Im Januar 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 1 919 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 4,9 % mehr als im Vorjahresmonat. Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.
Allgemein
Als führender Anbieter von Markenartikeln für Pflanzen in Haus und Garten in Europa setzt COMPO Maßstäbe für innovative, nachhaltige Gartenlösungen und zeigt mit über 95 Prozent europäischer Herstellung, klaren Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und einer auf Resilienz ausgerichteten Beschaffungs- und Produktionspolitik, wie zukunftsweisende Produktion heute aussehen kann. Gerade in Zeiten geopolitischer Spannungen und globaler Lieferkettenverschiebungen ist diese Ausrichtung ein entscheidender strategischer Vorteil für Handel und Verbraucher.
COMPOs konsequentes Green-Leadership Versprechen und die hohe Innovationskraft des Unternehmens spiegeln sich nun erneut in der Branchenbewertung wider: COMPO erreicht beim „Produkt des Jahres 2025/26“ des BaumarktManager die Spitzenplätze 1 und 2 in der Kategorie Garten. Die Expertenjury würdigt damit sowohl das innovative Pflanzenschutzkonzept auf Basis von Orangenöl (Platz 1) als auch die neuen COMPO BIO Bodenschutz Pellets aus naturbelassenem Weizenstroh (Platz 2).

(v.l.) Simon Schallenberg (Head of International Category Management), CEO Stephan Engster, Markus Böttcher (International Category Manager Plant Protection & Biocides) und Samir Hammouda (International Category Manager Potting Soils) präsentieren die prämierten Produkte des Jahres 2025/26 – das neue Orangenöl-Wirkstoffkonzept (Platz 1) sowie die COMPO BIO Bodenschutz Pellets (Platz 2). (Foto: © COMPO GmbH)
1. Platz: COMPOs Orangenöl-Wirkstoffkonzept – natürliche Innovation setzt Branchenmaßstäbe
Der Pflanzenschutzmarkt wächst dynamisch – allein 2025 um mehr als 25 Prozent. Besonders gefragt sind natürliche, gleichzeitig hochwirksame Lösungen. COMPO bringt zur Saison 2026 ein neues Wirkstoffkonzept auf Basis von natürlich gewonnenem Orangenöl auf den Markt, das Wirksamkeit, Umweltverträglichkeit und einfache Anwendung verbindet.
Der BaumarktManager prämiert „COMPOs innovativen Pflanzenschutz mit der Kraft von Orangenöl“ als Produkt des Jahres in der Kategorie Garten. Die Jury hebt die hohe Relevanz, Wirksamkeit und Innovationskraft des natürlichen Wirkstoffprinzips hervor, das COMPO erstmals in gleich drei Produktneuheiten auf den Markt bringt.
Jury-Mitglied und „selbst ist der Mann“-Redakteur Christian Meyer betont: „Die neuen COMPO-3in1-Produkte sorgen auf natürliche Weise für effektive Schädlingsbekämpfung. Schön für die Anwender, gut für die Umwelt!“

(Foto © COMPO GmbH)
(Foto: © COMPO GmbH)Orangenöl – natürlicher Wirkstoff, starke Wirksamkeit
Das durch Kaltpressung aus Orangenschalen gewonnene und raffinierte ätherische Öl zeigt im Pflanzenschutz eine beeindruckende Leistung. Auf dieser Basis hat COMPO drei Produkte entwickelt, die gezielt gegen unterschiedliche Schadbilder eingesetzt werden. Als 3in1 Kombiprodukte wirken COMPO BIO Rosen Insekten- und Pilz-frei (3in1 Lösung für Rosen und Ziergehölze) sowie COMPO BIO Obst & Gemüse Insekten- und Pilz-frei (3in1 Lösung für Nutzpflanzen) gleichzeitig effektiv gegen Insekten, Spinnmilben und Pilzkrankheiten. Ergänzend dazu bietet COMPO mit COMPO Buchsbaumzünsler K.O. (Sofortwirkung gegen alle Larvenstadien) eine spezialisierte Lösung, die gezielt zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers entwickelt wurde. Alle Produkte bestehen zu 100 % aus natürlichen Inhaltsstoffen und sind nicht bienengefährlich.
