Minusgrade und regional große Schneemengen haben die Vermarktung erheblich gebremst. Zum Ende des Quartals sind die Herausforderungen rund um Importware wegen des Krieges in der Golfregion gestiegen. Bisher haben Flugausfälle und Preissteigerungen allerdings noch nicht zu größeren Veränderungen geführt.
„Der starke März mit gutem Wetter hat gezeigt, welches Potenzial die Vermarktung über Veiling Rhein-Maas hat. Leider kam dieses Potenzial im April rund um Ostern aufgrund der dann wieder deutlich niedrigeren Temperaturen nicht weiter zum Tragen. Dennoch blicken wir verhalten optimistisch auf die wichtigen nächsten Saisonmonate und freuen uns auf dauerhaft höhere Temperaturen und den Beginn der Gartensaison“, sagen Günther Esser und Cees Hoekstra, Geschäftsführung Veiling Rhein-Maas.

Die Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas, Cees Hoekstra (links) und Günther Esser sind mit der Entwicklung im ersten Quartal 2026 zufrieden (Foto: Veiling Rhein-Maas)
Vermarktungssituation
In den von kaltem Winterwetter geprägten Monaten Januar und Februar ist die Vermarktung nicht richtig in Schwung gekommen. Eine Ausnahme bildete hier die Valentinswoche im Februar mit dem üblichen Schwerpunkt auf Schnittblumen. Das Angebot war in dieser Woche bezgl. der Sortimente und auch der zur Verfügung stehenden Menge gut und es konnten höhere Durchschnittspreise als im Vorjahr erzielt werden. Für das erste Quartal 2026 insgesamt hat der März als erster wirklicher Frühlingsmonat eine deutliche Verbesserung bei wichtigen Kennzahlen wie den verfügbaren Mengen gebracht.
Der Hauptanteil des Mengenwachstums entfiel im März auf Tulpen und Rosen, aber auch andere Produkte wie etwa Bartnelken lagen deutlich im Plus. Im Ergebnis waren die angelieferten Mengen bei Schnittblumen im ersten Quartal höher als im Vorjahr. Der Warenwert lag ebenfalls über dem im ersten Quartal des letzten Jahres.
Auch bei der Versteigerung von Topfpflanzen hat das frühlingshafte Wetter im März die Kennzahlen positiv beeinflusst. Insbesondere Beetpflanzen wurden im März gut abgerufen und die Vermarktung von Sommerblühern begann früh. Auch Stauden und blühende Zimmerpflanzen wurden gut verkauft. Warenwert und Stückzahl lagen nach dem ersten Quartal nur noch knapp unter den Vorjahreswerten. Der Durchschnittspreis bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
Weiterentwicklung des Unternehmens
2026 und darüber hinaus wird die kontinuierliche Weiterentwicklung von Veiling Rhein-Maas inklusive der verschiedenen Vermarktungskanäle sowie der gesamten Infrastruktur am Standort Straelen-Herongen weiter im Fokus stehen.
Auch aus den Ergebnissen einer Kundenbefragung, die im Herbst 2025 durchgeführt wurde, können Ansätze für weitere Optimierungen in Bereichen wie Einkaufskanälen, Dienstleistungen, Produktangeboten und Kommunikation abgeleitet werden. Die Auswertung dieser Befragung zeigt bereits jetzt eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit Veiling Rhein-Maas. Unabhängig von den Ergebnissen der Kundenbefragung wird die Entwicklung neuer Dienstleistungen für das Service Center von Veiling Rhein Maas ein wichtiges Fokus-Thema für 2026 sein.
Die Inflationsrate in Deutschland wird im April 2026 voraussichtlich +2,9 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber März 2026 um 0,6 %.
Der Pflanzenschutzmarkt wächst rasant – allein im letzten Jahr um über 25 Prozent, wie Zahlen aus der COMPO Marktforschung belegen. Mit dem neuen Wirkstoffkonzept auf Basis von Orangenöl bringt COMPO zur Saison 2026 drei innovative Neuprodukte auf den Markt, die natürlichen Ursprung, hohe Wirksamkeit und einfache Anwendung vereinen: das 


Die Verbraucherstimmung gibt infolge des Iran-Kriegs abermals nach: Der Konsumklima-Indikator sinkt den Erwartungen der Verbraucher nach für Mai 2026 nochmals deutlicher als im Vormonat. Er weist nun -33,3 Punkte auf, und ist damit im Vergleich zum Vormonat (revidiert -28,1 Punkte) um weitere 5,2 Punkte gesunken. Besonders trüben sich die Einkommenserwartungen ein, aber auch die Anschaffungsneigung fällt merklich pessimistischer aus. Die Sparneigung geht indes leicht zurück, bleibt aber auf hohem Niveau. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des NIM Konsumklimas powered by GfK.
Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich deutlich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im April auf 84,4 Punkte, nach 86,3 im März . Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. Die Unternehmen blicken erheblich pessimistischer auf die kommenden Monate. Sie bewerteten auch ihre aktuelle Lage schlechter. Die Irankrise trifft die deutsche Wirtschaft hart.
Steigende Rohstoffpreise und Engpässe in der Lieferkette bedingt durch den Krieg im Iran setzen viele Wirtschaftsbereiche in Deutschland massiv unter Druck. Zahlreiche Branchen mussten ihre Preise bereits erhöhen. Diese Entwicklung hat nun auch den Gartenmarkt erreicht. Hersteller von Substraten, Pflanzerden und Düngemitteln sowie Geräte- und Hartwarenhersteller sind gezwungen, die Mehrkosten an den Handel und damit an den Endverbraucher weiterzugeben.
Nach rund zehn Monaten Bauzeit eröffnet Dehner heute am 23. April 2026 das modernisierte Garten-Center in Königsbrunn neu. Am Standort in der Hunnenstraße 45 wurde der bestehende Markt durch einen Neubau ersetzt und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Kunden erwartet ein zeitgemäßer Markt mit moderner Architektur, nachhaltiger Gebäudetechnik und einem umfassenden Sortiment rund um Garten, Pflanzen und Heimtierbedarf.


Der Gartenbau steht für bunte Farben, Natur und ein bisschen Romantik? Stimmt – aber eben 