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Landgard: Erster Spatenstich für neuen Standort in Berbersdorf

landgard-neuInbetriebnahme eines neuen großen Umschlagplatzes für Obst & Gemüse in 2017 in der Nähe von Dresden.

Nach einem intensiven Planungsprozess, der mit der Erteilung der Baugenehmigung seinen Abschluss fand, beginnt Landgard im sächsischen Berbersdorf mit dem Bau des neuen, hochmodernen Obst & Gemüse-Standortes.

Am 15. November 2016 fand in feierlichem Rahmen der erste Spatenstich am neuen Standort statt. Die Teilnahme zahlreicher Vertreter der Gemeinde und des Landkreises zeigt, welche Bedeutung die Ansiedlung von Landgard in der Gemeinde Berbersdorf auch für die gesamte Region hat.

landgard_spatenstich-berbersdorfErster Spatenstich am neuen Landgard Standort in Berbersdorf mit dem Vorstandsvorsitzenden der Landgard eG, Herrn Armin Rehberg (vierter v. rechts). Foto: Landgard

Die Errichtung des neuen Standortes stellt die erste größere Baumaßnahme nach der erfolgreichen Restrukturierung von Landgard dar. Betreiber des Frischelogistikzentrums wird die Landgard Obst & Gemüse GmbH Chemnitz-Dresden.

Ihr Geschäftsführer Jens Pawlik schätzt die verkehrsgünstige Lage und die Möglichkeiten, die der neue zentrale Umschlagplatz bieten wird: „Mit dem Bau des Frischelogistikzentrums reagieren wir auf einen erhöhten Flächenbedarf unseres Unternehmens in der Region. Die vorhandenen Standorte in Chemnitz und Dresden arbeiten am Kapazitätslimit. Durch ihre Zusammenführung am neuen Standort in Berbersdorf gewinnen wir zum einen deutlich an Effizienz, zum anderen bietet die Größe des Standortes die Möglichkeit, neben einer Logistikplattform auch ein Multi-Zentrum für Packdienstleistungen zu unterhalten. Dadurch können wir unsere Kunden in Zukunft noch zielgerichteter und individueller bedienen.“

Der neue Landgard Standort umfasst eine Fläche von rund 8 Hektar; im ersten Bauabschnitt sollen rund 10.000 qm Hallenfläche entstehen. Nach Inbetriebnahme werden etwa 125 Mitarbeiter in Berbersdorf beschäftigt sein, über den bestehenden Mitarbeiterstab der aktuellen Standorte in Chemnitz und Dresden hinaus werden 20 bis 25 neue Arbeitsplätze geschaffen.

landgard_-berbersdorf_simulationSo soll der Landgard Standort in Berbersdorf nach der Fertigstellung aussehen. (Grafik: Landgard)

Der Vorstandsvorsitzende der Landgard eG Armin Rehberg begrüßte in seiner Ansprache den Entschluss der Gemeinde Striegistal, in die Erschließung des Geländes zu investieren: „Als moderne und erfolgreiche vermarktende Erzeugergenossenschaft setzen wir auf eine langfristige, zukunftsorientierte Entwicklung. Dafür benötigen wir an unseren Standorten eine ausgezeichnete Infrastruktur. Das Gewerbegebiet in Berbersdorf erfüllt unsere Standortanforderungen und bietet beste Voraussetzungen, hier erfolgreich zu arbeiten.“

Der Standort Berbersdorf werde eine wichtige Rolle in der strategischen Entwicklung der Landgard Gruppe einnehmen, betonte der Vorstandsvorsitzende. „Wir vermarkten Produkte aus regionaler, nationaler und internationaler Herkunft an unsere Kunden aus dem Einzelhandel, Großhandel, dem Lebensmittelhandel und dem Discount – und das aus ersthändigem Warenbezug. Landgard Chemnitz-Dresden agiert bereits heute als marktführender Vollsortimenter für Obst und Gemüse in Ostdeutschland. Hier am Standort werden im Zuge der weiteren Internationalisierung unseres Angebotes als Vollsortimenter alle Aktivitäten rund um den ersthändigen Warenbezug aus Asien gebündelt werden. Außerdem arbeiten wir engagiert daran, unsere Mitgliederstruktur konsequent mit Erzeugern aus der Region Ost auszubauen.“

Landgard wird dem Handel von Berbersdorf aus künftig eine optimale Zentrallager- und Filialbelieferung, eine flexible Frischelogistik, eine Vielzahl unterschiedlicher Packdienstleistungen und ein professionelles Qualitätsmanagement bieten. „Für uns als Dienstleister mit Mehrwert für unsere Kunden und Mitgliedsbetriebe ist die Errichtung dieses neuen Standortes ein wichtiger strategischer Schritt in die Zukunft“, so Armin Rehberg.

Verantwortlich für die schlüsselfertige Erstellung des Neubaus ist die LIST Bau Bielefeld GmbH. Das Generalunternehmen hat bereits vor vier Wochen mit der Einrichtung der Baustelle begonnen. Seitdem kommt im Erdbau das sogenannte cut-andfill-Verfahren zum Einsatz. Dabei werden sämtliche ausgehobenen Bodenmaterialien produktiv an anderer Stelle wieder aufgetragen, so dass keine großen Mengen an Füllmaterial an- und abtransportiert werden müssen. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird bis Ende des Jahres noch in der Tiefe gearbeitet. Ab Januar wird dann auch für Passanten beinahe täglich ein Baufortschritt erkennbar sein – von da an wächst das Gebäude in die Höhe. Der Rohbau soll nach gut vier Monaten fertiggestellt werden. Mitte 2017 wird das Gebäude dann schlüsselfertig an Landgard übergeben und in Betrieb genommen.

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