„Nachhaltige und verantwortungsvolle Lösungen sind fest in unserer Unternehmens-DNA verankert. Dass unser Orangenöl-Pflanzenschutzkonzept diese bedeutende Auszeichnung erhält, bestätigt unseren Weg: Wir bringen Innovation, Natur und Wirksamkeit zusammen – und unterstützen Handel und Verbraucher mit Lösungen, die echten Mehrwert schaffen“, so Stephan Engster, CEO von COMPO.
2. Platz: COMPO BIO Bodenschutz Pellets – nachhaltige Mulchinnovation aus Weizenstroh

© COMPO GmbH
Auch der zweite Platz unterstreicht COMPOs Rolle im nachhaltigen Gartenmarkt: Die COMPO BIO Bodenschutz Pellets bestehen aus naturbelassenem Weizenstroh und sind ein Beispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft. Sie bieten eine besonders ergiebige und effektive Mulchlösung für Nutz- und Ziergärten. Nach dem Angießen vervierfacht sich ihr Volumen und erzeugt rund 80 Liter Mulch, ausreichend für ca. 4 m² Gartenfläche. Unabhängige Pflanztests belegen eine signifikant stärkere Unkrauthemmung als bei klassischem Rindenmulch – ein deutlicher Mehrwert für Anwender und Handel.
Starker Impuls für das Gartenjahr 2026
Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die führende Rolle von COMPO im Bereich innovativer nachhaltiger Gartenlösungen: „Die doppelte Auszeichnung sehen wir als wichtigen Impuls für das diesjährige Gartengeschäft. Die prämierten Produkte bieten starke Verkaufsargumente, klare Differenzierung am Regal und überzeugen sowohl erfahrene Gartenkunden als auch Neueinsteiger“, so Simon Schallenberg, Head of International Category Management von COMPO. Nach dem Erfolg des COMPO BIO Blaudüngers vor zwei Jahren zeigt das Unternehmen erneut, wie moderne, verantwortungsvolle Gartenlösungen aussehen.
Die Bundesregierung will die Preise für Benzin und Diesel durch eine Senkung der Mineralölsteuer um 17 Cent pro Liter senken. Dies wurde zunächst für eine Laufzeit von zwei Monaten beschlossen. Darüber hinaus soll den Arbeitgebern die Möglichkeit eröffnet werden, in 2026 eine steuer- und abgabenfreie „Entlastungsprämie“ von 1000 Euro an die Mitarbeiter auszuzahlen. Das kündigten die Spitzen der Koalition nach den Beratungen am Wochenende an.
Bundesregierung beschließt Senkung der Mineralölsteuer für 2 Monate ( Foto: Timo-Klostermeier_pixelio.de)
Autofahren ist zuletzt im Schnitt deutlich teurer geworden, was vor allem auf die gestiegenen Kraftstoffpreise zurückzuführen ist. Die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren, zusammengefasst im Kraftfahrer-Preisindex, lagen im März 2026 um 6,7 % höher als im Vorjahresmonat. Der Anstieg binnen Jahresfrist fiel somit überdurchschnittlich groß aus: Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im gleichen Zeitraum um 2,7 % zu.
Preise für Diesel und Benzin deutlich höher als ein Jahr zuvor
An der Zapfsäule spürten Verbraucherinnen und Verbraucher die Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten deutlich: Kraftstoffe verteuerten sich im März 2026 um 20,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat, darunter Dieselkraftstoff um 29,7 %, Superbenzin um 17,3 % und Autogas um 1,1 %. Die Preise für Reparatur, Inspektion, Parkgebühr und Ähnliches (+4,1 %), Gebrauchtwagen (+2,9 %) sowie Fahrschule und Führerscheingebühr (+2,8 %) zogen ebenfalls gegenüber dem Vorjahresmonat an. Neuwagen einschließlich Wohnmobile (+2,4 %), Kraftfahrzeugversicherung (+1,4 %) und Miete für Garage und Stellplatz (+1,4 %) verteuerten sich unterdurchschnittlich. Günstiger als ein Jahr zuvor waren Ersatzteile, Zubehör und Pflegemittel (-1,3 %).
