Die weitere Ausbreitung des Coronavirus trifft den Gartenbau in den Niederlanden hart, so wurde am vergangenen Freitag, 13. März, mangels Nachfrage zwanzig Prozent des Angebots an Blumen und Pflanzen vernichtet. Heute am Montag, 16.03.2020 war dieser Prozentsatz bei Blumen mit fast 50 Prozent noch viel höher, bei Pflanzen waren es mehr als 30 Prozent. Und das, obwohl das Angebot heute am Montag bereits 25 Prozent niedriger war, als das normalerweise der Fall ist.
Als Notmaßnahme bittet nun Royal FloraHolland die Erzeuger, vorübergehend weniger Produkte zu liefern. Für die Schnittblumen sollen von morgen an maximal 30 Prozent der Anzahl der Blumen im Vergleich zum letzten Dienstag, 10. März, angeliefert werden. Bei Zimmerpflanzen sollen es maximal 50 Prozent und bei Gartenpflanzen 75 Prozent der Menge vom 10. März 2020 sein. Darüber hinaus angelieferte Mengen werden nicht zum Verkauf angeboten. Außerdem dürfen Blumen und Pflanzen der Qualität A2 und B nicht mehr angeliefert werden. Diese angebotsregulierenden Notfallmaßnahmen werden von Tag zu Tag auf der Grundlage der uns zur Verfügung stehenden Informationen überprüft.
Royal FloraHolland bittet Erzeuger um Reduzierung der Liefermengen an Blumen und Pflanzen. (Foto: Versteigerungstribüne in Niederlanden / FloraHolland)
In den vergangenen zwei Wochen lagen die Preise bereits bis zu 50 Prozent unter dem Normalpreis. Die Erwartungen für die kommenden Wochen sind noch schlechter. Dies ist normalerweise die Spitzenzeit für die Blumenzucht im Vorfeld des Muttertages in verschiedenen Ländern. Der übliche Umsatz in diesem Zeitraum liegt bei 150 bis 200 Millionen Euro pro Woche.
Royal FloraHolland bedauert, dass diese Notmaßnahme derzeit umgesetzt werden muss. In den kommenden Tagen wird täglich bewertet, welche Maßnahmen im Hinblick auf die Versorgung notwendig sind, und dies wird über regelmäßige Kommunikationskanäle bekannt gegeben.
Erntemenge auf vollständig ökologisch bewirtschafteten Flächen im Freiland um knapp 20 % zum Vorjahr gestiegen.
Handelsunternehmen leiden teilweise unter sinkender Kundennachfrage 
Premiere rechtzeitig zum Frühlingsanfang: Mit einem frischen Auftritt eröffnete Dehner heute am 12. März 2020 seinen neuen Standort in Göppingen.
Neueröffung Dehner in Göppingen-Bandschnitt (v.l.n.r.: CFO Dr. Hansjörg Flassak, COO Bernhard Hönig, Albert Weber (Gesellschafter), Oberbürgermeister Göppingen Guido Till, CSO Frank Böing, Regionalvertriebsleiter Markus Garbe, Marktleiter Martin Pokorny) (Foto: Dehner / Ingo Reimer)
Gemeinschaft lebt vom Ehrenamt. Das zeigen zwei Gärtnerfamilien aus Geldern am Niederrhein, dem Hauptanbaugebiet für Callunen.
Mit Patricia Velling, aus dem Gartenbaubetrieb Janssen-Velling in Geldern, gibt es nun die vierte Heideprinzessin als Botschafterin des Heidedorfs Lüllingen (Foto:Landesverband Gartenbau NRW).
Familenfoto: v.l.n.r.: Niklas Velling, Norbert Velling, Patricia Velling, Monika Velling, Michael Opgenhoff (Foto: Landesverband Gartenbau NRW) 



Die Branchenverbände (BHB, HHG, IVG) sind sich der außerordentlichen Dimension der aktuell weltweit auftretenden Corona-Epidemien für das Leben und die Gesundheit der Bürger in den betroffenen Staaten bewusst. Leben und Gesundheit sind die höchsten und schützenwertesten Güter und jedwedes wirtschaftliches Interesse hat sich diesem Schutzgedanken unterzuordnen.
Die Weltleitmesse des Gartenbaus IPM ESSEN und der Bund deutscher Baumschulen – BdB verlängern ihre Partnerschaft bis Ende 2023. Messe-Essen-Geschäftsführer Oliver P. Kuhrt, BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl und BdB-Präsident Helmut Selders trafen sich während der IPM ESSEN 2020 zur Vertragsunterzeichnung.
Fachbesucher profitieren auch zukünftig von einer hohen Präsenz der Baumschulen und einem exzellenten Begleitprogramm in Form von internationalem Netzwerktreffen, Seminar und geführten Rundgängen. Somit stärkt die IPM ESSEN ihre Position als hochkarätige Plattform, auf der Zukunftsfragen im Kontext des Klimawandels und der Nachhaltigkeit diskutiert und Lösungen präsentiert werden.
Dehner eröffnet Anfang April 2020 das Gartencenter in Böblingen nach Umbau neu(Foto:Dehner)