Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für März 2019
Die Stimmung der Verbraucher zeigt im März 2019 insgesamt ein etwas ausgewogeneres Bild als im Vormonat. Die Konjunkturerwartung legt wieder zu. Dagegen verlieren sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung etwas. Für April prognostiziert GfK für das Konsumklima einen Wert von 10,4 Punkten nach revidiert 10,7 Punkte im März.
Der Absturz der Konjunkturerwartung ist mit dem aktuellen Anstieg – zumindest für den Moment – gestoppt. Zudem schließt sich die Schere zwischen dem Konjunkturindikator und der Einkommenserwartung wieder etwas. Denn Letztere muss etwas von ihrem sehr guten Niveau abgeben. Ähnlich geht es der Anschaffungsneigung, die ebenfalls Einbußen hinnehmen muss. Folglich erleidet das Konsumklima nach einem zufriedenstellenden Start in das Jahr 2019 einen kleinen Dämpfer.

Konjunkturerwartung setzt Talfahrt nicht weiter fort
Der Fall der Konjunkturerwartung ist im März – zumindest vorläufig – zum Stillstand gekommen. Der Indikator gewinnt sieben Zähler hinzu und steigt damit auf 11,2 Punkte. Zuvor war er fünf Mal in Folge gesunken. Ob dies bereits der Beginn einer Trendwende ist, werden die kommenden Monate zeigen. Insgesamt hat die Konjunkturstimmung in den letzten 12 Monaten knapp 35 Punkte verloren.
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im März 2019 voraussichtlich gegenüber März 2018 1,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Februar 2019 voraussichtlich um 0,4 %.
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hagebaumarkt Unterföhring: Auch die Unterföhringer behalten ihren hagebaumarkt. (Foto: hagebau/Kay Zimmermann)