Vom 10. bis 12. April 2026 wird das China International Exhibition Center (Shunyi) in Beijing turnusgemäß zum Meeting-Point der grünen Branche in Asien und darüber hinaus. Die Hortiflorexpo IPM Beijing 2026, Chinas führende Fachmesse für den Gartenbau, bringt auf 50.000 Quadratmetern in drei Hallen rund 700 Aussteller aus 20 Nationen zusammen. Zu den beteiligten Ländern zählen unter anderem Finnland, Indien, Sri Lanka, Lettland, die Niederlande und Deutschland.

Hortiflorexpo IPM Beijing 2026 am 10.04.2026 gestartet. (Foto: Torben Brinkmann /©MESSE ESSEN GmbH)
Mit ihrer breiten internationalen Beteiligung unterstreicht die Messe ihre Bedeutung für den asiatischen Gartenbau. Offizielle Länderbeteiligungen aus Deutschland und den Niederlanden bündeln die Präsenz wichtiger Gartenbaunationen und schaffen zusätzliche Sichtbarkeit für ihre Aussteller. Die Messe Essen organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat den deutschen Gemeinschaftsstand und ist mit einem Team der IPM ESSEN vor Ort vertreten – ein wichtiger Baustein, um weltweite Netzwerke weiter auszubauen und die Präsenz der Weltleitmesse des Gartenbaus in den internationalen Wachstumsmärkten der grünen Branche weiter zu stärken.
Die Hortiflorexpo IPM Beijing versteht sich nicht nur als Produktschau, sondern auch als zentrale Businessplattform für die internationale Gartenbauindustrie. Die Messe bringt Branchenentscheider zusammen und schafft Raum für Austausch, neue Impulse und internationale Partnerschaften.

Zahlreiche Besucher auf der Hortiflorexpo IPM Beijing 2026 (Foto: Torben Brinkmann /©MESSE ESSEN GmbH)
Von Gewächshaustechnologie bis Floraldesign: Vielfalt im Rahmenprogramm
Ein vielseitiges Rahmenprogramm begleitet die Hortiflorexpo IPM Beijing 2026 und greift zentrale Zukunftsthemen der Branche auf. Fachforen und Konferenzen widmen sich unter anderem aktuellen Entwicklungen im E-Commerce, innovativen Produktionsmethoden sowie modernen Gewächshaustechnologien und deren internationaler Anwendung. Im Fokus stehen zudem neue Pflanzensorten, Fortschritte in der Saatgutentwicklung sowie Trends im Garten- und Landschaftsbau. Ergänzt wird das Programm durch internationale Austauschformate, die insbesondere die Zusammenarbeit zwischen China und Europa stärken. Ein besonderes Highlight ist die integrierte Floristikshow „Among Flowers – Myriad Phenomena“, die kreative Gestaltungskonzepte und florale Trends eindrucksvoll in Szene setzt und Besuchern praxisnahe Einblicke in modernes Floraldesign bietet.
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im März 2026 bei +2,7 %. Damit stieg die Inflationsrate auf den höchsten Stand seit Januar 2024 (+2,9 %). Im Februar 2026 hatte sie bei +1,9 % gelegen und im Januar 2026 bei +2,1 %. „Die deutlichen Preissteigerungen bei den Energieprodukten treiben die Inflation. Insbesondere Kraftstoffe und Heizöl haben sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher seit Beginn des Iran-Kriegs sprunghaft verteuert“, sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Gegenüber dem Vormonat Februar 2026 stiegen die Verbraucherpreise im März 2026 um 1,1 %.
