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Veiling Rhein-Maas steigert den Umsatz 2016 um 4 Prozent

Veiling Rhein-Maas – die einzige Blumen- und Pflanzenversteigerung Deutschlands – verzeichnet für das Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von rund 364 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, welche insbesondere gestiegenen Durchschnittspreisen von Blumen und Pflanzen zu verdanken ist.

Mit diesem guten Ergebnis im Rücken ist die zum 1. Januar neu berufene zweiköpfige Geschäftsführung des Unternehmens, Herr Uwe Bedenbecker und Herr Marc Schax, zuversichtlich, den eingeschlagenen Wachstumskurs auch im Jahr 2017 fortzusetzen: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Anlieferern, Kunden und Mitarbeitern von Veiling Rhein-Maas, die zukünftigen Herausforderungen bei der Vermarktung von Blumen und Pflanzen anzugehen sowie den Marktplatz weiterzuentwickeln“, so Marc Schax.

Die neuen Geschäftsführer von Veiling Rhein-Maas: Uwe Bedenbecker und Marc Schax (Foto: Veiling Rhein-Maas)


Umsatzwachstum bei allen Vermarktungskanälen
Die positive Entwicklung der Umsätze, die mittels der Versteigerung erwirtschaftet werden, ist insbesondere hinsichtlich der allgemein eher rückläufigen Tendenz von Versteigerungsuhren sehr erfreulich. Zur Versteigerung zählen ebenfalls die digitalen Einkaufsmöglichkeiten Fernkauf und Uhrvorverkauf. Darüber hinaus ist die ergänzende Vermittlungsabteilung des Unternehmens, der Klokservice, ein entscheidender Treiber des Wachstums des gesamten Marktplatzes im zurückliegenden Jahr gewesen. Dank des großen Kundeninteresses konnte in diesem Vermarktungskanal ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich erwirtschaftet werden. Ein schwieriges Jahr 2016 verzeichnete die Veiling Rhein-Maas insbesondere für die Produktgruppen Gerbera, Zwiebelpflanzen sowie Primeln, bei denen auf dem gesamten Markt ein großer Preisdruck herrschte.

Umsatzstarke Neukunden
Am Marktplatz in Straelen-Herongen kaufen etwa 1.600 Kunden regelmäßig ein und wählen aus dem umfangreichen Sortiment an Blumen und Pflanzen. „Wir konnten im Jahr 2016 insgesamt 57 Neukunden einschreiben, welche die Kaufkraft und die Nachfrage an den Versteigerungsuhren verstärken und in erster Linie aus den Bereichen Großhandel und Gartencenter stammen. Unsere umsatzstarken Neukunden kaufen unter dem Strich weitaus mehr bei Veiling Rhein-Maas ein als kleinere Kunden, die sich im vergangenen Jahr für andere Einkaufswege entschieden oder ihre Geschäftstätigkeiten aufgegeben haben. Somit trägt die erfolgreiche Arbeit unserer Kundenbetreuung, die u.a. für die Neukundenakquise verantwortlich ist, in hohem Maße zum Wachstum des Marktplatzes bei“, erklärt Uwe Bedenbecker.

Erfolgsgeschichte Uhrvorverkauf
Ein weiterer wichtiger Baustein der positiven Entwicklung von Veiling Rhein-Maas ist der digitale Vermarktungskanal Uhrvorverkauf. Dieser gibt den Anlieferern des Marktplatzes die Möglichkeit, einen Teil ihrer Produkte vor der Versteigerung zu festen Preisen online anzubieten. Marc Schax erläutert: „Wir haben den Uhrvorverkauf im Januar 2016 für Schnittblumen freigeschaltet und unsere ursprüngliche Zielsetzung für diesen Vermarktungskanal um fast das Dreifache übertroffen. Für das Jahr 2017 planen wir, das Angebot weiter auszubauen und die Benutzerfreundlichkeit des Systems zu verbessern. Darüber hinaus werden wir realisieren, dass die im Uhrvorverkauf gekauften Musterpartien Topfpflanzen vor den bei der Versteigerung gekauften Produkten zugestellt werden.“

Das Jahr 2017
Zu Beginn des Jahres 2017 führte Veiling Rhein-Maas die Veranstaltung „Kunden- und Anlieferertag“ durch, zu der die neue Geschäftsführung mehr als 400 Gäste im Versteigerungssaal begrüßen konnte. „Bei der Veranstaltung stellten wir den Megatrend Nachhaltigkeit als Erfolgsfaktor in unserer Branche vor. Dieses Thema wird uns auch im Jahr 2017, das wir außerdem passend mit der Ergänzung unseres Angebotes um Fairtrade-zertifizierte Rosen beginnen konnten, weiter beschäftigen. Darüber hinaus werden wir im Bereich Logistik auch hinsichtlich der Ergebnisse der letztjährigen Kundenumfrage u.a. daran arbeiten, die Anzahl der Verteilfehler zu vermindern sowie den Zustellprozess zu verkürzen. Weiterhin werden wir auch dieses Jahr unsere wichtige Rolle als Bindeglied zwischen Kunden und Anlieferern wahrnehmen, z.B. mit zwei Veranstaltungen Together Active“, schildert Uwe Bedenbecker einige der wichtigsten Aktivitäten des Unternehmens für das Jahr 2017.

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