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Landgard Stiftung: Stipendien für angehende Gärtnermeister

Finanzielle Unterstützung und praxisnahe Weiterbildung erleichtern die Fortbildung in der Grünen Branche.

Im Rahmen ihres Stipendienprogramms unterstützt die Landgard Stiftung auch im kommenden Jahr angehende Meister im Gartenbau, Fachrichtung Beratung & Verkauf bzw. Zierpflanzenbau, bei ihrer beruflichen Weiterbildung.

Als neue Stipendiaten nahmen Marcel Blanars (23 Jahre), Matthias Bogie (23 Jahre), Moritz Pfister (31 Jahre) und Carolin Terhart (22 Jahre), zum neuen Schuljahr am Gartenbauzentrum Essen ihre Stipendiatsurkunden von Wolfgang Schubert, Bereichsleiter Human Resources bei Landgard, Thomas Keuschen, zuständig für Personalentwicklung, sowie Schulleiter Dr. Karl-Heinz Kerstjens entgegen.

„Die Fach- und Führungskräfte von Morgen bei ihrer Fortbildung zu unterstützen, ist Teil der satzungsgemäßen Förderung der Landgard Stiftung “, betont Landgard Personalleiter Wolfgang Schubert bei der Verleihung in Essen. „Dank des Stipendiums haben sie den Kopf frei und können sich ganz auf die Fachschule und die später anstehenden Prüfungen konzentrieren.“

Zum neuen Schuljahr nahmen die neuen Stipendiaten der Landgard Stiftung 2020 (vorne v.l.) Carolin Terhart, Marcel Blanars, Matthias Bogie und Moritz Pfister, die Stipendiumsurkunden von (hinten v.r.) Wolfgang Schubert, Bereichsleiter Human Resources bei Landgard, Thomas Keuschen, zuständig für Personalentwicklung, sowie Schulleiter Dr. Karl-Heinz Kerstjens entgegen. (Foto: Landgard)

Die bisherigen Werdegänge der neuen Stipendiaten zeigen, wie vielfältig der Karriereweg in der Grünen Branche sein kann.

Marcel Blanars aus Geldern absolvierte eine Ausbildung zum Gärtner Zierpflanzenbau. Dabei verbrachte er sein erstes Ausbildungsjahr in Virginia, USA, wo er in den ersten fünf Monaten im Bereich Research & Development gearbeitet hat. Die dort und im Rahmen seiner weiteren Tätigkeit gewonnen Kenntnisse und Einblicke möchte er nun mit der Weiterbildung zum Meister ausbauen.

Matthias Bogie aus Meerbusch ist Mitglied in der Juniorengruppe des Verbands Deutscher Gartencenter und absolviert die Meisterschule mit dem Schwerpunkt Beraten und Verkaufen. Dabei kommen ihm auch die ersten Führungserfahrungen zu Gute, die er bereits in jungen Jahren sammeln konnte, indem er als Urlaubsvertretung die Leitung der Abteilung Halbschatten und Wasserpflanzen übernommen hat.

Moritz Pfister (31 Jahre) aus Köln nahm nach seiner Gärtnerlehre zunächst ein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen für Gebäudetechnik auf, entschied sich dann aber doch lieber für eine weitere berufliche Laufbahn in der Grünen Branchen. Als angehender Meister mit dem Schwerpunkt „Beraten & Verkaufen“ will er nun dazu beitragen, die Branche innovativ voranzubringen.

Die 22-jährige Carolin Terhart stammt aus Borken und hat eine Ausbildung zur Gärtnerin Zierpflanzenbau erfolgreich absolviert. Im letzten Jahr hat sie sich intensiv mit den Möglichkeiten des modernen ökologischen Gartenbaus befasst – und sieht in ihm die „blühende Zukunft“. Als Meisterin Zierpflanzenbau möchte sie dazu beitragen, diese Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen. Im Rahmen ihres Stipendiums freut sie sich darauf, tiefere Einblicke in die Arbeit einer Vermarktungsorganisation zu erhalten.

Die neuen Stipendiaten konnten das Auswahlgremium der Landgard Stiftung in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren mit ihrer persönlichen Motivation, ihrem beruflichen Werdegang und ihren bisherigen Leistungen überzeugen. Die angehenden Gartenbau-Meister erhalten nun für die Dauer von zehn Monaten eine monatliche Förderung in Höhe von 400 Euro. Daneben erhalten die Nachwuchskräfte in Workshops, Unternehmenspraktika, Projektarbeiten und im Austausch mit den Landgard Fachleuten wichtige zusätzliche Einblicke in die Berufspraxis und wert-volles Branchenwissen.

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