Die Knauber Unternehmensgruppe gibt zum 1. Juli 2020 ihre Einzelhandelsfilialen ab. Das Bonner Familienunternehmen entschied sich für die Übergabe ihrer Freizeitmärkte an die BAUHAUS Gesellschaften und fokussiert sich ab sofort auf die weitere Expansion im Energiehandel. Die Arbeitsplätze in den Filialen bleiben unter der neuen Führung von BAUHAUS erhalten.
„Es ist eine Entscheidung, die weh tut! Von unseren Kunden haben wir bestes Feedback für die besondere Atmosphäre in den Märkten und für die exzellente Beratung durch unsere Mitarbeiter bekommen. Aber die Einkaufswelt hat sich mit der Digitalisierung komplett verändert. Wir haben als Mittelständler mit sechs Filialen leider nicht die Einkaufsmacht, um gegen die großen Wettbewerber dauerhaft bestehen zu können“, sagt Dr. Ines Knauber-Daubenbüchel, geschäftsführende Gesellschafterin der Knauber-Gruppe zu den Hintergründen.
Händler, Produzenten und Vermarkter stehen zusammen
Das Coronavirus (COVID-19) hat massive Auswirkungen auf die Verbraucherstimmung in Deutschland. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung müssen starke Einbußen hinnehmen. Folglich prognostiziert GfK für April 2020 einen Wert von 2,7 Punkten und damit 5,6 Punkte weniger als im März dieses Jahres (revidiert 8,3 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für März 2020.
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich durch die Corona-Krise außerordentlich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März auf 86,1 Punkte eingebrochen, nach 96,0 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Februar. Dies ist der stärkste jemals gemessene Rückgang im wiedervereinigten Deutschland und der niedrigste Wert seit Juli 2009. Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen verdüsterten sich wie nie zuvor. 
Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels e.V. teilt mit:

Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete am gestrigen Sonntag, 22. März 2020 folgende 9 Punkte die mit den Länderchefs vereinbart und beschlossen wurden:
Die Handelsunternehmen der Baumarktbranche werden auch in der derzeitigen Ausnahmesituation weitestgehend auf die Öffnung am Sonntag verzichten. „Die überwiegende Anzahl der Branchenhändler hat aktuell signalisiert, dass sie die vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehene Möglichkeit zur Erweiterung der Öffnungszeiten auf Sonntage nicht umsetzen wird“, resumiert BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst die Lage nach Telefonkonferenzen mit allen Händlern.