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Wie du als Gärtner Insekten behilflich sein kannst

Ohne sie gäbe es weniger Obst, Gemüse und Blumen: Bienen, Schmetterlinge & Co tragen dazu bei, dass unser Leben bunter und leckerer ist. Als Gärtner profitierst du nicht nur von den fleißigen Insekten. Du kannst auch wesentlich zu ihrem Schutz beitragen.

Futter für die Kleinsten: Mit einer Ausbildung zum Gärtner oder zur Gärtnerin trägst du aktiv dazu bei, Nahrung und Lebensraum für viele verschiedene Insekten zu schaffen. (Foto: GMH)

Insektensterben ist kein Fremdwort mehr. Dass es den flatternden, summenden und krabbelnden Tierchen an Lebensraum und Nahrung mangelt, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Dabei kann jeder mithelfen, Insekten zu schützen: Nicht nur in der freien Natur, auch in Parks, im Garten, auf dem Balkon und sogar auf dem Friedhof können sie sich wohl fühlen.

Doch um solche Räume insektenfreundlich zu gestalten, braucht es nicht nur guten Willen, sondern auch Fachwissen: Auf welche Blüten fliegen Bienen und Hummeln? Was brauchen sie, damit sie sich wohlfühlen, bleiben und vermehren? Mit einer Ausbildung zum Gärtner kannst du Experte in Sachen Artenschutz werden – je nach Fachrichtung mit einem anderen Schwerpunkt.

Pflanzengärtner mit Knowhow

Zierpflanzen- und Staudengärtner züchten, vermehren und verkaufen ein- und mehrjährige Pflanzen, die für Insekten attraktiv sind. Und das nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über: Blaustern, Krokus und Lungenkraut im Frühling, Löwenmäulchen und Lavendel im Sommer, Aster und Fetthenne im Herbst.

Gehölze wie Weide, Linde und Weißdorn sind ebenfalls wichtige Bienenweiden. Als Baumschulgärtner lernst du unter anderem, worauf es bei ihrer Vermehrung und Pflege ankommt. Und als Gemüse- oder Obstgärtner arbeitest du Hand in Hand mit den fleißigen Helfern: Sie ernähren sich von den Blüten deiner Obstbäume, Beerensträucher, Kräuter- und Gemüsepflanzen und bestäuben sie im Gegenzug oder halten Schädlinge in Schach.

Insektenfreundliche Räume gestalten

Insekten brauchen aber nicht nur Nahrung, sondern auch einen Lebensraum. Gerade in der Stadt muss dieser erst bewusst geschaffen werden. Als Garten- und Landschaftsbauer übernimmst du dabei eine wichtige Aufgabe. Du kannst Gärten und Parks insektenfreundlich gestalten, indem du zum Beispiel Schmetterlingshügel, Kräuterspiralen oder Wildblumenwiesen integrierst.

Friedhöfe können ebenfalls zu ökologischen Nischen werden, wenn du sie als Friedhofsgärtner dazu machst: Mit Blumen wie Akelei, Efeu, und Nelken und vielen anderen Pflanzen mit attraktiven Blüten lassen sich auch Grabanlagen insektenfreundlich bepflanzen.

Jetzt Insektenretter werden!

Gärtner ist ein spannender und vielseitiger Beruf, mit dem du aktiv zum Artenschutz beitragen kannst. Auf der Website www.beruf-gaertner.de erfährst du mehr über die sieben verschiedenen Fachrichtungen und bekommst allerlei nützliche Hinweise, wie du deine Karriere in der grünen Branche starten kannst: Neben Informationen zu Ausbildung, Studium, Fort- und Weiterbildungen findest du dort auch Tipps für deine Bewerbung.

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