Anfang September haben viele Böden einen langen Sommer hinter sich. Hitze und Trockenheit haben ihre Spuren hinterlassen, gleichzeitig können kräftige Regenfälle die Erde belasten. Wer jetzt mulcht, unterstützt seine Pflanzen mit einer einfachen Maßnahme, die den Boden schützt und dazu beiträgt, vorhandene Feuchtigkeit länger zu bewahren.
Viele Gartenbesitzer denken beim Mulchen vor allem an das Frühjahr. Dabei lohnt sich die Bodenabdeckung unter anderem auch Ende des Sommers.

Ein gut gemulchter Garten schützt vor Austrocknung (Foto© COMPO GmbH)
„Viele Beete haben Anfang September bereits einiges hinter sich. Mulchen kann dazu beitragen, die Verdunstung zu reduzieren und die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten. Dadurch wird der Boden besser vor Austrocknung geschützt“, erklärt Werner Peitzmann, diplomierter Gartenbauingenieur und COMPO-Gartenexperte mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Branche. „Eine Mulchschicht schützt außerdem davor, dass Unkrautsamen zur Keimung kommen. Gerade jetzt ist das sonst ein Problem, da dann viele Unkrautsamen unterwegs sind.“
Offener Boden verliert deutlich mehr Wasser als eine geschützte Fläche. Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und schützt den Boden vor Hitze und Austrocknung.

(Foto© COMPO GmbH)
Schutz vor Trockenheit und Starkregen
Mulchen bietet mehr als nur einen Wasserspareffekt. Die Bodenabdeckung schützt vor Hitze und Austrocknung und kann dazu beitragen, den Boden auch bei Starkregen zu schützen. Denn ungeschützte Erde wird bei starken Niederschlägen leichter abgeschwemmt, während eine Mulchschicht die Oberfläche bedeckt und so Erosion entgegenwirken kann. Gleichzeitig unterstützt sie die natürliche Wasserspeicherung im Boden.
„Wir beobachten seit Jahren, dass Wetterextreme auch im Hausgarten häufiger werden. Mal fehlt über Wochen Wasser, dann fallen innerhalb kurzer Zeit größere Regenmengen. Mulch hilft dem Boden, beide Situationen besser zu bewältigen“, so Peitzmann.
Für viele Gartenbereiche geeignet
Ob Gemüsebeet, Hochbeet, Staudenrabatte oder Flächen unter Sträuchern und Gehölzen: Fast überall profitieren Pflanzen von einer schützenden Mulchschicht. Je nach Einsatzbereich kommen unterschiedliche Materialien infrage. Kompostbasierte Mulche eignen sich beispielsweise für Gemüse- und Hochbeete, während Gartenfasern häufig in Stauden- und Zierbeeten eingesetzt werden.
„Mulchen gehört für mich zu den einfachsten und zugleich sinnvollsten Maßnahmen in der Spätsommer-Gartenpflege. Wichtig ist, die Mulchschicht auf einen gut durchfeuchteten Boden aufzubringen. Besonders Gemüse-, Stauden- und Zierbeete profitieren von dieser zusätzlichen Schutzschicht“, rät Peitzmann.
Mögliche Lösungen für unterschiedliche Beete
Je nach Einsatzbereich bieten unterschiedliche Mulchprodukte verschiedene Vorteile. Der COMPO BIO Gartenmulch + Sonnenschutz ist insbesondere für stark besonnte Flächen geeignet: Seine helle Oberfläche reflektiert Sonnenstrahlen, schützt den Boden vor Hitze und Austrocknung und fördert die natürliche Wasserspeicherung.
Die COMPO BIO Gartenfaser torffrei trägt zu einer verbesserten Bodenstruktur bei und schützt Beete vor Austrocknung und Erosion. Wer eine besonders ergiebige und leicht transportierbare Lösung sucht, kann auf die COMPO BIO Bodenschutz Pellets setzen. Diese quellen nach der Wasserzugabe zu einer lockeren Mulchschicht auf, speichern Feuchtigkeit und helfen dabei, den Wasserverbrauch zu reduzieren.
Alle Mulchmaterialien von COMPO können dauerhaft auf der Fläche verbleiben. Sie bestehen aus organischen Rohstoffen, die sich im Laufe der Zeit zersetzen und dabei zusätzlich zur Nährstoffversorgung des Bodens beitragen.
Kleine Maßnahme mit großer Wirkung
„Viele Beete haben Ende August bereits einen anstrengenden Sommer hinter sich. Eine Mulchschicht ist dann wie eine leichte Decke für den Boden: Sie schützt, ohne großen Aufwand zu verursachen. Genau das macht Mulchen zu einer einfachen und der sinnvollen Maßnahmen in der Spätsommer-Gartenpflege“, sagt COMPO-Gartenexperte Werner Peitzmann.
Mehr als 270 Delegierte aus 21 Ländern kamen vom 16. bis 22. August zum IGCA-Kongress 2026 nach Deutschland. Damit gehörte der Kongress zu dem größten internationalen Treffen der Gartencenterbranche. Für den Verband Deutscher Gartencenter (VDG) als Gastgeber war die Woche ein großer Erfolg. 
Landgard eröffnet im Cash & Carry-Markt in Gönnebek den Großhandels-Concept Store „Living & Trends Gönnebek“. Dafür hat das Unternehmen mehr als 20 Produzenten und Händler von Wohnaccessoires, Interior- und Lifestyle-Artikeln gewonnen, die ihre Produkte auf Verkaufsflächen zwischen fünf und 50 Quadratmetern präsentieren werden. Mit ihren Produkten erweitern sie das vorhandene Angebot an Topfpflanzen, Schnittblumen und Floristikbedarf um moderne Interieur-, Deko- und Lifestyle-Artikel.
Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland verbessert sich in Monat August 2026. Das Konsumklima steigt nach den Erwartungen der Verbraucher für September um 2,8 Punkte und liegt nun bei -26,6 Punkten (Vormonat revidiert: -29,4 Punkte). Der spürbare Anstieg ist neben der leicht gesunkenen Sparneigung vor allem auf die deutlich
Die Zuversicht unter den Unternehmen in Deutschland hat zugenommen. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im August auf 88,8 Punkte, nach 86,7 im Juli . Die Unternehmen waren zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Auch ihre Erwartungen korrigierten sie deutlich nach oben. Die Unsicherheit nahm weiter ab. Trotz des erneuten Energiepreisanstiegs erholt sich die deutsche Wirtschaft.
ImVerarbeitenden Gewerbe ist der Index sichtlich gestiegen. Die Firmenlenker beurteilten ihre laufenden Geschäfte erheblich besser. Auch die Erwartungen waren von weniger Skepsis geprägt. Die Produktion soll in den kommenden drei Monaten steigen. Mit der Auftragslage sind die Unternehmen aber nach wie vor unzufrieden.
Die zur Hellweg-Gruppe gehörende Gartencenter‑Kette Augsburg im Ruhrgebiet ist gerettet. Eine Beteiligungsgesellschaft übernimmt zum 01. September 2026 sämtliche Standorte und führt den Betrieb vollständig fort. Damit bleiben alle rund 360 Arbeitsplätze sowie alle Ausbildungsplätze erhalten. Die Belegschaft wurde über die aktuelle Lage und die nächsten Schritte informiert.
Mit einem Wert von 817,8 Milliarden Euro sind die deutschen Exporte im 1. Halbjahr 2026 um 3,9 % gestiegen und lagen damit um 31,0 Milliarden Euro über dem Vorjahreszeitraum. Nach Deutschland importiert wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro. Das waren 4,7 % oder 31,7 Milliarden Euro mehr als im 1. Halbjahr 2025. 