Wie aktuelle Zahlen des EHI Retail Institute zur Nutzung von Zahlungsarten im Handel zeigen, ist die Nutzung von Kartenzahlungen auch im Jahr 2023 weiter angestiegen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) macht daher auf die Herausforderungen aufmerksam, die für den Einzelhandel mit zunehmender Kartenzahlung und wachsender Nachfrage nach Bargeldauszahlung einhergehen. Laut EHI werden inzwischen 61,8 Prozent des Umsatzes über Kartenzahlungen abgewickelt. Bargeldzahlungen sorgen nur noch für 35,5 Prozent des Umsatzes, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um zwei Prozent entspricht.
Mehr Kartenzahlungen und zunehmende Bargeldauszahlungen stellen neue Herausforderungen für den Einzelhandel dar. (Foto:Andreas-Hermsdorf_pixelio.de)
„Der Trend zum unbaren Bezahlen setzt sich weiter fort und auch für die Zukunft muss mit einem weiteren Rückgang des Bargelds gerechnet werden. Das stellt Unternehmen vor Herausforderungen durch steigende Entgelte für Kartenzahlungen und weniger Bargeld bei mindestens gleichbleibenden Handlingskosten“, so Ulrich Binnebößel, HDE-Abteilungsleiter Zahlungsverkehr.
Vor allem der Rückgang der Bargeldzahlungen könne für Unternehmen zum Kostentreiber werden. Ein hoher Anteil an Fixkosten für die Bearbeitung der Bar-Transaktionen, den Transport zur Bank und die Beschaffung von Wechselgeld sorge bei sinkender Nachfrage für steigende Gesamtkosten. Zudem werde das Angebot einer Bargeldauszahlung im Rahmen eines Einkaufes immer beliebter. Es könne im Zweifel dazu führen, dass Unternehmen Bargeld zur Auszahlung an Kunden extra beschaffen oder den Service einschränken müssten. „Oft sind Kundinnen und Kunden auf den freiwilligen Service des Händlers vor Ort geradezu angewiesen, da Geldautomaten abgebaut und Bankfilialen geschlossen werden“, so Binnebößel weiter.
Insgesamt wird damit laut HDE der Umgang mit Bargeld im Handel immer anspruchsvoller und kostentreibender. „Neben etwaigen Kosten für die Beschaffung von Banknoten sind es meist die Gebühren der Kartentransaktion, die hinter der Bargeldauszahlung liegen. Die Entgelte werden vom Handel bezahlt und müssen mit Endpreisen verrechnet werden“, so Binnebößel. Die kartenherausgebenden Banken sollten bei Bargeldauszahlungen auf die Händlerentgelte verzichten. „Schließlich entlasten die Banken damit die eigenen Bargeld-Infrastrukturen“, so Binnebößel weiter.


Die Weltleitmesse des Gartenbaus und Deutschlands führende Vermarkungsorganisation im Gartenbau gehen zukünftig noch enger gemeinsame Wege: 

Johannes M. Schuller (65), langjähriger Vorsitzender des Aufsichtsrates der Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG, verabschiedet sich in den Ruhestand und legt sein Amt nieder. Damit verbunden ist auch sein Austritt aus dem Aufsichtsrat. Auf ihn folgt Robert Grieshofer (52), seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrates und seit 2023 stellvertretender Vorsitzender des Gremiums. Mit ihm wird erstmals ein Österreicher das Unternehmen als Aufsichtsratsvorsitzender führen. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Johannes Richter (44) gewählt. Die Wahlen erfolgten auf einer Aufsichtsratssitzung am 3. April 2024 jeweils einstimmig.
Mit der zunehmenden Sensibilisierung der Verbraucher für den Schutz von Natur und Umwelt gewinnt auch der integrierte Pflanzenschutz erheblich an Bedeutung. Seit Beginn der Gartensaison 2024 bietet COMPO ein frei verkäufliches Grundstoffsortiment als natürliche Alternative zu klassischen und biologischen Pflanzenschutzmitteln an, das für jeden Bedarf das passende Produkt bietet. 




Die Inflationsrate in Deutschland wird im März 2024 voraussichtlich +2,2 % betragen. Das ist der niedrigste Wert seit April 2021 (+2,0 %), im Mai 2021 lag der Wert ebenfalls bei +2,2 %. Gemessen wird die Inflationsrate als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat.
Die Aufhellung der Verbraucherstimmung in Deutschland schreitet auch im März nur langsam voran. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legen zwar leicht zu, aber die Anschaffungsneigung bleibt nahezu unverändert niedrig. 

Die Tarifmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der HORNBACH Baumarkt AG in Deutschland erhalten mehr Geld. 