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FloraHolland: Milde Temperaturen begünstigten Umsatz

floraholland-LogoLetztes Jahr wurde Europa um den Valentinstag herum von einer Kältewelle beherrscht. In diesem Jahr waren die Wettergötter buchstäblich milder gesonnen. Nicht zuletzt dadurch verzeichnete der Valentinstag einen hervorragenden Absatz mit Spitzenumsätzen. Außerdem fiel der Tag selbst auf einen günstigen Freitag, sodass die ganze Woche über noch Exporte in weit entlegene Teile Europas ermöglicht wurden.

FloraHolland Preisdruck Okt. 2013Die ersten Exportzahlen dieses Jahres für den Monat Januar waren positiv. Sowohl Schnittblumen als auch Topfpflanzen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Wachstumsplus von 2 %.

Der März verspricht ein spannender Monat zu werden. Einerseits wegen des Internationalen Frauentages und andererseits wegen der zunehmend angespannten Situation in Osteuropa. Der Januar schloss mit einem Umsatzplus von 3,1 % bei einem fast 4 % höheren Volumen als im Januar 2013. Der Durchschnittspreis war mit € 0,371 etwas niedriger.

Blumenpreise wegen hoher Stückzahl leicht unter Druck

Rosen sind die mit Abstand wichtigsten Blumen für den Valentinstag. Das Angebot war gut   1 % höher als im Vorjahr bei gleichbleibendem Umsatz. Der Durchschnittspreis ging dadurch leicht zurück auf € 0,31/Stiel.Die Tulpen verzeichneten mit € 0,164 (+5,8 %) einen guten Preis, bei einer vermehrten Anlieferung von knapp 7 %. Die Chrysanthemen hatten zu kämpfen. Die fedrigen Chrysanthemen waren 6,3 Cent günstiger als 2013, bei 1,6 % weniger Stielen. Auch die Strauchchrysanthemen brachten 5 Cent weniger ein, aber das Angebot war hier gut 4 % höher. Die Gerbera konnten sich gut halten. Trotz eines gestiegenen Lieferumfangs von fast 8 % im Vergleich zum Vorjahr ging der Durchschnittspreis um weniger als 1 Cent pro Stück zurück. Lisianthus und Freesien brachten mehr ein, während die Hyazinthen im Vergleich zu 2013 einen kräftigen Preissturz verzeichneten. Dieser ging auf das erhebliche Mehrangebot (fast 15 % im Vergleich zum Vorjahr) zurück.

Im Februar stiegen die Schnittblumenverkäufe um 1,2 %, bei 3,8 % mehr Stielen. Der Durchschnittspreis sank um 0,7 Cent auf € 0,262.

Zimmerpflanzen stark nachgefragt

Obwohl der Valentinstag nicht wirklich ein Zimmerpflanzenfest ist, war die Nachfrage doch relativ groß. Der Phalaenopsisumsatz verzeichnete einen Anstieg von fast 10 % bei 5,7 % mehr Töpfen. Das führte zu einem einheitlichen Preisanstieg von gut 17 Cent im Vergleich zum Vorjahr.

Bei den Topfrosen ließ sich eine wahre Lieferflut verzeichnen (+17,2 %). Trotz des ‚Tages der Liebe‘ konnte der Markt diese Menge nicht wirklich verarbeiten, sodass der Preis im Vergleich zu 2013 um ca. 7,5 Cent sank. Bei den Bromelien konnte bei einem erheblich kleineren Volumen (-11,3 %) ein Preisgewinn verbucht werden. Auch die Zwiebelprodukte im Topf, Hyazinthen und Narzissen, notierten bei einer kleineren Stückzahl höher im Preis. Die Topfhortensien kamen schon zu einem frühen Zeitpunkt in großen Mengen auf den Markt (+18,5 %) und dank des guten Wetters stieg der Preis im Vergleich zum Vorjahr sogar noch um 6 Cent an. Bei den Azaleen ergab sich ein ebenso großer Volumenanstieg, aber der Preis fiel hier 15 Cent niedriger aus.

Die Zimmerpflanzen verzeichneten im Februar 6 % mehr Umsatz bei einer 0,4 % höheren Stückzahl im Vergleich zum Vorjahr. Der Durchschnittspreis war mit € 1,754 gut 9 Cent pro Topf höher.

Gartenpflanzen stellen 2013 in den Schatten

Der milde Winter bescherte uns im Februar beim Gartenpflanzenumsatz ein Plus von fast 17 % bei einem Anstieg der Stückzahl von 45,7 %. Das drückte den Durchschnittspreis, der mit € 0,811 zwanzig Cent niedriger war als im Vorjahr. Die Stiefmütterchen führen die Hitliste an. Dank des wachstumsfreundlichen Wetters war die Anlieferung enorm (+160 %), sodass der Preis dadurch unter Druck geriet. Die Primeln wurden ebenfalls in erhöhter Stückzahl angeliefert (+22,7 %), waren aber 5 Cent teurer.

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