OBI in Tschechien mit Kartellstrafe belegt

von Bernhard Simon

Das tschechische Kartellamt ÚOHS hat gegen den Baumarktkonzern OBI eine Geldstrafe in Höhe von 4,8 Millionen Kronen (rund 200.000 Euro) verhängt. Grund dafür ist der Missbrauch einer starken Marktposition, wie die Behörde am Dienstag online mitteilte.

Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, bei Lieferanten aus dem Lebensmittel- und Agrarsektor überlange Zahlungsfristen durchgesetzt zu haben. Gesetzlich sind maximal 30 Tage erlaubt. OBI hat den Verstoß eingeräumt, womit die Entscheidung der ÚOHS rechtskräftig wurde.

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