Entwicklung zum Vergleichszeitraum 2014/2015 noch einmal deutlich verbessert
Die Erzeugergenossenschaft Landgard hat gemäß der vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2016 Umsatzzuwächse in Höhe von 5 Prozent erreicht. Landgard liegt mit diesem starken organischen Wachstum 2016 noch einmal deutlich über der positiven Entwicklung im Vergleichszeitraum 2014/2015.
Die Sparte Blumen & Pflanzen wuchs um mehr als 4 Prozent. Das stärkste Wachstum verzeichnete der organisierte Handel mit einem Plus von 8 Prozent. Der Landgard Fachhandel verzeichnete mit einem Plus von mehr als 2 Prozent ebenfalls erfreuliche Zuwächse, und auch die Veiling Rhein-Maas steigerte ihren Umsatz um 4 Prozent. Die Sparte Obst & Gemüse hat sich erneut zweistellig positiv entwickelt. Auch die Umsätze der Landgard Mitgliedsbetriebe entwickelten sich entsprechend positiv.
Haupttreiber der positiven Entwicklung waren nach Angaben von Landgard der Ausbau strategischer Partnerschaften im Kerngeschäft, die weitere Internationalisierung sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Kundenseite, die zahlreichen erfolgreichen neuen Produkte und Konzepte und insbesondere das Umsatzwachstum im Rahmen des ersthändigen Warenbezugs mit den Landgard Mitgliedsbetrieben. Diesen Weg wird Landgard auch 2017 konsequent weiter gehen. So stellt Landgard aktuell im Rahmen der IPM 2017 über 20 neue Konzepte und Lizenzkooperationen vor.
Die Royal FloraHolland schließt das Jahr 2016 mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro ab, was einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Umsatzsteigerung wurde vor allem durch höhere Preise – durchschnittlich 4,2 Prozent – für Blumen und Pflanzen verursacht.
FloraHolland konnte in 2016 den Umsatz um 3,8 Prozent steigern (Foto: FloraHolland)
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft setzt sich weiter fort, hat sich aber verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe zwischen den Jahren 2013 und 2016 um rund 3 % (etwa 9 000 Betriebe) verringert. Zwischen der Agrarstrukturerhebung 2013 und der Landwirtschaftszählung 2010 hatte es noch einen deutlicheren Rückgang von knapp 5 % (– 14 000 Betriebe) gegeben.