Verbraucherpreisindex, März 2026:
+2,7 % zum Vorjahresmonat
+1,1 % zum Vormonat
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, März 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat
+1,2 % zum Vormonat 
Energieprodukte verteuerten sich um 7,2 % gegenüber März 2025
Die Preise für Energieprodukte insgesamt lagen im März 2026 um 7,2 % höher als im März 2025. Das war der erste Anstieg der Energiepreise gegenüber dem Vorjahresmonat seit Dezember 2023. Im Februar 2026 hatte der Preisrückgang noch bei -1,9 % gelegen.
Kraftstoffe verteuerten sich im März 2026 gegenüber März 2025 um 20,0 %. Auch die Preise für leichtes Heizöl erhöhten sich erheblich um 44,4 %. Diese deutlichen Preissprünge resultierten maßgeblich aus den Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten und der dadurch ausgelösten Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt.
Trotz des Preisanstiegs beim leichten Heizöl war Haushaltsenergie insgesamt im März 2026 um 1,2 % günstiger als ein Jahr zuvor (Februar 2026: -3,5 %). So blieben Strom (-4,5 %), Erdgas einschließlich Betriebskosten (-2,9 %) und Fernwärme (-1,2 %) binnen Jahresfrist günstiger, was unter anderem auf die seit Jahresbeginn umgesetzten Maßnahmen der Bundesregierung (zum Beispiel reduzierte Übertragungsnetzentgelte, Abschaffung der Gasspeicherumlage) zurückzuführen ist.
Nahrungsmittel verteuerten sich binnen Jahresfrist mit +0,9 % unterdurchschnittlich
Die Preise für Nahrungsmittel lagen im März 2026 um 0,9 % höher als im Vorjahresmonat. Damit schwächte sich der im Vormonat Februar 2026 beobachtete Preisauftrieb (+1,1 %) etwas ab. Preiserhöhungen zeigten sich weiterhin vor allem bei Zucker, Marmelade, Honig und anderen Süßwaren (+6,1 %, darunter Schokolade: +9,6 %). Auch für Obst (+4,7 %), frisches Gemüse (+3,8 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+3,6 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr bezahlen als ein Jahr zuvor. Günstiger wurden hingegen insbesondere Speisefette und Speiseöle (-17,6 %, darunter Butter: -29,1 %; Olivenöl: -11,8 %). Zudem verbilligten sich Molkereiprodukte (-5,4 %), während Eier (+14,8 %) merklich teurer wurden.
Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie bei +2,5 %
Im März 2026 lag die Inflationsrate ohne Energie bei +2,3 %, die Inflationsrate ohne Heizöl und Kraftstoffe betrug +2,0 %. Die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag im März 2026 wie bereits seit Jahresbeginn bei +2,5 %.
Waren verteuerten sich gegenüber März 2025 um 2,3 %
Im März 2026 lagen die Preise für Waren insgesamt um 2,3 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Verbrauchsgüter verteuerten sich dabei um 3,4 % und Gebrauchsgüter um 0,5 %. Neben Nahrungsmitteln (+0,9 %) und Energieprodukten (+7,2 %) wurden auch andere Waren teurer, insbesondere alkoholfreie Getränke (+4,3 %, darunter Kaffee, Tee und Kakao: +12,1 %) und Tabakwaren (+6,1 %). Preisrückgänge zeigten sich dagegen unter anderem bei Haushaltsgroßgeräten (-2,8 %) und Geräten der Unterhaltungselektronik (-5,6 %).
