In Zeiten von steigenden Lebenshaltungskosten und hohen Inflationsraten haben angemessene Gehaltsentwicklungen bei Arbeitnehmern eine große Bedeutung. Vereinbarungen hierüber im Einzelhandel, an denen sich BAUHAUS orientiert, verzögern sich jedoch seit Monaten und sind weiterhin ausstehend.
BAUHAUS setzt nun ein Zeichen und wird selbst aktiv. Um seinen Mitarbeitenden die entsprechende Sicherheit und Verlässlichkeit zu bieten, nimmt BAUHAUS die zu erwartende Erhöhung vorab in zwei Schritten vor. Für rund 12.000 Mitarbeitende in den BAUHAUS Fachcentren steigen die Gehälter damit um insgesamt über 9 Prozent.
Zweistufige Anhebung der Gehälter in den BAUHAUS Fachcentren
BAUHAUS erhöht zum 1. Mai 2024 die branchenüblich eingruppierten Gehälter der Mitarbeitenden in den Fachcentren um weitere 4 Prozent. Dem vorausgegangen hatte BAUHAUS bereits im Oktober 2023 eine Anpassung der Gehälter um 5 Prozent vorgenommen.
Nach Abschluss der Branchenverhandlungen wird BAUHAUS die Ergebnisse und etwaige darüber hinaus gehende Erhöhungen der regelmäßigen Vergütung unter Anrechnung der bereits vorab geleisteten Zahlungen berücksichtigen.
Gehaltsanpassung gilt auch für Auszubildende
Auch die Auszubildenden bei BAUHAUS können sich über mehr Geld freuen. Bereits im November 2023 stieg die Vergütung für die Auszubildenden aller Ausbildungsberufe in den BAUHAUS Fachcentren und im BAUHAUS Service Center Deutschland um 5 Prozent. Die Ausbildungsvergütung umfasst nun im ersten Ausbildungsjahr 1.050 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 1.155 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 1.365 Euro.
Der Industrieverband Garten (IVG) e.V. hat unter seinen Mitgliedern aus der Substratbranche eine Umfrage zur Gesamtsituation von Torfabbaugenehmigungen und restlichen Torfvorräten in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis: Die Gesamtfläche aktueller Abbauvorhaben, restlich verfügbare Torfmengen sowie Laufzeiten von Genehmigungen werden aktuell von der Politik und interessierten Öffentlichkeit deutlich zu hoch eingeschätzt.
Quelle IVG: *Voraussichtliche Torfabbaumengen in Deutschland der kommenden 10 Jahre in Relation zu anderen Kenngrößen für den deutschen Substratmarkt. Ab dem Jahr 2024 Modellierung bzw. Umfrageergebnisse. Getroffene Annahmen für Modellierung: konstante Gesamtproduktion, Zugewinn an neuen Ersatzrohstoffen von 0,2 Mio. m3 pro Jahr und entsprechende Reduktion der Torfmenge. Die Differenz zwischen benötigter Torfmenge und Abbaumenge wird importiert.


Die Inflationsrate in Deutschland wird im April 2024 voraussichtlich +2,2 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber März 2024 voraussichtlich um 0,5 %. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt voraussichtlich +3,0 %.
Nach dem im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossenen Rechtsformwechsel von einer Genossenschaft (eG) zur Aktiengesellschaft (AG) empfing die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) ihre Anteilseigner erstmals als Aktionäre auf einer Hauptversammlung. Der Vorstand präsentierte am 25.04.2024 in der Flora Köln die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2023, gab einen Einblick in die neue Unternehmensstrategie und einen ersten Ausblick auf das laufende Jahr 2024.
Die Erholung der Verbraucherstimmung in Deutschland setzt sich im April dieses Jahres fort. Die Einkommenserwartung legt spürbar zu, die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung steigen moderat. Das Konsumklima verbessert sich damit zum dritten Mal in Folge. 

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten1 im März. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister.
Zum 01. April wurde Barbara Stolz in die Geschäftsführung von Gärtner Pötschke berufen, zu der weiterhin Philipp Bößem gehört. Frau Stolz verantwortet in Zukunft die Bereiche Finanzen/Controlling sowie Personal und Logistik, Philipp Bößem die Bereiche Marketing/BI, Einkauf/CM und IT.

Wie aktuelle Zahlen des EHI Retail Institute zur Nutzung von Zahlungsarten im Handel zeigen, ist die Nutzung von Kartenzahlungen auch im Jahr 2023 weiter angestiegen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) macht daher auf die Herausforderungen aufmerksam, die für den Einzelhandel mit zunehmender Kartenzahlung und wachsender Nachfrage nach Bargeldauszahlung einhergehen. Laut EHI werden inzwischen 61,8 Prozent des Umsatzes über Kartenzahlungen abgewickelt. Bargeldzahlungen sorgen nur noch für 35,5 Prozent des Umsatzes, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um zwei Prozent entspricht.