden. Eine gesetzliche Grundlage könnte das Infektionsschutzgesetz sein.
Trading Statement 2019/20: Umsatzziele erreicht / Bau- und Gartenmärkte wachsen um 8,1% / Baustoffhandel legt um 13,2% zu / Albrecht Hornbach rechnet wegen der Coronakrise mit spürbaren Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2020/21: „Zum Glück sind wir aber in der Lage, auch Durstphasen zu überstehen.“
Mit der neuen Kampagne „Mein Grün und Alles“ rückt COMPO die individuellen Beziehungen von Pflanzenliebhabern zu ihren grünen Schätzen in den Fokus
COMPO Aktion „Mein Grün und Alles“ COMPO SANA Blumenerde (Foto: © COMPO GmbH)
COMPO Aktion “ Mein Grün und Alles“ Thema: Rasen (Foto: © COMPO GmbH)
COMPO Aktion “ Mein Grün und Alles“ Öko Balance (Foto: © COMPO GmbH)
Die Corona-Krise bringt alle Gartenbaubetriebe in Existenznot. Benötigt werden dringend direkte Finanzhilfen und Saisonarbeitskräfte für Pflanzung und Ernte.
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) hat auf 






Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart.