Die HORNBACH Gruppe hat das Geschäftsjahr 2024/25 (1. März 2024 bis 28. Februar 2025) mit einem Umsatz von 6.200 Mio. EUR (+0,6%) und einem bereinigten EBIT von 269,5 Mio. EUR (+6,0%) sehr erfolgreich abgeschlossen. Für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 erwartet HORNBACH durch neue Standorte und einer bislang guten Q1-Frühjahrssaison einen Umsatz auf dem Vorjahresniveau oder leicht darüber.
Das bereinigte EBIT für 2025/26 wird vor dem Hintergrund inflationsbedingter Lohnsteigerungen voraussichtlich auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 liegen. Gemäß ihrer Dividendenpolitik wird die Verwaltung der HORNBACH Holding der Hauptversammlung am 11. Juli 2025 eine stabile Dividende von 2,40 EUR je Aktie vorschlagen.
Kennzahlen HORNBACH Holding AG & Co. KGaA Konzern
| (in Mio. EUR soweit nicht anders angegeben) | GJ 2024/25 | GJ 2023/24 | ± in % |
| Nettoumsatz | 6.200,0 | 6.160,9 | 0,6 |
| davon Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG | 5.847,0 | 5.780,0 | 1,2 |
| – Deutschland | 2.783,8 | 2.787,4 | -0,1 |
| – Übriges Europa | 3.063,2 | 2.992,6 | 2,4 |
| Flächenbereinigtes Umsatzwachstum (Teilkonzern HORNBACH Baumarkt AG)1) | 1,1% | -2,0% | |
| davon Teilkonzern HORNBACH Baustoff Union GmbH | 357,1 | 380,7 | -6,2 |
| Rohertrag | 2.160,6 | 2.084,6 | 3,6 |
| Handelsspanne (in % vom Nettoumsatz) | 34,8% | 33,8% | |
| EBIT | 252,7 | 225,8 | 11,9 |
| Bereinigtes EBIT2) | 269,5 | 254,2 | 6,0 |
| Bereinigte EBIT-Marge | 4,3% | 4,1% | |
| Konzernergebnis vor Steuern | 208,0 | 179,3 | 16,0 |
| Konzernjahresüberschuss vor Gewinnanteilen anderer Gesellschafter | 147,2 | 131,7 | 11,8 |
| Ergebnis je HORNBACH Holding Aktie (unverwässert/verwässert in EUR) | 8,80 | 7,83 | 12,4 |
| Investitionen (CAPEX) | 183,7 | 192,6 | -4,6 |
1) ohne Währungskurseffekte; inkl. Bodenhaus-Fachmärkte und Onlinehandel
2) bereinigt um nicht-operative Aufwendungen und Erträge, z. B. Wertminderungen von Vermögenswerten, Erträge aus der Veräußerung von Immobilien, Erträge aus Zuschreibungen von in Vorjahren wertgeminderten Vermögenswerten.
Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Prozentangaben sind auf Basis TEUR gerechnet.
„Wir haben trotz des schwachen Konsumumfeldes im Geschäftsjahr 2024/25 ein sehr erfreuliches Ergebnisplus erzielt. Mittel- bis langfristig sehen wir positive Zeichen: Die Reallöhne sind gestiegen. Zinsen sinken und die Inflation geht zurück. Auch das von der deutschen Bundesregierung angekündigte Infrastrukturpaket ist zu begrüßen. Obwohl die Frühjahrssaison bisher erfolgreich gestartet ist, bleiben wir bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 jedoch vorsichtig. Es ist bisher nicht absehbar, welche Auswirkungen die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Europa und weltweit konkret auf uns, unsere Lieferketten und die Konsum- und Investitionslaune unserer Kunden haben werden“, kommentiert Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der HORNBACH Management AG.
Erich Harsch, Vorstandsvorsitzender der HORNBACH Baumarkt AG, ergänzt: „Gestiegene Kundenfrequenzen zeigen, dass die Menschen nach wie vor gerne zu uns zum Einkaufen kommen. Der Durchschnittsbon blieb trotz der zurückhaltenden Konsumstimmung stabil. Damit entwickeln wir uns besser als die Branche insgesamt und das ist hocherfreulich. Auch im laufenden Jahr investieren wir in den Neubau von Märkten, in die Modernisierung oder Erweiterung von bestehenden Standorten sowie in die Digitalisierung und die Weiterentwicklung unseres Services. Wir sehen dabei europaweit noch viel Potenzial für die weitere Expansion. Ende März haben wir einen neuen Markt in Duisburg eröffnet und in den nächsten Monaten stehen insgesamt drei weitere Neueröffnungen in Österreich und in Rumänien an.“
HORNBACH steigerte im abgelaufenen Kalenderjahr seine Marktanteile (GfK3)) erfolgreich auf 15,2% in Deutschland (2023: 14,9%), auf 28,1% in den Niederlanden (2023: 27,1%), auf 37,7% in Tschechien (2023: 36,2%) und auf 14,3% in der Schweiz (2023: 13,9%). In Österreich konnte HORNBACH den Marktanteil auf dem hohen Niveau von 17,3% halten.
Bereinigtes EBIT der HORNBACH Gruppe auf 269,5 Mio. EUR verbessert
Das bereinigte EBIT der HORNBACH Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2024/25 um 6,0% auf 269,5 Mio. EUR (2023/24: 254,2 Mio. EUR). Dies steht im Einklang mit der am 22. Mai 2024 veröffentlichten Ergebnisprognose, in der das Unternehmen ein bereinigtes EBIT auf oder leicht über dem Vorjahresniveau erwartet hatte. Der Anstieg des bereinigten EBIT basiert auf einem höheren Rohertrag aufgrund von Sortimentserneuerungen und der weiteren Normalisierung von Rohstoffpreisen. Die bereinigte EBIT-Marge erhöhte sich auf 4,3% (2023/24: 4,1%).
Das bereinigte EBIT im Teilkonzern HORNBACH Baumarkt stieg um 10,0% auf 233,7 Mio. EUR (2023/24: 212,4 Mio. EUR). Das bereinigte EBIT der HORNBACH Baustoff Union lag aufgrund der schwachen Entwicklung der deutschen Bauindustrie im Geschäftsjahr bei 3,1 Mio. EUR (2023/24: 4,7 Mio. EUR). Der Teilkonzern HORNBACH Immobilien verzeichnete beim bereinigten EBIT einen leichten Anstieg auf 63,9 Mio. EUR (2023/24: 63,3 Mio. EUR).
Prognose 2025/26*: Vorsichtiger Ausblick reflektiert weiterhin volatiles makroökonomisches und geopolitisches Umfeld
Der Konzern-Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2025/26 wird voraussichtlich auf oder leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 (6.200 Mio. EUR) liegen. Das Umsatzwachstum wird durch die kürzlich eröffneten Filialen in Nürnberg (26. Februar 2025) und Duisburg (26. März 2025) sowie drei weiteren Neueröffnungen in Österreich und Rumänien im späteren Jahresverlauf 2025/26 unterstützt. Der Start in die Frühjahrssaison verlief sehr erfolgreich, das volatile makroökonomische und geopolitische Umfeld birgt jedoch weiterhin Risiken im Hinblick auf Lieferketten und die Konsumstimmung.
Das bereinigte EBIT wird auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/25 (269,5 Mio. EUR) erwartet. Die Handelsspanne wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres stabil bleiben. Trotz anhaltender Kostendisziplin werden jedoch weitere Kostensteigerungen aufgrund inflationsbedingt gestiegener Gehälter erwartet.
Die Frühjahrsumfrage 2025 des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) zeigt ein gemischtes Bild: Einerseits entwickelt sich der GaLaBau trotz des gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds stabil. Doch die Ertragssituation bleibt für die meisten Betriebe unbefriedigend. Die stark gestiegenen Kosten können nur eingeschränkt an die Kundschaft weitergegeben werden.
Mit der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen steigen die Anforderungen an verantwortlichen Umgang und fachliche Kompetenz. Um den gesetzlichen Vorgaben der KI-Verordnung (KI-VO) gerecht zu werden, hat der Verband Deutscher Garten-Center (VDG) am 14. Mai 2025 ein Webinar für seine Mitgliedsbetriebe durchgeführt.


Zum Tag der Bienen am 20. Mai startet toom vom 17. bis 23. Mai eine bundesweite Spendenaktion im Rahmen seiner Nachhaltigkeitswochen: Für jede verkaufte Pflanze aus dem „Nützlingsfreundlich“-Sortiment spendet der Baumarkt 10 Cent an die Heinz Sielmann Stiftung. Mit dem Erlös entsteht ein Wildbienengarten am neuen Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide bei Berlin – ein dauerhaftes Refugium für bedrohte Bestäuber.
COMPO1, führender Anbieter von Markenartikeln für Pflanzen in Haus und Garten in Europa, hat die Validierung seiner Near-Term Klimaziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) erhalten. Damit ist COMPO das erste Unternehmen seiner Ausrichtung, dessen Emissionsreduktionsziele offiziell als wissenschaftsbasiert und im Einklang mit dem 1,5 Grad-Pfad des Pariser Klimaabkommens anerkannt sind – ein zentraler Meilenstein in COMPOs ESG-Programm und Green Leadership Versprechen und die Anerkennung einer herausragenden Leistung, die weit über die Branche hinaus Bedeutung hat. 
„Positiv überrascht“ äußern sich die Blumengroßhändler zum diesjährigen Muttertagsgeschäft. Dies geht aus der Blitzumfrage des Blumengroßhandelsverbands BGI e.V. hervor. Der Termin, das Wetter in der gesamten Muttertagsvorwoche, die Preise, die reibungslose Warenbeschaffung – alles trug dazu bei, den Muttertag auch in diesem Jahr wieder zu einem erfolgreichen Absatztag zu machen.