Großhandel weitgehend zufrieden mit Geschäftsverlauf, Floristen orderten sehr kurzfristig.
Verhalten war die Stimmung im Einzelhandel in den Regionen, in denen vor dem Valentinstag Kälte, Schnee und Eis auf die Kauflaune drückten. So waren auch die Erwartungen der Großhändler im Hinblick auf den Valentinstag eher gedämpft.
Nach sehr hohen Preisen an der Versteigerungsuhr für Rosen in allen Farben und insbesondere für die roten Rosen, in der Vorwoche des Valentinstages, waren die Preise am Montag vor Valentin durch ein hohes Warenaufkommen eher niedrig bis moderat. Auch Blumengroßhändler, die auf eine Vor-Order gesetzt hatten, profitierten teilweise von der vorausschauenden Planung, ergab eine Mitglieder-Befragung des Verbandes des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels (BGI) zum Valentinsgeschäft.
Händler sagen: „Der Valentinstag wird bunter“- Schnittblumen stärker im Fokus (Foto: BGI)
Auch Frühlingsprodukte waren gefragt
„Diesmal ist uns weder das Wetter noch der Karneval oder ein Vulkanausbruch in die Quere gekommen“, so der Kommentar eines Großhändlers im Süden. Der Eindruck der Händler war, dass der Valentinstag auf einem Werktag dazu animiert Blumen nicht nur für den privaten Gebrauch zu kaufen, sondern auch als Wertschätzung an Mitarbeiter(innen) und Kollegen im Geschäft zu überreichen. Dies zeigte sich auch in einem breiteren Absatz im Produktsegment.
Neben den roten und andersfarbigen Rosen sei auch der Umsatz mit Frühlingsprodukten wie Ranunkeln, Anemonen, Freesien, Tulpen und (Mini-) Gerbera gestiegen. Vor allem im Westen und in der Mitte Deutschlands äußerten die Großhändler, dass die rote Rose zwar in diesem Jahr trotz hoher Preise wieder sehr stark nachgefragt war, der Valentinstag sei alles in allem aber „bunter“ geworden.
Insgesamt stellten die Großhändler fest, dass sich die Valentinskäufe in diesem Jahr stark auf Schnittblumen fokussierten, einzelne Händler berichteten aber auch von ersten Abverkäufen von Outdoor-Produkten für den Frühlingsgarten. Zimmerpflanzen waren im diesjährigen Valentinsgeschäft weniger gefragt, so der Eindruck.
Landgard-CEO Armin Rehberg sagt: „Die IPM ESSEN ist die schönste Messe der Welt“
Vom 24. bis 27. Januar 2017 ist die internationale grüne Branche zu Gast in der Messe Essen. Die IPM ESSEN bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Pflanzenproduktion ab: Rund 1.600 Aussteller aus nahezu 50 Ländern zeigen ihre Innovationen in den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik und Ausstattung. Die 35. Weltleitmesse des Gartenbaus hat ein Partnerland: das Königreich der Niederlande.
Die Royal FloraHolland schließt das Jahr 2016 mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro ab, was einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Umsatzsteigerung wurde vor allem durch höhere Preise – durchschnittlich 4,2 Prozent – für Blumen und Pflanzen verursacht.
FloraHolland konnte in 2016 den Umsatz um 3,8 Prozent steigern (Foto: FloraHolland)
Die neuen Geschäftsführer von Veiling Rhein-Maas: Uwe Bedenbecker und Marc Schax (Foto: Veiling Rhein-Maas)
Die Präsentation in der NRW-Halle unter dem Dach von Agrobusiness Niederrhein e.V. steht ganz unter dem Motto „Zierpflanzen kommen vom Niederrhein!“
„Mit dem Auftritt von „Blumen – 1000 gute Gründe“ auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wollen wir die Besucher auf unsere Initiative aufmerksam machen“, so Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing bei Landgard. „Unser Ziel ist es, mit „Blumen – 1000 gute Gründe“ das Image von Blumen und Pflanzen gerade bei jüngeren Käuferschichten aufzufrischen und viele neue, kreative Kaufanlässe aufzuzeigen. Das gelingt unter anderem mit dem Videogärtner Tristan, der sich bei den Fans der Initiative großer Beliebtheit erfreut, und der auch auf der Grünen Woche mit von der Partie sein wird.“
Der aus Facebook bekannte Videogärtner Tristan unterstützt mit seiner Anwesenheit die Aktion „Blumen-1000 gute Gründe“ (Foto: Landgard)
Zwei Verbände, ein Thema: Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. und die Gemeinschaft der Züchter vegetativ vermehrbarer Zier- und Obstpflanzen (CIOPORA Deutschland e.V.) werden sich ab 2017 kooperativ den marktrelevanten Fragestellungen rund um das Lebende Grün zuwenden. 
ZVG präsentiert die Vielfalt des Gartenbaus auf der Internationalen Grünen Woche 