Dienstleistungen verteuerten sich binnen Jahresfrist überdurchschnittlich um 3,2 %
Die Preise für Dienstleistungen insgesamt lagen im März 2026 um 3,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bereits seit Januar 2024 lag die Teuerung für Dienstleistungen im Vergleich zu den Waren oberhalb der Gesamtteuerung. Besonders stark im Vorjahresvergleich verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+7,0 %) sowie die kombinierte Personenbeförderung (+6,2 %). Letzteres ist insbesondere auf die Erhöhung des Preises für das Deutschlandticket zum Jahresbeginn zurückzuführen. Auch die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,8 %), Wasserversorgung und andere Dienstleistungen an der Wohnung (+3,5 %), Gaststättendienstleistungen (+3,3 %) sowie Versicherungsdienstleistungen (+3,2 %) waren im März 2026 deutlich höher als ein Jahr zuvor. Bedeutsam für die Preisentwicklung insgesamt blieben im März 2026 die Nettokaltmieten mit +1,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Nur wenige Dienstleistungen waren günstiger als im Vorjahresmonat, darunter Telekommunikationsdienstleistungen (-0,1 %).
Preise insgesamt stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,1 %, Energie um 7,7 %
Gegenüber Februar 2026 stieg der Verbraucherpreisindex im März 2026 um 1,1 %. Infolge der Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten stiegen die Energiepreise binnen Monatsfrist deutlich um 7,7 %. Insbesondere beim Kauf von Kraftstoffen mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher einen spürbaren Preisanstieg hinnehmen (+15,6 %, darunter Dieselkraftstoff: +22,6 %). Der Preisanstieg für leichtes Heizöl betrug 43,2 %. Zudem zeigten sich teilweise saisonbedingt Preisanstiege bei internationalen Flügen (+10,0 %), Pauschalreisen und Bekleidungsartikeln (jeweils +4,4 %). Die Preise für Nahrungsmittel blieben nahezu konstant (+0,1 %). Teurer war hier zum Beispiel frisches Obst (+1,3 %), günstiger hingegen wurde vor allem frisches Gemüse (-2,8 %, darunter Gurken: -19,1 %, Kopf- oder Eisbergsalat: -5,1 %).
Es ist ein untrügliches Zeichen, dass der Frühling da ist: Die Spargelsaison in Nordrhein-Westfalen hat begonnen. Auf dem Spargel- und Erdbeerhof Wermes in Köln-Zündorf hat Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen gemeinsam mit Willy Kreienbaum, Vorsitzender der Spargelvereinigung, Landwirtschaftskammerpräsident Karl Werring und Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW, symbolisch den ersten Spargel gestochen. Damit beginnt für Spargelbetriebe und Genießer gleichermaßen eine der beliebtesten kulinarischen Jahreszeiten.

Frischer Spargel aus NRW
Dank guter Wetterbedingungen rechnen die Spargelanbauer in diesem Jahr mit einer guten Erntemenge. Voraussichtlich rund 17.000 Tonnen werden bis zum traditionellen Saisonende am Johannistag, dem 24. Juni, in Nordrhein-Westfalen geerntet. Schon der vergangene Sommer bot den Spargelpflanzen mit nicht allzu hohen Temperaturen und ausreichend Niederschlägen einen kraftvollen Start. Gleichzeitig konnten die Betriebe ihre Dämme unter trockenen Bedingungen aufbauen – optimal für das königliche Gemüse.
Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen: „Für viele Menschen ist Spargel im Frühling vom Speiseplan nicht wegzudenken. Kein Wunder, hat er doch wenig Kalorien, ist aber reich an Vitaminen, Mineralien sowie Ballaststoffen – und vor allem sehr lecker. Die Spargelbetriebe in Nordrhein-Westfalen, die meisten von ihnen von Familien geführt, bieten das traditionelle Frühlingsgemüse auch in diesem Jahr in gewohnt hochwertiger Qualität an. Der beste Spargel kommt aus der Region. Darum und weil uns die heimische Land- und Ernährungswirtschaft am Herzen liegt, unterstützen wir seit vielen Jahren die regionale Vermarktung.“
Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, freut sich, dass die Spargelsaison offiziell startet und betont, dass es nun in ganz NRW Spargel gibt: „Hohe Temperaturen mit viel Sonnenschein Ende Februar/Anfang März haben dafür gesorgt, dass die ersten Spargelstangen in NRW schon vor drei Wochen, so früh wie noch nie, gestochen wurden. Zwar hat die Kaltphase mit Nachtfrösten Ende März den Erntevorsprung wieder ausgebremst, dennoch kann die Spargelsaison jetzt mit voller Kraft starten.“
Heimischer Spargel punktet mit Frische und Geschmack
Mit dem Beginn der Saison werben die Erzeuger dafür, beim Einkauf gezielt auf regionalen Spargel zu achten. Kurze Transportwege sorgen dafür, dass der Spargel besonders frisch beim Verbraucher ankommt. „Wer Spargel direkt beim Hof kauft, erhält maximale Frische und besten Geschmack. Gleichzeitig unterstützt man die regionale Landwirtschaft“, sagte Willy Kreienbaum, Vorsitzender der Spargelvereinigung zum Saisonauftakt.
Für alle der passende Spargel
Ob klassisch mit Kartoffeln, als frischer Salat oder als cremige Suppe – Spargel gehört für viele Menschen fest zum Frühling. Neben weißem Spargel gewinnt auch grüner Spargel zunehmend an Beliebtheit. Ob weiß oder grün: Für jeden Geschmack und jedes Budget gibt es die passende Ware: von gleichmäßigen Stangen für den klassischen Spargelteller bis hin zu Bruchware, die sich besonders für Suppen oder Saucen eignet.
Wer möchte, kann seinen Spargel auch geschält kaufen – so lässt er sich zuhause direkt verarbeiten. Immer mehr Kundinnen und Kunden nutzen dieses Angebot: Rund 80 bis 90 Prozent der Ware wird geschält verkauft.
Arbeitsreiche Vorbereitung für kulinarischen Genuss
Damit der Spargel frisch auf den Teller kommt, leisten die Betriebe über viele Wochen hinweg intensive Arbeit. Schon lange bevor die ersten Stangen gestochen werden, bereiten die Anbauer ihre Felder vor. Mit Beginn der Ernte startet schließlich die arbeitsreichste Zeit der Saison. – So auch bei Peter Wermes. Der Landwirt feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Seit 30 Jahren baut er auf seinen Feldern Spargel an. Rund 12 Hektar umfasst die Anbaufläche. Vermarktet wird die Ernte vor allem direkt über den Hofladen und Verkaufsstände.
„Für uns ist der Beginn der Spargelsaison jedes Jahr ein besonderer Moment. Wenn die ersten Köpfe aus der Erde kommen, wissen wir: Jetzt beginnt die intensivste und zugleich schönste Zeit des Jahres“, sagte Betriebsinhaber Peter Wermes. Neben Spargel baut der Betrieb auch Erdbeeren an.

Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbands Gartenbau NRW
Eva Kähler-Theuerkauf, Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW: „Der Spargelanbau zeigt, wie vielfältig und leistungsfähig der Gemüsebau in Nordrhein-Westfalen ist. Hinter jeder Spargelstange steckt jede Menge Erfahrung und Handarbeit unserer Gartenbaubetriebe und ihrer Mitarbeitenden. Sie sorgen dafür, dass Verbraucherinnen und Verbraucher frisches Gemüse aus der Region genießen können.“
Spargel genießen und NRW entdecken
Wer Spargelgenuss mit einem Ausflug verbinden möchte, kann entlang der „Spargelstraße NRW“ auf Entdeckungstour gehen. Mehr als 140 Höfe von Ostwestfalen-Lippe bis ins Rheinland bieten frischen Spargel direkt vom Erzeuger an.
Entlang der Route lassen sich Radtouren durch die Spargelregionen Nordrhein-Westfalens planen – mit zahlreichen Möglichkeiten, unterwegs frischen Spargel zu probieren oder direkt mitzunehmen.
Weitere Informationen zur Spargelstraße: www.spargelstrasse-nrw.de
Liebe Leserinnen und Leser,
gerade wegen der derzeit sicherlich nicht leichten Zeit, möchte die Redaktion Gawina seinen treuen Lesern, Werbepartnern und Sponsoren ein schönes und gesegnetes Osterfest wünschen.
Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Mit dem Osterfest, so glaube ich, ist jetzt auch die Zeit gekommen, um ein wenig über unser Leben und Handeln nachzudenken, insbesondere im Hinblick auf unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand.
Für die meisten unserer Mitbürger und vor allen Dingen für die Jüngeren ist unser Wohlergehen zur Selbstverständlichkeit geworden und kaum jemand kann sich vorstellen, einen Schritt zurückzugehen. Meine aus der Nachkriegszeit stammende Generation hat da weniger Probleme, denn wir sind mit Entbehrungen aufgewachsen und mussten aus ökonomischen Gründen auf viele Dinge verzichten. Gelernt haben wir aber auch, dass man Ziele nur erreichen kann, wenn man sich entsprechend anstrengt.
Auch zeigt sich, dass manchmal vielleicht unterschätzte Dinge wie Gemeinschaft, Zusammenhalt und Fürsorge für unser Leben ebenfalls von größter Wichtigkeit sind. Wenn wir das wieder stärker in den Fokus rücken können, hätte diese schwierige Zeit auch einen positiven Nebeneffekt mit sich gebracht.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie die derzeitige Situation mit dem Glauben an Ihre Fähigkeiten und entsprechender Zuversicht gut überstehen.
Herzliche Ostergrüße
Bernhard Simon
(Redaktion GAWINA)
In einem Brief an Bundeskanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil fordert der HDE eindringlich, die Debatte um eine mögliche Mehrwertsteuererhöhung umgehend zu beenden. „In der aktuellen konjunkturellen Lage ist eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wirtschaftspolitischer Irrsinn!“, mahnt HDE-Präsident Alexander von Preen.
Der private Konsum befinde sich angesichts geopolitischer Krisen in einer beispiellosen Schockstarre. Das Konsumklima sei drastisch eingebrochen und das bloße Gedankenspiel einer Mehrwertsteuererhöhung wirke in dieser ohnehin fragilen Lage als massiver Konsumkiller.
Die Situation des klassischen Einzelhandels (ohne Kfz-Handel), der Waren zum Mehrwertsteuer-Normalsatz verkauft, sei bereits heute äußerst angespannt. Die Branche befinde sich mittlerweile im sechsten Jahr in Folge ohne reales Wachstum und dies bei deutlich gestiegenen Kosten für Energie, Personal und den Wareneinkauf. Diese langanhaltende Schwächephase hinterlässt bereits tiefe Spuren: Seit dem Jahr 2022 hat der Einzelhandel 60.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse verloren. Besonders dramatisch zeigt sich die schlechte Lage auch im Ladensterben direkt vor Ort: Seit 2015 mussten bundesweit über 70.000 Geschäfte endgültig schließen. Diese Entwicklung trifft insbesondere den Non- Food-Bereich enorm hart und entzieht den Innenstädten massiv Attraktivität, Frequenz und wirtschaftliche Substanz.
Die letzte Mehrwertsteuererhöhung im Jahr 2007 habe eine ausgeprägt negative Wirkung auf den Einzelhandel mit normal besteuerten Waren. Die Steuererhöhung habe damals bei diesen Waren eine Preiserhöhung von rund 2,6 Prozentpunkten verursacht. In der Folge erlebe der Einzelhandel in den Jahren 2007, 2008 und 2009 in konstanten Preisen drei Jahre in Folge reale Umsatzrückgänge.
„Mehrere Jahre mit realem Umsatzrückgang kann der Einzelhandel aktuell nicht verkraften, da die Ausgangsbasis durch die schwachen Vorjahre ohnehin schon extrem schwach ist. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ist in der aktuellen konjunkturellen Verfassung keine Reform, sondern ein inakzeptabler Eingriff, der die Binnenkonjunktur weiter abwürgt und den Wohlstand des Landes massiv gefährdet. Wer solche Ideen in den Raum stellt, spielt mit dem Feuer und gefährdet tausende Existenzen in unserer ohnehin unter Druck stehenden Branche, insbesondere in unseren Innenstädten“, ergänzt von Preen.
