toom teilt mit, dass man der Umwelt zuliebe toom zukünftig auf den bei Gärtnern beliebten Guano-Dünger verzichtet: Umweltschädlicher Abbau, problematische Arbeitsbedingungen in der Förderung und lange Transportwege haben das Unternehmen dazu veranlasst, Artikel mit dem Inhaltsstoff bis Ende der Saison vollständig auszulisten. Damit möchte toom erneut eine Vorreiterrolle in der Branche einnehmen.

Bis Ende der Saison 2024 sollen in toom Regalen keine Guano-Dünger mehr erhältlich sein. (Foto: toom/kreminska)
Aufgrund seiner günstigen Nährstoffzusammensetzung ist Guano-Dünger sehr beliebt. Das feinkörnige Pulver aus verwitterten Vogelexkrementen und kalkreichen Eierschalen stammt jedoch von kleinen Inseln an den südamerikanischen Küsten. Die dadurch entstehenden langen Transportwege sind dabei nur ein Aspekt von vielen, die das Produkt wenig nachhaltig machen:
Guano-Abbaugebiete sind wichtige Zufluchtsorte und Brutstätten für bedrohte Vögel wie Pinguine, die bei der Gewinnung des Düngemittels zerstört werden. Dadurch werden nicht nur die betroffenen Populationen, sondern das lokale Ökosystem geschädigt. Hinzu kommt, dass die Arbeitsbedingungen bei der Gewinnung des stark ätzenden Produkts häufig nicht sicher genug sind.
Im Rahmen einer allgemeinen Bausteinüberarbeitung im Bereich Dünger hat toom daher entschieden, alle Dünger mit Guano auszulisten – sowohl im Marken- als auch im Eigenmarkensortiment. Bis Ende der Gartensaison 2024 sollen in toom Regalen keine Guano-Dünger mehr erhältlich sein.
toom hat sich seit Jahren der nachhaltigeren Sortimentsumstellung verschrieben. So wurden im Rahmen eines Screenings Pestizide mit besonderem Risiko für Umwelt und Mensch identifiziert und bereits 48 Artikel durch nachhaltigere Alternativen ersetzt. toom engagiert sich darüber hinaus für den Moorschutz und stellt bis 2025 das gesamte Erdensortiment auf torffreie Alternativen um.
Der spoga+gafa ist es erneut gelungen, die gesamte globale Gartenbranche zusammenzubringen. Die Präsenz und Rückkehr namhafter Aussteller aus Europa und Amerika unterstreichen die internationale Bedeutung der spoga+gafa als zentralen Branchentreffpunkt. Auf der Besucherseite konnte die Messe insbesondere in Deutschland wachsen und verzeichnete hier ein Besucherplus von über acht Prozent.
Wenn die spoga und gafa in den Kölner Messehallen auf die Zielgerade geht, ist für die Führungskräfte der grünen Branche noch nicht Schluss: Auch in diesem Jahr lud der BHB zu seinem GardenSummit im Congress Centrum Nord ein, und über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten dem Ruf zu der bewährten Mischung aus kompaktem Learning und Networking. Und vernahmen die klare Botschaft: Im Gartenhandel steckt weiterhin enormes Potenzial.