Daher fordert der HDE stattdessen zur Entlastung des Handels und der Verbraucher, die Lohnnebenkosten durch eine strickte Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40 Prozent zu begrenzen und die Energiekosten zu senken. So unterstützt der HDE eine Reduzierung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß für alle Unternehmen und nicht nur für die Industrie. Darüber hinaus fordert der HDE einen schonungslosen Befreiungsschlag von staatlicher Überregulierung. Es bedarf eines radikalen Abbaus von Vorschriften, der unternehmerisches Handeln wieder ermöglicht, statt es im Keim zu ersticken.
Das Statistische Bundesamt berichtet, dass der mittlere Bruttojahresverdienst, gemessen am Median, lag 2025 in Deutschland einschließlich Sonderzahlungen bei 54 066 Euro liegt. Somit verdiente die Hälfte der Beschäftigten mehr oder genau diesen Betrag, während die andere Hälfte weniger erhielt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der mittlere Bruttojahresverdienst um 1 907 Euro.
Die obersten 10 % der Vollzeitbeschäftigten 2025 erzielten einen Bruttojahresverdienst von 100 719 Euro oder mehr. Die 10 % am unteren Ende der aufsteigend sortierten Verteilung verdienten 33 828 Euro brutto oder weniger. Das oberste Prozent der Vollzeitbeschäftigten erzielte 2025 einen Bruttojahresverdienst von 219 110 Euro oder mehr.
Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst einschließlich Sonderzahlungen aller Vollzeitbeschäftigten gemessen am arithmetischen Mittel betrug 64 441 Euro brutto, im Vorjahr lag er bei 62 235 Euro brutto. Der Unterschied zum Median von 54 066 Euro verdeutlicht, dass besonders hohe Verdienste den Durchschnittsverdienst nach oben beeinflussen.
Werden alle Vollzeitbeschäftigten nach ihrem Bruttojahresverdienst sortiert, können Aussagen darüber getroffen werden, wie viel Prozent der Vollzeitbeschäftigten einen Verdienst oberhalb eines bestimmten Werts erzielten. 70 % aller Vollzeitbeschäftigten verdienten im Jahr 2025 beispielsweise 44 215 Euro brutto oder mehr. Mit einem Verdienst von rund 44 000 Euro gehörte man also zu den 30 % mit den niedrigsten Verdiensten. Mit einem Verdienst von rund 80 000 Euro gehörte man zu den 20 % mit den höchsten Verdiensten.
Größere Unterschiede im Medianverdienst zwischen Ost- und Westdeutschland und den Wirtschaftsabschnitten
Der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten lag 2025 in den östlichen Bundesländern (ohne Berlin) bei 46 013 Euro und in den westlichen Bundesländern bei 55 435 Euro. Der Abstand zwischen den Medianverdiensten betrug somit 9 422 Euro.
Auch zwischen den Wirtschaftsabschnitten gab es 2025 größere Unterschiede im mittleren Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten. Den höchsten Medianverdienst verzeichnete 2025 die Energieversorgung mit 77 522 Euro, gefolgt von der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 76 594 Euro. Im Gastgewerbe und in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei war der Medianverdienst mit 35 545 beziehungsweise 35 689 Euro brutto im Vergleich der Wirtschaftsabschnitte am geringsten.
Die Inflationsrate in Deutschland wird im März 2026 voraussichtlich +2,7 % betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Februar 2026 um 1,1 %.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im März 2026 voraussichtlich +2,5 %. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 7,2 %, dies ist der erste Preisanstieg bei Energie seit Dezember 2023.
Verbraucherpreisindex, März 2026:
+2,7 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+1,1 % zum Vormonat (vorläufig)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex, März 2026:
+2,8 % zum Vorjahresmonat (vorläufig)
+1,2 % zum Vormonat (vorläufig)